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Veröffentlicht am 23.02.2020

Ein Mädchen erobert die Welt

Die Farben der Schönheit - Sophias Hoffnung
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Berlin, 1926. Sophias Traum darf Wirklichkeit werden. Ihr Vater lässt sie Chemie studieren, damit sie später die elterliche Drogerie übernehmen kann. Zu der damaligen Zeit alles andere als normal. Voller ...

Berlin, 1926. Sophias Traum darf Wirklichkeit werden. Ihr Vater lässt sie Chemie studieren, damit sie später die elterliche Drogerie übernehmen kann. Zu der damaligen Zeit alles andere als normal. Voller Eifer stürzt sich Sophia in das Studium. Doch der lang gehegte Wunsch endet in einem Fiasko. Die Affäre mit ihrem Dozenten bleibt nicht folgenlos. Als sie die Schwangerschaft ihren Eltern beichtet fliegt sie sofort aus dem Haus. Ihr Vater will sie nie wieder sehen und die Mutter weint sich die Augen aus dem Kopf. Auch der Dozent, der ihr nach der Trennung seiner Frau die Ehe versprochen hat, will plötzlich nichts mehr von ihr wissen. In ihrer Not kommt sie bei ihrer guten Freundin Henny unter und hält sich gerade so, als Garderobiere über Wasser. Doch diese bekommt kurze Zeit später ein Engagement in Paris. Kurzerhand nimmt sie Sophia mit. Auch hier ist der Geldmangel groß und so versucht Sophia wieder auf eigenen Beinen zu stehen und sie kreiert eine Hautcreme die ihr Leben verändern soll. Schon bald findet sie sich in New York wieder.

Die Autorin Corina Bomann ist immer wieder ein Garant für schöne Lesestunden. Ihr gefühlvoller und einprägsamer Schreibstil machen einfach Lust auf mehr. Ihre Charaktere, die fast immer starke Frauen beschreiben, zeigen allen Widrigkeiten zum Trotz, wie man durch Kampf und Mut zum Ziel kommt. Auch Sophia ist wieder so eine Frau, die nichts unversucht lässt um ihren Weg zu finden. Rückschläge lässt sie nicht gelten, auch wenn sie mehr als einmal auf dem Boden liegt, so steht sie doch immer wieder auf. Ich freue mich schon sehr auf den 2. Band der Trilogie und vergebe gerne 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2020

Illegale Machenschaften

Feuerland
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Für die Kriminalleiterin der Sondergruppe Nova Vanessa Frank läuft es gerade nicht besonders gut. Seit einer Trunkenheitsfahrt am Steuer ist sie vom Dienst suspendiert. Allerdings hält sie das nicht wirklich ...

Für die Kriminalleiterin der Sondergruppe Nova Vanessa Frank läuft es gerade nicht besonders gut. Seit einer Trunkenheitsfahrt am Steuer ist sie vom Dienst suspendiert. Allerdings hält sie das nicht wirklich davon ab sich in laufende Ermittlungen einzumischen. Jan Skog, ihr Kollege, berichtet ihr immer wieder von interessanten Fällen, die gerade auf dem Schreibtisch liegen. Darunter auch ein Fall, wo Männer, die Besitzer äußerst wertvoller Uhren sind, plötzlich spurlos verschwanden und nach etlichen Tagen unverletzt wieder auftauchten. Angaben will keiner von ihnen machen. Alle Spuren führen in ein Uhrengeschäft, wo es zu einem komischen Zwischenfall kam. Zwei Männer drangen in das Geschäft ein und verschwanden kurze Zeit später ohne Beute gemacht zu haben. Aber auch die verschwundenen Straßenkinder bereiten Vanessa große Sorgen. Als dann auch noch ein syrische Flüchtlingskind, dem Vanessa helfend zur Seite stand, verschwindet läuten sämtliche Alarmglocken. Doch wie hängen die beiden Fälle zusammen? Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und Vanessa muss bis nach Chile reisen um sämtliche Hintergründe aufzudecken.

Ich durfte dieses Buch schon Vorab lesen. Die Leseprobe hat mich so begeistert, dass ich mich sofort bewerben musste. Allerdings war ich dann doch etwas enttäuscht. Zuerst geschah nicht wirklich viel. Doch das änderte sich schnell als ich die ersten 80 Seiten gelesen hatte. Das Buch nahm sehr schnell Fahrt auf und man konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Geschickt wird die Verbindung von Schweden und Chile hergestellt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man leidet mit den Protagonisten mit. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Der Autor Pascal Engmann war mir bisher völlig unbekannt, doch er konnte mich überzeugen und es wird nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein. Für alle Thrillerfans kann ich guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen.

Veröffentlicht am 22.01.2020

Die Frauen vom Alexanderplatz

Die Frauen vom Alexanderplatz
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Berlin im Jahre 1918. Endlich ist der erste Weltkrieg vorbei und so langsam nimmt das gewohnte Leben wieder seinen Lauf. Doch noch immer brodelt es in der Stadt. Die Novemberrevolution lässt die Menschen ...

Berlin im Jahre 1918. Endlich ist der erste Weltkrieg vorbei und so langsam nimmt das gewohnte Leben wieder seinen Lauf. Doch noch immer brodelt es in der Stadt. Die Novemberrevolution lässt die Menschen nach wie vor vorsichtig sein. Hier leben auch drei junge Frauen, die sich mehr erhoffen als das ihnen vorbestimmte Leben. Hanna, eine Tochter aus reichem Haus ist gerade erst von ihrem Einsatz an der Front zurückgekommen. Als Hilfsschwester hat sie ihren Dienst geleistet und eigentlich würde sie in diesem Beruf gerne weiter arbeiten. Doch die Familie will das auf keinen Fall akzeptieren und sie soll schnellstmöglich verheiratet werden. Doch ihre Liebe hat schon jemand anderes für sich gewonnen. Auch Fritzi ist vom Schicksal gebeutelt. Vor Kriegsbeginn hatte sie ein Techtelmechtel mit ihrem Verlobten. Das Ergebnis ist Christel, in der damaligen Zeit ohne Mann dazustehen, unmöglich und so macht sich Fritzi auf den Weg nach Berlin um ihren Verlobten Benno zu suchen. Doch Benno hat ganz andere Pläne und zudem noch eine neue Frau an seiner Seite. Auch Vera, die Tochter eines Schneiderfabrikanten, der das Ende des Krieges nicht mehr miterleben durfte, kämpft für sich und ihre Mutter. Das Geld reicht nie wirklich und die Medikamente für ihre Mutter sind sehr teuer. Dazu macht ihr noch der Bruder das Leben schwer. Die Frauen vom Alexanderplatz werden in drei Erzählstränge aufgebaut. Anfangs störte es mich ein wenig, da die Abschnitte der verschiedenen Frauen sehr kurz waren und man sich immer wieder auf eine neue Person einstellen musste. Allerdings legte sich das schnell. Da alle drei Schicksale so spannend waren wollte man natürlich schnellstmöglich wissen wie es mit der jeweiligen Person weitergeht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nur der Schluss war mir etwas zu abrupt. Hier könnte ich mir auf jeden Fall eine Fortsetzung vorstellen, da die Personen sich doch sehr weiter entwickeln

Veröffentlicht am 29.12.2019

Wieder richtig klasse

1794
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Stockholm 1794: Jean Michael Cardell hat ein hartes Jahr hinter sich. Nachdem letztes Jahr alles so gut für ihn lief liegt er jetzt, nach dem Tod von Cecil Winge, wieder da wo er her kam, in der Gosse. ...

Stockholm 1794: Jean Michael Cardell hat ein hartes Jahr hinter sich. Nachdem letztes Jahr alles so gut für ihn lief liegt er jetzt, nach dem Tod von Cecil Winge, wieder da wo er her kam, in der Gosse. Doch sein Leben wendet sich erneut, als ihn eine Frau aufsuchte, die nicht so recht an die mysteriösen Umstände, die ihrer Tochter den Tod brachten, glauben will. Linnea, so der Name der Tochter, wurde nach der Hochzeitsnacht grausam zerstümmelt tot aufgefunden. Der vermeintliche Täter scheint schnell ermittelt zu sein. Alles spricht gegen den frisch angetrauten Ehemann Erik . Er entspringt dem alten Adelsgeschlecht Drei Rosen und ist der zweitgeborene Sohn. Kurzerhand wird er in ein Irrenhaus eingesperrt und sein Vormund übernimmt sämtliche Geschäfte. Cardell versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Zu seiner Überraschung nimmt Emil Winge, Bruder des an Schwindsucht verstorbenen Cecil, Kontakt zu ihm auf. Kurzerhand bittet Jean Michael ihn um Hilfe um ihm bei den Ermittlungen zu helfen. Schnell müssen sie feststellen, dass der dreckige Sumpf tiefer ist als sie es für möglich halten. Das Stockholm, in das sie eintauchen, ist an Menschenverachtung fast nicht zu überbieten.



Der Autor Niklas och Dag ist wahrlich nichts für zartbesaitete Gemüter. In seinen Romanen geht es zur Sache und zwar so richtig. Seine düstere Schreibweise lassen dem Leser mehr als einen Schauer über den Rücken rieseln. Keine tiefen Abgründe sind dem schwedischen Autor fremd. Er lässt das grausame Stockholm im 18. Jahrhundert vor dem inneren Auge entstehen und man hat das Gefühl, mitten im Geschehen zu stehen. 1794 steht Band 1, der mich damals schon mehr als fesseln konnte, in nichts nach und ich hoffe mal, dass 1795 nicht lange auf sich warten lässt. Für den blutrünstigen Leser kann ich hier gerne eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe gerne 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Urlaubslektüre

Seeluft macht glücklich
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Jasmin ist in ihrem Job sehr beliebt. Sie arbeitet in einem Kölner Krankenhaus und ist zuständig für alles was eben so benötigt wird. So gut wie es beruflich läuft so wenig Kontakt hat sie in ihrem Privatleben. ...

Jasmin ist in ihrem Job sehr beliebt. Sie arbeitet in einem Kölner Krankenhaus und ist zuständig für alles was eben so benötigt wird. So gut wie es beruflich läuft so wenig Kontakt hat sie in ihrem Privatleben. Aber die viele Arbeit lässt sie an ihre Grenzen kommen und ihr Chef verordnet ihr eine längere Auszeit. Kurzerhand fährt sie auf die Insel Föhr, leider bekommt sie nur für wenige Tage ein Zimmer. Durch einen Zufall trifft sie auf Thore, ein eingefleischter Insulaner. Auch er hat Probleme, allerdings in Liebesdingen. Seine ehemalige Freundin plant die Hochzeit mit einem anderen Mann. Er will nur noch weg von der Insel. Kurz entschlossen tauschen Sie die Wohnungen. Thore zieht nach Köln, Jasmin bleibt in Föhr. Aus dem Tausch in ein anders Leben ergibt sich plötzlich eine ganz andere Lebenseinstellung. Schneller als erwartet kommt das Ende der Auszeit und die Entscheidung über das weitere Leben steht an.
Mir hat das Buch gut gefallen, zwar war es manchmal etwas unglaubwürdig aber es hatte trotzdem seinen Charme. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere