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Veröffentlicht am 22.04.2021

Depressionen - ein informativer Wegweiser

Depression - und jetzt?
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Die Autorin Nora Fieling legt mit ihrem Sachbuch Depression- und jetzt? ihr Erstlingswerk vor. Schon als kleines Mädchen entwickelte sie erste depressive Züge und es sollte noch Jah-re vergehen, bis ihre ...

Die Autorin Nora Fieling legt mit ihrem Sachbuch Depression- und jetzt? ihr Erstlingswerk vor. Schon als kleines Mädchen entwickelte sie erste depressive Züge und es sollte noch Jah-re vergehen, bis ihre Hausärztin sie auf ihr selbstverletzendes Verhalten ansprach. Schnell stand fest, dass Nora Fieling an einer Depression erkrankt ist. Es folgten unendlich viele Therapien, mit Klinikaufenthalte und Selbsthilfegruppen. Ihr beruflicher Werdegang war er schwerlich, dennoch schaffte sie es in einem sozialen Beruf Fuß zu fassen. Zudem gründete und leitet sie Selbsthilfegruppen. Dank ihres 2015 veröffentlichen Blogs kam sie mit einer Verlegerin in Kontakt, die sie fragte, ob sie evtl. an einer Buchveröffentlichung Interesse hätte? Genau dieses Werk „Depressionen – und jetzt? ist jetzt im Starks-Sture-Verlag er-schienen. Wer jetzt denkt, dieses Buch ist wieder so ein typischer Ratgeber ist, der irrt. In 10 Kapiteln berichtet die Autorin u.a. über ihr Leben mit der Depression und deren Rückschlä-ge. Darüber hinaus erhält der Leser einen informativen Einblick über die verschiedenen De-pressionen und deren Therapiemöglichkeiten, diese wurden durch Interview mit den jeweili-gen Experten unterstrichen. Immer wieder weist die Autorin darauf hin, dass dies nur Ansät-ze sind und nicht jede Therapie ein allround Mittel gegen diese Krankheit ist. Bis man „Sei-ne“ Therapie gefunden hat, kann es Wochen bzw. Monate dauern. Dieses Buch ist ein sehr guter Leitfaden und kann, dank der perfekten Kapiteleinteilung, immer wieder zur Hand ge-nommen und bestimmte Themen nachgelesen werden. Am Schluss erzählt Nora Fieling wie es ihr heute geht bzw. wie sie gelernt hat, mit ihren depressiven Phasen umzugehen.
Im Anhang befinden sich zahlreiche Anlaufstellen, die man als Betroffener oder Angehöriger nutzen kann.

Depression – was nun? ist ein informatives Sachbuch über Depression und ihren Therapie-möglichkeiten, bei dem ich eine Menge erfahren und lernen durfte.
5 von 5 Sternen und ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 21.04.2021

Eine Reise in die Provence

Lavendeltage in der Auberge de Lilly
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Inhaltsangabe:

Nach einigen Tiefschlägen scheint es in Helens Leben wieder bergauf zu gehen. Sie erhält ein Jobangebot und um die Zusage zu bekommen, muss sie eine perfekte Präsentation abliefern. Nach ...

Inhaltsangabe:

Nach einigen Tiefschlägen scheint es in Helens Leben wieder bergauf zu gehen. Sie erhält ein Jobangebot und um die Zusage zu bekommen, muss sie eine perfekte Präsentation abliefern. Nach tagelanger Schufterei ist ihr Freund Leo der Meinung, dass sie eine Auszeit dringen benötigt. Trotz Protest „entführt“ er Helen in die Provence. Leos romantischer Trip, entpuppt sich leider als Albtraum. Dank mehrfachen Pannen bleibt das Auto öfters liegen. Völlig entnervt stranden die beiden im provenzalischen Hotel „Auberge de Lilly“. Während sich Leo ums Auto kümmert, verliebt sich Helen in die Gegend und in ein ganz spezielles Geschäft. Ein kleiner Lavendelladen lässt ihr Herz höherschlagen und als sie noch den Immobilienbesitzer Marcel kennenlernt, ist es um sie geschehen.

Lavendeltage in der Auberge de Lilly ist bereits der zweite Roman der Autorin, der in Südfrankreich spielt. Leider kenne ich das erste Buch „Das kleine Hotel in der Provence“ nicht, aber der Klapptext von Lavendeltage in der Auberge de Lilly hat meine Neugierde mehr als nur geweckt und dank der momentanen Pandemie namens Corona durfte ich mich wenigstens buchtechnisch auf eine wunderschöne Reise freuen.

Ab der ersten Seite konnte mich Marion Stieglitz mit ihrem bildhaften und flüssigen Schreibstil überzeugen und in ihren Bann ziehen. Ich bin immer noch beeindruckt von ihrer atemberaubenden und farbintensiven Kulissenbeschreibung der Provence. Vor meinem geistigen Auge erstreckten sich die Lavendelfelder und der intensive Duft dieser einzigartigen Pflanze bereitete sich aus. Was für eine Blütenpracht und während des Lesens entstand das Gefühl, als ob ich live vor Ort wäre. Aber nicht nur die Lavendelfelder haben hier ihren großen Auftritt, sondern auch das Flair von der Provence wurde brillant wiedergegeben und wer schon einmal dort gewesen ist, wird sich sofort heimisch fühlen.

Die Handlung ist eine Geschichte über Helen und Leo, die seit einigen Jahren zusammen sind. Helen, die gerne ihr Leben wieder in geordneten Bahnen sehen möchte und Leo, der einfach von Job zu Job lebt. Trotz unterschiedlicher Lebenseinstellungen scheinen sich die beiden zu lieben, aber diese Liebe wird auf eine harte Probe gestellt. Helen entdeckt nicht nur das kleine Lavendellädchen, sondern sie trifft auch noch auf den smarten Ladenbesitzer Marcel. Da ist das Gefühlschaos schon vorprogrammiert. Dieser Roman ist nicht nur eine Wohlfühloase, sondern auch ein Roman, über das Leben. Genauer geschrieben über Helens Zukunft. Ist es wirklich das Jobangebot in ihrer deutschen Heimat oder sieht sie sich eher in der Provence? Was wird aus ihrer Liebe zu Leo? Sind ihre Gefühle für ihn noch so stark oder wird ein neuer Mann ihr Herz erobern? Fragen über Fragen und die Antworten darauf findet man im Buch.

Wer während des Lesens Lust auf kulinarische Lavendelgenüsse haben sollte, der wird am Ende dieses Romans belohnt. Dort befinden sich Rezepte einiger Köstlichkeiten, die in dieser Handlung vorkommen. Viel Spaß beim Nachkochen!

Lavendeltage in der Auberge de Lilly war mein Debütroman dieser Autorin, aber dies wird definitiv nicht mein letzter von ihr sein. Marion Stieglitz konnte mich restlos mit ihrer wunderschönen und authentischen Geschichte um Helen überzeugen. Facettenreiche Charaktere, eine bezaubernde Kulisse und eine lebensnahe Handlung……mehr braucht ein perfektes Buch nicht! Ich habe diese Reise mehr als nur genossen!

5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Ein spannender Auftakt

Das Leben, ein ewiger Traum
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Inhaltsangabe:
Berlin 1920
Nach dem frühen Tod ihres Mannes beschließt die junge Ärztin Magda Fuchs ihre Heimat Hildesheim zu verlassen und zieht in die Metropole Berlin. Dort findet sie eine Anstellung ...

Inhaltsangabe:
Berlin 1920
Nach dem frühen Tod ihres Mannes beschließt die junge Ärztin Magda Fuchs ihre Heimat Hildesheim zu verlassen und zieht in die Metropole Berlin. Dort findet sie eine Anstellung als Polizeiärztin, aber die Arbeit ist keineswegs eine leichte. Prostitution, eheliche Gewalt und Kindesmisshandlung stehen auf der Tagesordnung. Wird sie den Schicksalsschlägen gewachsen sein oder kehrt sie bald wieder zu ihrer Familie zurück?
Die junge Arzttochter Celia von Liebenau hat einen großen Traum: sie möchte in die Fuß-stapfen ihres Vaters treten und Medizin studieren. Dies allerdings missfällt ihrem Ehemann, der sie lieber als Hausfrau und Mutter sieht. Zwischen den beiden gibt es Differenzen und die letzte Distanz ist die Scheidung. Das dieser Weg kein einfacher sein wird, wird ihr nach einem tragischen Unglück mehr als nur bewusst. Wird sich ihr Traum dennoch erfüllen?

Nach dem großen Erfolg ihrer Trilogie „Die Ärztin“ legt das Autorenpaar mit dem Auftakt-band Die Polizeiärztin „Das Leben ein ewiger Traum“ einen weiteren Meilenstein vor. Ich muss gestehen, dass ich zwar die erste Bücherreihe besitze, aber sie aus Zeitgründen noch nicht gelesen habe. So durfte ich mit dem neuen Werk mein Debüt feiern. Das Cover und auch der dazugehörige Klapptext haben sofort meine Neugierde geweckt. Ich liebe histori-sche Romane und wenn sie zudem auch noch in Berlin spielen, bin ich sofort Feuer und Flamme.
Bereits ab der ersten Seite verliebte ich mich in den flüssigen und bildhaften Schreibstil von Helene Sommerfeld. Dank der detailgetreuen und faszinierenden Kulissenbeschreibung durfte ich die zwanziger Jahre ein und abtauchen. Man nannte diese Zeit auch die goldenen 20er Jahre. Allerdings war die Bezeichnung mehr Schein als Sein, denn es herrschte Nach-kriegszeit. Wie in den allermeisten Großstädten beherrscht Hunger, Armut und Arbeitslosig-keit auch das Berliner Stadtbild. Die meisten Männer kamen als Kriegsverwundete nach Hause, Kinder wurden zum Betteln auf die Straße geschickt und die Prostitution florierte und genau diese Atmosphäre hat das Autorenpaar so brillant eingefangen, dass es mir ein herrliches Kopfkino beschert hat. Nicht nur das ich mich in diese Zeit zurückversetzt fühlte, ich hatte das Gefühl ein Teil des Geschehens zu sein. Die Charaktere wurden ausdruckstark, facettenreich und lebendig gezeichnet und durch die Einstreuung des Berliner Dialektes er-hielt das Gesamtbild seine Authentizität. Die beiden Hauptprotagonistinnen Magda Fuchs und Celia von Liebenau gefielen mir sehr gut. Beide Frauen sind so unterschiedlich, aber haben dennoch sehr viel gemeinsam: sie müssen ihr Schicksal meistern. Dem Autorenpaar ist es hier mehr als nur gelungen, dass der Leser den beiden über die Schultern schauen und sie auf ihren Weg begleiten darf. Ich war erschrocken, über das, was den Kindern angetan worden ist. Nicht nur, dass sie zum Betteln geschickt worden sind, sondern auch von der häuslichen Gewalt oder gar von dem Verkauf der Kinder. Einfach grausam!
Schade nur, dass dieses Buch mit seinen 539 Seiten so schnell ausgelesen war und zudem auch noch mit einem Cliffhanger enden musste. Jetzt heißt es bis Herbst 2021 warten und ich hoffe, dass der zweite Band genauso historisch und spannungsgeladen ist wie dieser hier.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, war am Ende dieses Romanes das Personalregister und wer mag, kann sich noch einmal informieren, wer mit wem in welchem Verhältnis steht.

Ich kann nur eins schreiben: ein historischer und spannungsvoller Roman, der den Leser in die Goldenen Jahre nach Berlin entführt. Für mich ein wahrer Lesegenuss und deshalb 5 von 5 Sternen. Wer historische Romane liebt, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2021

Eine Frau kämpft für ihr Glück

Das Fräulein mit dem karierten Koffer
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Das Fräulein mit dem karierten Koffer ist der neuste Roman von Claudia Kaufmann, der im Februar 2021 im Fischer Verlag erschienen ist. Ich muss gestehen, dass ich weder die Auto-rin noch ihre Werke kenne ...

Das Fräulein mit dem karierten Koffer ist der neuste Roman von Claudia Kaufmann, der im Februar 2021 im Fischer Verlag erschienen ist. Ich muss gestehen, dass ich weder die Auto-rin noch ihre Werke kenne und so war dieses mein Buchdebüt. Der Titel dieses Romans weckte meine Neugierde und nachdem ich den dazugehörigen Klapptext gelesen hatte, wuss-te ich, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen wollte. So ist es auch geschehen…

Der flüssig-leichte und zugleich bildhafte Schreibstil der Autorin konnte mich von Anfang an überzeugen und ließ mich sofort in die bewegende Geschichte von Sabine ein und abtau-chen. Es passiert nur recht selten, dass mich ein Roman derart fesseln kann, wie dieser hier. Seite für Seite verfiel ich in seinen Bann und konnte bzw. wollte dieses Buch kaum noch aus den Händen legen. Zu jedem Zeitpunkt musste ich wissen, wie wird es in Sabines Leben wei-tergehen. Aber nicht nur der einzigartige Schreibstil konnte mich begeistern, sondern auch die facettenreichen Charaktere waren perfekt eingefangen und wiedergegeben worden. Ich bin ja kein Kind der 60er Jahre, aber dank dieser authentischen Darstellung konnte ich mich sehr gut in die Zeit zurückversetzen lassen. Die Handlung ist eine bewegende Geschichte über eine 19jährige, die ausbrechen will. Sie möchte nicht so ein Leben wie ihre Mutter füh-ren, dass nur den Ehemann und Haushalt beinhaltet. Sabine möchte leben und die Welt ken-nenlernen. Als sie eines Tages auf Michael trifft scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Hals über Kopf verlieben sie sich, aber das Glück währt nicht lange, denn Sabine wird schwanger. Anstatt sich über das gemeinsame Kind zu freuen, verschwindet Michael in einer Nacht und Nebelaktion. Was nun? Ihre Eltern, auf deren Hilfe sie ein wenig gehofft hatte, setzen sie kurzer Hand vor die Tür. Zum Glück nimmt sie eine Freundin auf und von da an kämpft Sabine sich stetig voran. Aus dem schüchternen jungen Mädchen wird eine taffe Frau, die weiß wofür es sich lohnt zu kämpfen: für ihr Kind! Dank Claudia Kaufmann und deren ausführlichen Beschreibungen konnte ich mir ein genaues Bild machen, wie das Leben einer alleinerziehenden Mutter damals aussah. Die Autorin zeichnet auf, mit welchen Schwierigkeiten, aber allen voran mit welchen Vorurteilen Sabine zu kämpfen hatte und ge-rade Letztere setzten ihr mächtig zu. Dank ihrer Stärke und Freunde schafft sie es ihr Leben zu meistern und hilft auch noch anderen, sich für politische und soziale Ziele einzusetzen.
Ein beeindruckender und sehr emotionaler Roman, der mich begeistert zurückgelassen hat.
4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung gibt es auch noch!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2021

Loretta kann es wieder nicht lassen

Schach mit toter Dame
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Inhaltsangabe
Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn ein Bewohner in der Seniorenresidenz „Herbstglück“ stirbt. Wenn aber kurzdarauf antike Wertgegenstände aus dem Zimmer des Verstorbenen entwendet werden ...

Inhaltsangabe
Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn ein Bewohner in der Seniorenresidenz „Herbstglück“ stirbt. Wenn aber kurzdarauf antike Wertgegenstände aus dem Zimmer des Verstorbenen entwendet werden schon und genau dies haben die beiden Zimmernachbarinnen und einge-fleischte Krimifans Cäcilie und Käthe bemerkt. Kurzerhand wird ihre neue Freundin und Hobbyermittlerin Loretta Luchs ins Boot gezogen und um Rat gefragt. Sofort wittert diese einen neuen Fall und lässt sich als Kaltmamsell in die Küche einschleusen. Kaum ist sie vor Ort, wird auch schon eine Person vermisst. Loretta ist natürlich bei der Suche mit von der Partie und wie sollte es auch anders sein, ist sie diejenige, die über die Leiche „stolpert“. Diebstahl und Leiche…haben die zwei Fälle miteinander zu tun oder ist es nur Zufall, dass beides zeitnah geschieht? Loretta nimmt die Ermittlungen auf….

Schach mit toter Dame von Lotte Minck ist bereits der 13te Fall dieser Ruhrpott-Krimireihe. Vor etlichen Jahren habe per Zufall einen Roman von der Autorin in die Hand bekommen und seitdem bin ich ein großer Fan. Seitdem kann ich es vor Spannung kaum aushalten, dass ein neuer Fall erscheint. Endlich war es wieder soweit und das langersehnte Wiedersehen mit Loretta und ihren Weggefährten konnte stattfinden.
Info: Natürlich kann man die Bücher unabhängig von einander lesen, aber besser ist, die Reihe bei Fall 1 zu beginnen. Es fehlen sonst einige private und berufliche Details, deren Zusammenhang sich nicht ganz erschließt.
Der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin ließ mich abermals durch das Buch fliegen. Seite für Seite ist es ein humorvoller und spannender Hochgenuss Loretta bei ihren Ermitt-lungen über die Schultern zu schauen. Zum Leidwesen von ihrer ärgsten Konkurrentin der Kommissarin Küppers. Sie hasst es, wenn Loretta sich in ihren Fall ungefragt einmischt und Undercover ermittelt. Trotz der kleinen Reibereien (wenn es diese nicht geben würden, wür-de mir was fehlen) harmonieren die beiden bestens miteinander. Lotte Minck versteht es, ihre Fans immer wieder auf ein Neues zu begeistern. Der neuste Fall spielt in der Senioren-residenz „Herbstglück“ und dort trifft man auf so unterschiedliche Charaktere. Zum einen eine Primaballerina, die auf ihrer Art und Weise um Aufmerksamkeit buhlt, ein Schlager-sänger, der es nicht wahrhaben möchte, dass seine Karriere vorbei ist oder ein Sternekoch, der die Bewohner kulinarisch mehr als nur verwöhnt. Aber auch alte Bekannte dürfen nicht fehlen, wie zum einen Lorettas neuen Freund Dennis oder die Ladenbesitzer Gitte und Frank, dessen Ruhrpott- Dialekt ich so liebe. Was den Fall anbelangt möchte ich nicht allzu viel davon verraten, denn sonst würde ich spoilern und das will niemand. Soviel kann ich aber verraten: Lotte Minck hat es wieder einmal geschafft, einen schönen humorvollen, stimmi-gen und spannenden Krimi zu schreiben, der Lust aufs Mitraten macht.

Für mich sind diese Bücher ein MUST Have und mir würde etwas fehlen, wenn es diese Krimireihe nicht mehr geben würde. Wer Regionalkrimis liebt, der kommt hier mehr als nur auf seine Kosten. Ich kann und möchte diese Loretta Luchs Fälle nur weiterempfehlen.
5 von 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere