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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2026

Ein packender Psychokrimi mit atmosphärischer Küstenkulisse (Hörbuch)

Die Therapeutin und ihre Mörder
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Der Roman Therapeutin und ihre Mörder hat mich von Beginn an überzeugt. Die Kulisse der eindrucksvollen Seven Sisters verleiht der Geschichte eine besondere Stimmung. Rau, melancholisch und gleichzeitig ...

Der Roman Therapeutin und ihre Mörder hat mich von Beginn an überzeugt. Die Kulisse der eindrucksvollen Seven Sisters verleiht der Geschichte eine besondere Stimmung. Rau, melancholisch und gleichzeitig faszinierend. In dieser ruhigen, fast abgeschiedenen Landschaft wirkt ein möglicher Mord besonders verstörend.
Im Zentrum steht Pat Philipps, eine Psychotherapeutin, die nicht bereit ist, den vermeintlichen Selbstmord ihres Klienten Henry Clayton einfach hinzunehmen. Pat ist eine Figur mit Ecken und Kanten, scharfem Blick und viel Menschlichkeit. Ihre Hartnäckigkeit und ihre Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, machen sie zu einer Ermittlerin wider Willen, die man sofort ins Herz schliesst. Besonders spannend fand ich, wie sie Schritt für Schritt Zusammenhänge erkennt, die andere übersehen und sich damit selbst in Gefahr bringt.
Die Nebenfiguren sorgen für feine, humorvolle Momente, sei es ihr kratzbürstiger Kater oder der Nachbar, dessen Likörideen man besser nicht ausprobiert. Diese kleinen Eigenheiten lockern die Handlung auf und machen die Welt um Pat herum lebendig.


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Veröffentlicht am 19.05.2026

Emotional, atmosphärisch und perfekt vertont – ein Hörbuch, das man nicht mehr ausschalten möchte!

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Nach Jahren kehrt Elodie nach Paris zurück – und schon die ersten Hörminuten ziehen einen mitten hinein in ihre konfliktreiche Welt aus Mode, Macht und verdrängten Gefühlen. Das traditionsreiche Familienunternehmen, ...

Nach Jahren kehrt Elodie nach Paris zurück – und schon die ersten Hörminuten ziehen einen mitten hinein in ihre konfliktreiche Welt aus Mode, Macht und verdrängten Gefühlen. Das traditionsreiche Familienunternehmen, das Modehaus Bouttier, steht kurz vor dem Zusammenbruch, und Elodie muss sich nicht nur den familiären Erwartungen stellen, sondern auch zwei Männern, die ihr Leben in völlig unterschiedliche Richtungen ziehen.
Besonders intensiv wirkt im Hörbuch die Dynamik zwischen Elodie und Adam Le Blanc, dessen überraschende Identität für prickelnde Spannung sorgt. Ebenso mitreißend ist das Wiedersehen mit Gabriel, der alte Gefühle und neue Konflikte zum Lodern bringt.
Die Sprecherleistung ist herausragend: Jede Emotion – von verletzlicher Zartheit bis zu brodelnder Leidenschaft – wird so nuanciert transportiert, dass man völlig im Geschehen versinkt. Die glitzernde Modewelt, die Intrigen und die geheimnisvolle Atmosphäre wirken im Hörbuch noch intensiver als im reinen Text.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Atmosphärisch, spannend und emotional – ein Hörbuch, das im Kopf bleibt

Léon und die Frau im blauen Kleid
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Ich höre viele Hörbücher, aber dieses hat mich sofort abgeholt. Die Atmosphäre des sommerlichen Nizzas ist so lebendig beschrieben, dass ich beim Zuhören richtig das Meer, die Hitze und gleichzeitig diese ...

Ich höre viele Hörbücher, aber dieses hat mich sofort abgeholt. Die Atmosphäre des sommerlichen Nizzas ist so lebendig beschrieben, dass ich beim Zuhören richtig das Meer, die Hitze und gleichzeitig diese unterschwellige Spannung gespürt habe. Der Fall beginnt rätselhaft und entwickelt sich immer intensiver – genau die Art Krimi, die mich nicht loslässt.

Besonders begeistert hat mich das Ermittlerduo. Ihre Art miteinander umzugehen, ihre Unterschiede und ihre gemeinsame Entschlossenheit haben dafür gesorgt, dass ich emotional voll dabei war. Ich hatte wirklich das Gefühl, sie auf ihrer Reise durch die dunklen Abgründe der High Society zu begleiten.

Die Sprecherleistung ist großartig und hat alles noch einmal verstärkt. Jede Szene wirkt lebendig, jede Stimmung kommt klar rüber, und ich war so oft komplett im Moment versunken.

Kurz gesagt: Ich liebe dieses Hörbuch. Es ist spannend, atmosphärisch und emotional, und ich werde noch lange daran zurückdenken. Klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Fesselnder Provence Krimi mit einzigartigem Flair

Tödliches Déjà-vu
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Tödliches Déjà vu ist für mich der bisher stärkste Band der Campanard Reihe. René Anour verbindet erneut eine atmosphärische Provence Kulisse mit einem ungewöhnlichen Fall rund um das mysteriöse Sterben ...

Tödliches Déjà vu ist für mich der bisher stärkste Band der Campanard Reihe. René Anour verbindet erneut eine atmosphärische Provence Kulisse mit einem ungewöhnlichen Fall rund um das mysteriöse Sterben und Verschwinden von Bienen. Schon der Einstieg ist spannend. Die exzentrische Imkerin Jeanne Marceaux und ihre fast magische Verbindung zu ihren Bienen wirken sofort faszinierend und rätselhaft. Als sie kurz darauf unter dramatischen Umständen stirbt, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung, die bis zum Schluss fesselt.

Commissaire Campanard bleibt wie gewohnt sympathisch, eigenwillig und menschlich. Man begleitet ihn gern durch Grasse, durch Lavendelfelder und kleine Gassen, während sich langsam ein komplexes Puzzle aus Umweltfragen, menschlichen Abgründen und persönlichen Motiven zusammensetzt. Besonders gelungen ist, wie feinfühlig Anour das Thema Bienensterben in die Handlung einwebt, ohne je belehrend zu wirken.

Das Hörbuch selbst ist ein Genuss. Stefan Kaminski verleiht jeder Figur eine eigene Note, ohne zu übertreiben. Seine warme, präzise Erzählweise passt ideal zur Mischung aus Spannung, Lokalkolorit und leiser Melancholie, die diese Reihe auszeichnet.

Fazit Ein kluger, atmosphärischer Krimi mit einer aussergewöhnlichen Idee, starken Figuren und einem Setting, das man förmlich riechen und schmecken kann. Für Fans der Provence Reihe ein Muss und für Neueinsteiger ein sehr guter Startpunkt.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Seniorenheim mit Ermittlungsauftrag

Betreutes Morden
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In Sheldon Oaks möchte Carol, einstige Serienmörderin, ihren Ruhestand eigentlich in aller Ruhe verbringen. Der Einzug ins Seniorenheim soll für sie ein Neuanfang sein – diskret, geordnet, möglichst unauffällig. ...

In Sheldon Oaks möchte Carol, einstige Serienmörderin, ihren Ruhestand eigentlich in aller Ruhe verbringen. Der Einzug ins Seniorenheim soll für sie ein Neuanfang sein – diskret, geordnet, möglichst unauffällig. Doch diese Hoffnung zerschlägt sich rasch: Kaum hat sie sich eingerichtet, wird vor ihrem Balkon ein Mensch getötet. Obwohl sie nachweislich nichts damit zu tun hat, fällt der Verdacht reflexartig wieder auf sie. Ihr Ruf holt sie ein – hartnäckiger, als ihr lieb ist.

Carol bleibt jedoch nicht allein mit der Situation. Um sie herum formiert sich ein höchst ungewöhnliches Ermittlerquartett: eine resolute Ex-Innenministerin, ein ehemaliger Kriminalkommissar, der den Polizeialltag auch im Ruhestand nicht ganz hinter sich lassen kann, und eine Pathologin, die mehr Erfahrung mit Toten mitbringt, als jedem in ihrer Nähe lieb sein dürfte. Gemeinsam nehmen sie die Ermittlungen auf – nicht aus Abenteuerlust, sondern weil im Seniorenheim kaum jemand bereit ist, die Sache ernsthaft zu verfolgen.

Der Roman überzeugt durch die präzise Kombination aus feinem Humor, spannungsreicher Erzählweise und einer klar gezeichneten Figurenkonstellation. Die Geschichte nutzt den Schauplatz Altersheim nicht als Karikatur, sondern als Bühne für scharfe Beobachtungen, kluge Dialoge und ein Ermittlerteam, das sich zwar ungewöhnlich gibt, aber erstaunlich effizient agiert. Carol selbst bleibt dabei die zentrale Figur: selbstironisch, kontrolliert, und immer darauf bedacht, endlich nicht mehr als permanente Verdächtige zu gelten.

Wer Krimis sucht, die sich durch Charakterstärke, subtile Pointen und eine unverbrauchte Ausgangslage auszeichnen, findet in Sheldon Oaks eine erfrischend moderne Variante des Seniorenkrimis – charmant, präzise erzählt und überraschend lebendig.

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