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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Kieffer jagt die Teufelsfrucht.

Teufelsfrucht
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Xavier Kieffer hat die Sterne-Küche hinter sich gelassen und führt ein kleines Restaurant in Luxemburg. Als ausgerechnet ein berühmter Pariser Gastrokritiker in seinem Lokal stirbt, gerät er in den Fokus ...

Xavier Kieffer hat die Sterne-Küche hinter sich gelassen und führt ein kleines Restaurant in Luxemburg. Als ausgerechnet ein berühmter Pariser Gastrokritiker in seinem Lokal stirbt, gerät er in den Fokus der Ermittlungen und stürzt sich selbst in die Nachforschungen. Bald stößt er auf eine geheimnisvolle „Teufelsfrucht“, deren unglaubliche Wirkung nicht nur Gourmets, sondern auch die Lebensmittelindustrie auf den Plan ruft.

Der Reiz des Romans liegt in der Mischung aus klassischem Krimi und kulinarischem Lokalkolorit. Hillenbrand lässt Luxemburg mit seinen Märkten, Spezialitäten und Menschen lebendig werden. Kieffer selbst überzeugt als bodenständiger, sympathischer Ermittler, der lieber kocht als detektivisch brilliert.

Kleinere Schwächen gibt es auch: Manche Nebenfiguren bleiben blass, und das Finale wird etwas zu schnell abgewickelt. Doch der Fall ist spannend, das Setting frisch und die kulinarischen Beschreibungen sind ein Genuss für sich.

Veröffentlicht am 05.10.2025

Erpresst, verzweifelt, entschlossen

Kings of Cypress Pointe - Hidden Truth
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Im großen Finale von The Golden Boys-Trilogie stehen Blue und West vor ihrer bisher härtesten Prüfung: Ein heimtückisches Video stellt alles infrage, und Blue wird unter Druck gesetzt. Sie muss West das ...


Im großen Finale von The Golden Boys-Trilogie stehen Blue und West vor ihrer bisher härtesten Prüfung: Ein heimtückisches Video stellt alles infrage, und Blue wird unter Druck gesetzt. Sie muss West das Herz brechen oder ihr Leben und das ihrer Schwester riskieren. Der Konflikt wird zur Zwickmühle zwischen Loyalität, Liebe und Selbstaufgabe.

Was ich besonders gelungen finde: Der vertraute, locker-erzählende Stil führt gekonnt zurück in die emotionale Welt der beiden, auch nach einer kurzen Lesepause ist der Zugang sofort da. Die Perspektiven von Blue und West wechseln sich konsistent ab, und durch Pandoras bissige Blogeinträge gibt es eine zusätzliche humorvoll-scharfe Note, die das Drama auflockert.

Das Tempo schwankt: Es gibt berührende, ruhige Momente der Nähe, aber auch Phasen, in denen sich die Handlung etwas zieht. Besonders der Showdown wirkt an manchen Stellen knapp und fällt recht abrupt aus. Trotzdem funktioniert das emotionale Crescendo, das die Figuren am Ende zusammengeschweißt zurücklässt.

Veröffentlicht am 05.10.2025

Haushälterin ermittelt mit Witz, Stil und cleveren Wendungen.

Die Dreitagemordgesellschaft
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Die Dreitagemordgesellschaft“ entführt in ein klassisches Mordrätsel auf dem Landgut Mallowan Hall: Acht Gäste, ein Toter in der Bibliothek – und die Haushälterin Phyllida Bright, die sich unerschrocken ...


Die Dreitagemordgesellschaft“ entführt in ein klassisches Mordrätsel auf dem Landgut Mallowan Hall: Acht Gäste, ein Toter in der Bibliothek – und die Haushälterin Phyllida Bright, die sich unerschrocken in die Rolle der Ermittlerin wirft. Anders als die unbeholfene Polizei kombiniert sie Pragmatismus, Charme und Verstand..

Der Ton ist bewusst altmodisch im besten Sinne: britischer Cosy Krimi mit dezentem Humor, feiner Ironie und einem Gespür für skurrile Details. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, vom misstrauischen Butler bis zum exzentrischen Gast. Die vertrackte Handlung halte ich durch das clevere Set-up, falsche Fährten und überraschende Wendungen bis zur letzten Seite spannend.

Wenn etwas fehlt, dann etwas emotionale Tiefe: Phyllida bleibt sympathisch, aber ein wenig rätselhaft, und manche Nebenfiguren bleiben bewusst vage. Doch dieser leichte Abstand passt zum Stil und lässt den Fokus auf dem Rätsel.

Veröffentlicht am 05.10.2025

Fesselnde Story mit Witz, Intrigen und starken Gefülen


Prinzessin der Unterwelt
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„Prinzessin der Unterwelt“ hat mich schon durch sein Cover neugierig gemacht, und der Inhalt hat meine Erwartungen übertroffen. Kittys Geschichte ist ein Netz aus Bestimmung, Macht und Gefühlen.

Besonders ...


„Prinzessin der Unterwelt“ hat mich schon durch sein Cover neugierig gemacht, und der Inhalt hat meine Erwartungen übertroffen. Kittys Geschichte ist ein Netz aus Bestimmung, Macht und Gefühlen.

Besonders gelungen finde ich, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Der Orden wirkt mal wie ein Beschützer, mal wie ein manipulativer Spieler im Hintergrund. Edgar als Gegenspieler ist bedrohlich.

Das Worldbuilding ist detailliert und sehr schön - einfach eine super Idee. Ich konnte mir die Luftschiffe, die Hallen des Ordens und die geheimnisvolle Atmosphäre von Midgard bildlich vorstellen. Dazu kommt eine Liebesgeschichte, die langsam wächst. Das Ende hat mich sehr überrascht und es gab einiges das man nicht vorhergesehen hat.

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