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Veröffentlicht am 21.11.2024

Ein weiteres Schulabenteuer aus der Reihe der super lesbaren Bücher von Gulliver für Kinder zwischen 11 und 13 Jahren

Die coolste Klasse des Planeten
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Inhalt:
Die 6c der Robert-Mayer-Schule nimmt unerwartet an einem großen Musik-Wettbewerb für Schulbands teil. Als Gewinn winkt sogar ein Auftritt im Fernsehen. Obwohl die 6c mit ihrer Gruppe Baba Gold ...

Inhalt:
Die 6c der Robert-Mayer-Schule nimmt unerwartet an einem großen Musik-Wettbewerb für Schulbands teil. Als Gewinn winkt sogar ein Auftritt im Fernsehen. Obwohl die 6c mit ihrer Gruppe Baba Gold auf TikTok bereits Erfolge feiern konnte, müssen sie feststellen, dass die Konkurrenz nicht minder talentiert ist. Doch plötzlich verschwinden Kostüme und Gitarren sind verstimmt, sodass die 6c nicht mehr an einen Zufall glaubt. Langsam machen sich große Zweifel breit, ob ein Sieg überhaupt möglich ist…

Meinung:
Ich habe schon einige Bücher von Anja Janotta gelesen, darunter auch „Die Nacht in der Schule“ und „Klassenfahrt außer Kontrolle“, beides spannende und einfallsreiche Schulabenteuer aus der Reihe der super lesbaren Bücher von Gulliver. Tatsächlich bin ich nicht die Zielgruppe dieser Bücher, dennoch bin ich begeistert davon, dass es diese Bücher gibt, die bei Kindern ein schnelles Erfolgsgefühl durch knackige Sätze, einen vertrauten Wortschatz und kurze Kapitel erzeugen. Auch das klare Layout mit eingerückten Abschnitten zum gemeinsamen Lesen im Wechsel und die lesefreundliche Schrift sorgen für mehr Spaß beim Lesen. Die beiden zuvor genannten Bücher fand ich mega und deshalb habe ich mich auf dieses dritte Abenteuer einer 6. Klasse der Robert-Mayer-Schule gefreut. Nachdem wir bereits die 6b bei einer geheimen und völlig aus dem Ruder laufenden Übernachtungsparty kennengelernt haben und erleben durften, dass die 6g nicht nur den außer Kontrolle geratenen Ausflug meistert, sondern auch ein paar Feinde namens Erwin bezwingt, sollte es dieses Mal die 6c sein, die mit ihrer Gruppe Baba Gold bei einem großen Musik-Wettbewerb für Schulbands ins Rennen geht. Die Idee hinter der Story fand ich gut, leider hapert es ein wenig bei der Umsetzung. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, in das Geschehen zu finden. Die Geschichte ist wie ein Interview aufgebaut und ich ging davon aus, dass es eventuell die Erlebnisberichterstattung für die Schülerzeitung sein sollte. Letztendlich war es aber nur die Nacherzählung für den großen Bruder. Auch störten mich die zahlreichen Wiederholungen der Interjektion „na ja“ und die immer wiederkehrenden gleichen Illustrationen. Gerne hätte ich ein paar weitere Bilder gesehen, aber im Grunde war es ein Repertoire von fünf Illustrationen, die maximal in der Größe variierten. Eine der größeren Illustrationen wurde beispielsweise weiter hinten im Buch einfachheitshalber nur gespiegelt dargestellt. Ein klein wenig mehr Kreativität wäre schön gewesen. Auch die Tatsache, dass Schüler und Schülerinnen einer 6. Klasse durchschnittlich eher 11 oder 12 Jahre alt sind, Baba Gold aber bereits auf TikTok viral ging, finde ich persönlich leider nicht gut durchdacht. TikTok ist erst ab 13 Jahren erlaubt. Natürlich weiß ich, dass viele Kinder diese App auch schon früher nutzen, aber dennoch finde ich es nicht gut, dass TikTok in diesem Sinne hier thematisitiert wird. Nichtsdestotrotz finde ich die Reihe der super lesbaren Bücher toll und absolut empfehlenswert.

Fazit:
„Die coolste Klasse des Planeten“ von Anja Janotta ist ein weiteres Schulabenteuer aus der Reihe der super lesbaren Bücher von Gulliver für Kinder zwischen 11 und 13 Jahren. Mir persönlich haben die bisherigen Geschichten eindeutig besser gefallen, weshalb es von mir dieses Mal nur 3,5 von 5 Sternchen gibt. Betrachte ich das Buch allerdings aus der Sicht der Zielgruppe, ist es auf jeden Fall eine 10/10.

Veröffentlicht am 21.11.2024

Wer glaubt schon an Liebe auf den ersten Blick?

Silvercliff Hall – Vom Zauber geküsst
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Inhalt:
Der siebzehnjährige Nathan Hemsworth besucht die Summer School für theoretische Astrophysik in der altehrwürdigen Universitätsstadt Oxford. Nach einem zufälligen Zusammenstoß mit der sechzehnjährigen ...

Inhalt:
Der siebzehnjährige Nathan Hemsworth besucht die Summer School für theoretische Astrophysik in der altehrwürdigen Universitätsstadt Oxford. Nach einem zufälligen Zusammenstoß mit der sechzehnjährigen Emilia Albertine Vandercould, die dem Vandercould-Ruf der Bibliothek folgt, ist er magisch mit ihr verbunden. Während Nathan an die Wissenschaft der Gegenwart glaubt und Magie anfangs nur ein fauler Zauber für ihn ist, lernt er durch Emilia, die aus dem 19. Jahrhundert entsprungen ist, dass es Dinge im Leben gibt, die wissenschaftlich nicht zu erklären sind. Gemeinsam müssen sie sich nun einer abenteuerlichen Herausforderung stellen, um die Gefahr zu orten und die Akademie Silvercliff Hall zu retten.

Meinung:
Aniela Leys Schreibstil habe ich bereits mit den Reihen „Lia Sturmgold“ und „#London Whisper“ für fantastisch befunden, aber mit diesem Jugendbuch hat sie bei mir voll ins Schwarze getroffen, denn magische Zeitreisen sind absolut mein Thema. Die Autorin entführt uns dieses Mal ins charmante Oxford. Nicht einfach nur in die Bodleian Library der Universität Oxford, sondern in die magische Welt der Akademie Silvercliff Hall. Die sechzehnjährige Protagonistin sprudelt nur so vor Charme, Witz und Selbstbewusstsein. Aber auch Nathan, mit seiner herzlichen und einfühlsamen Art, war mir von der ersten Seite an sympathisch. Er hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Die neckischen Schlagabtausche zwischen ihm und Emilia waren einfach grandios. Allgemein ist das Buch sehr humorvoll gehalten, es gibt zahlreiche Stellen, wo ich nicht nur schmunzeln, sondern herzlich lachen musste. Allerdings musste ich schier weinen und hätte am liebsten irgendetwas gegen die Wand geworfen, als ich zum Schluss der Geschichte kam. Wie bitte? Was? So kann man doch keine Geschichte enden lassen! Ein fieser Cliffhanger genau dann, wenn es richtig spannend wird… Oh nein, denn eigentlich bevorzuge ich in sich abgeschlossene Geschichten. Bis Februar auf die Fortsetzung warten zu müssen, wird eine große Qual. Einen wichtigen Fakt muss ich auf jeden Fall noch erwähnen, weil ich darauf angesprochen wurde. Es geht um die Tatsache, dass Emilia jugendlich-naiv erscheint und auch Nathan sich nicht von all den Ereignissen überrumpelt fühlt. Oder auch um gewisse Szenen, die nicht bis ins kleinste Detail ausgeführt werden, sondern etwas oberflächlich erscheinen. Hier muss ich immer wieder darauf hinweisen, dass es ein Jugendbuch für das Lesealter ab 13 Jahren ist. Dementsprechend sollte man sich immer vor Augen führen, dass Teenager die Zielgruppe sind – Jugendliche, die genau solche Geschichten lieben. Im Leben eines Teenagers spielen sich schon genug Dramen ab, da darf die Geschichte einer Emilia Albertine Vandercould gerne etwas weniger dramatisch sein, dafür aber liebenswert und fantasievoll. Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung des Abenteuers und warte nun ganz gespannt auf Band 2.

Fazit:
Mit „Vom Zauber geküsst“ ist Aniela Ley eine grandiose Light-Academia-Romantasy mit charmantem Oxford-Setting gelungen. Dieser spannende Auftakt der neuen „Silvercliff Hall“-Reihe entführt Jugendliche ab 13 Jahren in eine magische Welt mit gefährlichen Bedrohungen und einer kleinen Prise Romantik. Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Sternchen.

Lieblingszitat:
„Mit der Einsamkeit ist das so eine Sache, oft bemerkt man sie erst, wenn sie vorbei ist. Dann erst weiß man, was man die ganze Zeit vermisst hat.“ (S. 128)

Veröffentlicht am 21.11.2024

Manchmal kann ein einziger Song dein ganzes Leben verändern…

Songs for the Beautiful
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Inhalt:
Suki singt schon ihr ganzes Leben lang – aber immer nur in ihren eigenen vier Wänden. Als ein heimlich von ihr aufgenommenes Video viral geht und sie einen Plattenvertrag erhält, wird sie über ...

Inhalt:
Suki singt schon ihr ganzes Leben lang – aber immer nur in ihren eigenen vier Wänden. Als ein heimlich von ihr aufgenommenes Video viral geht und sie einen Plattenvertrag erhält, wird sie über Nacht zum gefeierten Popstar. Im Tonstudio trifft sie dann auf ihren neuen Songwriter River, den sie aus früheren Zeiten kennt. Er schreibt wunderbare Songs, doch ihn und Suki verbindet ein dunkles Geheimnis…

Meinung:
Zu diesem Buch habe ich eine Bloggerbox erhalten, eine der schönsten überhaupt. Aufgrund des traumhaften Covers und des wunderschönen Farbschnitts in Kombination mit dieser grandiosen Buchbox könnte man meinen, dass das Buch auch inhaltlich ein Highlight sein müsste. Könnte man… Das sagen und schreiben tatsächlich auch viele. Ich habe Bewertungen gelesen, da wird die Autorin als „Queen“ betitelt, aber ich kann das nicht, ich bin ehrlich, wenn ich sage, dass ich den ganzen Hype um diese Farbschnitte langsam echt nicht mehr verstehe. Früher ging es noch um Inhalte, aber heutzutage bekommen Bücher ein ansprechendes Cover, einen Farbschnitt und wumms! Da funktioniert das Marketing schon von ganz alleine. Schade für all die Autoren und Autorinnen, die diese Art von Werbung nicht erhalten. Den ersten Band der „Belladaire Academy“-Reihe von Maren Vivien Haase habe ich auch gelesen und da war ich schon nicht sonderlich angetan vom Schreibstil, weshalb ich die Reihe auch nicht weiterverfolgt hatte. Aber bei diesem Buch hat mich der Klappentext einfach gereizt, weil ich die Musik so sehr liebe. Nun denn, die Grundidee ist recht gut, aber leider konnte mich der abermals sehr einfach gehaltene Schreibstil nicht überzeugen. Die Protagonisten sind eher charakterschwach und nicht sonderlich sympathisch. Leider sind auch viele Dialoge flach und oberflächlich gehalten. Die Autorin versucht zwar einen gewissen Spannungsbogen aufzubauen und diesen aufrechtzuerhalten, jedoch wirken viele Szenen zu konstruiert und zu gewollt. Mich stören auch sich ständig wiederholende Aussagen und der leicht primitive Sprachstil.

Fazit:
„Songs for the beautiful“ ist der Auftakt des „Rise-and-Fall“-Duetts von Maren Vivien Haase. Ein schönes Cover, ein toller Buchschnitt und eine eingängige Playlist versprechen rein optisch gesehen sehr viel, doch mir persönlich haben die Äußerlichkeiten allein nicht gereicht, weshalb ich leider nur 2,5 von 5 Sternchen vergeben kann.

Veröffentlicht am 21.11.2024

Zahlreiche Fotos und Anekdoten

Lena Oberdorf
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Inhalt:
Lena Oberdorf gilt als eine der besten Fußballerinnen weltweit und mit gerade mal 22 Jahren hat die defensive Mittelfeldspielerin auch schon viel erlebt in ihrer Fußballkarriere: Mit dem VfL Wolfsburg ...

Inhalt:
Lena Oberdorf gilt als eine der besten Fußballerinnen weltweit und mit gerade mal 22 Jahren hat die defensive Mittelfeldspielerin auch schon viel erlebt in ihrer Fußballkarriere: Mit dem VfL Wolfsburg gewann sie beispielsweise die Deutsche Meisterschaft und mehrfach den DFB-Pokal und mit der Nationalmannschaft spielte sie 2022 eine grandiose EM. In diesem Buch berichtet sie über ihren fußballerischen Weg, was sie antreibt und motiviert.

Meinung:
Fußball ist ein Sport, der weltweit geschaut und gespielt wird. Ein Sport, der große Emotionen auslöst. Da ich selbst nicht nur Buchbloggerin, sondern auch eine leidenschaftliche Fußballerin bin, sind Spielerinnen wie Lena Oberdorf große Vorbilder für mich. Leider muss ich zugeben, dass mich das Buch etwas enttäuscht hat. Hatte ich zu große Erwartungen? Eigentlich nicht, denn auch Spielerinnen wie Alexandra Popp haben bereits Bücher herausgebracht, die wirklich lesenswert sind. Bei diesem großen Fanbuch leidet jedoch das Preis-Leistung-Verhältnis. Angeblich hat das Buch 64 Seiten, allerdings nur, wenn man den vorderen und hinteren Deckel mitzählt. Ganz praktisch, denn so sind es ganze vier Seiten mehr, was prozentual eine ganze Menge mehr ist. Die Texte sind in ihrer Länge auch relativ kurz gehalten, was durch zahlreiche Fotos – gerne auch vollflächig – ausgeglichen wird. Dass die Autorin selbst nur im Innenteil genannt wird, finde ich ungünstig und bedauerlich, denn dass Lena Oberdorf das Buch nicht selbst geschrieben hat, sollte allen klar sein. Schön wäre es daher gewesen, wenn man zumindest in ganz kleinen Buchstaben der eigentlichen Autorin ein wenig Präsenz geboten hätte. Nichtsdestotrotz bietet das Buch einen interessanten, wenn auch kurzweiligen Blick hinter die Kulissen des Frauenfußballs.

Fazit:
„Lena Oberdorf: Das große Fanbuch“ von Anne Dreher ist Lena Oberdorfs erstes offizielles Fanbuch, das zahlreiche Fotos und Anekdoten aus ihrer Karriere enthält. Der Fußball-Fan in mir würde wahrscheinlich nicht ganz so objektiv und sachlich urteilen und das Buch mit 5 von 5 Sternchen als Highlight feiern. Da ich dieses Buch aber als Buchbloggerin bewerte, kann ich leider nicht mehr als 3 von 5 Sternchen vergeben.

Veröffentlicht am 21.11.2024

Für alle, die den Wald lieben

Ein Mädchen namens Willow 5: Schattenzeit
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Inhalt:
Willow hat vor einiger Zeit den magischen Wald und die Hexenkraft von ihrer Tante Alwina geerbt, doch Alwina und ihre Hexenfreundinnen scheinen im Wald noch mehr Überraschungen für Willow, Valentina, ...

Inhalt:
Willow hat vor einiger Zeit den magischen Wald und die Hexenkraft von ihrer Tante Alwina geerbt, doch Alwina und ihre Hexenfreundinnen scheinen im Wald noch mehr Überraschungen für Willow, Valentina, Gretchen und Lotti vorbereitet zu haben. Denn die Mädchen finden durch Zufall einen Hinweis auf einen Schatz, den ihre Vorfahren im Wald versteckt haben. Und der muss sehr wertvoll sein, denn plötzlich tauchen ein alter Magier und ein mysteriöser Junge mit einer Geige im Wald auf. Auch ein kleiner Waldgeist setzt alles daran, an den Schatz zu gelangen. Als dann auch noch die Hühner aus dem Ort verschwinden und Willows Krafttier Rufus verdächtigt wird, beginnt für die vier Hexenfreundinnen ein Spiel gegen die Zeit. Werden sie den Schatz rechtzeitig finden, bevor er in die Hände der Falschen gelangt?

Meinung:
Nachdem ich bereits die vorangegangenen Bände der „Ein Mädchen namens Willow“-Reihe gelesen habe und total verzaubert war, habe ich mich sehr gefreut, dass ich auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse Sabine Bohlmanns Lesung zum aktuellen Band „Schattenzeit“ moderieren durfte. Auch in diesem wundervollen Band werden wir in eine magische Welt entführt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und altersgerecht gehalten, die Schrift ist recht groß und die Kapitel sind angenehm kurz. Die zahlreichen Illustrationen von Simona Ceccarelli lockern den Textfluss zusätzlich auf und runden die Geschichte ab. Für alle, die den Wald lieben, ist das Buch auf jeden Fall ein Muss, egal, ob zum Selbst- oder zum gemeinsamen Lesen. Ich würde sagen, dass der fünfte Teil mein Lieblingsband der Reihe ist, denn besonders zum Ende hin wurde die Schatzsuche der Mädchen auf jeden Fall nochmal sehr, sehr spannend.

Fazit:
„Schattenzeit“ ist ein weiterer Band der zauberhaften „Ein Mädchen namens Willow“-Reihe von Sabine Bohlmann für Magier und Hexen ab 10 Jahren. Dieses liebevoll illustrierte Buch über die vier Hexenfreundinnen Willow, Valentina, Gretchen und Lotti nimmt uns mit auf eine spannende Schatzsuche durch einen magischen Wald, die mich sofort in einen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen.