Cover-Bild Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
Band 1 der Reihe "Lehrerin für ein besseres Morgen"
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 02.05.2025
  • ISBN: 9783548069012
Beate Maly

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung

Roman | Von Bestsellerautorin Beate Maly: Die wahre Geschichte einer mutigen Frau, die in den Trümmern für ihre Schüler kämpft

Die wahre Geschichte einer mutigen Frau, die im Wien der Nachkriegszeit für ein besseres Morgen kämpft 

Nach dem Zweiten Weltkriegs kehrt die jüdische Lehrerin Stella in ihre zerstörte Heimat Wien zurück. In ihrer Straße häufen sich die Trümmer, und auch viele Schulen sind zerstört. Stella findet dennoch eine Anstellung am Lindengymnasium. Mit ihrer fortschrittlichen Art zu unterrichten eckt sie an. Im Gegensatz zu ihren Kollegen ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und die erlebten Traumata zu sprechen. Dabei wird Stella immer mehr von ihren eigenen Erinnerungen eingeholt. Als sie einem Mann begegnet, der neue Hoffnung in ihr weckt, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch den Mut für eine neue Liebe finden. 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2025

Eine bewegende Lektüre

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„Die Trümmerschule“ aus der Feder der Spiegel Bestsellerautorin Beate Maly, ist die wahre Geschichte einer jungen Frau, die sich in der Nachkriegszeit in Wien als Lehrerin für ein besseres Morgen kämpft
Der ...

„Die Trümmerschule“ aus der Feder der Spiegel Bestsellerautorin Beate Maly, ist die wahre Geschichte einer jungen Frau, die sich in der Nachkriegszeit in Wien als Lehrerin für ein besseres Morgen kämpft
Der Inhalt: Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt die jüdische Lehrerin Stella in ihre zerstörte Heimat Wien zurück. In ihrer Straße häufen sich die Trümmer, und auch viele Schulen sind zerstört. Stella findet dennoch eine Anstellung am Lindengymnasium. Mit ihrer fortschrittlichen Art zu unterrichten eckt sie an. Im Gegensatz zu ihren Kollegen ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und die erlebten Traumata zu sprechen. Dabei wird Stella immer mehr von ihren eigenen Erinnerungen eingeholt. Als sie einem Mann begegnet, der neue Hoffnung in ihr weckt, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch den Mut für eine neue Liebe finden.
Wow, was für ein sensationeller Auftakt. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre überkommt mich ein Gänsehautfeeling, wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe. Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal fantastisch. Das Gelesene läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab und die Autorin bringt uns längst vergangene Geschichte, die mich immer noch tief berührt, wieder nahe.
Ich lerne eine liebenswerte Protagonistin kennen. Stelle kehrt wieder in ihre Heimatstadt Wien zurück – mit großer Hoffnung – denn sie will beim Wiederaufbau ihrer geliebten Heimatstadt helfen. Doch leider gestaltet sich ihre Rückkehr nicht so einfach und die Anfeindungen, die ihr an ihrem neuen Arbeitsplatz entgegengebracht werden, sind förmlich zu spüren. Ich bewundere Stella, die ja schreckliches erlebt hat, für ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Unterstützung bekommt sie von ihrer besten Freundin Feli, die sich über Rückkehr natürlich gefreut hat. Begeistert folge ich ihrem Unterricht an der Schule und es ist förmlich zu spüren, wie die Kinder sich langsam verändern. Denn auch sie haben besonders hart mit dem Erlebten zu kämpfen. Natürlich spielt auch die Liebe in dieser Lektüre eine Rolle. Doch kann Stella mit der Vergangenheit ihren Frieden machen und ist sie bereit für eine neue Liebe? Voller Neugierde bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe dem Ende förmlich entgegengefiebert.
Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesehighlight sehr gerne 5 Sterne und freue mich schon riesig über die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Eine tolle Lehrerin

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Kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs kehrt die junge jüdische Lehrerin Stella aus ihrem Lononer Exil zurück in ihre Heimatsradt Wien, wo sie bei einer Freundin wohnen kann und auch unerwartet eine ...

Kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs kehrt die junge jüdische Lehrerin Stella aus ihrem Lononer Exil zurück in ihre Heimatsradt Wien, wo sie bei einer Freundin wohnen kann und auch unerwartet eine Anstellung am bischöflichen Gymnasium erhält. Doch Stellas fortschrittliche Lehrmethoden passen vielen althergebrachten Kollegen nicht ins Konzept, schwirren doch immer noch alte Nazi-Ideologien in manchen Köpfen herum. Muss Stella bald wieder um ihren Job bangen?

Dieses wunderbare Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Stella ist ein toller Charaker, die ihre Schüler zu eigenständigem Denken anregt und sie ermutigt, sich mit den Folgen des Kriegs auseinanderzusetzen. Ihre jüdische Abstammung wird ihr dabei bald zum Stolperstein, ein Thema, das nach wie vor aktuell ist und von der Autorin gut und feinfühlig umgesetzt wurde. Auch die private Geschichte Stellas hat mir dabei gut gefallen, so dass ich gespannt den folgenden zweiten Band erwarte!

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Tolles Stück Zeitgeschichte!

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Wien nach dem zweiten Weltkrieg. Die junge jüdische Lehrerin Stella kehrt aus London in ihre Geburtsstadt zurück. Obwohl sie viele leidvolle Erinnerungen hat, zürnt sie nicht der Stadt und den Menschen ...

Wien nach dem zweiten Weltkrieg. Die junge jüdische Lehrerin Stella kehrt aus London in ihre Geburtsstadt zurück. Obwohl sie viele leidvolle Erinnerungen hat, zürnt sie nicht der Stadt und den Menschen sondern denjenigen, die die schrecklichen Erlebnisse verursacht haben. Daher ist sie entschlossen, den Wiederaufbau nach Kräften zu unterstützen.
Am Lindengymnasium erhält sie schnell eine Anstellung und der Direktor der Schule unterstützt sie nach Kräften, denn schnell wird klar: einfach wird sie es nicht haben. Schließlich eckt sie nicht nur mit ihren fortschrittlichen, den Kinder zugewandten Lehrmethoden, an, sondern stößt auf viele Kollegen, die durchaus das "Erbe der Nazis" noch hochhalten. Stella fällt es daher schwer ihre eigenen Dämonen zu bekämpfen und für die Kinder eine bessere Welt zu schaffen. Glücklicherweise hat sie auch Freunde an ihrer Seite.
Ist es wegen des Bezugs zu tatsächlichen Ereignissen? Das Buch wirkt unendlich authentisch und die Figuren so wirklichkeitsnah. Es übermittelt lebensnah ein spannendes und auch erschreckendes Stück Zeitgeschichte, zu dem das Cover wunderbar passt. So lesenswert!

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Nach links oder rechts schauen ist nicht erwünscht ...

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Das Heimweh und die Sehnsucht treiben Stella zurück nach Wien. Doch schon bald ist sie ernüchtert, denn obwohl der Krieg eigentlich beendet ist, ist das Gedankengut der Nazi-Vergangenheit noch in vielen ...

Das Heimweh und die Sehnsucht treiben Stella zurück nach Wien. Doch schon bald ist sie ernüchtert, denn obwohl der Krieg eigentlich beendet ist, ist das Gedankengut der Nazi-Vergangenheit noch in vielen Köpfen präsent. Aber sie möchte etwas verändern, den Menschen wieder Hoffnung und Raum geben, besonders den Kleinen. Sie erkämpft sich trotz ihrer jüdischen Abstammung einen Platz an der „Trümmerschule“, was bei Weitem nicht von Allen gutgeheißen wird. Als sie dann noch auf ihre „revolutionären“ Methoden besteht, die die Schüler und Schülerinnen ermutigen sollen, sich zu öffnen, anstatt alles runterzuschlucken, hat sie sich endgültig in die Position einer Widersacherin katapultiert. Kann sie es schaffen, sich zu hier zu behaupten?
Basierend auf einer wahren Geschichte schafft es die wunderbare österreichische Autorin Beate Maly mal wieder mich mit ihrem ersten Teil der Reihe rund um die Trümmerschule zu faszinieren. Schnell merke ich beim Lesen, dass das Andersdenken und Andershandeln nicht nur während des Krieges nicht geduldet wurde, nein, es setzt sich auch noch lange danach noch fort. Bildhaft und anschaulich entführt mich Frau Maly nach Wien, eine meiner absoluten Lieblingsorte, und lässt mich teilhaben an einer beeindruckenden Geschichte, die nach Beendigung sofort Lust auf Teil zwei macht. Von mir gibt es mit fünf Sternen hierfür die Bestnote verbunden mit einer absoluten Leseempfehlung. Beate Maly gehört definitiv zu einer meine Lieblingsautorinnen!

Veröffentlicht am 21.07.2025

Neuanfang unter erschwerten Bedingungen

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Das Cover zeigt zusammen mit dem Titel schon deutlich, dass der Roman zur Zeit des Wiederaufbaus kurz nach Ende der Unrechtsherrschaft der Nationalsozialisten spielt. Die jüdische Lehrerin Stella hat es ...

Das Cover zeigt zusammen mit dem Titel schon deutlich, dass der Roman zur Zeit des Wiederaufbaus kurz nach Ende der Unrechtsherrschaft der Nationalsozialisten spielt. Die jüdische Lehrerin Stella hat es gerade noch rechtzeitig geschafft, vor den Nationalsozialiten aus Österreich nach England zu flüchten, aber der Rest ihrer Familie hat nicht überlebt. Dennoch kehrt sie nach Ende des Zweiten Weltkrieges nach Wien zurück, um dort wieder als Lehrerin zu arbeiten. Stella findet, obwohl auch viele Schulen zerstört sind, eine Anstellung am Lindengymnasium. Dort sind nicht alle von ihren modernen Unterrichtsmethoden und ihrer jüdischen Herkunft begeistert, insbesondere einige konservative ältere Kollegen machen ihr das Leben schwer. Aber, zum Glück erfährt sie auch viel Unterstützung.

Ich fand die Lektüre des Buches sehr interessant. Ich arbeite selbst als Lehrerin und Stella als Protagonistin ist wirklich sehr modern eingestellt für die damalige Zeit und auf jeden Fall sympathisch. Es war spannend, mehr darüber zu erfahren, mit welchen Problemen die Schüler:innen, Lehrkräfte und auch die Schulen insgesamt kurz nach Kriegsende zu kämpfen hatten. Der Schreibstil war gut lesbar und die Handlung hat mich gefesselt. Was speziell das Hörbuch angeht, fand ich die Sprecherin passend gewählt und das Lesetempo war angemessen, sodass man gut folgen konnte.

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