Cover-Bild Das Lavendelkloster
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20,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 01.04.2026
  • ISBN: 9783455021516
Alexander Oetker

Das Lavendelkloster

Roman
Julien, erfolgreicher Geschäftsführer und innerlich leer, zieht sich in ein abgelegenes Schweigekloster zurück. Hier in der Provence, wo nur der Sommerwind durch den Lavendel streicht, sucht er nach Versöhnung mit sich selbst und den Schatten der Vergangenheit. Inmitten der Stille begegnet er einer jungen Frau, schön, geheimnisvoll – und völlig ohne Worte entsteht zwischen den beiden etwas, das tiefer geht als Sprache: eine Liebe, geboren im Schweigen. Doch welche Chance hat diese Verbindung, wenn die Rückkehr in das alte Leben unvermeidlich ist?
Ein einzigartiger, sinnlicher, beglückender Roman von Bestsellerautor Alexander Oetker: über die Kraft der Liebe, das Finden im Verlorensein – und über die Magie eines neuen Anfangs.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Liebe ohne Worte

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Mitten in den Lavendelfeldern der Provence treffen ganz unterschiedliche Menschen im Schweigekloster aufeinander. Sie suchen einen Weg zu sich selbst, Lösungen für innere Konflikte und Abstand zum Alltag. ...

Mitten in den Lavendelfeldern der Provence treffen ganz unterschiedliche Menschen im Schweigekloster aufeinander. Sie suchen einen Weg zu sich selbst, Lösungen für innere Konflikte und Abstand zum Alltag. Julien und Emma finden überdies noch einander, in der Stille der Woche entsteht eine besondere Zuneigung. Aber wird so eine Liebe ohne Worte auch fortan existieren können?

Überwiegend aus dem Blickwinkel der beiden Hauptfiguren, Julien und Emma, erzählt Autor Alexander Oetker diese einzigartige Geschichte. Er ist ein Meister der Beobachtung und schildert wunderbare Details, sodass man auch als Leser vollkommen eintauchen kann ins Geschehen. Die Menschen sitzen nicht einfach irgendwie in der Leseecke, nein, man erfährt genau, wer wie sitzt, die Beine beispielsweise fest am Boden abgestellt oder locker übereinandergeschlagen, der Blick ins Buch vertieft oder durch den Raum schweifend. Im Speisesaal werden einfache Gerichte angeboten, dennoch läuft einem schnell das Wasser im Munde zusammen, wenn man Oetkers Beschreibungen folgt, die saftigen tiefroten Tomaten vor Augen hat und der dunkle Thunfisch sein Meeresaroma am Gaumen entfaltet. Ähnlich verhält es sich mit den Beziehungen unter den einzelnen Teilnehmern der Schweigewoche. Perfekt bringt Oetker die Veränderungen auf den Punkt, welche durch die Kommunikation ohne Sprache zutage tritt. Verblüffende Erkenntnisse offenbaren sich hier, besonders die Intensität, welche die Verbindung zwischen dem Geschäftsmann und der geheimnisvollen Frau kennzeichnet. Auf ungeahnte Weise wird der Leser in den Bann der Zeilen gezogen, darf er miterleben, wie sich die Stille auf das Erleben und die Selbstwahrnehmung der zehn Gäste auswirkt.

Ein großartiges Erlebnis bietet dieser tiefgründige Roman, die Ruhe aus der Geschichte legt sich über die Zeit des Lesens und lässt einen ein wenig der Veränderung auch selbst spüren. Liebe ohne Worte, Sprechen mit den Augen – das sollte man durchaus einmal probieren. Wer das Ungewöhnliche sucht, gepaart mit einem phantastischen Schreibstil, der muss ins Lavendelkloster kommen. Absolute Empfehlung meinerseits!


Veröffentlicht am 24.03.2026

Wunderbar!

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Ich bin ein großer Fan des Autors und mag seinen Schreibstil, seine Liebe zur Natur und zu gutem Essen, die aus seinen Büchern zu erkennen ist. Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Da ich selbst schon ...

Ich bin ein großer Fan des Autors und mag seinen Schreibstil, seine Liebe zur Natur und zu gutem Essen, die aus seinen Büchern zu erkennen ist. Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Da ich selbst schon einmal inmitten von provencalischen Lavendelfeldern stehen durfte, kenne ich dieses überwältigende Gefühl, das auch in dieser Geschichte eine Rolle spielt sehr gut.
In der Geschichte begleiten wir mehrere Personen durch eine Woche in einem französischen Schweigekloster. Wir können den Beginn der Lavendelblüte ebenso intensiv erleben wie einen Tag am Mittelmeer. Dabei tauchen wir tief in die Persönlichkeiten ein, wobei der Hauptteil des Romans von Emma und Julien erzählt. Es beginnt eine Beziehung ohne Kenntnisse der Person, ohne zu reden... Was sich so unwirklich anhört, ist es wert, ausprobiert zu werden!
Besonders gut gefiel mir - wie so oft beim Autor - die liebevolle Beschreibung der Lebensmittel und Mahlzeiten. Außerdem fand ich die sensible und trotzdem intensive Beschreibung der körperlichen Liebesaktivitäten der Menschen ganz wunderbar!
Ein wunderbares Buch, das sehr zum Nachdenken anregt und - auch wie immer beim Autro - zum Reisen verlockt!

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Stille

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Krimiautor Alexander Oetker einmal anders. Gemeinsam checken wir für eine Woche in einem Schweigekloster ein und begleiten mehrere Personen auf der ungewohnten Reise in die Stille. Wir, das sind wir Leser, ...

Krimiautor Alexander Oetker einmal anders. Gemeinsam checken wir für eine Woche in einem Schweigekloster ein und begleiten mehrere Personen auf der ungewohnten Reise in die Stille. Wir, das sind wir Leser, der erfolgreiche Geschäftsführer Julien und Emma, die endlich ihre toxische Beziehung hinter sich lassen möchte, sowie andere Reisende, die jeweils für sich den Weg aus dem lauten Alltag zur inneren Ein- und Umkehr beschreiten möchten.

Unter dem beruhigendem Duft des Lavendels und der fachkundigen Anleitung der Klostergemeinschaft, fällt das Schweigen gar nicht mehr so schwer, werden doch alle anderen Sinne geschärft und die nonverbale Kommunikation sagt mehr als tausend Worte.

Meine Meinung:

Zunächst bin ich mit ein wenig Vorsicht an dieses Buch herangetreten, habe ich doch erst vor Kurzem Professor Reinhard Hallers Buch „Toxisches Schweigen. Wenn Schweigen zur Waffe wird“ gelesen. Alexander Oetker, den ich von seinen zahlreichen Krimis her kenne, hat hier ein tollen (Liebes)Roman geschrieben, der mir sehr gut gefallen hat. Üblicherweise bin ich ja nicht so die Herz-Schmerz-Leserin, aber hier ist alles wohl temperiert und gar nicht kitschig.

Der Schreibstil ist fast schon poetisch zu nennen und bezaubert durch die intensive Beschreibung der neuen Wahrnehmungen von Julien und Emma. Man kann den intensiven Duft des Lavendels richten.

Gut hat mir gefallen, wie oft Julien während der Anreise ans Aufgeben und Umkehren gedacht hat. Dass er den inneren Schweinehund überstimmt hat, um diese Auszeit für sich selbt in Anspruch zu nehmen, ist ein großer Gewinn.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser Erzählung von sich selbst Finden und einen Neuanfang wagen, 4 Sterne.

Veröffentlicht am 11.04.2026

Schweigen in der Provence

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Ich habe diesen Roman in der Provence gelesen, wo ich gerade meinen Urlaub verbracht habe und so habe ich noch besser die Stimmung einfangen können. Zwar dauert es noch bis zur Lavendelblüte, aber die ...

Ich habe diesen Roman in der Provence gelesen, wo ich gerade meinen Urlaub verbracht habe und so habe ich noch besser die Stimmung einfangen können. Zwar dauert es noch bis zur Lavendelblüte, aber die Beschreibungen des provenzalischen Essens - wie immer ist das Essen ein wichtiger Punkt in den Romanen von Alexander Oetker - haben mir noch mehr Appetit auf die provenzalischen Besonderheiten gemacht, aber auch die Lebensweise und die Beschreibung des Klosters und des kleinen Ortes.
Julien kommt mit dem Zug aus Paris angereist, Emma verpasst ihren Zug in Avignon und wird von ihrer Freundin gebracht und kommt sogar ins Schweigekloster zu spät. Es gibt noch weitere interessante Persönlichkeiten, aber der Fokus liegt auf diesen beiden, aus deren Perspektiven die Geschichte erzählt wird. Wobei immer wieder überraschend die Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung ist.
Beide fliehen vor ihrem Leben, müssen sich dem aber stellen. Nach und nach erfahren wir mehr über ihre Lebensgeschichte.
Eine Woche Schweigen, was macht das mit uns? Der Autor verrät im Nachwort, dass er es selbst getestet hat, wenn auch nicht in der Provence.
Auch dieser Roman des Autors hat mir gut gefallen und mir Frankreich noch näher gebracht.

Veröffentlicht am 07.04.2026

… Tage der Achtsamkeit

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Das Lavendelkloster von Alexander Oetker
Mich haben besonders das Cover und der Klapptext neugierig auf den Roman gemacht. Der Autor ist mir vertraut und ich liebe es, in seine Geschichten einzutauchen.
In ...

Das Lavendelkloster von Alexander Oetker
Mich haben besonders das Cover und der Klapptext neugierig auf den Roman gemacht. Der Autor ist mir vertraut und ich liebe es, in seine Geschichten einzutauchen.
In unserer heutigen Geschichte geht es um Tage der Achtsamkeit.
Ich lerne Julien kennen. Dieser ist gerade auf dem Weg ins Schweigekloster. Er ist erschöpft und ausgebrannt und hofft auf Klarheit für seinen weiteren Lebensweg. Dafür hat er die beste Suite des Klosters gebucht. Was wird ihm diese Woche bringen?
Auch Emma ist auf dem Weg ins Schweigekloster. Ihre Freundin fährt sie bis vor die Tür.
Emma liebt Geschichten. Sie konnte sich schon immer gut in andere hineinfühlen und gut zuhören.
Im Kloster sind sie eine kleine Gruppe mit unterschiedlichen Charakteren. Doch durch das Schweigen liebt der Fokus auf dem Innehalten, dem einfachen genussvollem Essen und der Achtsamkeit. Während die übrigen Mitglieder am Rande unserer Geschichte bleiben, stehen Julien und Emma im Mittelpunkt. Ihr Blickkontakt ist intensiv und zwischen beiden ist knisternde Magie...
Trotz Schweigen verstehen sich beide prächtig und beide genießen den Augenblick. Am Ende der Tage im Kloster erzählen sie dem anderen von ihren Beweggründen für diese Auszeit.
Mir gefiel die Erzählung aus der Perspektive des Erzählers, hätte mir dabei aber noch etwas mehr Gefühle für unsere Protagonisten gewünscht. Denn sie erscheinen nur wie Marionetten.
Aber auch die Einblicke in die übrigen Mitglieder der einwöchentlichen Klostergemeinschaft und der weitere Weg von Julien und Emma hat mir gefallen.

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