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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2026

das perfekte Geschenk zur Einschulung

Lesewald, Der Zauber erwacht: Buch zum Lesen lernen mit der magischen Eule Ada | Erstleserbuch mit Treppenwörter-Methode für Leseerfolg statt Frust |
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Heute möchte ich euch ein wunderbares Buch für Erstleser vorstellen.
Von Alexandra Wagner ist „Lesewald: Der Zauber erwacht“ erschienen. Schaut euch das farbenfrohe Cover an. Allein dieses erweckt schon ...

Heute möchte ich euch ein wunderbares Buch für Erstleser vorstellen.
Von Alexandra Wagner ist „Lesewald: Der Zauber erwacht“ erschienen. Schaut euch das farbenfrohe Cover an. Allein dieses erweckt schon die Lust am Buch.
Der Inhalt ist didaktisch sehr schön gestaltet. Auf der ersten Seite wird den Eltern erklärt, wie das Buch aufgebaut ist. Grundsätzlich ist es natürlich ein Buch zum Vorlesen. Es gibt aber immer wieder Blätter, in denen ein Wort gezeigt wird und zwar in jeder Zeile treppenartig ein Buchstabe mehr, so dass die Kinder lernen, das Wort zu lesen. Diese kleinen Übungen motivieren zum Selbstlesen. Es ist wirklich sehr schön gestaltet.
Insgesamt gibt es 10 schöne Geschichten auf 44 Seiten. Zwischendurch gibt es immer wieder zum Text passende Interaktionen. So hört das Kind nicht nur zu, sondern es darf mitmachen, z. B. „Tanzt zu eurem Lieblingslied“, weil in der Geschichte gerade getanzt wird. Dies ist ganz wunderbar gemacht und macht das Buch für die Kinder sicher noch etwas interessanter und hebt zusätzlich den Spaßfaktor.
Erwähnenswert sind auch die zahlreichen Illustrationen, die Manuela Buske beigesteuert hat. Sie sind wirklich ganz bezaubernd.
Fazit: Ein Buch zum Vorlesen oder auch ersten Selbstlesen, welches ganz besonders für Erstleser geeignet ist. Ich finde, es ist das perfekte Geschenk zur Einschulung. Es gibt sehr viel zu entdecken und das Lesenlernen macht hiermit richtig Spaß, was natürlich durch die interaktiven Aufgaben noch getoppt wird. Eine große Empfehlung gibt es von mir.

Veröffentlicht am 29.04.2026

schöner Wohlfühlromanmit viel Nordseeflair

Verliebt in Rosa
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„Verliebt in Rosa“ ist der Auftaktband einer neuen Nordsee-Reihe von Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki.

Hauptprotagonistin Rosa wagt im Privatleben einen Neuanfang. Beruflich restauriert sie alte Musikinstrumente. ...

„Verliebt in Rosa“ ist der Auftaktband einer neuen Nordsee-Reihe von Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki.

Hauptprotagonistin Rosa wagt im Privatleben einen Neuanfang. Beruflich restauriert sie alte Musikinstrumente. Da sie auch privat das Musizieren liebt und Akkordeon spielt, nimmt sie erstmals bei den Deichperlen, einem Frauenchor für Shantys und Seemannslieder, teil. Sie wird sehr herzlich aufgenommen und findet schnell Anschluss. So fühlt sie sich dort richtig wohl. Aber nicht nur die neuen Freundinnen schließt Rosa ins Herz. Auch der Polizist Sören lässt ihr Herz schneller schlagen. Kann sie sich auf ihn einlassen und der Liebe eine Chance geben? Lest selbst!

Beim Lesen kommt unglaublich viel Nordseefeeling auf. Ich hatte die Landschaft, aber auch den Shanty-Chor vor Augen. Die Lieder, die gesungen wurden, hatte ich als Ohrwurm. Appetit auf Krabbenbrötchen und Fisch habe ich ebenfalls bekommen. Also wieder mal ein Buch für alle Sinne.

Die Protagonisten sind authentisch und sympathisch. Ich freue mich darauf im nächsten Band wieder auf die Freundinnen zu treffen. Sie sind eine fröhliche und liebenswerte Truppe. Auch die eingebundene Liebesgeschichte hat mir wieder richtig gut gefallen.

Fazit: Die Bücher des Autorenduos sind immer eine absolut schöne Wohlfühllektüre zum Entspannen und Abschalten. Auch diesmal hat mich das Buch begeistert und mir wunderbare Lesestunden beschert. Gefühlt bin ich viel zu schnell über die Seiten geflogen und hätte gerne direkt mit einem Folgeband weitergelesen.

Zum Abschluss noch ein Zitat von S. 61: „Manchmal braucht es nicht viel – nur die richtigen Töne zur richtigen Zeit“.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2026

atmosphärischer Psychothriller

Meine tote Schwester: Psychothriller
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„Die Welt war nicht mehr dieselbe, aber sie drehte sich weiter“ (Zitat von S. 327)

„Meine tote Schwester“ von Catherine Shepherd ist im Verlag Kafel 2026 erschienen.

Der jugendliche Lukas hat eine ...



„Die Welt war nicht mehr dieselbe, aber sie drehte sich weiter“ (Zitat von S. 327)

„Meine tote Schwester“ von Catherine Shepherd ist im Verlag Kafel 2026 erschienen.

Der jugendliche Lukas hat eine schwere Zeit hinter sich. Ihm haftet der Ruf eines Mörders an. Seine Mutter beschließt mit ihm gemeinsam einen Neuanfang zu starten. So ziehen die beiden 600 Kilometer entfernt in eine alte Villa, die sie kaufen. Diese hat aber auch nicht die beste Vergangenheit und steht aus diesem Grund seit 11 Jahren leer. Mia wohnt im Nachbarhaus. Ihre Schwester starb vor vielen Jahren in diesem Haus und der Fall wurde nie geklärt. Sie und ihre beste Freundin Charlotte freunden sich mit Lukas an. Als Charlotte ermordet wird, steht auch Lukas unter Verdacht. Seid gespannt, wie sich alles entwickelt…

Ich liebe die Bücher von Catherine Shepherd. Dieses Buch ist in keiner ihrer Reihen erschienen, sondern ein Einzelband. Der Psychothriller hat mich schnell gefesselt, da die Autorin viel atmosphärische Spannung durch ihre Beschreibungen aufkommen lässt.

Die Protagonisten sind diesmal ausgesprochen jung, so dass ich mich aufgrund des Altersunterschiedes natürlich mit ihnen nicht identifizieren konnte. Trotzdem wurden sie sehr real und authentisch dargestellt, so dass ich sie beim Lesen regelrecht vor Augen hatte.

Das Buch liest sich sehr flüssig und es kommen keinerlei Längen auf. Es gibt immer wieder Wendungen, die den Spannungsbogen hochhalten. So wurde ich immer wieder auf falsche Fährten geführt. Das ist so geschickt gemacht, dass selbst gewiefte Thrillerleser in die Irre geführt werden. Catherine Shepherd ist hier wirklich eine Meisterin der Spannung.

Fazit: Ein atemberaubender Psychothriller, der toll aufgebaut und eine interessante Handlung enthält. Es geht nicht allzu blutig oder brutal zu, aber trotzdem ist der Spannungsbogen enorm hoch, da viel psychologische und atmosphärische Spannung enthalten ist. Von mir gibt es eine große Empfehlung für alle die gerne Psychothriller lesen.

Veröffentlicht am 23.04.2026

toller Regionalkrimi aus der Pfalz

Grumbeersupp
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Oberkommissarin Paula Stern isst eine solche Suppe aus einer Dose, aber hausgemacht von einem örtlichen Caterer. Ihr vergeht jedoch der Appetit, als sie dabei auf etwas beißt, was sich als menschlicher ...

Oberkommissarin Paula Stern isst eine solche Suppe aus einer Dose, aber hausgemacht von einem örtlichen Caterer. Ihr vergeht jedoch der Appetit, als sie dabei auf etwas beißt, was sich als menschlicher Finger herausstellt. Zusammen mit ihrem Kollegen Bernd Keeser stattet Paula der frisch eröffneten Suppenmanufaktur einen Besuch ab. Die Besitzerin ist alles andere als begeistert. Lest selbst, ob es eine Leiche zu dem Finger gibt und begleitet das Ermittlerduo!

Nicht nur der Titel, sondern der ganze Krimi enthält sehr viel Pfälzer Lokalkolorit. Es sind auch immer wieder einige Dialekte in Pfälzer Mundart abgedruckt. Da ich der Pfalz entstamme und die Pfalz liebe, habe ich dies sehr genossen.

Auch wenn der Krimi eher ein cosy crime und weitgehend unblutig ist, so war der Spannungsbogen trotzdem recht hoch. Ich wusste lange Zeit nicht, in welche Richtung es sich entwickeln würde. Zudem liest sich das Buch sehr unterhaltsam. Es ist immer etwas Humor beigefügt, so dass man häufig schmunzeln muss.

Es handelt sich bereits um den 10. Fall für das Ermittler-Duo Paula Stern und Bernd Keeser von Gina Greifenstein. Man kann mit jedem Band in die Reihe einsteigen. Schön fand ich es auch ein wenig über das Privatleben von Paula Stern zu erfahren.

Fazit: Mich hat der Regionalkrimi absolut gefesselt und begeistert. Wenn ihr unblutige Cosy Crime mögt, kann ich euch das Buch sehr empfehlen. Das Ermittlerteam finde ich charmant und es ist viel Pfälzer Flair enthalten. Für alle, die Pfälzer Krimis mögen, ist der Krimi sowieso ein Muss! Aber auch Nicht-Pfälzer kommen auf ihre Kosten.

Zum Abschluss gibt es außer einem Glossar auch ein Rezept für die Grumbeersupp.

Veröffentlicht am 23.04.2026

schöner Frauenroman, den ich sehr empfehlen kann

Liebe auf den ersten Blick
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Bei „Liebe auf den ersten Blick“ handelt es sich um Band 2 der Serie „Die Formel der Liebe“ von Nelly Berlin. Die Bände sind komplett unabhängig voneinander zu lesen, aber ich kann euch verraten – ich ...

Bei „Liebe auf den ersten Blick“ handelt es sich um Band 2 der Serie „Die Formel der Liebe“ von Nelly Berlin. Die Bände sind komplett unabhängig voneinander zu lesen, aber ich kann euch verraten – ich habe den ersten Band „Glück aus heiterem Himmel“ absolut geliebt.

Hauptprotagonisten sind diesmal die Biochemikerin Emmy und ihre beste Freundin Helia, die als Chirurgin in Berlin in einer Klinik tätig ist. Vervollständigt wird das Freundinnentrio durch Ina, deren Vater eine Privatklinik besitzt, die sie übernehmen möchte. Emmy möchte neu durchstarten und findet in Berlin einen Job, so dass sie in die WG zu den Freundinnen zieht.

Der Schreibstil ist absolut unterhaltsam und humorvoll. Dadurch liest sich das Buch wieder locker und leicht. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Emmy und Helia erzählt. So konnte man sich in beide gut hineinversetzen. Es wird hier nichts beschönigt und man erhält ein realistisches Bild vom Trubel und Stress des Krankenhausalltags. Auch Emmys Einblicke in das Forschungslabor fand ich sehr interessant. Dadurch enthält die Geschichte zusätzlichen Tiefgang.

Im Mittelpunkt stehen gleich zwei schöne Liebesgeschichten, die mir beide gleichermaßen gut gefallen haben. Diese hat die Autorin wieder sehr schön und gefühlvoll dargestellt. Daher ist der Roman wieder sehr herzerwärmend. Ich habe so richtig mitgefiebert und die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen.

Fazit: Ein sehr schöner Frauenroman mit liebenswerten Protagonisten, der mich richtig begeistern konnte. Von mir gibt es eine große Empfehlung.

Hier noch mein Lieblingszitat: „Liebe schaut nicht mit den Augen, sondern mit der Seele.“ (S. 260)