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Veröffentlicht am 24.02.2020

Schicksalsschläge

Cavendon Hall – Jahre des Schicksals
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1938 in England. Die Familie wurde von Miles und Cecily sicher durch die tiefe Krise geführt. Es ging knapp an einer Katastrophe vorbei. Doch nun kommt der Zweite Weltkrieg und eine neue noch größere Herausforderung. ...

1938 in England. Die Familie wurde von Miles und Cecily sicher durch die tiefe Krise geführt. Es ging knapp an einer Katastrophe vorbei. Doch nun kommt der Zweite Weltkrieg und eine neue noch größere Herausforderung. Die beiden Familien Ingham und Swann müssen ihre Überlebensfähigkeit zeigen. Werden alle jenseits des Krieges sicher ankommen?
Auch in diesem Buch dreht sich wieder alles um Mut, Ehre und Loyalität. Was hat das Schicksal dieses Mal für die treuen Swanns und ihre Inghams vorgesehen? Es ist eine Geschichte über Trauer und Freude, Intrigen und Romanzen, die der Leser zu lesen bekommt du nicht so leicht vergessen wird.

Meine Meinung
Auch dieser dritte Band der Geschichte um die Inghams und die Swanns war wieder sehr emotional. Es ist kurz vor dem zweiten Weltkrieg und sie hoffen noch. Doch es wird ihnen klar, dass Chamberlains Beschwichtigungspolitik nichts bringt. Es ist eine schlimme Zeit die sie erleben, denn jetzt müssen die Enkelkinder des sechsten Earls of Mowbray in den Krieg ziehen zunächst. Ich war wieder schnell in der Geschichte drinnen, denn der angenehme Schreibstil war gewohnt unkompliziert, es gab keine Unklarheiten im Text. Auch in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Da gibt es Cecily, die mit Miles ein glückliches Leben führt und ihm auch Kinder schenkte. Dulcie, die mit ihrem Schauspieler-Ehemann noch in Hollywood ist. Und Charlotte, die den sechsen Earl geheiratet hatte und ebenfalls mit ihm sehr glücklich ist. Auch Deidre wird noch einmal glücklich und Daphne ist es immer noch mit Hugo Stanton. Doch ob alles nach dem Krieg noch so sein wird, wie es vorher war, das muss der Leser selbst lesen. Das Buch ist wieder spannend und fesselnd geschrieben. Es hat mich auch sehr gut unterhalten und das Lesen hat mir Freude bereitet. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.


Veröffentlicht am 18.02.2020

Eine bemerkenswerte Widerstandskämpferin

Die Spionin
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Dies ist ein fesselnder Roman über Nancy Wake, einer der kaum bekannten Heldinnen aus dem zweiten Weltkrieg. Sie war für die Alliierten ihre beste Agentin, gefürchtete Kämpferin und sie vermochte ihre ...

Dies ist ein fesselnder Roman über Nancy Wake, einer der kaum bekannten Heldinnen aus dem zweiten Weltkrieg. Sie war für die Alliierten ihre beste Agentin, gefürchtete Kämpferin und sie vermochte ihre Gegner mit einem Handschlag zu töten. Die meistgesuchteste Person Frankreichs war sie für die Nazis, denn es waren fünf Millionen Francs auf ihren Kopf ausgesetzt.
Marseille 1940. Gerade haben Nancy und Henry geheiratet, als die Nazis Frankreich besetzen. Nancy riskiert fortan ihr Leben für die Résistance. Sie wird die ‚weiße Maus‘ genannt und es gab ein Millionenkopfgeld für sie. Doch die Nazis vermuteten hinter der weißen Maus immer einen Mann. Dann wird Henry verhaftet. Nancy kommt nach England wo sie zur Geheimagentin ausgebildet wird und gelangt per Fallschirm wieder in die Wälder der Auvergne. Sie übernimmt das Kommando über 7.000 Partisanen, kämpft blutige Schlachten gegen die Deutschen. Henry gerät indessen in immer größere Gefahr.

Meine Meinung
Wie am Ende des Buches erwähnt, basiert dieses Buch auf Tatsachen, auch wenn sich nicht alles zu genau den Zeitpunkiten abgespielt hat wie geschrieben. Aber Nancy Wake gab es wirklich. Verschiedene Kämpfe fanden auch nicht genau so statt wie beschrieben. Es ist also ein Teil des Buches durchaus auch Fiktion. Doch ließ sich das Buch durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil der Autorin leicht und flüssig lesen. Es gab auch keine Unklarheiten im Text. Von ‚Anfang an war das Buch spannend, und die Spannung verlor sich kein bisschen bis zum Ende. Ich kam gut in die Geschichte hinein und konnte mich in Nancy sehr gut hineinversetzen. Auch wenn nicht alles richtig war, was sie tat, und letztendlich auch selbst eingesehen hat, so kann ich sie doch verstehen. Denn die Nazis waren noch brutaler als brutal, es gibt keinen Ausdruck dafür. Was diese Frau geleistet hat, ist bewundernswert. Und wenn sie irgendeinen Orden dafür bekommen hat, dann war der mehr als verdient. Und ich habe mich gefreut, als ich im Nachwort las, dass sie später ein zweites Glück gefunden hat. Das Buch hat mich richtiggehend gefesselt und in seinen Bann gezogen. Fast konnte ich es nicht aus der Hand legen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten empfehle es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 18.02.2020

Super unterhalten gefühlt

Die Liebe gibt Pfötchen
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Thorsten hat in Lichterhaven ein Zuhause gefunden und mit seinem Halbbruder baut er hochwertige Holzboote. Damit hat er sich einen langehegten Traum erfüllt. Nun fehlt ihm nur noch eine Frau: Martina. ...

Thorsten hat in Lichterhaven ein Zuhause gefunden und mit seinem Halbbruder baut er hochwertige Holzboote. Damit hat er sich einen langehegten Traum erfüllt. Nun fehlt ihm nur noch eine Frau: Martina. Doch Martina ist verwitwet und hat kein Interesse an einer Beziehung. Thorsten wird schwer zu kämpfen haben um sie zu erringen. Doch da gibt es auch Marinas Hund, Capone, der es immer wieder schafft, dass sich die beiden wie von ungefähr treffen…

Meine Meinung
Dies ist der ich weiß nicht wievielte Liebesroman der in Lichterhaven spielt. Bisher waren alle Super. So hatte ich auch hier wieder entsprechend hohe Erwartungen. Und diese wurden nicht enttäuscht. Das Buch ließ sich durch den angenehmen und unkomplizierten Schreibstil sehr leicht und flüssig lesen. Unklarheiten im Text waren keine vorhanden. Man kann es allein lesen. Jedoch macht es durchaus Sinn, die ganze Lichterhaven-Reihe zu kennen. Denn alle, die in den Vorgängerbänden bekannt wurden, spielen auch hier wieder eine mehr oder weniger wichtige Rolle. Ich war auch in der Geschichte sehr schnell wieder drinnen und konnte mich in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. In Martina, die, vor sechs Jahren verwitwet, sich immer noch vor Männern scheut. So auch vor Thorsten – zunächst. Doch Thorsten geht sehr feinfühlig vor. Er will sie nicht verschrecken. Dass das nicht immer so einfach klappt, ist ja klar. Doch letztendlich. Aber das soll der Leser jetzt selbst lesen. In dem Buch kommen natürlich auch Sex-Szenen vor. Dies zur Information an die Rezensionslese, die tatsächlich glauben, ein Buch mit einem Hund auf dem Cover, sei ein Kinderbuch bzw. das könnten auch Kinder lesen. Ich muss sagen, dass diese Szenen sehr schön beschrieben sind, Es gibt keine vulgären oder ordinären Worte. Die Autorin kann das wunderbar. Wenn ich einen Liebesroman lese ist mir natürlich klar, dass es ein Happy-End geben wird. Doch der Weg dahin kann ganz schön steinig sein! Das macht dann die Spannung dieses Buches aus, denn das war es, spannend vom Anfang bis zum Ende. Auch hat es mich gefesselt und in seinen Bann gezogen, denn ich legte es nur ungern aus den Händen. Es hat mir mal wieder super gefallen und mich genauso unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 17.02.2020

Enttäuscht

Falling into you
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Eigentlich wollte sie professionelle Basketballspielerin werden, und von ihrer Familie ist sie dabei unterstützt worden. Doch dann ging alles kaputt. Ihre Familie, ihre Liebe zum Spiel und Ihre Freundschaft ...

Eigentlich wollte sie professionelle Basketballspielerin werden, und von ihrer Familie ist sie dabei unterstützt worden. Doch dann ging alles kaputt. Ihre Familie, ihre Liebe zum Spiel und Ihre Freundschaft zu Samuel, alles verloren. Und zu deren Wohl hat Mira ihre Basketballleidenschaft auf gegeben. Doch dann ist Samuel plötzlich wieder da, auch er hatte den Sport aufgeben müssen. Beide waren dadurch am Rande des Abgrundes gelandet. Und plötzlich erwachen unerwartete Gefühle in Mira. Und beide stellen fest, dass man die Vergangenheit hinter sich lassen muss, und dass dies zu zweit besser geht.

Meine Meinung
Zunächst möchte ich gleich vorwegnehmen, dass der Schreibstil mir gar nicht gefiel. Er war mir – ich möchte sagen – zu abgehackt. Schon allein dadurch habe ich ewig lange gebraucht, bis ich überhaupt ein bisschen in die Geschichte reinkam. Ich bin mit keinem der Protagonisten wirklich warm geworden. Nicht mit Mira, die sich die Schuld an dem Desaster in ihrer Familie gab, anstatt alles zu überprüfen. Die dem Leistungsdruck nicht standgehalten hat und daran ist derjenige nie selbst schuld, sondern die die ihn den Druck ausüben. Dass sie sich als Schuldige sah, kann ich sie absolut nicht verstehen. Und Samuel, der aus anderen Gründen nicht mehr spielen konnte oder durfte, er musste sich damit abfinden, was ihm verständlicherweise schwer fiel. Warum er Mira nicht gleich gesagt hatte, was Sache ist, verstehe ich wiederum auch nicht. Miras Grandma fand ich abscheulich. Ich bin echt froh, dass ich mit dem Buch durch bin, denn es war absolut nicht meins. Da gab es viele Aktionen, die zwar angefangen, aber nicht abgeschlossen worden sind. Das Kapitel endete. Punkt. Fertig. Das nächste fing mit einer anderen Person, oder sogar der gleichen wieder an. Was wirklich damals in Miras Familie geschehen ist, habe ich erst nach etwas hundert bis hundertfünfzig Seiten später erst kapiert. Auch wenn es letztendlich doch noch ein schönes Ende hatte, ich glaube ich hätte abgebrochen wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen. Daher bekommt dieses Buch von mir definitiv keine Leseempfehlung und nur zwei von fünf Sternen bzw. vier von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 13.02.2020

Band eins war besser

Die Lichtbringerin 2
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Lucia ist erweckt worden und seither ist alles anders als es war. Sie hat magische Fähigkeiten und muss sich mit Wesen herumschlagen von welchen sie nicht mal geträumt hätte. Und dann ist da noch Rakesh, ...

Lucia ist erweckt worden und seither ist alles anders als es war. Sie hat magische Fähigkeiten und muss sich mit Wesen herumschlagen von welchen sie nicht mal geträumt hätte. Und dann ist da noch Rakesh, ihr Mentor. Immer wieder bringt er ihr Herz zum Rasen. Dann taucht auch noch ein fremder Lichtkrieger auf, der irgendwie mit ihr verbunden sein muss. Doch all dies tritt in den Hintergrund als ein schwarzmagischer Zirkel ihre Heimatstadt bedroht. Lucia fühlt sich dem Kamp noch längst nicht gewachsen, und doch muss sie sich ihrer Bestimmung stellen…

Meine Meinung
Gleich vorneweg: Das Buch hat mir nicht so gut gefallen wie der erste Band. Bis zu etwa einem Drittel fand ich das Buch sogar richtig langweilig. Ich kam nicht richtig in die Geschichte rein, wurde auch mit Lucia, aber auch mit Rakesh nicht wirklich warm. Ich hätte wohl mit dem Lesen aufgehört, wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen. Nach diesen langweiligen Seiten wurde es jedoch endlich etwas spannender. Endlich passierte mal was! Die ersten etwa 80 Seiten beschrieben immer nur, wie Lucia ihre Fähigkeiten verbessern konnte, aber das war so langweilig geschrieben. Als dann endlich mal etwas passierte wurde es besser. Trotzdem konnte ich mich nicht wirklich in Lucia hineinversetzen. Ich wurde in diesem zweiten Band ganz einfach nicht warm mit ihr. Als dann noch der fremde Lichtkrieger auftauchte und Lucia immer zu retten schien… Wieso der immer gerade dann da war, wenn sie in Schwierigkeiten geriet, erfährt man in diesem Buch nicht. Vielleicht im nächsten? Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das noch lesen werde. Es hat mich einfach nicht richtig gepackt, mich nicht überzeugt. Und die Unterhaltung blieb durch die Langatmigkeit zu Anfang leider auch auf der Strecke. Hier kann ich leider nur drei von fünf Sternen vergeben, bzw. sechs von zehn Punkten.