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Veröffentlicht am 12.04.2021

Rückkehr in die Provence

Das zauberhafte Weingut in der Provence
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Ava hat das Weingut ihres Großvaters in der Provence geerbt. Viele, viele Jahre ist sie nicht mehr dort gewesen. Und nun kehrt sie zurück. Ihre Ehe scheint gescheitert zu sein, denn ihr Mann hat sie betrogen ...

Ava hat das Weingut ihres Großvaters in der Provence geerbt. Viele, viele Jahre ist sie nicht mehr dort gewesen. Und nun kehrt sie zurück. Ihre Ehe scheint gescheitert zu sein, denn ihr Mann hat sie betrogen etc. Sie will einen Neuanfang wagen, doch das Weingut ist in einem sehr schlechten Zustand und Ava hat kein Geld. Sie lernt den jungen und attraktiven Jaques kennen der sie beim Neuaufbau des Weingutes unterstützen will. Doch Ava muss herausfinden was sie wirklich will. Kann sie wirklich in Frankreich ein neues Leben beginnen?

Meine Meinung
Die ist das erste Buch das ich von dieser Autorin gelesen habe. Und ich würde nicht enttäuscht. In der Geschichte war ich schnell drinnen, denn der Schreibstil der Autorin ist angenehm unkompliziert und es gibt keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss stören. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Ava die nach einer zerstörten Ehe einen Neuanfang wagen möchte, und das dann noch ausgerechnet im Ausland, denn sie ist ja Engländerin. Ihren Ehemann Mark habe ich gleich verabscheut, nach dem was er getan hatte. Ich habe mich für Ava gefreut, dass sie auf dem geerbten Weingut doch noch eine Chance für einen Neuanfang erhielt. Doch auch hier hat sie Gegner. Doch worum es sich dabei handelt und was so alles passiert, das soll der Leser selbst lesen. Was mich etwas gestört hat, war manchmal ihre Wankelmütigkeit. Allerdings sind 23 Jahre Ehe auch eine lange Zeit. Aber ich habe mich mit Ava gefreut, wenn sie sich freute, und habe mit ihr gelitten, wenn sie litt. Das Buch war von Anfang an spannend und diese hat bis zum Ende angehalten. Es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 08.04.2021

Ein toller Abschluss

VANITAS - Rot wie Feuer
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Carolin, Die Blumenhändlern tritt die Flucht nach vorne an. In Frankfurt, der Hochburg ihrer Feinde, wird sie niemand vermuten. Sie will dem Albtraum endlich ein Ende bereiten indem sie die Schwächen ...

Carolin, Die Blumenhändlern tritt die Flucht nach vorne an. In Frankfurt, der Hochburg ihrer Feinde, wird sie niemand vermuten. Sie will dem Albtraum endlich ein Ende bereiten indem sie die Schwächen und alte Feindschaften des Karpin-Clans nutzt, Fallen stellt und ein Netz aus Intrigen webt. Doch ihre Rückkehr bleibt nicht unbemerkt, leider…

Meine Meinung
Dieser fulminante Abschluss der Trilogie war für mich das Beste und spannendste der drei Bücher. Es ließe sich – dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin- leicht und flüssig lesen. Keine Unklarheit im Text störte den Lesefluss. Ich war in der Geschichte auch wider schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Caroline konnte ich durchaus verstehen, schon allein durch die Tatsache, was sie alles durchgemacht hatte. Dass sie die beiden Clans aufmischte um ihr eigenes Leben zu retten kann ich verstehen, dauerhafter Schutz war nicht möglich, die Karpins hätten sie immer wieder gefunden. Was sie zur Rettung ihres Lebens und zu ihrer Sicherheit getan hatte, das soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. Mich hat dieses Buch gefesselt und in seinen Bann gezogen. Es war so spannend, dass ich mit dem Lesen fast nicht aufhören konnte. Zudem hat es mich auch gut unterhalten. Ursula Poznanski hat hier einen Thriller der Spitzenklasse geschrieben den ich sehr gerne weiterempfehle. Von mir die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 30.03.2021

Noch ist es zur Versöhnung nicht zu spät

Fritz und Emma
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1947 Emma ist froh, dass ihr Fritz noch aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Scjhon lange sind sie zusammen und wollen heiraten. Doch ein Schatten hat sich im Krieg auf Fritz gelegt. Noch nicht einmal Emma ...

1947 Emma ist froh, dass ihr Fritz noch aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Scjhon lange sind sie zusammen und wollen heiraten. Doch ein Schatten hat sich im Krieg auf Fritz gelegt. Noch nicht einmal Emma kommt dagegen an. Dann geschieht eines Nachts etwas Schreckliches und das verändert alles.
2018 Marie ist mit ihrem Mann nach Oberkirchbach gezogen, denn er ist der neue Pfarrer der Gemeinde. Nach und nach lernt sie das ganze Dorf kennen. Auch die beiden ehemaligen Verlobten Fritz und Emma, die jetzt 92 Jahre zählen. Seite damals, vor siebzig Jahren, haben sie nicht mehr miteinander gesprochen. Marie ist entschlossen, die beiden wieder miteinander zu versöhnen, denn noch ist es nicht zu spät.

Meine Meinung
Von dieser Autorin hatte ich schon einmal etwas gelesen und dieses Buch hatte mir damals sehr gut gefallen, Barbara Leciejewski hat mich auch mit diesem Buch nicht enttäuscht. Es ließ sich, dank ihres unkomplizierten Schreibstils, auch wieder leicht und flüssig, ohne Unterbrechung des Leseflusses, lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen. Ein kleines Dorf mit nur 821 Einwohnern hat einen neuen evangelischen Pfarrer bekommen, von dem Marie die Ehefrau ist. Marie erfährt von Fritz und Emma, dass sie seit damals von siebzig Jahren, nicht mehr miteinander geredet haben. Und sie beschließt, dass sich das ändern muss. Außerdem soll ein Dorffest, ein 750-jähriger Dorfgeburtstag gefeiert werden. Und Marie nimmt die Organisation für dieses Fest in ihre Hände. Denn sowas muss doch mit allem Drum und Dran gefeiert werden. Zumal es sogar eine Festhalle gibt, die vor vielen Jahren einmal erbaut worden und dann in Vergessenheit geraten ist. Marie beschließt, dass sich das ändern soll. Was sie alles tut, und ob die Oberkirchbacher da überhaupt mitmachen wollen bzw. es auch tun, das erfährt der Leser beim Lesen dieses Buches. Und ob es ihr gelingt, dass Fritz wieder mit Emma, bzw. Emma wieder mit Fritz spricht, dass sich die beiden aussprechen – denn das dürfte ein schweres Stück Arbeit sein – auch das wird der geneigte Leser erfahren. Es hat mir viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es war auch spannend, eine Spannung, wie sie solchen Büchern eigen ist, und es hat mich gefesselt und gut unterhalten. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 27.03.2021

Ist Oliver unschuldig?

Mydworth - Der falsche Mann
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Oliver soll seinen besten Freund Ben Carter ermordet haben. Doch er beteuert seine Unschuld, Aber die Beweise sind erdrückend und er wird zum Tode verurteilt. Einige Tage vor der Urteilsvollstreckung werden ...

Oliver soll seinen besten Freund Ben Carter ermordet haben. Doch er beteuert seine Unschuld, Aber die Beweise sind erdrückend und er wird zum Tode verurteilt. Einige Tage vor der Urteilsvollstreckung werden Lord und Lady Mortimer auf den Fall aufmerksam und sie beginnen zu ermitteln. Werden sie den wahren Täter noch rechtzeitig finden? Kann Oliver noch gerettet werden?

Meine Meinung
Wie bisher immer ließ sich das Buch, auch durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil der Autoren, ohne Störung des Leseflusses durch Unklarheiten im Text, leicht und flüssig lesen. Es begann mit einer unmöglichen Sache. Denn die Beweise gegen den zum Tode verurteilten Oliver waren erdrückend. Harry und Kat standen unter Druck, denn es waren nur noch zwei Tage bis zur Hinrichtung. Aber wie üblich gaben die beiden nicht auf. Ob und wie sie es geschafft haben, den Angeklagten zu entlasten und vielleicht sogar den echten Mörder zu finden, das muss der Leser natürlich wie immer selbst lesen. Das Buch war auf jeden Fall wieder vom Anfang bis zum Ende spannend geschrieben. Es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Mir gefallen solche Krimis sehr gut und diese Serie der beiden bekannten Autorin besonders. Dies hier ist der siebte Band und ich hoffe, dass noch viele folgen werden. Die leichte Lesbarkeit prädestiniert sie als Zwischenlektüre zwischen Büchern mit viel mehr Seiten. Und so was brauche ich ab und zu. Eine klare Leseempfehlung von mir und natürlich die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 26.03.2021

Kampf gegen die Schneekönigin

Tale of Magic: Die Legende der Magie 1 – Eine geheime Akademie
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Brystal Evergreen ist ein Bücherwurm. Doch eigentlich ist in ihrer Heimat das Lesen für Mädchen verboten. Sie tut alles, um dieses Verbot zu umgehen und entdeckt in der Bibliothek ein geheimnisvolles Buch. ...

Brystal Evergreen ist ein Bücherwurm. Doch eigentlich ist in ihrer Heimat das Lesen für Mädchen verboten. Sie tut alles, um dieses Verbot zu umgehen und entdeckt in der Bibliothek ein geheimnisvolles Buch. Dadurch erfährt sie, dass sie magische Fähigkeiten hat. Sie kommt in einer geheimen Akademie unter, wo sie mit noch ein paar anderen Schülern in guter Magie ausgebildet wird. Doch es gibt auch böse Magie. Brystal hat erstaunliche Kräfte und ist dazu bestimmt, gegen finstere Hexenkraft zu kämpfen. Es ist nicht nur die Akademie in Gefahr, auch die ganze Welt.

Meine Meinung
Im Prolog lesen wir, wie die Leiterin der besagten Akademie die Könige von deren Wichtigkeit zu überzeugen versucht. Aber nur der König des Südlichen Königsreich gibt etwas nach. Und dann geht die Geschichte erst richtig los. Ich war dank des angenehm unkomplizierten Schreibstils des Autors schnell in der Geschichte drinnen und nichts – keine Unklarheiten im Text – störte den Lesefluss. Ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier in Brystal, die eine große Leseratte ist und das verheimlichen muss. Was sie dafür alles tut und wie es geschieht, dass sie von ihren magischen Fähigkeiten erfährt, das soll der geneigte Leser selbst lesen. In der Akademie lernt sie mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie auszubauen. Was dann am Ende passiert, das hätte ich so nicht erwartet, es war wirklich überraschend. Das Buch war von Anfang an durchgehend spannend und ich habe es begeistert gelesen. Es hat mich gefesselt, mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Ein richtig schöner Fantasy-Roman der eine Fortsetzung verdient hat. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.