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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

Das Schweigekloster

Das Lavendelkloster
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Julien ist ein erfolgreicher Geschäftsführer, ist innerlich leer und beschließt eine Woche in einem Schweigekloster zu verbringen. Hier begegnet er einer Frau und ohne Worte entsteht etwas, nämlich eine ...

Julien ist ein erfolgreicher Geschäftsführer, ist innerlich leer und beschließt eine Woche in einem Schweigekloster zu verbringen. Hier begegnet er einer Frau und ohne Worte entsteht etwas, nämlich eine Liebe, geboren im Schweigen. Doch hat diese nach der Rückkehr aus dem Kloster überhaupt eine Chance? Ein Roman von Alexander Oetker über die Kraft der Liebe und einen neuen Anfang.

Meine Meinung
Leider habe ich es versäumt den Klappentest zu lesen, denn dann wäre mir gleich bewusst geworden, dass es diesmal (ich habe bisher zwei Krimis von dem Autor gelesen) kein Krimi ist. Ich bin zwar gut hineingekommen, konnte mich auch einigermaßen die Protagonisten hineinversetzen. Doch bis mir der Liebesroman bewusst wurde, hatte ich schon fast die Hälfte gelesen. Ich habe dauernd auf einen Mord gewartet. Selbst schuld! Es ist nicht so, dass ich keine Liebesromane lese und das Buch gefiel mir auch als ein solches ganz gut. Allerdings mag ich die seitenlangen bzw. ewig langen Beschreibungen von Sexaktivitäten gar nicht. Ich habe da etliche Seiten überschlagen. Es ging zuerst um Julien und eine junge Frau. Zunächst überwiegend. Erst auf den letzten ca. 40 Seiten geht der Autor auf die Beweggründe der anderen Besucher des Schweigeklosters ein. Es war nicht schlecht, doch hätte es etwas mehr Spannung vertragen können. Für zwischendurch ganz gut daher eine mäßige Leseempfehlung sowie drei Sterne.

Veröffentlicht am 24.04.2026

Eine schwierige Familie

Die Löwenmutter
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In München im Jahr 1985 lernt Claudia Baumgartner den Flötisten Florian Moser kennen und verliebt sich in ihn. Sie bekommen Fünflinge, die als Frühchen geboren werden. Zwei der Babys sterben nach wenigen ...

In München im Jahr 1985 lernt Claudia Baumgartner den Flötisten Florian Moser kennen und verliebt sich in ihn. Sie bekommen Fünflinge, die als Frühchen geboren werden. Zwei der Babys sterben nach wenigen Monaten und Claudia kämpft wie eine Löwin, um Ihrer Familie das richtige Zuhause zu bieten. Es kommt noch eine weitere Tochter zur Welt und Claudia nimmt auch noch ein Pflegekind auf. Doch ihr Mann, Florian wird, aufgrund seiner bipolaren Störung, zunehmend aggressiv. Er hat Affären und zwingt Claudia mehrmals umzuziehen. Im Umzugsunternehmer Didi findet Claudia einen Freund, und später einen verlässlichen neuen Partner, als sie endlich bereit ist, sich von Florian zu trennen. Er schenkt Claudia eine späte Heimat, denn er kauft das Haus in Bergheim, in dem sie sich einst am wohlsten fühlte.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich ja leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Text störten den Lesefluss. Auch war ich schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch in die Protagnisten hineinversetzen. Im Anhang schreibt die Autorin, dass der erste Teil des Buches schon länger bei ihr in der Schulblade lag, sie sich nicht entschließen konnte, es zu schreiben. Als sie jedoch den zweiten Teil erhielt, gab ihr das den nötigen Schub. Ich kann das nachvollziehen, denn der erste Teil liest sich eben wie ein Liebesroman mit Eheschwierigkeiten, die vermutlich fast jeder mal hat. Sicher bekommt nicht jede Mutter Fünflinge und muss um sie fürchten. Das war ab er auch der einzige Spannungspunkt in diesem Teil. Der zweite Teil machte das zwar nicht ganz wett, wertete das Buch jedoch einigermaßen auf. Denn hier passiert eben einiges. Was ich nicht verstehe ist, dass sie ihren Mann nicht schon viel früher verlassen hatte. Allerspätestens als er sie zwang, von Bergheim wegzuziehen, denn das war schon allerhand, überhaupt auch den Kindern gegenüber. Das war für mich ein Knackpunkt, denn ich hätte ihm schon früher den Laufpass gegeben. Biopolare Störung hin oder her, wenn jemand nicht gewillt ist, seine Krankheit zu bekämpfen, und das war Florian mit Sicherheit nicht, dann hat er als Ehemann nichts verloren, und auch nicht als Vater. Ich hätte den schon viel früher verlassen und kann nicht verstehen, warum sie es so lange mit ihm ausgehalten hat. Bei jeden Ausraster Florians habe ich gedacht, Claudia gib dem doch endlich einen Tritt in den Hintern! Er hat seine Versprechen nie lange gehalten! Aber ich weiß, dass es solche Frauen gibt, die bei ihren Männern bleiben, obwohl sie halb totgeschlagen werden. Das Buch war ab der zweiten Hälfte wenigstens etwas spannender und hat mich auch gegen Ende wirklich gefesselt. Jedoch reicht es bei weitem nicht an die letzten Bücher, die ich von dieser Autorin gelesen habe, heran. Daher zwar eine Leseempfehlung sowie aber nur dreieinhalb Sterne und da Halbe nicht überall gehen kann ich leider nur drei Sterne geben.

Veröffentlicht am 20.04.2026

Der Fluch

Der Sommer der Inseltöchter
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Der dänische König reist im Sommer 183 nach Sylt. Er sorgt für Aufregung, als er Merret kennenlernen will. Diese hofft auf eine günstige Gelegenheit für ihre Töchter, den bisher gab es nur Kummer mit ihnen. ...

Der dänische König reist im Sommer 183 nach Sylt. Er sorgt für Aufregung, als er Merret kennenlernen will. Diese hofft auf eine günstige Gelegenheit für ihre Töchter, den bisher gab es nur Kummer mit ihnen. Maike ist an einem verheirateten Kapitän interessiert, Swantje ist in einen für sie unerreichbaren Mann verliebt und Anna wird vom Dorfschullehrer verehrt. Wird der König ihnen eine glückliche Zukunft bescheren? Die Autorin erzählt von der Großfamilie Lassen, deren Geschichte mit der Insel verwoben ist. Und sie zeigt uns Föhr, das damals bedeutender war als das ärmliche Sylt


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Auch kam ich gut in die Geschichte rein, und konnte mich auch in die Protagonisten hineinversetzen. In Maike, die als Haustochter zu der Frau eine Kapitäns vermittelt wird und sich prompt in diesen verliebt, was dieser weidlich ausnutzt. Swantje, die von ihrer Schwester von einem Fluch erfährt, der ihre Familie betrifft und die Mädchen gehörig durcheinanderbringt. Der Sohn, der eigentlich nicht mehr zur See fahren will, es auf Bertreiben was dem Vater gar nicht gefällt. Doch dann geschieht ein Unglück. Das Buch verrät uns war passiert ist und wie die Sache ausgeht. Es verrät auch wie es Maike mit dem Kapitän ergeht und Anna mit dem Lehrer. Und es verrät uns, was der König davon hält, als Merret ihm eine Absage erteilt. Diese Buch hat mir gut gefallen, es ist spannend und hat mich teilweise auch gefesselt und auch gut unterhalten. Eine Leseempfehlung und vier Sterne von mir.

Veröffentlicht am 19.04.2026

Ein dunkles Geheimnis

Stürmische Brise
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1904 auf Usedom erhebt sich direkt an der Strandpromenade das Hotel Ahlbecker Hof, dessen Besitzer August-Wilhelm von Höveln ist. Es zieht gut betuchte und adelige Gäste an. Der Besitzer hat noch weitere ...

1904 auf Usedom erhebt sich direkt an der Strandpromenade das Hotel Ahlbecker Hof, dessen Besitzer August-Wilhelm von Höveln ist. Es zieht gut betuchte und adelige Gäste an. Der Besitzer hat noch weitere Pläne, denn mit seiner jüngsten Tochter Helene will er in Bansin das Literaturhotel Atlantic bauen, geführt von Helene. Dafür soll Helene möglichst schnellheiraten. Doch Helne ist heimlich in den Fischersohn Christian Grote verliebt und kann sich keinen anderen Ehemann vorstellen. Die älteste Tochter Maria mitsamt Ehemann wartet schon darauf, endlich selbst den Ahlbecker Hof übernehmen zu können, denn Friedrich verfolgt seine eigenen Ziele mit diesem Hotel. Tochter Sophie, die mittlere der drei, will unbedingt den mysteriösen Todesfall ihrer Mutter aufklären und bringt dabei ein Geheimnis ans Licht.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. In die Geschichte kam ich gut hinein und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Helene ist mir sehr sympathisch, auch Sophie mag ich, obwohl sie ihrem Vater etwas unterstellt, was ich mir nicht vorstellen kann .Doch Maria ist für mich ein Duckmäuser, denn für sie gilt anscheinen nur das als richtig, was ihr Ehemann sagt. Der ist übrigens ein Unsympath ersten Ranges, nämlich einer von denen, die nur das Geld sehen und für die alle Menschen, die weniger haben, Menschen zweiter oder gar dritter Klasse sind. Leider hat der Senior dies zu spät erkannt und nun hat den Schwiegersohn am Hals. Und diesem Kerl traue ich alles zu. Leider war es eben zur damaligen Zeit so, dass ledige und verheiratete Frauen kein Eigentum haben durften. Erst wenn eine Frau verwitwet war, die die Schwester des Hoteliers, konnte sie über ein Erbe frei verfügen. Darüber lesen wir in diesem Buch so einiges. Die Autorin Hat alles sehr spannend beschrieben. Das Buch hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Ich habe mit Helene, und auch mit Sophie gelitten mich auch mit Helene gefreut. Für dieses schöne Buch, das der erste Band ist, vergebe ich 5 Sterne und empfehle es gerne weiter.

Veröffentlicht am 28.03.2026

Magische Kochkunst

The House Witch 1
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Das Reich Daxaria wird von König Normann regiert. Doch da ist der neue Koch, der bei Hofe immer mehr Einfluss gewinnt.
Als Finlay Ashowan königlicher Koch wird, ahnt niemand, dass er nicht nur ein Koch ...

Das Reich Daxaria wird von König Normann regiert. Doch da ist der neue Koch, der bei Hofe immer mehr Einfluss gewinnt.
Als Finlay Ashowan königlicher Koch wird, ahnt niemand, dass er nicht nur ein Koch ist, nein er ist eine Haushexe mit alter und schützender Magie. Er hat feines Gespür für >Menschen, bringt Ordnung in die Schlossküche und gewinnt das Vertrauen der königlichen Familie. Doch die Spannungen im Land spitzen sich zu und das Reich wird von dunklen Mächten bedroht. Fin wird ein Netz aus Intrigen gezogen. Sein Vierbeiniger Begleiter ist das schwarze Kätzchen Kranken, die Adelige Annika mit der Finn bald mehr verbindet als Freundschaft…


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. Auch bin ich gut in die Geschichte reingekommen und konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen. In den Koch Fin, der eine Haushexe war, was natürlich niemand mitbekommen sollte. Deshalb bestand er auch darauf nur fünf Küchenhilfen zu beschäftigen, was schon etwas sonderbar anmutete. Denn in Nullkommanix war seine Küche in Ordnung und die Gerichte immer zur Zufriedenheit derer, die sie aßen. Doch irgendwann kam der König hinter sein Geheimnis, denn er fragte Fin aus und dieser mochte ihn nicht anlügen. Doch dem König war es egal, solange er seine Kräfte friedlich einsetzte. Auch die junge adelige Witwe wurde auf ihn aufmerksam und beobachtete ihn lange, zu lange, um nur etwas herauszufinden. Und Fin musste auch seine Küchenhelferin gegen drei Ritter verteidigen, die glaubten, sie wäre Allgemeingut. Dafür bekamen sie dann eine Strafe. Doch Daxaria wurde bedroht von seinen Nachbarn auf der einen Seite, und Fin musste überlegen, was er tun sollte, denn die Frau, die er liebte, war in Gefahr, verheiratet zu werden um Hilfe in diesem Konflikt zu erhalten. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.