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Veröffentlicht am 14.03.2026

Schwierige Zeiten

Wiedersehen im Kamelienhaus
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Lucy Riwall hat auf Soshima die Leitung der tsubaki-Manufaktur, die vor dem Aus stand, übernommen. Das ist eine schwere Aufgabe und sie muss hart arbeiten um das Vertrauen der Mitarbeiter zu gewinnen. ...

Lucy Riwall hat auf Soshima die Leitung der tsubaki-Manufaktur, die vor dem Aus stand, übernommen. Das ist eine schwere Aufgabe und sie muss hart arbeiten um das Vertrauen der Mitarbeiter zu gewinnen. Sie denkt an Finn und weiß nicht, ob sie je wieder zusammenkommen. Auf dem Jubiläumsfest in ihrer bretonischen Heimat, zu dem sie mit japanischen Kollegen angereist ist, gibt es überraschende Wendungen und Begegnungen. Ludy wird klar, dass es selten einen einfachen Weg durchs Leben gibt.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn Unklarheiten, die meinen Lesefluss gestört hätten, gab es nicht. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Lucy, die all ihre Energie aufwenden muss und die Ölmanufaktur vor der Pleite zu retten, denn sie muss die Kreditgeber zufriedenstellen. Sie muss unliebsame Entscheidungen treffen und selbst die reichen nicht um die Bank bei der Stange zu halten. Sie bekommt noch eine Gnadenfrist und so muss sie eben nochmals eine schwere Entscheidung treffen, die nicht nur die Arbeiter, sondern auch sie selbst betrifft. Später geschieht ein Ereignis, das die ganze Insel zusammenschweißt und jemanden zum Retter einer Familie macht, , der auf der Insel verachtet worden war. Das Jubiläumsfest, das lange vorher in Lucys bretonischer Heimat stattgefunden hat, war, auch durch den japanischen Besuch ein voller Erfolg, ebenso wie der Gegenbesuch von Lucys Familie etwas später. Mir hat dieses Buch wieder sehr gut gefallen. Es hat mich gefesselt, war sehr spannend und hat mich auch gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 06.03.2026

Der Kampf geht weiter

Die Kinder des Seefahrers 1
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Osten Ards Geschichte umspannt viele Zeitaltert, viele Jahre. Doch jetzt hat Tad Williams das Werk vollendet, was die Fantasywelt reicher macht.
Der Hochhorst wird wird von den Nornen angegriffen, doch ...

Osten Ards Geschichte umspannt viele Zeitaltert, viele Jahre. Doch jetzt hat Tad Williams das Werk vollendet, was die Fantasywelt reicher macht.
Der Hochhorst wird wird von den Nornen angegriffen, doch während alle dadurch abgelenkt sind, wendet sich Utuk’ku einem geheimnisvollen Tal zu, Tanakirù. Unterdessen will Miriamel den Hochhorst retten und Pasevalles, der sie verraten hat, gefangen nehmen, doch der ist entkommen.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich wieder sehr gut lesen. Natürlich gibt es Ausdrücke bzw. Namen von Völkern, die etwas schwieriger sind, aber das bin ich bei den Büchern über Osten Ard gewöhnt, d. h. es stört mich nicht. In der Geschichte war ich schnell drinnen, und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Miriamel, die erfahren muss, dass Simon tot ist. Doch auch in Simon, der glaubt, seine Miriamel sei tot. Er ist darauf bedacht, seine Enkelin Lillia zu retten, sieht sich aber gezwungen, mit Jiriki gegen die Nornen zu reiten. In dem, im Klappentext erwähnten, Tal Tanakirù befindet sich etwas, was die teuflische Nornenkönigin unbedingt haben will. Und so gehen die Kämpfe der Zyda’ja gegen die Nornen immer weiter. Auch Morgan ist immer noch mit Nezeru unterwegs und fragt sich oft was er für sie, oder ob sie für ihn etwas, empfindet. Das Buch geht spannend weiter, wie der Vorgänger aufgehört hat. Es hat mir wieder sehr gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher eine Leseempfehlung sowie 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.02.2026

Eine Olympiasiegerin

Der Slalom meines Lebens
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Hilde Gerg war eine der besten alpinen Skifahrerinnen und hat zu ihrer Zeit die Höhen und Tiefen erlebt. Sie wurde Die wilde Hilde genannt und begeisterte die Zuschauer. Sie hatte Erfolge, wurde jedoch ...

Hilde Gerg war eine der besten alpinen Skifahrerinnen und hat zu ihrer Zeit die Höhen und Tiefen erlebt. Sie wurde Die wilde Hilde genannt und begeisterte die Zuschauer. Sie hatte Erfolge, wurde jedoch auch von Niederlagen nicht verschont. Aufgewachsen ist sie im Tölzer Land und wurde dort bald als Ausnahmetalent entdeckt. 1998 bei den Winterspielen in Nagano feierts sie ihren großen Durchbruch als 22jährige Olympiasiegerin. Sie ist dreifache Mutter und erzählt von ihren Erfolgen aber auch von den dunklen Seiten ihres Lebens, dem plötzlichen Tod ihres Ehemannes und Trainers Wolfgang Grassl wo sie mit zwei kleinen Kindern zurückblieb. Sie erzählt wie sei sich von diesem Schicksalsschlag erholt hat und heute ein glückliches Leben führt.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text vermochten meinen Lesefluss zu stören. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier natürlich in der Hauptsache in Hilde Gerg, die schon zwangsläufig früh mit den Skiern in Berührung kam, denn sie wohnte mit ihren Eltern, die eine Gaststätte betrieben, auf dem Berg. Sie stand schon in frühester Kindheit auf Skiern und war dem Sport so verbunden, dass sie dann eben auch an Rennen teilnahm. Hilde Gerg erzählt in diesem Buch von ihrer Kindheit über die Entdeckung, dass sie gut genug war um eben an Rennen teilnehmen zu können. Sie hat bei Weltcuprennen, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen mitgemacht. Die Herausragenden waren die Spiele in Nagano 1998, wo sie eine Goldmedaille gewann. Aber auch von Niederlagen und Verletzungen blieb sie nicht verschont. Hilde lernt die Liebe kennen, die nicht unkompliziert war. Sie wurde von Schicksalsschlägen gebeutelt und doch ließ sie sich letzten Endes nicht unterkriegen. Dies alles wird von ihr mit ehrlichen Worten erzählt. Ich habe mich mit ihr gefreut und habe mit ihr gelitten. Das Buch war sehr interessant, denn über die Sportlerin wusste ich kaum etwas. Das Buch war auch spannend, hat mir gut gefallen und ich empfehle es gerne jedem, der an diesem Sport interessiert ist oder eben auch Biografien mag, weiter. Von mir fünf Sterne.

Veröffentlicht am 26.02.2026

Feindin oder Verbündete?

Die Affäre
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Helen kommt spät von einem Elternabend nach Hause und findet ihren Mann ermordet am Fuß der Kellertreppe. Neben ihm seine Geliebte. Helen weiß nicht, ob die frau Täterin, Opfer, Verbündete oder ihre Feindin ...

Helen kommt spät von einem Elternabend nach Hause und findet ihren Mann ermordet am Fuß der Kellertreppe. Neben ihm seine Geliebte. Helen weiß nicht, ob die frau Täterin, Opfer, Verbündete oder ihre Feindin ist.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich nicht ganz so leicht und flüssig lesen. Zwar gab es keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss gestört hätten, aber der Schreibstil ist etwas schwieriger. Trotzdem bin ich schnell in die Geschichte hineingekommen und konnte mich auch in die Protagonisten hineinversetzen. In Laura, die ihren Geliebten ermordet haben soll, aber auch in Helen, die sie neben ihrem Mann fand und dadurch annahm, dass diese ihn getötet hat. Doch es war ein Unfall, so sehe ich das. Helen jedoch kann Laura den Mord einreden. Wir erfahren in dem Buch, wie es soweit hatte kommen könne, dass auch die Ehe der beiden nicht so war, wie sie sein sollte. , denn Helen verzieh ihrem Mann immer wieder seine Affairen. Wir lesen wie die Geliebte, Laura Dixon, den Mann kennen gelernt hatte und wie sei ihn aufsuchen wollte um mit ihm zu reden, denn er hatte sich von ihr getrennt. Das Buch liest sich wie ein Psychothriller und ich denke es ist auch einer. Dann die Überraschung am Ende des Buches, die ganz so überraschend für mich nicht war, dass ich schon damit gerechnet hatte. Sie sagt alles aus. Allerdings gefiel mir das letztendliche Ende nicht so sonderlich, denn es ist irgendwie offen. Aber vorher muss Helen feststellen, dass eine betrug nie aufgehört hat und sie fasst einen Entschluss. Klappt das so wirklich? Das Buchende lässt es bezweifeln. Trotzdem ist das Buch spannend, voller Irrtümer und Chaos, aber fesselnd. Nur das etwas offene Ende gefällt mir nicht. Daher zwar eine Leseempfehlung aber nur vier Sterne.

Veröffentlicht am 23.02.2026

Gefährliche Prüfungen

The Ordeals
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Sophia DeWinter will unbedingt an der magischen Elite Akademie Killmarth aufgenommen werden. Es warten dort tödliche Gefahren auf sie, aber auch Gefühle, die sie sich nie hätte träumen lassen. Sie ist ...

Sophia DeWinter will unbedingt an der magischen Elite Akademie Killmarth aufgenommen werden. Es warten dort tödliche Gefahren auf sie, aber auch Gefühle, die sie sich nie hätte träumen lassen. Sie ist schon immer an ihren Onkel, den Sammler, gebunden. Er hat diesen Blutsbund von ihr gefordert und sie gehorchte. Sie erfährt von Killmarth, was außerhalb der Kontrolle des Sammlers liegt und will sich von ihm befreien. Doch um aufgenommen zu werden, muss sie brutale Prüfungen überleben. Sie tut sich mit dem mächtigen Alden Locke zusammen, muss ihre Magie stärken und herausfinden, wer Rivale und wer Verbündeter ist. Sie muss nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz schützen. Ist sie, um dem Sammler zu entkommen, in eine tödliche Falle geraten?

Meine Meinung
Das Buch ließ sich gut lesen, keine Unklarheiten im Text konnten meinen Lesefluss stören. Hineingekommen bin ich in die Geschichte gut, und konnte mich auch mit den Protagonisten anfreunden und mich in sie hineinversetzen. Hier in Sophia, die, um dem Sammler zu entkommen, die Aufnahmeprüfungen Killmarths in Kauf nimmt. Denn erst jetzt, der Kindheit entwachsen, wurde ihr klar, was der Sammler mit ihr gemacht hat. Wozu er sie benutzt hat. Doch in Killmarth ist auch nicht alles eitel Sonnenschein. Die Aufnahmeprüfungen, die Ordeals, sind schwer und enden für viele tödlich. In Alden findet sie eine Art Verbündeten, auch wenn sie ihm nicht wirklich traut. Doch was dann passiert, ist schrecklich und die Jagd hat begonnen. Zu Anfang kam mir das Buch etwas gezogen vor. Es wurde über sehr viele Details geschrieben. Aber ich habe festgestellt, dass dieser Teil des Buches durchaus wichtig war. Dann wurde es ab dem 1. Ordeal spannend und das Buch begann mir zu gefallen. es hat mich richtig gefesselt und auch gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.