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Kuckerneese

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2026

Ein sehr gutes Backbuch für moderne klassische Backkünste

Sunny Baking Time
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Ich war auf der Suche nach einem Backbuch, welches ich verschenken wollte. Das Backbuch „Sunny Baking Time“ von Theresa Haub ist mir durch dessen sehr liebevolle Gestaltung sofort ins Auge gesprungen. ...

Ich war auf der Suche nach einem Backbuch, welches ich verschenken wollte. Das Backbuch „Sunny Baking Time“ von Theresa Haub ist mir durch dessen sehr liebevolle Gestaltung sofort ins Auge gesprungen. Allein das Durchblättern macht sofort Lust auf Frühling und Sommer, durch die fröhlichen Farben und wunderschönen Fotos.

Besonders gefallen hat mir die Mischung aus einfachen Klassikern und kreativen Ideen. Die Rezepte sind verständlich erklärt und auch für Anfänger gut geeignet. Sehr gut finde ich außerdem, dass die Autorin viele Hinweise gibt, wie man die Backwaren vegan, glutenfrei oder laktosefrei abwandeln kann. Dadurch ist das Buch wirklich vielseitig nutzbar.

Man merkt, wie viel Herzblut in diesem Buch steckt. Es macht Spaß darin zu stöbern und neue Rezepte auszuprobieren. Für alle, die unkomplizierte und leckere Backideen suchen, ist dieses Backbuch definitiv eine schöne Inspiration.

Das Buch kam im übrigen sehr gut bei der beschenkten Person an und ich überlege, es mir auch schnell noch zu kaufen!

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Ein rasanter und hervorragender Thriller mit Horror-Elementen

REM
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„REM“ ist ein Thriller, der mich vor allem mit seinem hohen Tempo/Dynamik überzeugen konnte. Es geht ganz langsam los und spätestens auf Seite 100 oder mit betreten des Hotel geht es rasant los. Man kann ...

„REM“ ist ein Thriller, der mich vor allem mit seinem hohen Tempo/Dynamik überzeugen konnte. Es geht ganz langsam los und spätestens auf Seite 100 oder mit betreten des Hotel geht es rasant los. Man kann wirklich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil unterstützen den Leser bei der sich entwickelnden Lesesucht.

Besonders spannend fand ich die Mischung aus psychologischem Thriller und Horrorelementen. Manche Szenen waren wirklich beklemmend und haben eine unangenehme, fast albtraumhafte Atmosphäre erzeugt. In manchen Albträumen fand ich mich sogar wieder, also das ich auch schon einmal diesen Traum erlebt habe. Gleichzeitig bleibt die Handlung spannend genug, um dauerhaft neugierig zu machen.

Die Charaktere wirken durch ihre Einfachheit glaubwürdig und tragen die Geschichte gut. Vor allem die Unsicherheit darüber, wem man trauen kann und was wirklich real ist, hat für zusätzliche Spannung gesorgt. Einige Wendungen konnte ich zwar erahnen, andere haben mich dagegen völlig überrascht.

Kleine Logiklücken oder Momente, die etwas konstruiert wirkten, gab es für mich zwar auch, sie haben den Lesespaß aber kaum beeinträchtigt. Insgesamt ist „REM“ ein atmosphärischer, moderner Thriller mit leichtem Horror-Elementen, der spannend unterhält und sich hervorragend zügig lesen lässt.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Nicht alle Erwartungen erfüllt, dennoch wunderschön!

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Das Buch „Der Duft des Strandhafers“ konnte mich leider nicht so ganz überzeugen wie der erste Band der Reihe. Zwar schafft es die Geschichte erneut, die besondere Atmosphäre von Sylt einzufangen – die ...

Das Buch „Der Duft des Strandhafers“ konnte mich leider nicht so ganz überzeugen wie der erste Band der Reihe. Zwar schafft es die Geschichte erneut, die besondere Atmosphäre von Sylt einzufangen – die Beschreibungen der Insel, der Natur und des Lebens dort sind sehr stimmungsvoll und angenehm zu lesen. Gerade dieser Wohlfühlcharakter hat mir sehr gefallen.

Mit der eigentlichen Handlung hatte ich jedoch einige Probleme. Die Geschichte rund um Martjes Verschwinden wirkte auf mich teilweise widersprüchlich und nicht immer nachvollziehbar. Besonders ihre Entscheidungen gegenüber der Familie konnte ich emotional nur schwer verstehen. Dadurch blieb für mich eine gewisse Distanz zu den Figuren bestehen.

Auch das Ende empfand ich etwas zu überladen und stellenweise zu harmonisch. Manche Entwicklungen kamen mir zu konstruiert vor und konnten mich nicht vollständig überzeugen. Trotzdem liest sich das Buch flüssig und Fans des ersten Bandes werden sicher gern nach Listland zurückkehren. Für mich ist dieser Abschluss jedoch ein wenig hinter den Erwartungen zurück geblieben. Dennoch ein wunderschönes Buch mit einen herzallerliebsten Buchcover!

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Ein etwas anderer Krimi

Hope Joanna
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Mit seinem Buch „Hope Joanna“ hat der Autor Horst Evers einen etwas anderen Krimi geschrieben, für den ich persönlich keine Schublade zum reinlegen habe. Die Geschichte rund um die Polizistin Hope Joanna ...

Mit seinem Buch „Hope Joanna“ hat der Autor Horst Evers einen etwas anderen Krimi geschrieben, für den ich persönlich keine Schublade zum reinlegen habe. Die Geschichte rund um die Polizistin Hope Joanna lebt weniger von großer Spannung als vielmehr von ihrem besonderen Stil und den eigenwilligen Figuren.

Hope gerät nach einem abendlichen Vorfall plötzlich in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit und muss sich mit Social Media, politischer Aufmerksamkeit und skurrilen Ermittlungen auseinandersetzen. Dabei entwickelt sich der Roman oft überraschen und manchmal auch etwas absurd.

Der Schreibstil ist relativ berlinerisch locker, aber für mich etwas zu schräg. Nicht jede Wendung wirkt realistisch, trotzdem hatte das Buch für mich einen ganz eigenen Charme. Wer klassische, harte Thriller erwartet, wird hier höchstwahrscheinlich nicht komplett abgeholt. Wer aber Lust auf einen ungewöhnlichen, humorvollen und etwas verrückten Krimi hat, dürfte gut unterhalten werden.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Perfekter isländischer Auftaktthriller!

Schlafende Vulkane
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Der Thriller „Schlafende Vulkane“ von Michael Hjorth und Bjarni Thorsson hat mich von Beginn an gefesselt und ist für mich perfekt geschrieben. Die Story startet mit einem erschütternden Fund – eine tote ...

Der Thriller „Schlafende Vulkane“ von Michael Hjorth und Bjarni Thorsson hat mich von Beginn an gefesselt und ist für mich perfekt geschrieben. Die Story startet mit einem erschütternden Fund – eine tote Frau – und schnell wird klar, dass dieser Fall alles andere als gewöhnlich ist. Besonders sympathisch fand ich die Figur der Ermittlerin Helga, die sich in ihrer neuen Rolle behaupten muss und dabei zunehmend in einen komplexen und gefährlichen Fall hineingezogen wird.

Die Handlung nimmt zusätzlich Fahrt auf, als der Sohn der Ermordeten spurlos verschwindet. Die Suche nach ihm sorgt für durchgehende Spannung und immer neue Wendungen. Mit jedem Kapitel verdichtet sich die Atmosphäre, bis schließlich klar wird, dass mehr hinter den Ereignissen steckt, als zunächst vermutet. Spätestens nach dem zweiten Leichenfund sind alle Kollegen der Polizei in Alarmstimmung.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, nahbar und schafft es gleichzeitig, eine düstere, fast beklemmende Stimmung zu erzeugen. Die Beschreibungen der isländischen Landschaft verstärkt diese Atmosphäre und macht den Thriller zu einem intensiven Leseerlebnis. Das Buchcover ist perfekt getroffen und sieht sehr schön aus.

Ein sehr gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht – ich bin gespannt, wie es in der Reihe weitergeht. Für Fans von skandinavischen Krimis definitiv eine Empfehlung!

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