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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2025

Wer ist schon normal?

Happiness Forever
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Worum es geht:
Sylvie macht nach dem Ende einer toxischen Beziehung eine Therapie. Dabei verliebt Sylvie in die Therapeutin. Sie kann nur noch an die Therapeutin denken. Ihre Welt dreht sich nur noch um ...

Worum es geht:
Sylvie macht nach dem Ende einer toxischen Beziehung eine Therapie. Dabei verliebt Sylvie in die Therapeutin. Sie kann nur noch an die Therapeutin denken. Ihre Welt dreht sich nur noch um die Zeit, die sie mit der Therapeutin verbringen kann. Sylvie scheint richtig besessen zu sein. Dann lernt sie Chloe kennen, einen Menschen, der Sylvie zu verstehen scheint.

Mein Fazit:
Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, das Buch ist flüssig zu lesen, wobei man teilweise auch mal zwischen den Zeilen lesen muss. Adelaide Faith erzählt mit einer Leichtigkeit, aber auch Genauigkeit von einer Person, die psychische Probleme hat und daher dringend eine Therapie benötigt. Dabei wird Sylvie als eine sehr liebenswerte und warmherzige Person beschrieben, die man sofort in sein Herz schließen muss. Ich fand es sehr interessant Sylvies Gedanken kennenzulernen. Ich denke, jeder kennt einen Menschen, der Probleme mit sich und der Welt hat. Es gab hier in der Story für mich ein paar Aha-Erlebnisse und ich denke, dass ich ein paar Leute jetzt besser verstehen kann. In der Story wird nun nicht nur von den Therapiestunden berichtet, sondern auch von der Zeit, außerhalb der Therapie, in der man Sylvie richtig gut kennen und verstehen lernt. Sylvies Art zu denken und wie sie mit ihrer Besessenheit umgeht, wie sie versucht sich davon zu lösen, war sehr interessant.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für die Entwicklung von Menschen interessieren und ich vergebe gerne 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2025

Britische Distanz trifft auf wienerischen Charme

Miss Vergnügen
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Worum es geht:
Miss Brooks, die uns ihren Vornamen nicht verraten wird, da sie ihn abgrundtief hasst, strandet aus unangenehmen Gründen in Wien. Ihr Schwager Bertie ist so nett, und bringt sie in einer ...

Worum es geht:
Miss Brooks, die uns ihren Vornamen nicht verraten wird, da sie ihn abgrundtief hasst, strandet aus unangenehmen Gründen in Wien. Ihr Schwager Bertie ist so nett, und bringt sie in einer Hütte unter. Da Miss Brooks zunächst nichts mit sich anzufangen weiß, häkelt sie Sorgenpüppchen und adoptiert eine Katze mit einem Sprachfehler. Dann wird der Chef ihres Schwagers ermordet und Bertie übernimmt die Leitung des Kosmetikimperiums. Bertie besorgt Miss Brooks einen Job in seiner Firma. Bei der Verleihung der „Parfum-Oscars“ geschieht ein Attentat. Nachdem die Polizei im Dunkeln tappt, ermittelt Miss Brooks und ihre neu gewonnenen Freundinnen ein bisschen herum.

Mein Fazit:
Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Krimis, aber dieses Buch hat mich wegen des Covers und der Kurzbeschreibung sofort angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Story ist genauso, wie ich es erwartet habe. Miss Brooks, die eher kühl wirkende und distanzierte Britin trifft hier auf ein paar nette und charmante Wiener. Das Buch ist flüssig zu lesen, es ist spannend und humorvoll zugleich, ich habe viel geschmunzelt und teilweise auch gelacht. Dabei gibt es hier keinerlei blutrünstige Szenen, denn genau das mag ich eher nicht. Auch wenn Miss Brooks eher distanziert wirkt, so hat sie sich dann doch in mein Herz geschlichen und sie wurde mir von Seite zu Seite immer sympathischer, dabei wurde die Story immer spannender und unterhaltsamer, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand nehmen konnte. Ich fühlte mich auf alle Fälle sehr gut unterhalten und ich freue mich schon auf weitere Teile von Miss Brooks.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Fans von Cosy-Crime und für die, die es noch werden wollen. Für diesen Auftakt in eine neue Krimireihe vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 01.07.2025

Hilfe, mein Freund ist ein Filmstar

Und plötzlich ist es wunderbar
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Worum es geht:
Nachdem Edie mit ihrem Freund, dem Schauspieler Elliot Schluss gemacht hat, weil sie findet, dass ihre und seine Welt einfach nicht zusammen passen, steht dieser plötzlich vor ihrer Tür ...

Worum es geht:
Nachdem Edie mit ihrem Freund, dem Schauspieler Elliot Schluss gemacht hat, weil sie findet, dass ihre und seine Welt einfach nicht zusammen passen, steht dieser plötzlich vor ihrer Tür und bittet um eine 2. Chance. Da Edie immer noch Gefühle für ihn hat, willig sei ein, es doch noch mal zusammen zu versuchen. Dabei lebt Edie in Nottingham und Elliot arbeitet in Hollywood. Wie soll das je zusammen passen? Und dann kommen immer mehr Details aus ihrem Privatleben an die Öffentlichkeit. Wie soll Edie damit nur umgehen?

Mein Fazit:
Das Cover finde ich total süß und richtig gut passend zum Buch. Zu Beginn hatte ich allerdings so meine Schwierigkeiten so richtig in die Story hineinzufinden, was sicherlich auch daran liegen kann, dass ich den ersten Teil nicht gelesen habe. Edie und Elliot sind allerdings ein wirklich total süßes Paar. Man kann sich richtig gut in beide hineinversetzten. Hin und wieder habe ich auch geschmunzelt. Es wird sehr ausführlich beschrieben, sodass man richtig ins Schwärmen kommt, für das glückliche Paar. Wobei es mir persönlich stellenweise dann doch zu langatmig war. Es gibt auch einiges, das Spannung in die Story bringt. Sehr gut wird beschrieben, was man alles auf sich nehmen muss, wenn man mit einem Star zusammen ist. Das fand ich sehr gut herausgearbeitet. Tatsächlich finde ich, man muss schon Lust auf die Story haben und Lust darauf, sich in die Story hineinfallen zu lassen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Träumerinnen mit sehr guten 3 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Einfach nur wunderschön

Hello Stranger
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Worum es geht:
Die junge notorisch blanke Malerin Sadie kann ihr Glück kaum fassen. Sie ist eine der Finalisten eines Wettbewerbs für Porträtmalerei. Doch genau jetzt streikt ihr Körper und sie muss sich ...

Worum es geht:
Die junge notorisch blanke Malerin Sadie kann ihr Glück kaum fassen. Sie ist eine der Finalisten eines Wettbewerbs für Porträtmalerei. Doch genau jetzt streikt ihr Körper und sie muss sich einer Gehirn-OP unterziehen. Nach der eigentlich gelungenen OP stellt Sadie fest, dass sie keine Gesichter mehr erkennen kann. Sie ist gesichtsblind. Für Sadie ist plötzlich jeder zunächst ein Fremder. Wenn Sie sich im Spiegel betrachtet, ist sogar sie sich selbst fremd. Da Sadie für das Finale noch ein Porträt anfertigen muss, versucht sie sich künstlerisch neu zu entdecken. Während ihr Leben nun in Scherben liegt, lernt sie zwei Männer kennen, die beide auf ihre ganz eigene Art Sadies Herz erobern.

Mein Fazit:
Das Buch beinhaltet eine wunderschöne Loverstory, in die man sich einfach hineinfallen lassen kann, und noch so viel mehr. Ich habe gelacht, ich habe geweint und es war einfach nur schön. Dies ist eins der schönsten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Sadie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Ich habe schrecklich mit ihr gelitten und es war wunderbar. Die Story ist spannend und man lernt einiges zum Thema Gesichtsblindheit, was ich sehr interessant fand. Für mich war dieses Buch auf jeden Fall ein sehr gefühlvolles Buch und ich liebe es.

Von mir gibt es natürlich eine ganz klare Leseempfehlung mit 5 Sternen Plus.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Liebe in der Zeitschleife

Love On Repeat
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Worum es geht:
Nach dem Lara ihr Bionik-Studium erfolgreich abgeschlossen hat, gönnt sie sich ein Sabbatjahr. Allerdings nicht, um sich zu erholen, sondern um einen richtig guten Thriller zu schreiben. ...

Worum es geht:
Nach dem Lara ihr Bionik-Studium erfolgreich abgeschlossen hat, gönnt sie sich ein Sabbatjahr. Allerdings nicht, um sich zu erholen, sondern um einen richtig guten Thriller zu schreiben. An einem Montag geht dann auch irgendwie alles schief, was schiefgehen kann. Die Kaffeemaschine ist kaputt, der Bus steht im Stau und als sie sich für Recherchezwecke ein Buch aus der Bücherei ausleihen möchte, schnappt ihr das auch noch irgendein Kerl vor der Nase weg. Wirklich viel besser geht die ganze Woche dann auch nicht weiter. Und am nächsten Montag fängt dieser wieder genauso an, wie der letzte Montag. Lara erlebt immer wieder die gleiche Woche aufs Neue und jedesmal taucht der Typ aus der Bücherei auf. Irgendetwas soll sie wohl verändern und irgendwie hat das was mit diesem Typen Leon, der im Übrigen nicht mal so schlecht aussieht, zu tun. Wie kann Lara diesen Teufelskreis durchbrechen.

Mein Fazit:
Der Gedanke an eine Zeitschleife ist nicht neu, diese Story ist dafür was ganz anderes. Lara ist Wissenschaftlerin mit Haut und Haar. Schon allein dadurch ist sie nicht die typische Protagonistin aus Lovestorys und ich finde, man lernt hier mal eine ganz andere Protagonistin kennen. Und Lara geht auch hier das Problem sehr rational heran. Es kommt dann, wie es kommen muss: Lara verliebt sich in Leon, nur der hat sie in der nächsten Zeitschleife schon wieder vergessen. Teilweise fand ich die Story ganz witzig, zwischendurch auch mal etwas langatmig, zum Schluss hin dann wieder sehr spannend. Die Story ist sehr flüssig zu lesen und ich fühlte mich sehr gut unterhalten.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sternen.

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