Cover-Bild Lebensbande
(69)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Besondere Themen
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 03.11.2025
  • ISBN: 9783426282205
Mechtild Borrmann

Lebensbande

Roman | Zeitgeschichtlicher Roman über drei Frauen in Ost- und Westdeutschland vom 2. Weltkrieg bis zum Mauerfall | von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann

»Zutiefst menschlich, ohne Pathos und spannend wie ein Krimi. Absolut empfehlenswert.« DIE ZEIT

Zeitgeschichte trifft auf die verwobenen Schicksalsfäden dreier Frauen:

Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann in ihrem großen zeitgeschichtlichen Roman »Lebensbande« die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Schicksale sich  zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen.

Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als »Reichsausschusskind«. 1942 lernt Nora Lieselotte in Danzig kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt – als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert ...

Zeitgeschichte, inspiriert von wahren Ereignissen und Schicksalen und so spannend erzählt wie ein Kriminalroman

Mechtild Borrmann versteht es meisterlich, zutiefst menschliche Geschichten ohne Pathos zu erzählen. Auch in »Lebensbande« lässt die Bestseller-Autorin auf zwei Zeitebenen große Spannung entstehen. Erschütternd und trotzdem voller Hoffnung zeigt sie, wie eng große Tragik und zartes Glück beieinander liegen können.

Entdecken Sie auch Mechtild Borrmanns andere zeitgeschichtliche Spannungsromane:

  • Der Geiger (Russland nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und Deutschland 2008)
  • Die andere Hälfte der Hoffnung (Tschernobyl 1986 bis 2010 und Deutschland 2010)
  • Trümmerkind (Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1992)
  • Grenzgänger (Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1970)
  • Feldpost (Kassel, ab 1935, während des 2. Weltkriegs und 2000) 

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2026

Großartig

0


Mechthild Borrmann erzählt in diesem historischen Roman über eine tiefe Freundschaft zwischen drei Frauen, wobei sie den Bogen vom zweiten Weltkrieg bis in die Zeit der Wiedervereinigung spannt. Der Roman ...


Mechthild Borrmann erzählt in diesem historischen Roman über eine tiefe Freundschaft zwischen drei Frauen, wobei sie den Bogen vom zweiten Weltkrieg bis in die Zeit der Wiedervereinigung spannt. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten.
Lene, Nora und Lieselotte begegnen sich in den Kriegsjahren und werden zu guten Freundinnen, sie riskieren nicht wenig füreinander.

Lene darf ihre große Liebe nicht heiraten, weil die Eltern es verbieten. So gerät sie an einen anderen Mann, der ihr leider kein Glück bringt. Ihr erstgeborener Sohn Leo hat ein geringes Handicap, aber es genügt, um ihn zum Reichsauschusskind zu erklären und ihr das Sorgerecht zu entziehen. Ihre Freundin Nora rettet Leo im letzten Moment vor einer verhängnisvollen Verlegung, muss dann aber auch untertauchen. Sie gerät nach Danzig, wo sie Lieselotte kennenlernt. Die Beiden werden später nach Russland in einen Gulag verschleppt, von hier scheint es kein Entrinnen zu geben.

Die Autorin erzählt kurzweilig und spannend über die dramatischen Erlebnisse der Frauen. Dabei wechselt sie die Perspektive zwischen ihnen und auch zwischen den Zeiten, es gelingt es ihr viele brisante Themen anzuschneiden. Die historischen Fakten werden gut mit den fiktiven Aspekten verbunden, so dass ein authentisches interessantes Zeitbild entsteht. Die Figuren sind gut beschrieben und machen nachvollziehbare Entwicklungen durch. Der Mut, die Verzweiflung, die Armut und Angst werden deutlich transportiert. Über den Zeitstrang 1993 kommt nochmal eine andere Sichtweise auf die Kriegszeit dazu und es ist spannend zu sehen, was für Emotionen die Erinnerungen auslösen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2026

Roman über Vergangenheit und Gegenwart

0

Das Buch "Lebensbande" von Mechthild Borrmann ist mein erstes gelesenes Buch der Autorin. Ich kann aber schon jetzt für mich sagen, das ist nicht mein letztes Buch! Im Gegenteil!
In diesem Buch schreibt ...

Das Buch "Lebensbande" von Mechthild Borrmann ist mein erstes gelesenes Buch der Autorin. Ich kann aber schon jetzt für mich sagen, das ist nicht mein letztes Buch! Im Gegenteil!
In diesem Buch schreibt die Autorin über drei Frauen, drei Lebenswege – und doch eine Freundschaft, die Zeit, Krieg und Leid überdauert. Die Geschichte von Lene, Nora und Lieselotte hat mich von der ersten Seite an berührt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Eigentlich hätte ich gern mehr von ihnen erfahren.

Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs erleben die Frauen Verfolgung, Zwangsarbeit und schmerzhafte Verluste. Immer wieder stehen sie vor Entscheidungen, die Mut verlangen und ihr weiteres Leben prägen. Besonders eindrucksvoll ist, wie glaubhaft ihre inneren Kämpfe, Zweifel und Hoffnungen geschildert werden. Die Erzählungen ähneln sehr stark den Schilderungen meiner Oma.

Dass die Handlung auf wahren Begebenheiten beruht, verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und Intensität. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und der Gegenwart im Sommer 1993 in Kühlungsborn ist gelungen und verbindet die Erlebnisse der Frauen auf bewegende Weise.

Mich haben vor allem die Charaktere beeindruckt – stark, verletzlich und menschlich. Ihre Verbundenheit, ihr Durchhaltevermögen und ihr stiller Widerstand bleiben mir lange im Gedächtnis. Dieses Buch ist nicht nur ein Stück Zeitgeschichte, sondern auch eine eindringliche Erzählung über Freundschaft, Mut und die Kraft des Erinnerns. Ich habe dieses Buch schon sämtlichen Freundinnen empfohlen. Das nächste Buch der Autorin wird sofort auf meinem Wunschzettel landen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2026

eine sehr berührende Geschichte

0

„Lebensbande „ist das neue Buch von Mechtild Borrmann und es beruht auf wahren Begebenheiten, Dadurch wird die Geschichte, die von 3 Freundinnen handelt und auf zwei Zeitebenen spielt, noch intensiver. ...

„Lebensbande „ist das neue Buch von Mechtild Borrmann und es beruht auf wahren Begebenheiten, Dadurch wird die Geschichte, die von 3 Freundinnen handelt und auf zwei Zeitebenen spielt, noch intensiver.
1991 bekommt Lene einen Brief, der sie verschreckt und wieder an alte Zeiten denken lässt. Sie bewahrt ein Geheimnis das sie immer mehr belastet und das sie sich von der Seele schreiben will.

Durch diese Geschichte erfährt der Leser, was den drei Frauen, Nora, Lene und Lieselotte widerfahren ist, wie sie sich kennengelernt haben und welches Geheimnis Lene so lange mit sich herumgetragen hat.

Dieses Buch zu lesen war schon manchmal hart. Themen
wie man mit behinderten Kindern während der Nazizeit umgegangen ist, waren schwer zu ertragen, aber auch die Gefangenschaft nach dem Krieg in einem russischen Gulag hat Entsetzen bei mir hervorgerufen, vor allem weil man ja weiß, dass es so etwas wirklich gegeben hat. Meine Gedanken waren immer wieder bei den Menschen in der Ukraine.

Frau Borrmann hat eine sehr emphatische Art diese Kriegs , und Nachkriegserlebnisse zu schildern, sodass man mit den Figuren mitfühlt.
Aber auch von Helden ist die Rede, Menschen, die sich eingesetzt haben die Schwächsten der Gesellschaft zu retten, auch wenn sie selbst dafür Konsequenzen in Kauf nehmen mussten.

Mechtild Borrmann hat ein Buch geschrieben, das ich nicht so schnell vergessen werde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2026

wieder ein starkes Buch das nachhallt

0

Mechtild Borrmann ist eine von mir sehr geschätzte Autorin deren Bücher „Grenzgänger“, „Feldpost“ und „Trümmerkinder“ mich nachhaltig beeindruckt haben.Für mich ist diese Autorin eine laute Stimme zur ...

Mechtild Borrmann ist eine von mir sehr geschätzte Autorin deren Bücher „Grenzgänger“, „Feldpost“ und „Trümmerkinder“ mich nachhaltig beeindruckt haben.Für mich ist diese Autorin eine laute Stimme zur Aufrechterhaltung unserer Geschichte und des Unrechts des Nationalsozialismus, die heute um so wichtiger ist.

In ihrem neuen Buch „ Lebensbande“ erzählt sie die Geschichte einer Freundschaft zwischen drei Frauen Lene,Nora und Lieselotte.
Das Buch spannt einen weiten Bogen von 1931 bis 1993 und handelt von den Erlebnissen dieser Frauen während des Nationalsozialismus, des Krieges, der Nachkriegszeit bis hin zur Zeit der Wende.

Lotte , die in Kühlungsborn lebt,erhält einen Brief aus dem Westen, der sie aufwühlt und gut gehütete Geheimnisse aus der Vergangenheit wieder hochkommen lässt. Der Leser erfährt die Geschichten der drei Freundinnen, die eng miteinander verwoben sind und über Verlust, Schuld, aber auch über starkes persönliches Engagement handeln.
Wir erleben, wie die Frauen sich kennen lernen, ihr Leben meistern, den Krieg durchleben, teilweise verschleppt werden in einen russischen Gulag und doch nie ihren Mut und ihre Hoffnung verlieren.
Wir lesen,wie Menschen ihr Leben riskieren, um den Schwächsten der Gesellschaft zu helfen, um dafür ihr restliches Leben in Angst und Schrecken zu verbringen.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt eindringlich, wodurch die Schwere der Themen nachwirken. Die Bilder, die vor den Augen der Leser entstehen erzeugen große emotionale Nähe zu den Protagonisten, die noch dadurch verstärkt wird, dass man weiß, dass diese Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht.Trotzdem gelingt es der Autorin auch Raum für Hoffnung , Mitgefühl und Zuversicht zu schaffen.

Dieses Buch wird in meinem Gedächtnis bleiben und ich hoffe, dass es viele Leute lesen, gerade in heutigen Zeiten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2026

Gegen das Vergessen!

0

Mechtild Borrmann konnte mich bereits mit Titeln wie beispielsweise "Grenzgänger", "Feldpost" und "Trümmerkind" überzeugen, die Buchbeschreibung "Zeitgeschichtlicher Roman über drei Frauen in Ost- und ...

Mechtild Borrmann konnte mich bereits mit Titeln wie beispielsweise "Grenzgänger", "Feldpost" und "Trümmerkind" überzeugen, die Buchbeschreibung "Zeitgeschichtlicher Roman über drei Frauen in Ost- und Westdeutschland vom 2. Weltkrieg bis zum Mauerfall" gab dann den Ausschlag, auch ihr neuestes 288 Seiten umfassendes Werk "Lebensbande" (seit dem 03. 11. 2025 unter der ISBN 978-3-426-28220-5 im Verlag Droemer Knaur) unbedingt lesen zu wollen.
Schon die Überlegung, welche Gefühlsregungen sich wohl hinter dem Gesichtsausdruck der beiden auf dem Cover abgebildeten jungen Damen verbergen, beschäftigte mich.
Nach den Zitaten
Man bereut nie, was man getan, sondern immer, was man nicht getan hat. - Marc Aurel
und
Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein. - R. W. Emerson
sowie einem kurzen, gut zu den Zitaten passendem Prolog beginnt das Buch in Kühlungsborn im Jahr 1991, als die ehemalige Krankenschwester Nora Post von der LVA Mecklenburg-Vorpommern, weil ihr Rentenkonto Lücken aufweist. Dadurch leben Erinnerungen auf. Es endet 2 Jahre später erneut in dieser Stadt, gefolgt von je einem kurzgehaltenen Epilog, Danksagung und Nachwort sowie je einer Seite Werbung zu den oben bereits erwähnten früheren Romanen.
Im gewohnt ansprechenden Schreibstil wird die Lebensgeschichte dreier Frauen - Lene, Lieselotte und Nora - sowie ihrer Familien erzählt, wobei die Verfasserin dem Umgang der Machthaber zur Zeit des Nationalsozialismus' mit behinderten Menschen, vor allem Kindern (sog. "Reichssausschusskindern"(!)), besondere Aufmerksamkeit zukommen lässt. Vieles beruht wieder auf wahren Begebenheiten. Man ist regelrecht zum Mitfiebern gezwungen und gleichzeitig zutiefst berührt, als das Leben des kleinen Jungen Leo in Gefahr gerät - und weiß zugleich, dass er stellvertretend für viele andere Opfer steht. U. a. wird auch die Verschleppung weiblicher Arbeitskräfte in russische Gulags als eine Art "Reparationszahlungsanteil" thematisiert.
Solche Bücher sind wichtig, denn derartige Vorkommnisse dürfen nicht in Vergessenheit geraten!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere