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Veröffentlicht am 11.12.2019

Ermittlungen in der Provence

Verhängnisvolle Provence
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Ein toter Mann wird in Köln in einem Park gefunden. Er ist erschossen worden. Es stellt sich heraus, dass der Mann Franzose war und für ein Kosmetikunternehmen gearbeitet hat. Und zwar in Vaison –la-Romaine. ...

Ein toter Mann wird in Köln in einem Park gefunden. Er ist erschossen worden. Es stellt sich heraus, dass der Mann Franzose war und für ein Kosmetikunternehmen gearbeitet hat. Und zwar in Vaison –la-Romaine. Da Kommissarin Hannah Richter schon einmela im rAhmen eines Austasuchprogramms dort gearbeitet hat und sich auskennt, darf sie vor Ort ermitteln. Auf dem Weingut ihrer Freundin kann sie übernachten, denn dort ist immer ein Zimmer für sie frei. Hannah nimmt den Familienbetrieb für Naturkosmetik gemeinsam mit den französichen Kollegen unter die Lupe. Bad kommt sie dahinter, dass dort nicht alles so ist wie es scheint. Dann taucht eine weitere Leiche auf und die örtliche Polizei gerät unter Druck.

Meine Meinung
Dies ist der dritte Band der Reihe um die Kommissarin Hannah Richter. Ich habe sie alle gelesen und sie gefielen mir recht gut. So auch dieses. Der Prolog hat mich zunächst etwas verwirrt, denn ich konnte im Folgenden keinen Zusammenhang erkennen. Aber später kam das noch. Im Ganzen hat mich dieses Buch nicht enttäuscht. Es war dann mit dem ersten Kapitel auch gleich spannend, denn es gab sofort einen Toten. Aufgrund dieses Toten musste Hannah Richter ín die Provence fahren um zu ermitteln. Ich war dann auch schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch in die Protagonisen hineinversetzen. In Hannah, die ihren Urlaub abbrechen musste, um in die Provence zu fahren. Doch da sie dort eigentlich gerne hinging, machte ihr dies nicht allzuviel aus. Serge, ihr Freund, konnte auch von dort aus arbeiten. In den Chef der dortigen Polieistation, der endlich kapiert hatte, was Hannah konnte und entsprechend freundlicher war. In ihre Freundin. In Emma, Hannahs Polizeifreundin, die sich über ihren Chef auch wunderte und Emma bei ihren Ermittlungen tatkräftig unterstützte. Auch in Michael, den Kollegen in Köln, denn auch dort musste weiterermittelt werden. Wie das alles zusammen hängt, erfährt der geneigte Leser beim Lesen dieses Buches. Auf jeden Fall war es spannend vom Anfang bis zum Ende, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Allerdings hatte ich mit dieser Auflösung nicht gerechnet und ein Punkt hat sich nicht aufgelöst. Aber wer weiß, es ist ja eine Reihe, vielleicht kommt dieser Punkt im nächsten Buch nochmal zum Tragen. Von mir eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2019

Unfall oder Mord?

Mordskälte
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Ein gefährlicher Fall für Anne Kirsch.
Eigentlich gibt sich Anne Kirsch alle Mühe, sich an die Vorschriften zu halten. Bereits einmal hat sie im Dienst ihre Kompetenzen überschritten, einen Fehltriff ...

Ein gefährlicher Fall für Anne Kirsch.
Eigentlich gibt sich Anne Kirsch alle Mühe, sich an die Vorschriften zu halten. Bereits einmal hat sie im Dienst ihre Kompetenzen überschritten, einen Fehltriff darf sie sich nicht mehr erlauben. Sie ermittelt besonders akribisch, als im Sauerland ein Motorradfahrer tot aufgefunden wird. Der Tod des jungen Mannes war kein Unfall sondern Mord, wie sich herausstellte und die Polizei wird auf die sauerländer Motorradszene aufmerksam. Doch dann gerät plötzlich Annes Freund Heiko unter Verdacht und Anne muss sich entscheiden: Soll sie den Fall abgeben, auch wenn sie die einzige ist, die Heiko retten kann?

Meine Meinung
Von dieser Autorin habe ich erst einen Krimi gelesen und dieser hatte mir sehr gut gefallen. So wurde ich auch diesmal nicht enttäuscht. Das Buch ließ sich durch den angenehmen und unkomplizierten Schreibstil leicht und flüssig lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text. Auch war ich schnell in der Geschichte drinnen und bin auch mit den Protagonisten warm geworden, konnte mich in sie hineinversetzen. In Anne die, vom Fall wegen Befangenheit abgezogen, trotzdem überlegte zu ermitteln. Auch wenn ihr das massive Probleme einbringen konnte. In Olivia, die gerade von einer Krebserkrankung genesen, unbedingt wieder voll in das Arbeitsleben einsteigen wollte. Auch wenn sie gewisse Befürchtungen hatte, die sich bewahrheiteten oder auch nicht. Ja ich verstehe auch Thorstens Reaktion am Ende des Buches, jedoch habe ich mich gefragt, ob das wirklich sein musste? Dann gab es da einen Gefrierverein (das war etwas, was mir total neu war, nie davon gehört) und ein geheimnisvolles Fach. Die Autorin hat es verstanden von Anfang an Spannung zu erzeugen und diese auch noch zu halten bis zum Ende. Das Buch hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2019

Wie immer: Super!

Der Fluch der Rose
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Eine verbotene Liebe und ein mörderischer Mönch zur Zeit der Fugger.
Die junge Maria war eine Ziehtochter der reichen Fugger und führte als solche ein glückliches Leben. Doch ihr Herz gehörte einem jungen ...

Eine verbotene Liebe und ein mörderischer Mönch zur Zeit der Fugger.
Die junge Maria war eine Ziehtochter der reichen Fugger und führte als solche ein glückliches Leben. Doch ihr Herz gehörte einem jungen Mann namens Johannes, einem Findelkind, das im nahen Kloster Arnoldstein zum Priester geweiht worden war. Doch nicht nur sein geistlicher Stand steht ihnen im Weg, denn unwissentlich haben sich die beiden einen Mann zum Feind gemacht, der sie vernichten will. Und der Krieg zwischen der Republik Venedig und König Maximilian bietet diesem eine Chance, denn Arnoldstein liegt mitten zwischen den Kriegsparteien.

Meine Meinung
Ich habe schon viele Bücher des Autorenpaares gelesen und noch nie hat mich eines enttäuscht. So auch dieses nicht. Auch es ließ sich durch den angenehmen und unkomplizierten Schreibstil flüssig und leicht lesen, es gab auch hier keine Unklarheiten im Text. Die Spannung war von Anfang an greifbar, so wie ich es von ihnen gewohnt bin. Und wie immer haben sie es verstanden, sie bis ans Ende des Buches zu halten. Das Buch ist ein historischer Roman und es ist hervorragend recherchiert. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Elisabeth Glauber, die ihre Unschuld lieber einem Mann der ihr sympathisch war geopfert hat, als ihrem nachmaligen Ehemann. Nur blieb das eben nicht ohne Folgen und diese mussten geheim gehalten werden. Später dann in Maria, die als Ziehtochter der Fugger aufwuchs und nicht wusste, wer ihre Eltern waren. Auch in Johannes, der im Kloster aufwuchs, weil seine Mutter es nicht schaffte, den Soldaten zu folgen und schwer krank wurde. Auch in den einen oder anderen Mönch im Kloster. Doch einen gab es, den ich überhaupt nicht leiden konnte und der Leser wird nach dem Lesen des Buches wissen, wen ich gemeint habe. Gewundert habe ich mich über Veronika, weil sie nie Verdacht schöpfte. Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben, hat mir sehr gut gefallen, mich gefesselt, in seinen Bann gezogen und mich super unterhalten. Von mir dafür eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

  • Cover
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Veröffentlicht am 07.12.2019

Ein schöner Liebesroman

Das Erbe von Pollard Creek
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Tante Christa ist gestorben und Ellie, die den Nachlass auflösen will, geht zurück nach Kanada. Doch dort überwältigen sie die Erinnerungen und es fällt ihr nicht leicht, sich von der Tante Sachen zu trennen. ...

Tante Christa ist gestorben und Ellie, die den Nachlass auflösen will, geht zurück nach Kanada. Doch dort überwältigen sie die Erinnerungen und es fällt ihr nicht leicht, sich von der Tante Sachen zu trennen. Und auch nicht von der Ranch, die ihre Tante so geliebt hat. Dann taucht auch noch ihre >Jugendliebe Sean wieder auf und es ist um sie geschehen. Sie fühlen sich noch immer zueinander hingezogen, aber die Zeiten sind anders. Ellie stößt bei ihrer Räumungsaktion auf eine Kister mit Liebesbriefen an Christa, ihre Tante. Sie wundert sich, da sie nie etwas von einem Verehrer gewusst hatte. Wer ist dieser Mann und welche Geheimnisse hat ihre Tante noch verborgen?

Meine Meinung
Erbschaften, Geheimnisse lüften, das gefällt mir in Büchern immer, denn das macht sie spannend. So auch in diesem Buch. Es ließ sich durch den angenehmen und unkomplizierten Schreibstil leicht und flüssig lesen, denn auch Unklarheiten im Text gab es nicht. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Ellie die die wieder aufflammenden Gefühle ersticken wollte, weil Sean jetzt vergeben war. In Sean, der sie wiederhaben wollte und sich dabei reichlich dumm anstellte. Denn zuerst hätte er sich von seiner Freundin trennen müssen. Manchmal hatte ich echt das Gefühlt, er wollte sie beide. Aber das geht natürlich nicht. Doch Sean half Ellie bei der Suche nach dem Mann, von dem Christa die Liebesbriefe bekommen hatte. Würden sie ihn finden? Sie hatten nur den Anfangsbuchstaben seines Vornamens. Und sonst gar nichts. Dann gibt es da noch Jo, Seans Vater, der vor etwa einem Jahr Wittwer geworden war. Natürlich gibt es auch in diesem Buch Dinge, die es in anderen Büchern in etwas veränderter Form schon einmal gab. Das lässt sich gar nicht vermeiden. Trotzdem fand ich das Buch sehr gut und auch spannend geschrieben. Es hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter, Von mir dafür vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 04.12.2019

Definitiv kein Thriller

Todesfalle
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Die elfjährige Jazzie hatte sich hinter dem Sessel vor dem Mann versteckt, der ihre Mutter erschlagen hatte. Sofort hatte sie ihn erkannt – doch zum Glück hatte er sie nicht gesehen. Jazzie wird schweigen, ...

Die elfjährige Jazzie hatte sich hinter dem Sessel vor dem Mann versteckt, der ihre Mutter erschlagen hatte. Sofort hatte sie ihn erkannt – doch zum Glück hatte er sie nicht gesehen. Jazzie wird schweigen, denn sie will ihre kleine Schwester vor dem Bösen schützen. Beide Mädchen sind traumatisiert und erhalten ein Therapieprogramm mit Pferden. Sie fassen Vertrauen zu der jungen Praktikantin Taylor. Diese ahnt, dass Jazzie weiß, wer ihre Mutter getötet hat. Was sie aber nicht ahnt ist, dass der Killer längst beschlossen hat, sie alle drei aus dem Weg zu räumen.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr angenehm und flüssig lesen. Der Schreibstil war unkompliziert, denn es gab keine Unklarheiten im Text. In der Geschichte war ich recht schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In die beiden traumatisierten Mädchen, die den Leichnam ihrer Mutter zusammen mit ihrer Tante fanden, wobei Jazzie ja schon vorher da war. In Taylor, die nicht nur wegen des Praktikums in dem Therapiezentrum war. Was ihr zunächst übel genommen aber ihr dann doch viel Verständnis entgegengebracht wurde. In die Leiter des Zentrums, die Taylor dann zunächst mit Misstrauen begegneten, aber sofort Verständnis hatten, nachdem Taylor ihre Geschichte erzählt hatte. Dieses Buch ist als Thriller deklariert, doch es hatte kaum etwas von einem solchen. Man kann es noch als Krimi bezeichnen, aber auch eine Liebesgeschichte nimmt viel Raum ein. Stellenweise zog sich dach Buch doch sehr in die Länge. Weshalb ich leider Abzüge machen muss. Der Krimi in dem Buch kam eigentlich – nach einem Zwischenspiel mit drei Morden vorher – erst am Ende des Buches richtig zum Zug. So etwa in den letzten 200 – 250 Seiten. Ich selbst habe bisher nur zwei Bücher von Karen Rose gelesen. Das letzte war 2015 Dornenmädchen, das mir damals volle Bewertungszahl wert war. Auch wenn mir dieses Buch gut gefallen hat, so hat es definitiv zu wenig von einem Thriller und es hat. Da es als Thriller vermarktet wird muss ich leider insgesamt (kein Thriller und Längen) zwei Sterne abziehen, so dass ich dafür nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten vergeben kann. Allerdings würde ich es trotzdem jedem Karen-Rose-Fan empfehlen, überhaupt, wenn vielleicht noch eine Fortsetzung der Reihe erscheint.