Cover-Bild Lebensbande
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Besondere Themen
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Ersterscheinung: 19.11.2025
  • ISBN: 9783839822036
Mechtild Borrmann

Lebensbande

Zeitgeschichtlicher Roman über drei Frauen in Ost- und Westdeutschland vom 2. Weltkrieg bis zum Mauerfall | von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann
Vera Teltz (Sprecher), Johanna Zehendner (Sprecher)

Vera Teltz arbeitet in ihren Lesungen gekonnt Stimmungen und feine Nuancen heraus. Sie hat zuletzt Mechtild Borrmanns Roman Feldpost zu einem eindringlichen Hörerlebnis gemacht.

Zeitgeschichte trifft auf die verwobenen Schicksalsfäden dreier Frauen:

Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann in ihrem großen zeitgeschichtlichen Roman Lebensbande  die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Schicksale sich  zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer  kreuzen.

Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als »Reichsausschusskind«. 1942 lernt Nora Lieselotte in Danzig kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt – als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert ...

Zeitgeschichte, inspiriert von wahren Ereignissen und Schicksalen und so spannend erzählt wie ein Kriminalroman

Mechtild Borrmann versteht es meisterlich, zutiefst menschliche Geschichten ohne Pathos zu erzählen. Auch in  Lebensbande  lässt die Bestseller-Autorin auf zwei Zeitebenen große Spannung entstehen. Erschütternd und trotzdem voller Hoffnung zeigt sie, wie eng große Tragik und zartes Glück beieinander liegen können.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2026

Herausragendes Hörbucherlebnis und tief bewegende Geschichte

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Für mich ist dieses Werk nicht nur ein herausragendes Hörerlebnis, sondern auch eine zutiefst bewegende Geschichte, die von Menschlichkeit und Freundschaft erzählt.

Es war mein erstes Buch beziehungsweise ...

Für mich ist dieses Werk nicht nur ein herausragendes Hörerlebnis, sondern auch eine zutiefst bewegende Geschichte, die von Menschlichkeit und Freundschaft erzählt.

Es war mein erstes Buch beziehungsweise Hörbuch von Mechtild Borrmann, und ich frage mich ehrlich, warum ich nicht schon viel früher zu dieser Autorin gegriffen habe – denn dieses Buch enthält alles, was ich so sehr liebe.

Drei Frauen, drei Leben, die miteinander verwoben sind und Freundschaft sowie Menschlichkeit über alles stellen. Mechtild Borrmann erzählt eine Geschichte, die bis in die 1930er-Jahre des Nationalsozialismus zurückreicht und sich bis zum Fall der Berliner Mauer und der deutschen Einheit erstreckt. Es ist ein wahres Stück Zeitgeschichte, erzählt anhand der Lebenswege von Lene, Nora und Liselotte.

Der Roman greift zahlreiche bewegende Themen auf – etwa die sogenannten „Reichsausschusskinder“, die für die Nationalsozialisten lediglich Forschungsobjekte waren, an denen Medikamente getestet wurden und die letztlich ermordet wurden, oder auch die Zwangsarbeit in einem sowjetischen Lager nach dem Zweiten Weltkrieg, einem sogenannten Gulag.

Kunstvoll verwebt die Autorin die beiden Erzählstränge miteinander, sodass sich nach und nach ein Puzzle zusammensetzt, das gleichermaßen faszinierend wie bedrückend ist. Über allem schwebt jedoch die besondere Kraft und Bedeutung dieser außergewöhnlichen Freundschaft.

Die beiden Sprecherinnen leisten großartige Arbeit und hauchen den erzählenden Figuren spürbar Leben ein. Besonders der Erzählstrang in den 1990er-Jahren hat mich persönlich sehr berührt, da ich die innere Zerrissenheit der Figuren förmlich spüren konnte – sie ging mir spürbar unter die Haut.

Die Figurenzeichnung ist dicht und facettenreich. Die Entwicklungen, die die Protagonistinnen im Verlauf der Handlung durchmachen, sind erschreckend und zugleich beeindruckend. Der Krieg hat die Menschen nachhaltig verändert, und nichts ist mehr so, wie es vor ihm war.

Für mich ist dieses Buch schon jetzt eine der Neuentdeckungen des Jahres, und ich bin mir sicher, dass das nächste Werk von Mechtild Borrmann nicht allzu lange auf sich warten lassen wird.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Drei starke Frauen, Mut und Freundschaft

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Mechtild Borrmanns neuer Roman "Lebensbande" erzählt von einer Zeit, die von Gewalt, Angst, Grausamkeit und Zerstörung geprāgt ist. Er spielt in der Zeit zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Fall der ...

Mechtild Borrmanns neuer Roman "Lebensbande" erzählt von einer Zeit, die von Gewalt, Angst, Grausamkeit und Zerstörung geprāgt ist. Er spielt in der Zeit zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer und führt den Leser vom Niederrhein nach Danzig bis hin in ein sowjetisches Arbeitslager in der Tundra. Beruhend auf wahren Begebenheiten erzählt die Autorin die berührenden Lebensgeschichten dreier befreundeter, starker Frauen zwischen Ost- und Westdeutschland und sie erzählt die ebenso grausame, wie berührende Geschichte des „Reichsausschusskindes“ Leo.

Mechtild Borrmanns Schreibstil ist eindringlich, aber unaufgeregt, nicht überladen und klar verständlich. Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven heraus erzählt, wodurch die Spannung durchweg gehalten wird. Zudem wird hervorragend transportiert, wie sehr die Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirken kann. Sowohl die Atmosphäre, als auch die Charaktere sind wundervoll beschrieben und greifbar, sodass einem nicht nur die einzelnen Schicksale sehr nahe gehen, man unweigerlich mitfühlt, mitleidet und mithofft, sondern auch die bedrückend-bedrohliche Stimmung richtiggehend spüren kann. Während ich las, musste ich sehr oft an die, sich manchmal sehr ähnelnden, Geschichten und Erlebnisse meiner Großeltern aus der Kriegs- und Nachkriegszeit denken.

Fazit: Gut recherchiert, spannend, fesselnd und nachhaltig. Mich hat das Buch - welches ich übrigens als hervorragend eingesprochenes Hörbuch gehört habe - einerseits bedrückt und traurig gemacht, aber auch zutiefst berührt, bewegt und zum Nachdenken gebracht.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Ein absolutes highlight 2025

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Das Buch "Lebensbande" von der Autorin Mechthild Bohrmann ist Ende 2025 im Droemer Knaur Verlag erschienen.

Das Buch ist in verschiedenen Zeitebenen unterteilt und schildert das Schicksal von drei verschiedenen ...

Das Buch "Lebensbande" von der Autorin Mechthild Bohrmann ist Ende 2025 im Droemer Knaur Verlag erschienen.

Das Buch ist in verschiedenen Zeitebenen unterteilt und schildert das Schicksal von drei verschiedenen Frauen, deren Schicksale sich zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen. Die Geschichte spielt nicht nur am Niederrhein, der Leser lernt die Stadt Danzig kennen und auch ein sowjetisches Lager für Frauen, kennen. Lene, Nora und Lieselotte sind drei Frauen, die vom Schicksal nicht gerade verwöhnt sind, sie lernen sich unter extremen Bedingungen kennen, werden Freundinnen und halten fest zusammen.

Die Autorin versteht es meisterhaft, die verschiedenen Frauen zu schildern, sodass man das Gefühl hat, sie nicht nur zu kennen, sondern auch ihre Handlungen nachvollziehen kann und verstehen kann. Diese drei Frauen haben mich, jede auf ihre persönliche Art und Weise, sehr beeindruckt. Die Spannung wird langsam erhöht, es werden immer wieder kleine und auch große Geheimnisse enthüllt, sodass man ganz in die verschiedenen Schicksale der Frauen eintauchen kann.
Für mich persönlich nicht nur eine klare Leseempfehlung, sondern auch ein absolutes "Muss" dieses Buch zu lesen!

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Starker und bewegender Roman

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Mechtild Borrmann erzählt in "Lebensbande" die Lebensgeschichten von Lene, Nora und Lieselotte, deren Wege sich zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen. In einer Zeit von ...

Mechtild Borrmann erzählt in "Lebensbande" die Lebensgeschichten von Lene, Nora und Lieselotte, deren Wege sich zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen. In einer Zeit von Angst und Gewalt entstehen Freundschaften, die Halt geben. Besonders die Geschichte um den kleinen Leo, der wegen eines Handicaps als „Reichsausschusskind“ gilt, zeigt früh, wie grausam die Realität jener Zeit war. Die Erzählung führt vom Niederrhein über Danzig bis in ein sowjetisches Gulag und macht sichtbar, wie tief die Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt.

Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Durch die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven bleibt die Geschichte durchweg spannend und gleichzeitig sehr kurzweilig. Die historische Einbettung ist dabei gelungen: Fakten zur Zeitgeschichte fügen sich passend in die Handlung ein und lassen die Ereignisse umso greifbarer wirken. Man bekommt ein eindringliches Gefühl dafür, wie das Leben in Kriegs- und Nachkriegszeiten ausgesehen haben muss.

Gleichzeitig ist der Roman traurig und aufwühlend, regt aber auch zum Nachdenken an. Die Figuren sind so gezeichnet, dass man schnell Nähe zu ihnen aufbaut und mit ihnen hofft und bangt. In meinem Fall habe ich das Buch als Hörbuch gehört und die Sprecherinnen haben die Atmosphäre und Emotionalität der Geschichte sehr eindrucksvoll transportiert.

Alles in allem ist "Lebensbande" ist ein sehr starkes und bewegendes Buch, das lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Emotional und packend

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Die drei Frauen Nora, Lene und Lotte stehen im Zentrum des bewegenden Romans. Nora riskiert alles, um Lenes Sohn Leo zu retten, der wegen eines vermeintlichen „Schwachsinns“ in die Hände des ...

Die drei Frauen Nora, Lene und Lotte stehen im Zentrum des bewegenden Romans. Nora riskiert alles, um Lenes Sohn Leo zu retten, der wegen eines vermeintlichen „Schwachsinns“ in die Hände des NS-Regimes geraten ist.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Im Vergangenheitsstrang (1931–1953) geht es um Lene, Nora, Lotte und die Zeit des Nationalsozialismus sowie des Krieges. In der Gegenwartsebene (1991–1993) stellt sich eine ältere Frau ihrer Vergangenheit und beginnt, ihre Erinnerungen niederzuschreiben.
Historische Fakten und Ereignisse wie die Vernichtung sogenannter „lebensunwerter“ Kinder, Massenvergewaltigungen und die sowjetischen Gulags als Reparationslager für Deutsche nach 1945 sind gut recherchiert und wirken sehr authentisch.
Mechtild Borrmann schreibt sehr lebendig und atmosphärisch, man fühlt sofort mit den Figuren mit. Ich habe das Hörbuch nahezu in einem Stück durchgehört und kann es wärmstens empfehlen.

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