Cover-Bild Das Lavendelkloster
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 01.04.2026
  • ISBN: 9783455021509
Alexander Oetker

Das Lavendelkloster

Roman

Julien, erfolgreicher Geschäftsführer und innerlich leer, zieht sich in ein abgelegenes Schweigekloster zurück. Hier in der Provence, wo nur der Sommerwind durch den Lavendel streicht, sucht er nach Versöhnung mit sich selbst und den Schatten der Vergangenheit. Inmitten der Stille begegnet er einer jungen Frau, schön, geheimnisvoll – und völlig ohne Worte entsteht zwischen den beiden etwas, das tiefer geht als Sprache: eine Liebe, geboren im Schweigen. Doch welche Chance hat diese Verbindung, wenn die Rückkehr in das alte Leben unvermeidlich ist?

Ein einzigartiger, sinnlicher, beglückender Roman von Bestsellerautor Alexander Oetker: über die Kraft der Liebe, das Finden im Verlorensein – und über die Magie eines neuen Anfangs.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

Schweigend zur Liebe

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Manchmal sind es die leisen Geschichten, die am längsten nachhallen und genau so eine ist Das Lavendelkloster. Statt Tempo und Drama setzt der Roman auf Stille, Atmosphäre und innere Bewegung. Schauplatz ...

Manchmal sind es die leisen Geschichten, die am längsten nachhallen und genau so eine ist Das Lavendelkloster. Statt Tempo und Drama setzt der Roman auf Stille, Atmosphäre und innere Bewegung. Schauplatz ist die malerische Provence, wo Lavendelfelder, Sommerwind und Abgeschiedenheit den perfekten Rahmen für eine Geschichte über Selbstfindung bilden.

Julien ist ein Protagonist, der auf den ersten Blick alles hat – Erfolg, Status, Kontrolle. Und doch ist da diese Leere, die ihn schließlich in ein Schweigekloster führt. Seine Entwicklung gehört zu den größten Stärken des Buches: Es geht nicht um große Wendepunkte, sondern um kleine, fast unscheinbare Momente der Erkenntnis. Genau das macht seine Reise so glaubwürdig und berührend.

Die Begegnung mit der geheimnisvollen Frau bringt eine besondere, fast poetische Ebene ins Spiel. Ohne viele Worte – im wahrsten Sinne – entsteht zwischen den beiden eine Verbindung, die intensiv wirkt, gerade weil sie nicht ständig ausgesprochen wird. Diese stille Liebe ist zart, sinnlich und irgendwie zeitlos.

Was den Roman besonders macht, ist seine Atmosphäre. Man spürt förmlich die Wärme der Sonne, hört den Wind durch die Lavendelfelder streichen und taucht ein in die Ruhe des Klosters. Gleichzeitig schwingt immer eine leise Melancholie mit – die Frage, ob man seinem alten Leben wirklich entkommen kann oder ob es einen irgendwann wieder einholt.

Allerdings ist das Tempo bewusst ruhig gehalten. Wer eine spannungsgeladene Handlung erwartet, könnte das als zu entschleunigt empfinden. Doch genau darin liegt auch die Stärke: Das Buch lädt dazu ein, innezuhalten und sich auf die Zwischentöne einzulassen.

Ein poetischer, entschleunigter Roman über innere Heilung, Liebe und Neuanfänge. Perfekt für alle, die Geschichten mögen, die weniger laut sind – dafür aber umso tiefer gehen.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

So schön kann Schweigen sein

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Klappentext:
Julien, erfolgreicher Geschäftsführer und innerlich leer, zieht sich in ein abgelegenes Schweigekloster zurück. Hier in der Provence, wo nur der Sommerwind durch den Lavendel streicht, sucht ...

Klappentext:
Julien, erfolgreicher Geschäftsführer und innerlich leer, zieht sich in ein abgelegenes Schweigekloster zurück. Hier in der Provence, wo nur der Sommerwind durch den Lavendel streicht, sucht er nach Versöhnung mit sich selbst und den Schatten der Vergangenheit. Inmitten der Stille begegnet er einer jungen Frau, schön, geheimnisvoll – und völlig ohne Worte entsteht zwischen den beiden etwas, das tiefer geht als Sprache: eine Liebe, geboren im Schweigen. Doch welche Chance hat diese Verbindung, wenn die Rückkehr in das alte Leben unvermeidlich ist?

„Das Lavendelkloster“ ist ein tiefgründiger Liebesroman von Alexander Oetker.
Der Autor ist eher von seinen Kriminalromanen bekannt, dieses Genre beherrscht er aber auch perfekt.

Im Mittelpunkt stehen Julien und Emma. Sie begegnen sich im Kloster, wo sie beide an einem Schweigeseminar teilnehmen. Während ihres Aufenthalts kommen sich Julien und Emma trotz Schweigen sehr nahe.

Jetzt könnt man denken, Schweigekloster, dass ist ein sehr ruhiges Buch. Weit gefehlt, man kommt den Charakteren sehr nahe. Man kann ihre Gefühle und Gedanken lesen.

Alexander beschreibt die Woche im Schweigekloster sehr intensiv. Die Sonne, der Duft des Lavendels und die Stille geben ein eindrucksvolles Bild.

Die Charaktere werden gut beschrieben. Mir waren Julien und Emma schnell sympathisch. Man konnte ihre Gefühle richtig spüren. Natürlich gab es auch andere Teilnehmer, die begegnen den Leser*innen aber nur bei den Mahlzeiten und auch mal abends am Kamin. Sie werden nur kurz umrissen.
Am Ende der Geschichte ist aber jedem Teilnehmer, jeder Teilnehmerin noch ein kurzes Kapitel gewidmet, in dem man sie und ihre Beweggründe ins Schweigekloster zu gehen kennenlernt. Das hat mir gut gefallen, schließlich hat man auch sie eine Woche begleitet.

Der Schreibstil von Alexander Oetker ist wie immer flüssig und gut verständlich.

„Das Lavendelkloster“ ist ein außergewöhnlicher Liebesroman, den ich mit Freude gelesen habe.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Was geschieht nach dem Schweigen?

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Mitten in der Provence, zwischen blühenden Lavendelfeldern, treffen verschiedene Menschen in einem Schweigekloster aufeinander. sie wollen eine Woche lang, ohne ein einziges Wort auskommen und sich auf ...

Mitten in der Provence, zwischen blühenden Lavendelfeldern, treffen verschiedene Menschen in einem Schweigekloster aufeinander. sie wollen eine Woche lang, ohne ein einziges Wort auskommen und sich auf sich selbst besinnen. Mitten in der Geschichte treffen wir Julien ,einen erfolgreichen,aber innerlich ausgebrannten Mann und Emma ,die ihrem alten Leben zu entkommen versucht.
Zwischen beiden entsteht sofort eine innere Verbindung, in der auch nach kurzer Zeit die erotische Anziehungskraft eine große Rolle spielt.
Ohne ein einziges Wort ,ohne den Anderen zu kennen,oder etwas über sein Leben zu wissen,verbringen sie eine intensive Woche miteinander.
Wie wird es weitergehen,wenn das Schweigen endet?
Der Autor ist ein sehr guter Beobachter und so breitet er eine Geschichte von unglaublicher Tiefe aus,deren Anziehungskraft ich völlig verfallen war.Neben der Liebesgeschichte geht es auch um die Probleme der Vergangenheit und Gegenwart ,die Kulinarik und den besonderen Charme der Umgebung.
Ich habe diese besondere ,stille Geschichte sehr genossen,was nicht zuletzt auch am Vortrag von Sascha Tschorn lag.Von mir fünf Sterne und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Mit geschlossenen Augen in die Provence

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„Lavendelkloster“ von Alexander Oetker hat mich schon nach wenigen Minuten tief in die Provence mitgenommen. Beim Hören hatte ich sofort die Bilder von blühenden Lavendelfeldern, warmem Licht und alten ...

„Lavendelkloster“ von Alexander Oetker hat mich schon nach wenigen Minuten tief in die Provence mitgenommen. Beim Hören hatte ich sofort die Bilder von blühenden Lavendelfeldern, warmem Licht und alten Klostermauern vor Augen. Die ruhige Erzählweise hat mir besonders gut gefallen, weil sie Raum zum Eintauchen lässt und eine ganz eigene, sanfte Spannung erzeugt.

Das Hörbuch lebt für mich weniger von grossen Überraschungen als von der Atmosphäre und den fein gezeichneten Figuren. Ich mochte, wie sich ihre Geschichten langsam entfalten und wie viel Gefühl in den leisen Momenten steckt. Der Sprecher trägt entscheidend dazu bei: Mit seiner warmen, unaufgeregten Stimme verleiht er den Charakteren Tiefe und unterstreicht die leicht melancholische Stimmung, ohne je zu übertreiben.

Manche Entwicklungen sind vorhersehbar, doch das hat meinen Hörgenuss nicht geschmälert. Im Gegenteil – ich konnte mich entspannt auf die Geschichte einlassen und einfach der Stimmung folgen. Das gemächliche Tempo empfinde ich als angenehm, auch wenn es sicher nicht jeden anspricht. Für mich war es genau das, was dieses Hörbuch zu einem kleinen Auszeit-Gefühl gemacht hat.

Am Ende blieb bei mir der Eindruck eines stimmungsvollen, warmen und wohltuenden Hörbuchs, das mich für einige Stunden aus dem Alltag geholt hat. Fast wie ein kurzer Urlaub in der Provence – nur mit geschlossenen Augen.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

No-Talk

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„… wie soll man sich denn verlieben, wenn man zum Schweigen verdammt ist?“ (S. 222)
In einem abgelegenen Schweigekloster in der Provence begegnen sich Julien und Emma – zwei Fremde, die sich aus ganz unterschiedlichen ...

„… wie soll man sich denn verlieben, wenn man zum Schweigen verdammt ist?“ (S. 222)
In einem abgelegenen Schweigekloster in der Provence begegnen sich Julien und Emma – zwei Fremde, die sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für eine Woche aus der Welt zurückgezogen haben, um wieder zu sich selbst zu finden. Sie kennen weder die Namen noch die Geschichten des jeweils anderen, und doch ist da vom ersten Moment an eine leise, aber unübersehbare Anziehung, der sie sich kaum entziehen können. Aus der geplanten inneren Einkehr entwickelt sich schnell ein intensives „No-Talk“: Blicke, ein kaum merkliches Heben der Augenbraue oder eine zufällige Berührung gewinnen plötzlich eine Bedeutung, die Worte niemals erreichen könnten – und werden zu stillen Versprechen.

„Abschalten, die Ruhe genießen, den Gedanken nicht mehr nachjagen, sondern ihnen vielleicht wirklich nachspüren können.“ (S. 21)
Julien hat sein Leben bislang ganz der Arbeit und dem Erfolg gewidmet und dabei sein Privatleben verloren. Nun steht er an einem Punkt, an dem er nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll. Von Beziehungen hat er eigentlich genug, doch Emma, die geheimnisvolle Fremde, zieht ihn unweigerlich in ihren Bann. Ausgerechnet in der Stille, ohne seine gewohnte Souveränität, ohne Worte und Auftreten, scheint er ihr näherzukommen, als er es je für möglich gehalten hätte.

„Ich möchte zu mir finden – und endlich den Mut haben, von dem ihr alle denkt, dass ich ihn schon lange habe.“ (S. 34)
Auch Emma trägt ihre eigenen Brüche mit sich. Gefangen in einem Leben, das sie so nie wollte, fehlt ihr bislang der Mut, grundlegende Entscheidungen zu treffen und neue Wege zu gehen. Der Rückzug ins Kloster ist für sie mehr als nur eine Pause, er ist der erste Schritt zu einer Veränderung, die längst überfällig ist.

Unabhängig voneinander erfahren beide, wie die Stille nicht nur zur Selbstreflexion zwingt, sondern auch die Wahrnehmung schärft. Plötzlich rückt das Wesentliche in den Fokus: die Natur, die einfachen Abläufe des Alltags, das bewusste Erleben jedes einzelnen Moments. Jede Mahlzeit wird zu einem kleinen Ritual, zu einem „Seelenessen“, das nährt und heilt. Ebenso intensiv ist die schweigend geteilte Zeit zwischen ihnen – eine stille Intimität, die in der Abgeschiedenheit wachsen darf, frei von Erwartungen und äußeren Einflüssen.
Doch was bleibt nach dieser einen Woche? Kehren sie einfach in ihre alten Leben zurück – oder ist aus der wortlosen Verbindung etwas entstanden, das auch außerhalb der Klostermauern Bestand haben kann?

Mit „Das Lavendelkloster“ erzählt Alexander Oetker einen Liebesroman der leisen Töne. Es wird kaum gesprochen, und gerade darin liegt seine besondere Stärke. Statt Dialogen stehen Gedanken und Gefühle im Mittelpunkt, die den Lesern die Figuren auf eindringliche Weise nahebringen. Gleichzeitig entfaltet sich das sinnliche Panorama der Provence: der Duft von Lavendel, die Weite der Landschaft, die Ruhe und Magie des Ortes. Wie in all seinen Büchern verbindet Oetker auch hier Genuss, Atmosphäre und Emotion zu einer Geschichte, die lange nachklingt.

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