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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2022

Aufschlussreich und interessant

Marilyn und die Sterne von Hollywood
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Los Angeles, 1942. Norma ist noch ein Kind und sie ist einsam. Sie geht gerne ins Kino, wo sie erleben kann, wie selbstbewusst die Hollywood-Schauspielerinnen sind. Und sie hat den Traum selbst ein Star ...

Los Angeles, 1942. Norma ist noch ein Kind und sie ist einsam. Sie geht gerne ins Kino, wo sie erleben kann, wie selbstbewusst die Hollywood-Schauspielerinnen sind. Und sie hat den Traum selbst ein Star zu werden. Doch den muss sie aufgeben, denn es wird für sie eine Ehe arrangiert. Doch sie verliebt sich in Jim, er erweckt ihre Sinnlichkeit. Ein Fotograf will sie zu einem berühmten Fotomodell machen. Sie sprüht vor der Kamera vor Lebendigkeit und die Selbstzweifel verschwinden. Und sie weiß, sie will ins Rampenlicht, denn dann ist sie glücklich. Allerdings muss sich sich erst von den prüden Regeln ihrer Zeit abwenden, muss sich emanzipieren. Und sie wird dann das was sie bis heute ist: Die größte Ikone der Filmgeschichte.

Meine Meinung
Ich konnte dieses Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorinnen, der keine Unklarheiten im Rest zuließ, leicht und flüssig lesen. Nichts störte meinen Lesefluss. Dieses Buch ist sehr interessant und es hatte mich richtig gepackt zu erfahren, wie Marilyn zu dem wurde, was sie am Ende war: Eine Filmikone. Die Autorinnen habe sehr anschaulich beschrieben, wie Marilyn vom Kind von etwa acht Jahren zu einer hübschen Frau heranwuchs und eben zu einer hervorragenden Schauspielerin wurde. Ich erfuhr von ihren Pflegefamilien in denen sie untergebracht war, da ihre Mutter sie nicht versorgen konnte. So kam sie von einer zur anderen und zeitweise sogar ins Waisenhaus. Da sie dort nicht wieder hinwollte, nahm sie es hin, verheiratet zu werden und gab in diesem Moment sogar ihren Traum der Schauspielerei auf. Doch innerlich muss er sie doch nie losgelassen haben, sonst könnten wir heute nicht diese Filme von ihr sehen. In diesem Buch wird ihr Leben beschrieben von der Kindheit bis sie zu Marilyn Monroe wurde. Natürlich ist dieses Buch ein Roman. Es beruht jedoch auf den Recherchen, die die Autorinnen über Norma Jeane Baker, wie Marilyns Geburtsname lautete, anstellten. Recherchen über sie, über ihre Mutter, letzte Pflegemutter und über ihren ersten Ehemann Jim Dougherty. Am Ende des Buches sind noch wichtige Recherchequellen aufgeführt. Natürlich sind die Dialoge nicht wortwörtlich so vorgekommen, denn das kann man nur in den allerseltensten Fällen finden. Aber ich würde sagen sie könnten so gewesen sein, und ich sehe dieses Buch als Roman-Biografie bis zu ihrem Anfang als Marilyn Monroe. Ich danke den Autorinnen für dieses schöne und interessante Buch empfehle es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 17.05.2022

Die Liebe geht eigene Wege

Die Ladys von Somerset – Die Liebe, der widerspenstige Ambrose und ich
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London 1807: Die theaterbegeisterte Emma gerät in eine Notlage und muss sich von Lady Darlington als Gesellschafterin engagieren lassen. Diese will ihre Tochter Anthea unbedingt mit dem reichen Mister ...

London 1807: Die theaterbegeisterte Emma gerät in eine Notlage und muss sich von Lady Darlington als Gesellschafterin engagieren lassen. Diese will ihre Tochter Anthea unbedingt mit dem reichen Mister Livingston verheiraten und Emma soll ihr dabei helfen. Doch Anthea interessiert sich anscheinen mehr für den Dandy Ambrose Beauchamp. Emma versucht der Liebe mit einem Theaterstück auf die Sprünge zu helfen. Doch die Unterscheidung zwischen Spiel und Liebe wird immer schwieriger. Und ausgerechnet Emmas Herz reagiert auf den Dandy.

Meine Meinung
Es ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Sie hat es verstanden mich, auch bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zuließ und somit meinen Lesefluss nicht beeinträchtigte, zu fesseln. Dies ist ein Lieberoman, so wie ich sie ab und zu gerne lese. Ich war schnell in der _Geschichte drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Emma, die durch einen unglücklichen Umstand bettelarm geworden war. Sie musste sehen, wie es mir ihr weiterging, wie sie es schaffen würde sich zu ernähren, zu kleiden und zu wohnen. Wie es zu diesem Unglück kam. Ja das muss der geneigte Leser selbst lesen. Auch, ob es ihr gelungen ist, die Tochter ihrer Dienstherrin, Anthea Darlington, wie ja bereits im Klappentext erwähnt, von einer Heirat mit dem reichen Nachbarn zu überzeugen. Sie dazu bringen, sich für ihn zu interessieren, sich in ihn zu verlieben. Und auch ob das Ganze ein glückliches Ende gefunden hat. Mir hat dieses Buch ganz gut gefallen, ich habe es in einem Rutsch gelesen. ist. Es war spannend und unterhaltsam. Daher eine Empfehlung für Liebesromanleser und volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 16.05.2022

Eine Liebesgeschichte

Ein unendlich kurzer Sommer
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Wenn man vor sich selbst davonläuft, wo sollte man da hingehen? So geht es Lale und sie landet auf einem alten Campingplatz an einem schönen See. Sie hilft dem alten Besitzer Gustav beim Renovieren, und ...

Wenn man vor sich selbst davonläuft, wo sollte man da hingehen? So geht es Lale und sie landet auf einem alten Campingplatz an einem schönen See. Sie hilft dem alten Besitzer Gustav beim Renovieren, und trägt jeden Tag die alte Latzhose. Doch dann kommt Christophe der die Ruhe durcheinanderbringt. Er hat dunkle Augen, ist vom anderen Ende der Welt angereist und sucht nach seinen Wurzeln. Er scheint zu spüren, was Lale fühlt. Gemeinsam erleben sie einen Sommer mit flirrender Hitze, Glitzerndem Wasser, Floßfahrten und ausgeblichenen Haaren. Ein Roman über zweite und dritte Chancen, Loslassen und einen Neubeginn.

Meine Meinung
Ich kam gut in die Geschichte rein. Auch ließ sie sich gut lesen, denn die Autorin pflegt einen unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zuließ. Allerdings fand ich den Anfang doch, ich möchte sogar sagen, langweilig. Zunächst zog es sich in Länge und plätscherte so vor sich hin. Ab und an kam mal ein kleines bisschen Spannung auf, die aber gleich wieder verflog. Na ja, es ist eine Liebesgeschichte und trotzdem auch Liebesromane können richtig spannend sein. Dieser hier war es definitiv nicht. Erst gegen Ende, so die letzten Seiten. Aber da war es dafür zu spät. Es war eine Geschichte mit etwas Humor, etwas verliebt sein, mehr verrate ich hier nicht. Ob Christophe fand, was er suchte und wie diese Geschichte ausging, ja das muss der intere3ssierte Leser schon selbst herausfinden. Wie gesagt, hat mich diese Geschichte wahrlich nicht vom Hocker gerissen. Es ist eine Geschichte, die man so zwischendurch mal lesen kann ohne irgendeinen Anspruch. Von mir drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 13.05.2022

Wer bzw. was ist Tabby

Red Sky Burning (Bd. 2)
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Tabby ist auf der Flucht und entschlossen, das Geheimnis ihrer Herkunft zu entschlüsseln. Warum zieht das Meer sie fast schon gewaltsam an? Woher kommt dieses andere, wildere Ich, das manchmal die Kontrolle ...

Tabby ist auf der Flucht und entschlossen, das Geheimnis ihrer Herkunft zu entschlüsseln. Warum zieht das Meer sie fast schon gewaltsam an? Woher kommt dieses andere, wildere Ich, das manchmal die Kontrolle übernimmt? Und weshalb jagt „Der Kreis“ eine Gruppe von Umweltterroristen, sie so unerbittlich?
Die radikale Geheimorganisation hält nicht nur Tabby, sondern die ganze Welt mit weiteren Klima-Anschlägen in Atem: verheerende Hurrikans, brechende Staudämme und brennende Kohlekraftwerke lassen die Menschen verzweifeln. Während sich der Himmel blutrot verdunkelt, tauchen Tabby und ihre Freunde Denzi und Jago immer tiefer ein in einen gefährlichen Komplott. Nicht ahnend, welche wichtige Rolle sie dabei noch spielen werden.

Meine Meinung
Die ist der zweite Band des Klimathrillers der Autorin. Schon der erste Band hat mir sehr gut gefallen, so dass ich auch unbedingt den zweiten lesen wollte. Ich habe es nicht bereut. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte das Buch ohne Störung in meinem Lesefluss lesen. Denn der unkomplizierte Schreibstil ließ keine Unklarheiten im Text zu. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Tabby, die vor den Mitgliedern des Kreises flieht und den Glauben hat, dass Denzi so ist wie sie: Ein Penrose-Baby und damit alles, was damit zusammenhängt. Doch immer wieder wird sie aufgestöbert. Wie können die Mitglieder des Kreises sie immer wieder finden? Und wo ist Denzi? In diesem Buch werden einige Fragen geklärt, doch neue tauchen auch wieder auf. Von Anfang an war die Spannung in diesem Buch da. Und sie hörte auch nicht auf, nachdem ich die letzten Seiten gelesen hatte. Im Gegenteil, ich warte ungeduldig auf den letzten Teil dieser Trilogie. Erst wenn ich diesen gelesen habe, werde ich wissen, was wirklich war. So wird es auch dem geneigten Leser ergehen, wenn er dieses Buch liest. Ich kann es nur weiterempfehlen und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 08.05.2022

Etwas enttäuschend

Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
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Kommissar Kluftinger ermittelt in der Pforzener Tongrube. Die Knochen des Menschenaffen „Udo“ sorgen dort für eine Sensation. Doch dann wird der Entdecker tot aufgefunden. Kluftinger hat den Verdacht, ...

Kommissar Kluftinger ermittelt in der Pforzener Tongrube. Die Knochen des Menschenaffen „Udo“ sorgen dort für eine Sensation. Doch dann wird der Entdecker tot aufgefunden. Kluftinger hat den Verdacht, dass ein streit unter den Wissenschaftlern ein Auslöser für den Tod des Professors war. Oder war es doch eine ehemalige Geliebte, die sich rächen wollte? Und was ist mir der Sekte, und ihren Naturseminaren? Immer mehr Geheimnisse! Dabei ist das Familienlebendes Kommissars auch noch streng. Da ist Erika mit der Organisation eines Flohmarktes für einen guten Zweck und da Kluftinger nichts „opfern“ will, muss er für Ausgleich sorgen. Außerdem entdeckt Kluftinger Facebook für sich mit ungeahnten Folgen. Und die jungen Eltern Yumiko und Markus beschäftigen ein Kindermädchen, das Kluftinger gar nicht gefällt…

Meine Meinung
Auch dieser Band der Kluftinger-Reihe des Autoren-Duos ließ sich, dank des unkomplizierten Schreibstils, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen. Daher störte nichts meinen Lesefluss. Allerdings hat mich das Buch doch etwas enttäuscht. Ja, Kluftinger ist manchmal etwa