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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2021

hammermäßig guter Thriller

Die Todesbeigaben: Thriller
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Wart ihr schon mal an einem lost place? Schauplatz dieses Buches ist nämlich solch ein lost place. In einer Kirche, die seit dem Zweiten Weltkrieg verlassen ist, wird eine übelst zugerichtete Leiche gefunden. ...

Wart ihr schon mal an einem lost place? Schauplatz dieses Buches ist nämlich solch ein lost place. In einer Kirche, die seit dem Zweiten Weltkrieg verlassen ist, wird eine übelst zugerichtete Leiche gefunden. Das Herz wurde entnommen und stattdessen eine Botschaft hinterlegt...es bleibt natürlich nicht bei dieser einen Leiche, aber mehr wird hier nicht verraten….
Nach“Totennektar“ war dies mein zweites Buch von der Autorin Drea Summer und ich war sehr gespannt, ob sie mich auch diesmal wieder gleichermaßen fesseln würde. Das Cover sieht auf jeden Fall richtig vielversprechend aus und macht direkt neugierig auf den Inhalt.
Fast von Beginn hat, hat mich Drea Summer so in ihren Bann gezogen, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen wollte. In angenehm kurzen Kapiteln bei denen immer wieder die Sichtweise der Protagonisten, sowie auch die Zeitebene wechselt, wird man regelrecht durch das Buch gepeitscht. Zwischendurch lässt die Autorin den Täter auch immer wieder zu Wort kommen, so dass sich bis zum Ende in kleinen Häppchen ein Bild von ihm ergibt.
Für die Handlung und den Schauplatz hat Drea Summer sehr gut recherchiert, so dass alles sehr fundiert wirkt. Es geht nicht gerade zimperlich zur Sache und man sollte beim Lesen nicht allzu zart besaitet sein. Dann wird man von diesem Thriller sicher richtig begeistert sein.
Besonders hervorheben möchte ich den Schreibstil. Die Autorin bringt viel Metaphorik in das Buch hinein und unterstützt dadurch noch zusätzlich den eh schon vorhandenen Spannungsbogen. Das hat bei mir einen richtigen Wow-Effekt ausgelöst. Dieser Thriller war für mich ein absolutes Lesehighlight und ich kann ihn sehr weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2021

Tolles Thrillerdebüt!

Ausweglos
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Dies ist mal wieder eins der Bücher, wo ich eigentlich zum Inhalt nichts verraten möchte...genaugenommen kann jedes Wort zu viel verraten. Es geht jedenfalls um Mord und um zwei Ehepaare, die Nachbarn ...

Dies ist mal wieder eins der Bücher, wo ich eigentlich zum Inhalt nichts verraten möchte...genaugenommen kann jedes Wort zu viel verraten. Es geht jedenfalls um Mord und um zwei Ehepaare, die Nachbarn sind. Lasst euch einfach überraschen, das Buch ist wirklich sehr lesenswert!
Autor Henri Faber kommt mit sehr wenigen Protagonisten aus. Das ist fast ein wenig ungewöhnlich, aber er hat dies wirklich toll gelöst. Auch ist dieser Thriller alles andere als brutal oder blutrünstig. Trotzdem versteht es der Autor einen enormen Spannungsbogen aufzubauen und richtig zu fesseln! Obwohl das Buch knapp 500 Seiten dick ist, hatte ich es in zwei Tagen verschlungen.
Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen. In eher kurzen Kapiteln wechselt immer wieder die Sichtweise der Protagonisten, die jeweils aus der Ich-Perspektive berichten. Es wird viel Spannung aufgebaut, aber durch den metaphorischen Schreibstil wird die Spannung etwas aufgelockert. Das Buch liest sich somit absolut flüssig und fast ein wenig unterhaltsam. Die Handlung und die Protagonisten wirken sehr lebendig und authentisch. Kaum meint man zu wissen, wer der Täter ist, gibt es jeweils eine Wendung. Henri Faber legt die Spuren und Fährten sehr geschickt und betreibt ein regelrechtes Katz-und-Maus-Spiel mit den LeserInnen.
Lest am besten selbst, was es mit dem Ringfindermörder auf sich hat! Meiner Meinung nach hat Henri Faber hier wirklich ein tolles Thrillerdebüt geschrieben, welches unbedingt Lust auf mehr macht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2021

125 internationale Rezepte für eine schnelle Wohfühlküche

Super Simple
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Mit „super simple: über 125 Rezepte für eine schnelle und einfache Wohlfühlküche“ hat Tieghan Gerard wirklich ein tolles Kochbuch für die schnelle Küche erstellt.
Äußerlich ist das Buch schon absolut ...

Mit „super simple: über 125 Rezepte für eine schnelle und einfache Wohlfühlküche“ hat Tieghan Gerard wirklich ein tolles Kochbuch für die schnelle Küche erstellt.
Äußerlich ist das Buch schon absolut hochwertig gestaltet. Es hat einen stabilen Einband und eine angenehme Größe. Zu jedem der 125 Rezepte gibt es auch ein großformatiges Foto.
Alle Rezepte sind in insgesamt maximal 30 Minuten fertig. Es steht auch immer die Zubereitungszeit dabei.
Nach einer kurzen Einführung und einigen Grundrezepten geht es auch direkt schon mit den Rezepten los. Es gibt sowohl Vor- als auch Nachspeisen und natürlich etliche Hauptspeisen. Man findet vegetarische Rezepte, als auch Gerichte vom Fisch, Schwein, Gefügel, Rind oder Lamm. Das Buch ist also sehr vielseitig aufgestellt.
Es befinden sich auch viele Rezepte der asiatischen oder orientalischen Küche in diesem Buch. Das fand ich ganz besonders gut, da ich diese internationalen Gerichte liebe.
Neben einigen gängigen Gerichten, gibt es auch viele ungewöhnliche Rezepte, beispielsweise ein Nektarinen-Tomaten-Salat mit Pistazienmarinade. Sehr gespannt bin ich auch auf die Kürbis-Pancakes, die ich demnächst ausprobieren möchte. Auch durch die zahlreichen Hühnchen-Kombinationen möchte ich mich demnächst noch durchprobieren.
Insgesamt bin ich auf jeden Fall begeistert von diesem Kochbuch mit den tollen Ideen und Anregungen, den internationalen Rezepten, sowie der schönen und appetitlichen Aufmachung.

  • Cover
Veröffentlicht am 10.09.2021

unterhaltsamer Roman um Familie und Familienprobleme

Endlich wieder Meer
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Das schöne Cover und der Titel haben mich einen Wohlfühlroman zum Entspannen erwarten lassen. Ganz so war dann der Inhalt zwar nicht, aber trotzdem hat mir das Buch gut gefallen.
Hauptprotagonistin Katharina ...

Das schöne Cover und der Titel haben mich einen Wohlfühlroman zum Entspannen erwarten lassen. Ganz so war dann der Inhalt zwar nicht, aber trotzdem hat mir das Buch gut gefallen.
Hauptprotagonistin Katharina befindet sich in der Mitte des Lebens. Nach dem Studium hat sie ihre Heimat, ihre Familie und ihren Freund an der Nordsee zurückgelassen, um in der Steiermark neu zu beginnen. Sie hat sich nämlich vor über 20 Jahren in Hannes verliebt, der in Österreich ein Weingut bewirtschaftet. Die ganzen Jahre über hatte sie keinen Kontakt in die Heimat, da sie sich mit ihrem Vater wegen ihrer Pläne und wegen ihres Mannes damals zerstritten hatte. Nun ereilt sie die Nachricht, dass ihr Vater im Koma liegt und nicht mehr lange zu leben hat. Überstürzt reist Katharina in die Heimat, um ihren Vater nochmals zu sehen. Die beiden pubertierenden Kinder überlässt sie ihrem Mann. Sie haben den Großvater eh nie kennengelernt. Vor Ort angekommen, kommt alles ganz anders als erwartet….
Christiane Franke hat einen schönen Schreibstil, der sich sehr gut, sehr lebendig und unterhaltsam lesen lässt. Die Protagonisten wurden sehr gut dargestellt, so dass sie bei mir sehr authentisch ankamen und aus dem wahren Leben gegriffen sein könnten. Die Handlung war allerdings extrem problembeladen und alles ist sehr gehäuft auf Katharina eingestürzt. Das war mir manchmal fast ein wenig zu viel Dramatik. Aber trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, weil auch wirklich Tiefgang enthalten ist. Das Buch regt zum Nachdenken an und das Familienleben nimmt großen Raum ein.
Das Ende war sehr offen und hinterlässt noch einige Fragen, so dass ich auf einen eventuellen Folgeband sehr gespannt bin. Normalerweise mag ich dieses offene Ende nicht so sehr, aber hier hat es wirklich gepasst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2021

dieser Krimi geht so richtig unter die Haut!

Geraubte Seelen
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H.C. Scherf hat mit seinem neuesten Werk wieder ein sehr brisantes Thema aufgegriffen. Und wenn man das Cover und den Titel anschaut, so bekommt man schon eine gewisse Ahnung und vermutet das Schlimmste.
Mehrere ...

H.C. Scherf hat mit seinem neuesten Werk wieder ein sehr brisantes Thema aufgegriffen. Und wenn man das Cover und den Titel anschaut, so bekommt man schon eine gewisse Ahnung und vermutet das Schlimmste.
Mehrere Frauen werden aufgefunden, die hochschwanger waren und denen unter Betäubung anscheinend das Baby fachmännisch entbunden wurde. Sie wissen nicht, was passiert ist. Die Babys sind jeweils spurlos verschwunden und es wird Babyhandel befürchtet...
Auch diesmal hat es der Autor geschafft, mich sehr schnell zu fesseln und in seinen Bann zu ziehen. Ich habe mich gleich richtig im Geschehen drin gefühlt und mit den Opfern gemeinsam mitgefiebert. Dies wurde vor allem auch dadurch erreicht, dass immer wieder Kapitel eingefügt wurden, die aus der Sicht der Opfer berichten. Dieser Perspektivwechsel ist H.C. Scherf wirklich außerordentlich gut gelungen. Es kommen alle zu Wort, sowohl die Ermittler, als auch die Täter und die Opfer. Ja man bekommt sogar Einblick in eine Familie die selbst ein Baby auf diesem Weg vermittelt bekommen hat. Dieser Krimi ist wirklich absolut toll geschrieben!
Auch wenn die Geschichte fiktiv ist, so schockiert sie beim Lesen sehr und regt zum Nachdenken an. Da es schon heftig zur Sache geht, sollte man allerdings nicht allzu zart besaitet sein. Auch werdende Mütter sollten vielleicht nicht unbedingt zu dem Buch greifen. Aber ansonsten spreche ich eine absolute Leseempfehlung dafür aus. Bei uns in Deutschland ist der Plot zum Glück Fiktion, aber in anderen Ländern ist die Handlung leider realistischer.
Für diejenigen, die die letzten Thriller von H.C. Scherf gelesen habe, gibt es in diesem Buch eine große Überraschung. Mehr sei aber hier nicht verraten! Lasst euch überraschen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere