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Veröffentlicht am 20.10.2018

Interessant...

Eine Familie in Deutschland
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1933. Hermann Ising hatte ein neues Haus gebaut…. Heute war Richtfest und das wurde gebührend gefeiert, mit Prominenz…
Hermann Ising hatte auch eine gewisse Stellung in der Partei inne…
Seine Tochter ...

1933. Hermann Ising hatte ein neues Haus gebaut…. Heute war Richtfest und das wurde gebührend gefeiert, mit Prominenz…
Hermann Ising hatte auch eine gewisse Stellung in der Partei inne…
Seine Tochter Charlotte war mit dem Juden Benjamin Jungblut verlobt…
Er hatte noch eine Tochter namens Edda, zwei große Söhne mit Namen Horst und Georg sowie einen kleinen Nachzügler namens Willy…
Georg war Autokonstrukteur, was dem Vater gar nicht gefiel… Horst sollte deshalb an seiner Statt die Zuckerfabrik übernehmen… Aber Horst war auch ein sehr treuer Parteifunktionär…
Benjamins Eltern waren nach England ausgewandert. Sie hatten Charlotte und Benjamin gedrängt, ihnen zu folgen… Doch Charlotte wollte erst Ärztin werden…
Und dann war da ja auch noch der kleine Willy, der Nachzügler, bei dessen Geburt, die Mutter schon sechsundvierzig Jahre alt gewesen war…
Warum hatte Hermann ein neues Haus gebaut? War das alte nicht groß genug? Mit welcher Prominenz feierte er das Richtfest? Welche Stellung hatte Hermann Ising? Bekamen Charlotte und Benjamin Probleme? Was war mit Hermanns Tochter Edda? Und warum wollte Georg die Firma nicht übernehmen? Glaubte Hermann noch an ein Umdenken Georgs? Würde Horst die Firma übernehmen? Oder war er so sehr in der Partei verhaftet, dass ihm dafür keine Zeit blieb? Warum waren Charlotte und Benjamin nicht gleich mit ausgewandert? Charlotte hätte doch bestimmt in England auch fertig studieren können? Was ist mit Willy? Seine Mutter war ja schon ziemlich alt bei der Geburt? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Eigentlich bin ich nicht der Typ, der gerne Bücher liest, die während der Hitlerzeit spielen. Mir reicht es, dass ich weiß, was dieser Größenwahnsinnige den Deutschen und ihren Nachbarn angetan hat. Aber der Klappentext war doch sehr interessant und ich habe es nicht bereut, das Buch gelesen zu haben. Es war ja auch gleich spannend. Hermann Ising, Parteifunktionär (eher etwas lasch) Sohn Horst dafür umso mehr. Tochter verlobt mit einem Juden, von dem sie nicht lassen will. Und was das damals hieß, mit einem Juden verlobt, bzw. verheiratet zu sein, das ist wohl hinlänglich bekannt. Dann die Tochter Edda, die mit ihrem Studium auch nicht unbedingt glücklich war und lieber zum Film ging. Und Georg, der lieber Autos konstruierte und baute, als der neue Zuckerbaron zu werden, wie man Hermann aufgrund seiner Zuckerfabrik nannte. Leid tat mir der kleine Willy, warum können sich wohl die meisten denken. Doch auch Benny musste einiges durchmachen. Wie sich die Familienmitglieder letztendlich entschieden haben kann der geneigte Leser in diesem Buch nachlesen, das sehr spannend und anschaulich geschrieben ist. Auch die Filmschauspielerin und Regisseurin Leni Riefenstahl hat in diesem Buch einen Platz gefunden. Ein kleines Manko gibt es leider: Wie in so vielen Büchern gibt es ab und zu mal einen Satz in Englisch, den ich als nicht englischsprechende Person leider nicht verstehe. Ich denke, die Autoren – nicht nur Peter Prange – sollten mal darüber nachdenken, dass immer noch nicht alle Menschen Englisch sprechen, lesen und verstehen. Hier wäre eine Übersetzung ins Deutsche, vielleicht in Klammern hinter dem englischen Satz, sehr hilfreich gewesen. Zum Glück war es nicht allzu viel, so dass es sich auf meine Bewertung nicht auswirkt, denn das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, mich in seinen Bann gezogen, und sehr gut unterhalten. Daher von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl. Und noch eine Information: Es ist der erste Band eines Zweiteilers soweit mir bekannt.

Veröffentlicht am 30.11.2017

Ein guter Auftakt

The Chosen One - Die Ausersehene
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Skadi ist eine Ausersehene. Das heißt, sie lebt auf einer Burg – wovon es mehrere gibt – und wenn sie ein bestimmtes Alter erreicht hat, muss sie sich mit einem Mann vereinigen, egal ob er ihr gefällt ...

Skadi ist eine Ausersehene. Das heißt, sie lebt auf einer Burg – wovon es mehrere gibt – und wenn sie ein bestimmtes Alter erreicht hat, muss sie sich mit einem Mann vereinigen, egal ob er ihr gefällt oder nicht. Denn sie ist eine der wenigen weiblichen Personen, die noch Kinder gebären können…
Skadi ist entsetzt, als sie sieht, wie ihre Freundin wohnt…
Und sie ist auch entsetzt, als sie auf dem Rückweg zur Burg den Mann sieht, der für sie vorgesehen ist… Und doch denkt sie, sie habe sich geirrt…
Als der Tag für sie dann gekommen ist, weiß sie, dass dem nicht so ist und sie flieht…
Unterwegs begegnet sie Finn, der von anderen Jungs geärgert wird, … Doch als die Jungs sie sehen, bekommen sie Angst….
In einem Gasthaus warten sie auf Finns Freunde. Doch da gibt es noch die ‚Tochter‘ der Wirtin…
Als Finns Freunde kommen, und die kleine Gruppe weiterzieht, bemerken sie plötzlich Leah, die sie dann notgedrungen mitnehmen…
Und dann erfährt Skadi von Jaro, was er und die anderen sind, und weshalb die Jungs vor ihr Angst gehabt haben…. Und Leah darf davon nichts erfahren…
Wieso können nur noch wenige weibliche Personen in diesem Land Kinder bekommen? Wer ist Skadis Freundin? Wieso ist Skadi so entsetzt, als sie diese besucht? Was tat der Mann der für sie vorgesehen ist? Und warum denkt sie, sie habe sich geirrt? Flieht Skadi nur, weil sie gesehen hat, was der Mann tat? Oder will sie keine Gebärmaschine sein? Warum wird Finn geärgert? Und wieso bekommen die Jungs Angst vor Skadi? Was hat es mit der Tochter der Wirtin auf sich und wieso verfolgt sie die Gruppe so lange, dass diese praktisch gar nicht anders können, als sie mitzunehmen? Was sind Jaro und die anderen, und was ist auch Skadi? Warum darf Leah nichts davon erfahren? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Es ist sehr einfach und unkompliziert geschrieben. Unkompliziert heißt, dass sich keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen ergeben. Mit einfach meine ich, dass es auch schon Kinder verstehen und in dem Buch bestimmt nichts steht, was Kinder von zwölf Jahren nicht schon wüssten, auch wenn es ab vierzehn empfohlen ist. Es hat nicht wirklich Tiefgang. Es ist nicht so, dass keine Spannung vorhanden wäre, nein, die ist sogar dauernd da, aber da passiert was, und zwei drei Seiten weiter ist es schon vorbei. Trotzdem und auch gerade weil es ein Kinder-/Jugendbuch ist, das durchaus – eben unter der Beachtung des Genres Jugendbuch – auch von Erwachsenen gelesen werden kann. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, was bei diesem Buch nicht schwer war. Konnte mich auch sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Skadi tat mir leid, als sie den ihr zugeteilten Mann bei dieser ‚Tätigkeit‘ sah. Und ich kann sie auch verstehen, dass sie nach dem ersten Treffen mit dem Mann ganz einfach nicht mehr wollte und geflohen ist. Ich habe mich gefreut, dass sie dabei Hilfe bekam. Und ich denke, dass sich ihre ‚Gabe‘ schon bei der Flucht bemerkbar gemacht hat. Die, der das nicht auffiel, war sie selbst. Ich werde auch den Folgeroman lesen, denn ich will wissen, wie es ausgeht. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und unter Berücksichtigung all dieser Punkte vergebe ich eine Lese-/Kaufempfehlung und vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 26.11.2017

Eine spannende Vorgeschichte

His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss
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Malcolm war der Sohn des Gasthauses Zur Forelle. Hier half er seinem Vater so viel er helfen konnte. Gegenüber stand das Kloster der heiligen Rosamund. Auch dort machte er sich nützlich wo er konnte.
Eines ...

Malcolm war der Sohn des Gasthauses Zur Forelle. Hier half er seinem Vater so viel er helfen konnte. Gegenüber stand das Kloster der heiligen Rosamund. Auch dort machte er sich nützlich wo er konnte.
Eines Tages kamen drei Herren in die Gastwirtschaft, die im Terrassenzimmer, wo sie ungestört waren, Platz nahmen. Malcolm durfte sie bedienen und ihre zahlreichen Fragen beantworten….
Er erfuhr von seinem Vater, wer der eine der Männer war…
Da sie ihn nach dem Kloster gefragt hatten, sprach er darüber mit einer der Nonnen…
Eines Tages wurde im Kloster ein Baby abgegeben. Es sollte dort gut aufgehoben sein… Und Malcolm durfte es ab und zu sehen…
Als er einmal mit seinem Kanu paddelte, sahen er und sein Daemon Asta einen Mann, der am Uferrand stand und etwas verlor. Er fand es nicht mehr… Malcolm suchte danach…
Es gab von zwei Stellen Männer, die nach dem Baby suchten. Doch sie durften es nicht finden. Und dann kam das Hochwasser, und Malcolm floh mit seinem Kanu mit Alice und dem Baby um dem Verfolgern zu entkommen….
Wer waren die drei Männer, die im Terrassenzimmer speisten? Welche Fragen hatten sie an Malcolm? Und wer war der Mann, den sein Vater erkannt hatte? Was wollten sie von den Nonnen? Und was sagten die Nonnen zu Malcolm als er ihnen davon berichtete? Wem gehörte das Baby, das im Kloster abgegeben wurde? Gefiel es Malcolm? Wer war der Mann am Ufer, der das verlorene Teil nicht mehr fand? Hatte Malcolm es gefunden? Wer waren die Männer, die nach dem Baby suchten? Was hatten sie mit dem Kind vor? Was passierte bei dem Hochwasser, dass Malcolm fliehen musste? Würden sie noch rechtzeitig an ihrem Zielort ankommen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Der Schreibstil des Autors ist so, dass ich mich an keiner Stelle fragen musste, was der Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen sei. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Der junge wissbegierige Malcolm, der zu allem Fragen hatte. Später Alice, die sich liebevoll um das Baby kümmerte. Ich hatte mich gefragt, was die drei Männer mit ihrer Frage bezüglich des Klosters beabsichtigten. Und was die anderen, die mir gleich bösartig vorkamen, mit dem Baby wollten. Und letztendlich habe ich mich gefragt, ob Malcolm, Alice und das Baby ihren Verfolgern entkommen würden. Der Autor hat es auf jeden Fall verstanden, gleich zu Anfang des Buches eine gewisse Spannung aufzubauen, die sich langsam aber sicher erhöht hat. Diesen Spannungsbogen konnte er halten bis ganz zum Ende. Dort steht dann: Fortsetzung folgt, was mich vermuten lässt, dass es da mindestens noch ein Buch gibt. Allerdings weiß ich das nicht sicher, es kann auch die Trilogie vom Goldenen Kompass gemeint sein. Aber ich könnte mir von hier bis zum Goldenen Kompass durchaus noch eine Fortsetzung vorstellen. Dieses Buch hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Verurteilung als Unterhaltung?

Marthas Widerstand
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Mit der Behauptung sie habe Jackson Paige getötet, ließ sich Martha Honeydrew am Tatort festnehmen…
In sieben Tagen wird Martha sterben, denn sie ist im Todestrakt bereits in der ersten Zelle…
Die Fernsehzuschauer ...

Mit der Behauptung sie habe Jackson Paige getötet, ließ sich Martha Honeydrew am Tatort festnehmen…
In sieben Tagen wird Martha sterben, denn sie ist im Todestrakt bereits in der ersten Zelle…
Die Fernsehzuschauer sollen über Marthas Leben oder Sterben entscheiden…
Doch es gibt jemanden, der nicht will, dass Martha stirbt, der ganz genau weiß, wie die Urteile zustande kommen. Und der auch ganz genau weiß, wie der Wohltäter der Menschheit, Jackson Paige, wirklich war…
Und dann gibt es auch noch den einen oder anderen Helfer…. Menschen, die mit dem Rechtssystem nicht einverstanden sind….
Hat Martha Jackson Paige wirklich ermordet? Wem hat sie das Wort ‚Verschwinde‘ zugerufen? Warum kommt sie gleich in den Todestrakt? Steht denn von vornherein fest, dass sie schuldig ist? Nur weil sie es gesagt hat? Wie können Fernsehzuschauer über Leben oder ‚Tod entscheiden? Wer ist es, der Martha hilft? Der Mörder? War es – nach unserem Rechtssystem – überhaupt Mord? Was will Martha damit bewirken? Wird sie Erfolg haben? Wird sie sterben müssen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Es ist teilweise aus Marthas Sicht geschrieben. Die Kapitel sind immer mit dem jeweiligen Namen der handelnden Person betitelt. Was die Spannung betrifft, die war gleich zu Anfang da. Ich hatte sofort den Eindruck, dass es nicht Martha war, die geschossen hatte, sondern vielleicht die Person der sie ‚Verschwinde‘ zugerufen hat. Doch warum behauptet sie dann die Täterin zu sein? In den Kapiteln, die aus Marthas Sicht geschrieben sind, lesen wir auch, wie sie bisher gelebt hat, wie sie den jungen Mann kennen gelernt hat. Wie es dann passierte, dass sie die Pistole in der Hand hielt und ob es ursprünglich überhaupt beabsichtigt war, wenn sie die Mörderin ist. Und wir erfahren dass Jackson Paige auch einige Leichen im Keller hatte. Aber wird das reichen und die Masse zum Umdenken bewegen? Das Ende hat mich etwas geschockt und ich vermute, dass es einen zweiten Teil gibt, auf den ich jetzt schon sehr gespannt bin. Das Buch war von Anfang bis zum Ende spannend und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Allerdings finde ich es nicht sehr glaubhaft, Es gibt zwar viele Dummköpfe auf dieser schönen Welt, aber dass es so weit geht, ein Rechtssystem zu erschaffen, wo alle und wirklich alle miturteilen können, selbst die, die von Recht keine Ahnung haben, kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem sind für jeden jeden Tag mehrere Votings möglich (das ist noch der Gipfel, denn reiche Leute können so oft voten wie sie wollen, arme hingegen vermutlich nur einmal, weil sie sich ein zweites Mal nicht leisten können) Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, zumal es eine Dystopie ist, und bei solchen ja nicht alles realistisch sein muss, denn es hat ja auch was von Fantasy. Daher bekommt das Buch von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 05.09.2017

Alles kommt ans Tageslicht...

Marlenes Geheimnis
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Mit diesem Buch bleibt Brigitte Riebe in der Gegenwart – und entführt uns mit vielen Rückblicken in die Zeit vor und nach sowie während des zweiten Weltkrieges.
Christian Auberlin genannt Nane, wartet ...

Mit diesem Buch bleibt Brigitte Riebe in der Gegenwart – und entführt uns mit vielen Rückblicken in die Zeit vor und nach sowie während des zweiten Weltkrieges.
Christian Auberlin genannt Nane, wartet in Konstanz ungeduldig auf ihre Mutter um mit ihr nach Rickenbach zu fahren….
Beim Auto angekommen, sah sie einen verletzten Hund daneben liegen, Nane brachte es nicht übers Herz, das Tier liegen zu lassen….
Spätestens nach der Beerdigung merkte man gleich, dass die beiden Schwestern nicht unbedingt gut miteinander auskamen….
Von Marlene hat Nane einen Umschlag bekommen, den ihre Großmutter ihr zugedacht hatte…. Und Nane war natürlich neugierig… Es waren Evas Aufzeichnungen ihres Lebens und Nane fing an zu lesen….
Sie las von Evas Zeit in Reichenberg. Ihre Mutter war in Prag aufgewachsen, dann mit der Familie nach Reichenberg gezogen wo sie ihre beste Freundin fand: Molly….
Und noch etwas fand sie dort, bevor sie letztendlich nach Deutschland in die sowjetische Zone gebracht wurden…
Über viele Umwege kam Eva schließlich nach Rickenbach….
Warum war Nane ungeduldig? Hatte sich ihre Mutter verspätet? Weshalb mussten sie nach Rickenbach? Was war mit dem Hund? Hat sie ihn mitgenommen? War sie mit ihm beim Tierarzt? Wer war gestorben bzw. beerdigt worden? Warum kamen die beiden Schwestern nicht gut miteinander aus? Weshalb hatte Nane von ihrer Großmutter einen Umschlag bekommen? Was stand darin? War Evas Leben so interessant? Was ist mit Molly später passiert? Warum wurden sie nur in die sowjetische Zone gebracht? Wie kam Eva letztendlich nach Rickenbach? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Auf dieses Buch von Brigitte Riebe habe ich schon ganz ungeduldig gewartet. Es beschreibt, wie oben erwähnt einen Teil des Lebens von Eva Auberlin geborene Menzel. Ihren Umzug von Prag nach Reichenberg, wo sie dann letztendlich doch eine beste Freundin fand. Den Einmarsch von Hitlers Truppen und das Attentat auf Heydrich, das schlimme Folgen für ein bestimmtes Dorf hatte. In der Geschichte war ich schnell drinnen und auch in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Als Eva von zu Hause weggebracht wurde, sie tat mir unendlich leid. Mit ihrer Freundin und ihrer schwerkranken Mutter kam sie in die sowjetische Zone – und mit einem kleinen Mädchen, Leni. Und irgendwann trennten sich dann ihre Wege und Eva gelangte mit ihrer kleinen Leni nach Rickenbach an den Bodensee. Wie sie dorthin kam und weshalb ausgerechnet dorthin, dass soll der Leser selbst lesen. Auf jeden Fall hat mich Brigitte Riebe mir diesem Buch nicht enttäuscht. Es war spannend und hat mich so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, und es gab immer wieder neue Wendungen die man so vielleicht nicht vermutete hätte Das Buch ist es wert von vielen Mensche3n gelesen zu werden und so vergebe ich eine Lese-/Kaufempfehlung und natürlich volle Bewertungszahl.