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Veröffentlicht am 05.07.2017

Mopsermittler Holmes

Mopshimmel
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Die Geschichte wird aus der Sicht des Mopses Holmes erzählt. Zunächst erzählt er von seiner Geburt, seinen ersten Tagen auf der Welt, welche Möpse und Katzen noch Herrchen und Frauchen noch miteinander ...

Die Geschichte wird aus der Sicht des Mopses Holmes erzählt. Zunächst erzählt er von seiner Geburt, seinen ersten Tagen auf der Welt, welche Möpse und Katzen noch Herrchen und Frauchen noch miteinander teilten. Und weshalb er dort bleiben durfte, denn eigentlich verkaufte die Mopszüchterin die Hunde. Durch einen Zufall – oder Schicksal? – fand er eines Tages so ein Klitzerding, das er aber versehentlich verschluckte. Er ließ es später an seinem Platz im Garten liegen, denn diesen hatte Frauchen bei ihren ‚Aufräumarbeiten’ noch nicht gefunden. Es sollte sich später noch als hilfreich erweisen…
Eines Tages kam der Kater Maurice Schwer verletzt nach Hause. Es war die Nachbarin gewesen, hatte er der Katze Murpsel anvertraut. Da die Menschen das ja nicht wussten nahmen die Tiere die Rache selbst in die Pfoten…
Bei Jackie, Frauchens Freundin, wurde darüber gesprochen, dass ihr der Schmuck gestohlen worden war. Und seltsamerweise roch er hier etwas, was ihm bekannt vorkam…
Die Polizei wurde erwartet. Dabei war ein Herr Waterson, der gleich mit Holmes Freundschaft schloss. Und Frauchen musste lachen, denn, so sagte sie, sie müsse an Holmes und Watson denken. Daraufhin gaben sie sich die Hand bzw. Pfote und Waterson meinte, vielleicht würden sie mal einen Fall zusammen lösen. Doch da wusste er noch nicht, dass das tatsächlich passieren würde….
Und dann wurde die Nachbarin tot in ihrer Wohnung gefunden…

War dieses Klitzerding ein Teil von Jackies Schmuck? Wieso sollte es sich als hilfreich erweisen, dass er es an seinem Platz im Garten liegen ließ? Was hatten die Hunde und Katzen getan um Maurice zu rächen? Welcher Geruch kam Holmes in Jackies Haus so bekannt vor? Wusste er, wer der Dieb war? Würde Holmes tatsächlich bei der Aufklärung eines Verbrechens helfen können? Was war mit der Nachbarin passiert? Die Antworten auf alle diese und noch mehr Fragen erhält der Leser in diesem Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist unkompliziert, es stellten sich mir keine Fragen, was die Autorin mit diesem oder jenem Wort/Satz wohl gerade meint. Es ist ein unterhaltsamer Krimi, bei dem ein Mops immer wieder versucht, seinen Menschen klarzumachen was er weiß. Was im Endeffekt dann natürlich auch lustig ist. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen, egal ob Hund- also Mops -, Katze oder Mensch. Dabei habe ich mich auch köstlich amüsiert, musste des Öfteren schmunzeln. Doch das Buch war auch spannend. Es hat mich gefesselt, und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen. Ich vergebe volle Punkte-/Sternezahl, denn es war ein Superbuch mal einer anderen Art. Und ich würde mich freuen, noch mehr von dem Mopsermittler Holmes lesen zu können.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Holmes und Watersons dritter Fall

Mopsfluch
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Marlene erwachte aus ihrem Albtraum. Gewohnheitsmäßig sah sie zur rechten Seite ihres Bettes. Dann fiel ihr ein, dass sie ja in Frankreich war, und Miro in d Knieslingen geblieben war.
Carmen, Marlenes ...

Marlene erwachte aus ihrem Albtraum. Gewohnheitsmäßig sah sie zur rechten Seite ihres Bettes. Dann fiel ihr ein, dass sie ja in Frankreich war, und Miro in d Knieslingen geblieben war.
Carmen, Marlenes Schwester, hatte diese angerufen und berichtet, dass ihr Zuchtstier Georges entführt worden sei. Sie bat Marlene zu kommen und Mops Holmes mitzubringen, von dessen detektivischen Fähigkeiten sie ja schon gehört hatte. Jacky Und Waterson fuhren auch mit….
In den französischen Alpen wurden sie von Carmen empfangen, doch Frauchen musste im Hotel übernachten, denn Carmen hatte nicht genug Platz, und den wollte Frauchen Jacky überlassen…
Gleich beim Eintritt in das Hotel lief Frauchen und ihren drei Möpsen ein Mann über den Weg, gekleidet in den Kittel der Putzfrau, und etwas von Geistern redend. Am Tag danach war er tot…
Und dann wurde auch noch Nellia, Holmes Mutter entführt. Der Entführer schrieb in einem Brief seine Forderung….
Wer entführt einen Zuchtstier? War Marlene froh, dass Jacky und Waterson mitkamen? Freute sich Holmes darüber, da Waterson ja so eine Art Detektivpartner für ihn war? Oder umgekehrt? Warum überließ Marlene ihrer Freundin Jacky das Zimmer bei ihrer Schwester? Wieso war der Mann gestorben? War es Selbstmord? Oder ist er etwa ermordet worden? Warum wurde Nellie, Holmes Mutter, entführt? Was wollte der Entführer damit bezwecken? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Auf dieses Buch hatte mich richtig gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es ließ sich, wie auch die Vorgänger, leicht und flüssig lesen. Da der Schreibstiel der Autorin auch unkompliziert ist, stellten sich mir keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder Satzes. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Ich musste immer wieder schmunzeln, wenn Holmes seinem Freund Waterson etwas klarmachen wollte, schließlich kann er ja nicht sprechen. Und doch hat er es wieder mal geschafft. Die Spannung wurde von der Autorin gleich zu Anfang aufgebaut und hat sich bis zum Schluss gehalten. Auch wenn immer wieder der Humor durch dieses Buch blitzt ging es um ein ernsthaftes Verbrechen. Das Buch hat mich gefesselt, und ich habe es auch in einem Rutsch gelesen. Na ja, mit Schlafunterbrechung. Es hat mich hervorragend unterhalten und bekommt von mir volle Bewertungszahl und eine klare Lese-/Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Lebt Marie noch?

Gedenke mein
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8. Februar 2005. Petra Weber wartete auf die Rückkehr ihrer kleinen Tochter Marie. Sie lebte von ihrem Mann getrennt und er hatte das Mädchen fürs Wochenende bei sich gehabt Doch er brachte sie nicht zurück. ...

8. Februar 2005. Petra Weber wartete auf die Rückkehr ihrer kleinen Tochter Marie. Sie lebte von ihrem Mann getrennt und er hatte das Mädchen fürs Wochenende bei sich gehabt Doch er brachte sie nicht zurück. Und sie hatte Angst, dass er sie von ihr weggebracht hatte….
Anfang September 2015, gut zehn Jahre später. Gina Angelucci, Toni Dühnforts Verlobte, war jetzt in einer Abteilung beschäftigt, die alte, ungeklärte Straftaten untersuchte. Im Moment hatte sie gerade einen Täter überführt. Und eigentlich sollte sie ihrem Chef längst erzählt haben, dass sie schwanger war….
Petra Weber war nicht von der Überzeugung abzubringen, dass ihre Tochter Marie noch lebte, dass ihr Mann Chris es nicht fertiggebracht hätte, ihr etwas anzutun. Doch die Polizei war damals von der Annahme ausgegangen, dass er zuerst das Kind ermordet und im See versenkt, und dann sich selbst umgebracht hatte. So nervte die Frau die Polizei schon seit zehn Jahren mit ihrer Vermutung, dass Marie noch lebe. Zumal ja auch die Leiche nie gefunden worden war…
Der Anblick von Gina und die Erkenntnis, dass sie einen alten Fall aufgeklärt hatte, bewog Petra Weber sie aufzusuchen und noch einmal nach Marie zu suchen, was nicht so einfach war, wie sie sich das vorstellte. Denn die Zuständigkeit lag bei Rosenheim…. Und doch schaffte sie es, dass in einem bestimmten Areal des Sees nach dem Mädchen gesucht wurde….
Dann gab es da noch den Fall des Säuglings, der, in eine Mülltüte verpackt, in einem Müllcontainer gefunden worden war. Ein Fall für Toni Dühnfort….
War die Angst von Petra Weber berechtigt, was ihren Mann betraf? Hatte er wirklich seine Tochter anderen Leuten anvertraut und sich dann umgebracht? Warum hat Gina ihrem Chef noch nichts von ihrer Schwangerschaft gesagt? Wieso glaubte Petra Weber, dass Marie noch lebe. Wie schaffte es Gina, den Rosenheimern den Fall abzuluchsen? Und wie überzeugte sie den Chef der Taucher, im See noch einmal nach Marie zu suchen? Wurde sie dabei gefunden? Was stellte Gina bei der Durchsicht der Unterlagen aus Rosenheim fest? Und was hat der in einer Mülltüte verpackte Säugling mit Ginas Fall zu tun, bzw. hatte er überhaupt was damit zu tun? Fragen über Fragen die alle in dem Buch beantwortet werden. Und noch viel mehr.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Ich bin inzwischen ein richtiger Inge-Löhnig-Fan geworden, auch wenn ich nicht alle Bücher besitze. Doch auch bei diesem Buch, bei dem erstmals Dühnforts Verlobte Gina Angelucci die Hauptprotagonistin spielte, wurde ich nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt unkompliziert, keine Fragen wie bzw. was sie mit diesem oder jenem Satz/Wort gemeint hat, tauchen auf. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Eigentlich hätten nach der Übernahme des Falls aus Rosenheim und den Erkenntnissen, die Gina dann hatte, in Rosenheim Köpfe rollen müssen, aber darüber wird nicht weiter berichtet. Das Buch war von Anfang an spannend. Bis gegen Ende des Buches war mir nicht wirklich klar, wer der Mörder war. Die Aufklärung war eine Überraschung. Wie erwartet, hat mir das Buch super gefallen und bekommt volle Bewertungszahl und natürlich eine Lese-/Kaufempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Verwirrt und enttäuscht

Die Schneelöwin (Ein Falck-Hedström-Krimi 9)
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Die Reiterin sah, wie ein Mädchen aus dem Wald taumelte, von einem Auto erfasst und überfahren wurde. Als sie herbeigerufene Polizei ankam, mussten sie Entsetzliches feststellen…
Fünf Mädchen waren in ...

Die Reiterin sah, wie ein Mädchen aus dem Wald taumelte, von einem Auto erfasst und überfahren wurde. Als sie herbeigerufene Polizei ankam, mussten sie Entsetzliches feststellen…
Fünf Mädchen waren in der Umgebung von Fjällbacka entführt worden. Eine einzige hatte es geschafft, zu fliehen, um dann von einem Auto überfahren zu werden. Noch einmal nahmen Kommissar Patrik Falck mit seinem Team die Menschen ins Verhör….Und Viktorias Leiche wurde obduziert, wobei der Gerichtsmediziner feststellte, dass sie Ketamin im Blut hatte…..
Erica Falck recherchiert im Fall Vladek Kowalska. Sie möchte, dass seine, wegen Mordes verurteilte Ehefrau Laila ihr erzählt, was damals passiert ist, will über Gewalt in der Familie ein Buch schreiben. Doch Laila schweigt. Zwar darf Erica sie besuchen, doch sie sagt nichts. …
Das Leben von Laila, seit ihrer ersten Begegnung mit Vladek, zieht sich wie ein – verwirrender - roter Faden durch das Buch.
Jonas Persson hatte eine Tierarztpraxis in Fjällbacka und seine Frau Marta leitete einen Reitstall. Sie hatten eine Tochter namens Molly, die eine sehr gute Reiterin war. Im Zuge der Ermittlungen erfuhr Patrik, dass in Jonas‘ Praxis eingebrochen und u.a. Ketamin gestohlen worden war….. Jonas hatte jedoch ein Alibi…
Dann waren da noch Jonas‘ Eltern, Helga und Einar Persson. Einar war ein Pflegefall, und er machte es seiner Frau nicht leicht….

Was mussten die Polizisten so entsetzliches feststellen? Wieso hatte das tote Mädchen Ketamin im Blut? Woher kam das Ketamin? Aus Jonas‘ Praxis? War der Einbrecher der Täter? Was war das mit Leila? Warum schweigt sie, sagt nichts Näheres zu dem Mord an Vladek? War sie es vielleicht gar nicht selbst? Deckt sie jemanden? War Jonas‘ Alibi wirklich wasserdicht? Was war mit Einar, warum machte er es seiner Frau so schwer? Alle diese, und noch mehr Fragen beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Würde ich jetzt sagen, dass das Buch leicht und flüssig zu lesen war, dann würde ich lügen. Gut es gibt schlimmere Unterbrechungen als Reisen in die Vergangenheit von Laila, aber es wäre schon schön gewesen, wenn man danach genauso klar gemacht hätte, dass es in der Gegenwart weitergeht! Dauernd gab es Cliffhanger, am Ende eines oft nur Abschnitts, die jedoch nicht immer aufgelöst wurden. Ich habe nirgendwo gelesen, was Jonas im Badezimmerschrank seiner Mutter fand. Das ist nur ein Beispiel. Was mich jedoch auch enorm stört ist, dass das Buch kein anständiges Ende hat. Gut, es geht in den Romanen von Camilla Läckberg um die Ermittlungen von Patrik und seiner Frau Erica. Aber trotzdem sollte der Roman abgeschlossen sein. Oder will Frau Läckberg den Fall im nächsten Buch weiterführen? Wenn ja, dann hat sie versäumt, dies in diesem Buch zu vermerken! Es ist nicht so, dass keine Spannung vorhanden gewesen wäre, im Gegenteil, zeitweise, war es ziemlich spannend aber dann wieder langatmig, und diese verwirrenden Unterbrechungen tun dem gar nicht gut. Und dann werden noch Sachen erzählt, die man nicht versteht, weil nicht näher erläutert. Eigentlich dachte ich, dass sich am Ende alles aufklärt, Aber das war wirklich nur teilweise der Fall. U. A. wieso war Lailas Tochter, so wie sie war? Obwohl der ‚rote Faden‘ meistens nur zwei Seiten des Buches einnahm – vielleicht aber gerade deswegen – hat er mich jedes Mal aus der Spannung gerissen, ließ mich verwirrt zurück, und ich musste sehen, dass ich den Anschluss wieder fand. Besser wäre gewesen, ein ganzes, mehrseitiges Kapitel (also mehr als zwei Seiten) über Laila zu schreiben, denn auch hier wurde es schwer, den Zusammenhang wieder zu finden. Ich habe wirklich schon öfter Bücher gelesen, die auf zwei Zeitebenen spielen, bin damit auch immer gut zurecht gekommen, nur hier nicht.
Ich war schon einmal von einem Roman dieser Autorin enttäuscht, dachte aber, ich gebe ihr noch eine Chance. Aber es tut mir leid, dieser ist definitiv der letzte, den ich von Camilla Läckberg gelesen habe.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Liegt der Grund für die Morde in der Vergangnheit?

Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)
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Prolog. Eine Frau besucht einen Mann in seiner Hütte. Sie muss ihm wehtun, denn er wird sonst ihr Glück zerstören. Und das kann diese Frau nicht zulassen….
Ein junger Mann ließ sich von einem Autofahrer ...

Prolog. Eine Frau besucht einen Mann in seiner Hütte. Sie muss ihm wehtun, denn er wird sonst ihr Glück zerstören. Und das kann diese Frau nicht zulassen….
Ein junger Mann ließ sich von einem Autofahrer mitnehmen. In der Nähe des Campingplatzes steigt er aus. Er hat vor, von den Drogen loszukommen, und hier wird er keine finden. Hier war um diese Jahreszeit niemand….
Eines Nachts explodiert irgendetwas auf dem Campingplatz. Feuer bricht aus und Felicitas Molin ruft bei der Polizei an….
Oliver bodenstein Hauptkommissar bei der Kripo will eine Auszeit nehmen. Der aktuelle Fall – die Brandleiche vom Campingplatz – wird sein letzter sein. Doch dann muss er feststellen, dass er den Mann gekannt hatte….
Im Altersheim wird die Mutter des Mannes ermordet…..
Und Oliver Bodenstein erinnert sich an das Verschwinden seines besten Freundes aus Kindertagen. Vor mehr als 40 Jahren war das geschehen. Bodenstein hat Schuldgefühle, weil er seinen Freund damals alleine nach Hause hat gehen lassen….
Und er ist immer mehr davon überzeugt, dass die Morde, die jetzt geschehen waren, mit dem Verschwinden des Freundes zusammenhängen…. Doch die Leitung des Falles gab er an seine Kollegin Pia Sander ab….
Was hatte diese Frau vor? Warum sollte dieser Mann ihr Glück zerstören? Was will tut sie ihm an? Wer ist der junge Mann, der zum Campingplatz gelaufen ist? Hat er gesehen, wer das Feuer gelegt hat? Oder war er es vielleicht gar selbst? Wer ist der Mann, der im Wohnwagen verbrannt ist? War es wirklich ein Bekannter von Oliver Bodenstein? Warum wurde die Mutter des Mannes im Altersheim ermordet? Warum hat Bodenstein damals seinen Freund nicht nach Hause begleitet? Und inwiefern sollen die aktuellen Morde mit dem Verschwinden des Freundes von damals zu tun haben? Und warum gab Boden stein die Leitung des Falles ab? Aller diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch war der Schreibstil unkompliziert, es gab keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder Satzes. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Dass Bodenstein sich in Schuldgefühlen wälzte ging mir nahe, denn normalerweise, hätte er den Freund – der von allen nur gemobbt worden war - nach Hause begleitet. Es war richtig, dass Bodenstein die Leitung des Falles abgegeben hatte, war er doch zu sehr in die Sache involviert. In diesem Buch taten sich grausame Abgründe auf, wurde klar, wie grausam Kinder sein können. Aber auch die späteren Erwachsenen waren nicht besser. Es hatte ja gleich spannend begonnen, um ebenso spannend weiter zu gehen und auch zu enden. Der Mörder war eine Überraschung, auf den wäre ich jetzt nicht unbedingt gekommen. Und man erfährt es wirklich erst kurz vor Schluss. Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und natürlich volle Bewertungszahl!