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Lenas_Buecher

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2025

Auflösung der Story um Farrah und Blake

If The Sun Never Sets
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Da ich bereits den ersten Band der Reihe gelesen hatte, der mir allerdings nicht ganz so gut gefallen hat, war ich doch neugierig, ob der zweite Teil der Geschichte von Farrah und Blake meine Meinung etwas ...

Da ich bereits den ersten Band der Reihe gelesen hatte, der mir allerdings nicht ganz so gut gefallen hat, war ich doch neugierig, ob der zweite Teil der Geschichte von Farrah und Blake meine Meinung etwas nach oben korrigieren kann.

Das Cover gefiel mir wieder gut und passt zum Genre.



Das Setting war dieses mal - fünf Jahre nach dem gemeinsamen Auslandssemester - fast nur in New York, wo ein Teil der Clique aus Band 1 nun lebt und zumindest zeitweise arbeitet. Die Großstadt-Atmosphäre und das Leben dort schienen mir gut beschrieben und real.



Die Protagonisten gefielen mir in diesem Band wirklich etwas besser, die Handlungen und Dialoge passten deutlich besser zu ihren Charakteren. Dass die ganzen Personen aus der Clique von Band 1 wieder auftauchen mochte ich sehr, auch wenn mir etwas der Draht zu ihnen fehlte. Hier hätte Band 1 schon mehr Nähe schaffen müssen, die bei mir einfach nicht vorhanden war, weshalb ich manche Beschreibungen zu den starken Freundschaften nicht nachempfinden konnte.



Die Story gefiel mir ganz gut auch die Auflösung um das Leben von Farrah und Blake nach dem Auslandssemester und was aus allen geworden ist, sowie dass sie beide nie aufhören konnten, an den anderen zu denken. Wie sie wieder aufeinander trafen hat mir auch gefallen. Weniger ansprechend fand ich dass es wieder sehr viel an der Kommunikation scheiterte, miscommunication ist einfach nicht mein Trope.

Insgesamt habe ich schon einen Fortschritt beim Schreibstil erkannt, weshalb der Band für mich auf 3,5 Sterne kommt. Es bleibt aber dabei, dass die Reihe kein unbedinggtes "Must-read" in meinen Augen ist.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Silvbester, Romance und Selbstheilung

Fake Dates and Fireworks
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Mich hat das Buch mit dem SIlvester-Thema und dem schönen Cover, sowie den vielen positiven Stimmen sehr neugierig gemacht.

Es war mein erstes Buch der Autorin und ihr Schreibstil hat mich direkt positiv ...

Mich hat das Buch mit dem SIlvester-Thema und dem schönen Cover, sowie den vielen positiven Stimmen sehr neugierig gemacht.

Es war mein erstes Buch der Autorin und ihr Schreibstil hat mich direkt positiv überrascht. Sehr angenehm, locker, man ist schnell in der Story und bekommt einen unheimlich tollen Lesefluss (wenn man Zeit und Ruhe hat könnte man das Buch wirklich schnell verschlingen).

Die Charaktere gefielen mir auch sehr, es schienen richtig "echte" Protagonisten, mit recht normalen Jobs und Situationen, in die man sich gut hereinversetzen konnte. Becca war mir gleich sympathisch und tat mir gleich etwas leid mit ihrer verworrenen Situation. Niels wirkte hingegen direkt unsympathisch und da mir solche "Beziehungen" leider bekannt sind, hatte ich auch unheimliches Mitgefühl mit Becca, während der "red-flag"-Alarm von Anfang an schrie! Raphael wirkte zunächst unnahbar und distanzier, fast etwas arrogant. Ich fand es aber toll wie sich das Bild zu den Figuren entwickelte, teilweise wandelte und sie auch eine mega Charakterentwicklung im Verlauf durchlebt haben.

Das Setting ist authentisch, sei es in der Kitaumgebung, oder auch im Luxushotel, alles gut beschrieben und passend.

Die Story fand ich großartig! Die Haters-to-lovers-vibes am Anfang haben mich richtig rätseln lassen wie es bloß dazu kommen soll, dass die "fake-dating"-Situation zustande kommt. Und ich muss hervorheben, dass wirklich jedes Fragezeichen und "Warum" das sich stellen kann zu den Handlungen der Figuren für meinen Geschmack wunderbar in der Geschichte aufgegriffen und beantwortet wurde, ohne das es erzwungen wirkte. Eine wirklich runde Story. Außerdem gefiel mir der Humor, gerade zu beginn - der Schlagabtausch mit Becca und Raphael war lustig zu lesen oder auch mit ihrem Bruder.

Der Eindruck am Anfang war also, dass ich eine eher humorvolle Romance oder Romcom zu lesen bekomme und dann habe ich ab einem gewissen Punkt dicke Tränen für und mit Becca geweint! Es hat mich wirklich berührt und passte hervorragend zum Vorwort (das hatte bereits mein Herz). Ich muss sagen, da ich auch einige kritische Stimmen gelesen habe - dieses Buch wird den Effekt wie ich ihn hatte, wahrscheinlich eher auf Lesende haben, die bereits Erfahrungen in toxischen/narzistischen Beziehungen machen mussten. Wenn man so etwas erlebt hat, hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ähnliches wie Becca erlebt oder ähnlich gehandelt und wenn dem so ist, sieht man zwar auch die Warnsignale und denkt "tu es nicht", aber versteht sie dennoch. Somit war sie für mich keine "naive" Protagonistin,. sondern eine Frau die leider bereits als jüngeres fast noch Mädchen in eine Situation geraten ist, die sie geprägt hat und sie als noch beeinflussbaren Charakter eher geschwächt. Diese Buch konnte somit auch einen Teil von mir nachträglich heilen und ich hätte mir das Buch wirklich selbst als 18-jährige gewünscht!

Somit bliebt es für mich ein Highlight, dass ich direkt weiterempfehle!

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Mafia-Romance mit Spice und TENSION!

The Sweetest Oblivion
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Ich hatte viele begeisterte Stimmen zur "Made-Man"-Reihe gehört und die Vorfreude auf die Übersetzung war damit groß.
Zunächst gefällt mir das Buch rein Äußerlich schon gut. Ein ansprechendes Cover, dass ...

Ich hatte viele begeisterte Stimmen zur "Made-Man"-Reihe gehört und die Vorfreude auf die Übersetzung war damit groß.
Zunächst gefällt mir das Buch rein Äußerlich schon gut. Ein ansprechendes Cover, dass zur Story von "Ace" passt und das düstere zur Dark-Romance. Zudem finde ich den Hinweis "Ab 18" auf dem Buch großartig! So etwas sollte verbindlich eingeführt werden.

Zum Schreibstil muss ich sagen, dieser hat es mir anfangs etwas schwer gemacht ins Buch zu finden bzw es zu mögen. Es war doch recht gewöhnungsbedürftig und erinnerte mich gepaart mit der Story, die innerhalb der Mafia sehr altmodisch erzählt wurde an alte Filme oder italienische/spanische Seifenopern. Ich war erst nicht sicher, ob das Buch mein Fall ist.

Das Setting in New York und der Unterwelt war ganz gut beschrieben, auch wenn viele Handlungsorte ohnehin eher im familiären Umfeld oder den Häusern stattfanden. Ich konnte mir aber immer ein recht gutes Bild machen.

Die Story selbst hat das Buch für mich letztendlich gerettet bzw vor allem die TENSION! Wow, also durch diese haters-to-lovers-vibes und den Trope der "forbidden love" entstand eine unheimliche Spannung zwischen den Charakteren, die man förmlich fühlen konnte. Das hat es auch zunehmend spannender gemacht, wie sich das ganze wohl auflösen oder entladen wird. Dem Mafia-Thema geschuldet gab es natürlicha uch recht brutale Szenen, sodass man nie ganz sicher war, ob man eventuell noch einen Verlust erleiden muss, oder wer Freund und wer Fein sein oder werden könnte. Was ich noch positiv hervorheben muss, auch wenn dies kein generelles Muss für mich in Bücher ist, ist der Spice. Ich finde diesen Part wirklich gut geschrieben. Solche Szenen spielen ab einem gewissen Punkt schon eine größere Rolle und dafür war es wirklich gut zu lesen. Keine merkwürdigen Benennungen und Formulierungen, die für mich übersetzte Bücher oft kaputt machen und auch wenn Szenen länger gingen, wurde es nicht unangenehm.

Insgesamt hat mich die Story somit am Ende doch in ihrem Bann gehabt und der Leseflow stellte sich zum Ende gut ein. Ich würde somit auch die weiteren Bände der Reihe gern lesen.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Ratgeber für "Helikopter", die keine mehr sein wollen

Kinder brauchen Flügel, keine Helikopter!
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Ich habe dieses Buch in der Leserunde entdeckt und war sehr neugierig - weniger "Helikopter-Eltern" sein und Kinder zu autonomen Menschen erziehen? ein tolle Ansatz wie ich finde und mich interessieren ...

Ich habe dieses Buch in der Leserunde entdeckt und war sehr neugierig - weniger "Helikopter-Eltern" sein und Kinder zu autonomen Menschen erziehen? ein tolle Ansatz wie ich finde und mich interessieren solche Themen ohnehin.



Das Cover fand ich auch ansprechend, es passt zum Thema, den Kindern eher beim "fliegen" zu helfen.

Das Buch startet mit einer Einführung und quasi "Anleitung" zur Nutzung und ist dann in 3 Teile mit verschiedenen Kapiteln gegliedert.

Es startet vor allem mit viel Theorie, mehr als ich in einem Ratgeber erwartet hätte. Da ich auch gern Sachbücher lese, war es erstmal gar nicht so schlimm, jedoch ist es echt viel und wirkt teilweise recht "erschlagend". Gerade da der Text leider ein sehr "volles" Schriftbild auf jeder Seite hat, ist es phasenweise etwas anstrengend zu lesen gewesen. Was man daran positiv hervorheben kann ist die gute Recherche dahinter und die vielen Quellenangaben hinten im Buch, auch mit aktuellen Studien.

Die Beispiele sind oft, wie eingangs erläutert wird in 3 Altersabschnitte geteilt, man kann sich also auch am Alter der eigenen Kinder orientieren. Hierbei muss ich sagen, dass ich noch Kinder in der hier genannten "frühen Kindheit" bis Anfang der "mittleren Kindheit" habe und schon oft den Eindruck hatte es zielt viel mehr in Richtung Teenager/Pubertät, als vor allem den ersten Abschnitt. Da war nicht immer das passende für unsere Situation dabei.

Was ich noch positiv hervorheben kann: die kleinen Grafiken ab und zu bzw Gegenüberstellungen von "kontrollbasiert vs. Autonomie-fördernd. Diese empfand ich als hilfreich zum besseren Verständnis. Auch dass es Beispiele aus dem leben der Autorin gab, wobei dies oft nur auf das amerikanische System und nicht ganz in unsere Lebensrealität übertragbar scheint.

Was ich zudem gut fand, war die Idee der Themen, die auch aktuelle Faktoren bei der Erziehung aufgreifen, wie "Körperliche Grenzen", "Digitales Leben", "Geld" und "Sinn des Lebens" und das umfangreiche Glossar am Ende hilft schneller einzelne Themen wiederzufinden.

Auch wenn ich aktuell noch nicht alles so bei uns wiederfinden kann, denke ich ich werde den Ratgeber Themenbezogen und wenn meine Kinder älter sind durchaus nochmal zur Hand nehmen.

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Knisternde, Ausbaufähige Urban-Vampir-Romantasy

Queen of Blood and Night
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Mich hat das Cover von "Queen of Blood and Night" direkt ansgesprochen: etwas düster und verrucht, gleichzeitig leicht romantisch mit den roten Elementen und passend zum Titel und Thema - hierfür Daumen ...

Mich hat das Cover von "Queen of Blood and Night" direkt ansgesprochen: etwas düster und verrucht, gleichzeitig leicht romantisch mit den roten Elementen und passend zum Titel und Thema - hierfür Daumen hoch! Außerdem ist das Buch von Yvonne Westphal, eine Autorin, deren Schreibstil, Humor und auch Spice Szenen mir unheimlich gut gefallen. Da war klar - meine erste Romantasy von ihr muss ich lesen.

Ich bin recht unvoreingenommen an die Story rangegangen, sie ist aus den POVs von Lincoln und Alyssa geschrieben und man startet quasi mitten im Geschehen. Es wird schnell klar, dass beide sehr unterschiedlich sind und aus unterschiedlichen Verhältnissen bzw Gesellschaftsschichten stammen. Was mir nicht so schnell klar wurde, war die "Welt". Ich habe viel Romantasy gelesen und es muss auch nicht immer direkt alles erklärt werden, aber ein bisschen mehr Worldbuilding hätte hier nicht geschadet. Gerade da es eine Urban-Romantasy ist, fehlte mir am Anfang deutlich der Überblick - wer weiß alles von den Vampiren, wie funktioniert das Zusammenleben und warum bekommt er es dort wo er arbeitet scheinbar halbwegs mit, aber irgendwie doch nicht. Das hat eher für Verwirrung gesorgt. Solche Ausbaufähigen Elemente ziehen sich leider durch das ganze Buch, ich denke es ist vor allem der Kürze insgesamt geschuldet, es hätten auf jeden Fall mehr Seiten sein dürfen, um das unterzubringen.

Die spannende Story um die Vampire, die für mich überraschend hier recht abergläubisch dargestellt werden, mit ihrem grausamen "Gottkönig" und der mysteriösen Königin sorgte für viel Potential zum mit fiebern. Vor allem die Protagonistin Alyssa hat mir hier gut gefallen. Man stellt fest, was von ihr erwartet wird und wie sie in gewissen Bereichen vorbestimmt wird, sie kämpft aber wo sie kann dagegen an und gibt nicht auf. Eine tolle starke weibliche Hauptfigur. Zudem macht sie grad am Ende eine charakterliche Entwicklung durch, auch solche Faktoren liebe ich. Lincoln ist ein cooler, liebevoller Prota und man fühlt gern mit ihm. Vor allem wie unnachgiebig er ist und wie er immer wieder weiter kämpft, obwohl Alyssa ihn erst abweist fand ich zum mitschmachten. Die Dialoge der beiden zeugen mal wieder vom tollen Charme und Humor der Autorin! Hier gibt es viel zu schmunzeln und die Tension ist auch gewohnt deutlich zu spüren. Da muss ich allerdings sagen passte es dieses Mal nicht immer ganz für meinen Geschmack zu den Situationen bzw der sonst düsteren Stimmung.

In der Geschichte werden immer wieder auch Elemente zu bekannten Vampirgeschichten wie die von Graf Dracula eingebaut. Die Settings sind passend und gut beschrieben.

Was mich zum Ende hin wirklich überrascht hat war die Brutalität und der für mich als Plottwist endende Showdown mit dem Großen Fragezeichen für Band 2.

Auch wenn ich mir insgesamt etwas mehr versprochen hatte, bin ich recht neugierig auf Band 2 und finde diesen mit 3,5 Sternen einen guten Auftakt.

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