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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2020

Mörderische Tortenschlacht

Taubertaltod
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Als ob es nicht gereicht hätte, dass ausgerechnet sie die Trauung ihres Exmannes übernehmen muss. Sein tödlicher Zusammenbruch während der Zeremonie ist entschieden mehr als die Standesbeamtin Anke Wardlinger ...

Als ob es nicht gereicht hätte, dass ausgerechnet sie die Trauung ihres Exmannes übernehmen muss. Sein tödlicher Zusammenbruch während der Zeremonie ist entschieden mehr als die Standesbeamtin Anke Wardlinger verkraften kann. Klatsch und Tratsch, gut gemeinte Ratschläge von Mutter und Freundin, in Kombination mit mangelndem Selbstvertrauen, führen zu einem klischeelastigen Durcheinander, das sich immer weiter von einem Krimi entfernt. Wenig überraschend ist dann auch die Auflösung und mit der Option auf eine Fortsetzung.

Fazit
Eine überwiegend triviale Story, die weniger durch ihre Handlung, als durch das ansprechende Lokalkolorit zu punkten weiß.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2020

Zwischenwelten

Ich bin der Sturm
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Geprägt durch ein Leben in einer Welt voller Grausamkeiten, wird eine junge Frau zu einem unberechenbaren Racheengel. Auf der Suche nach ihrer wahren Identität, ist sie zu allem bereit. Auch wenn es dabei ...

Geprägt durch ein Leben in einer Welt voller Grausamkeiten, wird eine junge Frau zu einem unberechenbaren Racheengel. Auf der Suche nach ihrer wahren Identität, ist sie zu allem bereit. Auch wenn es dabei zu etlichen Kollateralschäden kommt, gibt es nichts was sie davon abhält ihre Mission mit allen Mitteln durchzuziehen. Auch als sie im Nebel des von ihr erzeugten Chaos plötzlich erkennt was wahre Liebe bedeuten kann, ist sie um keinen Preis der Welt dazu bereit umzukehren.

Fazit
Eine unheimliche Story, die auf ihrer Gratwanderung zwischen Fiktion und Fantasy, trotz vieler Überraschungsmomente nicht überzeugen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2020

Zwischen Lüge und Wahrnehmung

The First Lie
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Eine langwierige und umständliche Leichenbeseitigung als Einstieg, lässt gleich zu Beginn Zweifel an der im Klappentext prognostizierten Spannung aufkommen. Daran ändert sich auch längere Zeit nichts, ...

Eine langwierige und umständliche Leichenbeseitigung als Einstieg, lässt gleich zu Beginn Zweifel an der im Klappentext prognostizierten Spannung aufkommen. Daran ändert sich auch längere Zeit nichts, da sich zunächst alles um die zunehmend aus dem Ruder laufende Beziehung zwischen Paul und Alice dreht. Lüge reiht sich an Lüge und es wird zunehmend schwieriger zu unterscheiden, wer welches Spiel spielt. Im Grunde genommen ist jeder so stark auf sein eigenes Ego konzentriert, dass die eigentliche Geschichte in den Hintergrund tritt und trotz der überraschenden Auflösung nicht mehr zu retten ist.

Fazit
Eine nervige Geschichte die, von wenigen Spannungsmomenten abgesehen, wenig zu bieten hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2020

Schwarze Geschichten

Versteckt
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Drei Gänsehautgeschichten, die zeigen, dass es möglich ist, auch auf wenigen Seiten Spannung aufzubauen und einen interessanten Plot zu entwickeln, der genügend Raum für weiterführende Spekulationen lässt.

Fazit
Ein ...

Drei Gänsehautgeschichten, die zeigen, dass es möglich ist, auch auf wenigen Seiten Spannung aufzubauen und einen interessanten Plot zu entwickeln, der genügend Raum für weiterführende Spekulationen lässt.

Fazit
Ein Highlight für alle Simon Beckett Fans, das sich als interessante Dokumentation seiner literarischen Entwicklung erweist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

Ein verkannter Mörder

Der Würfelmörder
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Zu viele, willkürlich zusammengewürfelt wirkende Handlungsstränge, die nach einem spannenden Einstieg in einer Aneinanderreihung von Nebensächlichkeiten, zu einem schwer durchschaubaren Durcheinander geraten, ...

Zu viele, willkürlich zusammengewürfelt wirkende Handlungsstränge, die nach einem spannenden Einstieg in einer Aneinanderreihung von Nebensächlichkeiten, zu einem schwer durchschaubaren Durcheinander geraten, erschweren den Lesefluss ebenso wie die ständig wechselnden Perspektiven, die zusammen mit einem Übermaß an Protagonisten für zusätzliche Verwirrung sorgen. Dadurch bleibt fast kein Raum mehr den Würfelmörder zum Zug kommen zu lassen um den durch den Titel geweckten Erwartungen gerecht zu werden. Entsprechend unbefriedigend endet das Buch mit einem offenen Ende und dem Hinweis auf die Rückkehr eines nie wirklich präsenten Mörders im Folgeband.

Fazit
Eine nervig zu lesende Mogelpackung, die wenig Lust auf die Fortsetzung macht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere