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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2026

Eine gelungene Spiele-Idee für Reisefreudige

Rätselreise: Wo bin ich? – In 80 Orte-Rätseln um die Welt
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Mein liebstes Hobby ist das Reisen und ich habe in meinem Leben schon viele Postkarten versandt, obwohl die Digitalisierung den Untergang der gedruckten Postkarte eingeläutet hat. Den üblichen Text „Das ...

Mein liebstes Hobby ist das Reisen und ich habe in meinem Leben schon viele Postkarten versandt, obwohl die Digitalisierung den Untergang der gedruckten Postkarte eingeläutet hat. Den üblichen Text „Das Wetter ist schön und das Essen gut“ fand ich schon immer schrecklich und die Postkarten, welche in diesem Buch zu finden sind, sind glücklicherweise viel origineller. Es sind Hinweise auf den Ort, an welchem sich die Reisenden befinden und gemeinsam mit meinem Mann habe ich gerätselt, wo sich die Absender wohl aufhalten.

Die schönen Bilder machen gleichzeitig auch neugierig und geben Anregungen für weitere Reiseziele, die ich unbedingt einmal selbst erleben möchte. Einige Postkarten habe ich sofort korrekt zuordnen können, manche waren schwieriger. Bei Schwedisch-Lappland haben sowohl mein Mann als auch ich auf Finnland getippt, manchmal sind Kleinigkeiten im Text entscheidend, um die richtige Lösung zu finden.

Die Postkarten aus Irgendwo von Sandra Kathe haben mich einmal um die ganze Welt geführt und ob ich daraus ein Spiel mit Freunden mache oder mich einfach nur an den schönen Bildern erfreue und mir vorstelle, dass Jemand all diese Karten für mich geschrieben hat, bleibt Jedem selbst überlassen.

Postkarten-Rätsel sind auf jeden Fall eine super Inspiration und es hat mir viel Spaß gemacht, den visuellen und textlichen Hinweisen zu folgen. Auch eine tolle Geschenkidee für alle Reisefreudigen.

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Veröffentlicht am 02.08.2026

Tödliche Gewitter im Voralpenland

Murnauer Morde
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An Anna Sieveking kann ich mich noch gut aus ihrem ersten Fall erinnern „Tod am Staffelsee“

Die Hochzeit mit Hotelerben Christian ist damals ins Wasser gefallen und Anna möchte nie wieder einen Mann, ...

An Anna Sieveking kann ich mich noch gut aus ihrem ersten Fall erinnern „Tod am Staffelsee“

Die Hochzeit mit Hotelerben Christian ist damals ins Wasser gefallen und Anna möchte nie wieder einen Mann, der ihr Leben komplizierter und anstrengender macht. Ob ausgerechnet der suspendierte Kommissar Andreas Kienlechner dann der Richtige für sie ist?

Bei einer Wanderung auf dem Hohen Peißenberg gerät Anna in ein Gewitter und entdeckt eine Leiche, was für ein grauenhaftes Szenario. Der journalistische Instinkt ist sofort geweckt und bringt Anna selbst in Lebensgefahr.

Wunderbar ironisch nimmt die Autorin die bayerischen Eigenheiten auf die Schippe. Neben der hanseatischen Anna wundert sich auch die ostdeutsche Sandy, Kienlechners Nachfolgerin, über die seltsamen Gebräuche in Bayern. Das alles und nichts sagende Mei nervt sie besonders. „Ein Wort, dass das Gespräch verlangsamt, Verantwortung verdünnt und Konflikte aufweicht, bis niemand mehr weiß, worüber man eigentlich gesprochen hat.“

Der Fall selbst ist spannend, die Hauptverdächtigen haben unwiderlegbare Alibis und Polizei und ich suchen verzweifelt nach weiteren Motiven.

Die Protagonisten sind vielschichtig und interessant und mir gefällt die Anziehungskraft zwischen Anna und Andreas.

Inga Persson zeigt wieder einmal, was für perfide Menschen sich in der ländlichen Postkartenidylle verstecken und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht im Voralpenland.

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Veröffentlicht am 26.07.2026

Witziger Krimi mit aktuellem Thema

Ploatzlich tot
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Bei diesem Titel hat sich mein Gehirn geweigert, etwas anderes als Plötzlich Tot zu lesen 🤣 vermutlich, weil ich bisher noch nie einen Ploatz gegessen habe. Das ändert sich jetzt aber, immerhin gibt es ...

Bei diesem Titel hat sich mein Gehirn geweigert, etwas anderes als Plötzlich Tot zu lesen 🤣 vermutlich, weil ich bisher noch nie einen Ploatz gegessen habe. Das ändert sich jetzt aber, immerhin gibt es am Ende des Buches zwei Rezepte von Sternekoch Björn Leist 😉.

Ein Solarpark soll gebaut werden, aber die Dörfler haben unterschiedliche Ansichten und rechtfertigt das Ganze den Mord am Ortsvorsteher oder gibt es andere Gründe für dessen Tod?

Herrlich skurrile Menschen bevölkern die Kommunen rund um Fulda, es gibt rivalisierende Ermittlergruppen, einen Hühnerbaron und einen echten Adeligen, eine Chinesin, die mehr Deutsch versteht, als sie zugibt und immer wieder wird ein deftiger Ploatz vertilgt, was für ein grandioser Spaß.

Ich habe eine absolut unbekannte Welt betreten, mich großartig amüsiert und empfehle Ploatzlich Tot gerne weiter.

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Alex Cameron ermittelt wieder

Glühender Schnee
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Die ungewöhnliche Dreier-WG aus der Eifel ist zurück und ich bin immer noch damit beschäftigt, das ungewöhnliche Konstrukt zu durchschauen. 😉 Als im beschaulichen Ortsteil Loogh eine Leiche gefunden wird, ...

Die ungewöhnliche Dreier-WG aus der Eifel ist zurück und ich bin immer noch damit beschäftigt, das ungewöhnliche Konstrukt zu durchschauen. 😉 Als im beschaulichen Ortsteil Loogh eine Leiche gefunden wird, erwacht in Alex wieder ihr Ermittlerinstinkt.

Der Tote stammt aus Bosnien und aus Rückblenden erfahre ich mehr aus seinem Leben in seiner Heimat. Ich muss gestehen, dass meine Kenntnisse über die Balkan-Kriege bisher eher bescheiden waren. Erst kürzlich war zu lesen, dass sich Kroatien nach über 31 Jahren später endlich als Minen-frei bezeichnen darf. Wie schrecklich muss es sein, wenn ein Land sich plötzlich aufspaltet und Verwandte gegeneinander kämpfen müssen. Wenn du heiraten möchtest und die Herkunft deiner Braut auf einmal ein Problem darstellt.

Aber war es wirklich der „Brüderkrieg“, der so viele Jahre später den Tod des Mannes aus Bosnien verursacht hat? Und warum werden die Ermittlungen der örtlichen Polizei von oberster Stelle gestoppt?

Jo Ann Martin nimmt mich wieder mit in ein spannendes Abenteuer, bei der ich auch die Vulkaneifel immer besser kennenlerne. Besonders gut gefällt mir das freundschaftliche Zusammenspiel mit der örtlichen Polizei und ich muss schmunzeln bei der Erinnerung an die Opa-Mutter-Kind-Szene im Buch.

Nach ihrem wunderbaren Debüt „Tod unter Wacholdern“ legt die Autorin mit „Glühender Schnee“ nach und beweist erneut, dass sie ihre Leser bestens unterhalten kann.

Interessante Themen, Spannung von Anfang bis Ende und sympathische Protagonisten lassen mich nach mehr schreien. Sehr gerne empfehle ich „Glühender Schnee“ weiter und bin schon gespannt, mit welchen Themen ich im nächsten Band überrascht werde.

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Wenn aus Spielen Ernst wird

Tödliche Eifelpfade
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Ellen Engels ist zurück und anstatt auf Wanderschaft geht es dieses Mal auf einen abgelegenen Hof in der Eifel. Gemeinsam mit ihrer Nichte Macy will Ellen an den Schmuggler-Spielen teilnehmen, doch bevor ...

Ellen Engels ist zurück und anstatt auf Wanderschaft geht es dieses Mal auf einen abgelegenen Hof in der Eifel. Gemeinsam mit ihrer Nichte Macy will Ellen an den Schmuggler-Spielen teilnehmen, doch bevor es richtig losgehen kann, wird die Veranstalterin mit einem Pfeil im Bauch tot aufgefunden. Wieder einmal muss sich Ellen in die Ermittlungen einmischen, den verdächtigt wird ausgerechnet ihre frühere große Jugendliebe und ein wenig auch sie selbst.

Sehr zum Missfallen ihres neuen Freundes Max, seines Zeichens Kriminalhauptkommissar, bleiben Ellen und Macy weiterhin auf dem Hiwwelhof und wirbeln ordentlich Staub auf.

Von Schmuggeltouren habe ich bisher noch nie gehört. Natürlich tauchen in der Presse immer wieder Drogen- und Menschenschmuggler auf, aber die harmlose Variante als witzige Spielform war mir bisher nicht bekannt, vielleicht sollte ich das auch einmal ausprobieren.

Carla Capellmann sorgt bei mir für viel Verwirrung. Ich verdächtige Jede und Jeden und bin hin- und hergerissen auf der Suche nach einem Motiv. Niemand auf diesem Hof scheint wirklich ehrlich zu sein, wer verdient mein Vertrauen und warum schleicht Ellen eigentlich nachts allein im Wald herum? So manches Mal muss ich befürchten, dass Ellen die nächste Leiche abgibt.

Es gibt auch einen kleinen Abstecher nach Luxemburg und die Eifel und ihre Bewohner werden so sympathisch dargestellt, dass ich die Region unbedingt selbst einmal erkunden möchte. Und die BKÜ, Beste Kneipe Überhaupt, klingt nach einem Ort, an dem ich mich auch wohlfühlen würde, die existiert aber leider nur in der Fantasie der Autorin.

Mir hat es wieder viel Spaß gemacht, gemeinsam mit Ellen zu ermitteln und mit Macy ist für den Nachwuchs auch bereits gesorgt.

Sehr gerne empfehle ich Tödliche Eifelpfade weiter.

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