Ein Schafskrimi zur Weihnachtszeit
Die wunderbaren Schafe der Amelie und der Tote im Englischen GartenWährend bereits Werbung für die Verfilmung von Glennkill, dem wohl berühmtesten Schafskrimi gemacht wird, verzaubern mich die wunderbaren Schafe der Amelie erneut mit der Intelligenz der Schafe. Zwar wird ...
Während bereits Werbung für die Verfilmung von Glennkill, dem wohl berühmtesten Schafskrimi gemacht wird, verzaubern mich die wunderbaren Schafe der Amelie erneut mit der Intelligenz der Schafe. Zwar wird das Buch nicht aus der Perspektive der Schafe erzählt, aber sie nehmen doch viel Raum in der Geschichte ein, denn sie haben einen Mord beobachtet.
Sepp, der Wurstbrater vom Viktualienmarkt, der eigentlich ganz gerne auch mal eine vegane Bratwurst heimlich verspeist hat, wurde am Nikolausmorgen auf dem Künstlerweihnachtsmarkt im Englischen Garten tot aufgefunden. Leider können die Schafe nicht sprechen, zumindest nicht in einer Sprache, die wir Menschen verstehen und so macht es sich Amelie zur Aufgabe, Licht in das Dunkel der Ermittlungen zu bringen.
Auch wenn ich eine Wollallergie habe, in Amelies kleinem Laden würde auch ich fündig werden. Die junge Künstlerin ist empathisch und trotz ihrer unkonventionellen Lebensweise sehr sympathisch und liebenswürdig, eine Freundin, wie man sie sich nur wünschen kann.
Ich genieße den Ausflug auf den Weihnachtsmarkt, kann den Geruch von Glühwein und gebrannten Mandeln fast schon riechen und lasse mich gerne von dieser Geschichte berühren.
Interessant finde ich, dass Schafe sich sehr gut Gesichter merken können und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben.
Amelie und ihre wunderbaren Schafe haben sich in mein Herz geblökt und ich hoffe sehr, dass dies kein Einzelband bleibt und noch viele weitere Abenteuer von Amelie und ihren Schafen auf mich warten.