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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Aktuell und wichtig

Let's talk about - Frieden und Kriege. Dein Eintragebuch
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Mit "Let's talk about - Frieden und Kriege - Dein Eintragebuch" (128 Seiten, ab 12 Jahren, seit dem 01. 02. 2026 unter der ISBN 978-3-473-48112-5 erhältlich) von Frau Prof. Dr. Cora Bieß (Text), Kristina ...

Mit "Let's talk about - Frieden und Kriege - Dein Eintragebuch" (128 Seiten, ab 12 Jahren, seit dem 01. 02. 2026 unter der ISBN 978-3-473-48112-5 erhältlich) von Frau Prof. Dr. Cora Bieß (Text), Kristina Nowothnig (Illustrationen) sowie der Berghof Foundation ist dem bereits während meiner eigenen Schulzeit für qualitativ hochwertige Bücher renommierten Ravensburger Verlag ein ebenso beeindruckender wie aktueller und vor allem wichtiger "Glückswurf" gelungen.
Das auffällige Cover besitzt Wiedererkennungswert, da es mit leichter Farbänderung in der "Let' s talk"-Reihe verwendet wird.
Schon die 15-seitige Leseprobe überzeugte mich vor allem durch gute Struktur sowie weitgehend altersangemessene Themenabhandlung. Trotzdem denke ich, dass es vielleicht interfamiliär oder - noch besser - während des Schulunterrichts gelesen werden sollte.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Fantastische Interpretation -Leseempfehlung!

Die Liste der Lebenden
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Stefan Kutzenbergers 208-seitiger Roman "Die Liste der Lebenden" behandelt die Freundschaft zwischen dem dänischen Autor Hans Christian Andersen und Henriette Wulff, Tochter eines dänischen Admirals, welche ...

Stefan Kutzenbergers 208-seitiger Roman "Die Liste der Lebenden" behandelt die Freundschaft zwischen dem dänischen Autor Hans Christian Andersen und Henriette Wulff, Tochter eines dänischen Admirals, welche sich mit dem Ziel Amerika auf dem Auswandererschiff "Austria" befindet, als es am 13. September 1858 mit über 500 Menschen an Bord in Brand gerät und sinkt. Alle namentlich genannten Personen sind historisch; das Ereignis geht als die "größte Schifffahrtskatastrophe des 19. Jahrhunderts" in die Geschichte ein.
Schon in meiner Kindheit liebte ich Andersens - wenn auch oft traurigen - Märchen wie beispielsweise "Die kleine Meerjungfrau", "Das hässliche Entlein", "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" und "Die Schneekönigin".
Sowohl die Buchbeschreibung als auch die 24 Seiten umfassende Leseprobe weckten rasch mein Interesse, Thema, Schreibstil und Cover sprachen mich an, verbreiten sie doch eine zu Andersen gut passende Melancholie.
Deshalb war ich auf mein Exemplar des im Picus Verlag seit dem 11. 03. 2026 unter der ISBN 978-3-7117-2167-9 erhältlichen Buches sehr gespannt.​
Und ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil, sondern angenehm überrascht, denn das Buch war zwar etwas anders als erwartet, aber in sich stimmig. Natürlich kann der "Geniestreich" hier nicht verraten werden, nur soviel:
Trotz des traurigen Hintergrundes ein vielschichtig gezeichnetes und sehr berührendes Leseerlebnis!

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Lesenswerter Fam./Hist.-Schmöker

Elbland
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Bereits sowohl die Buchbeschreibung als auch die Lektüre der 38 Seiten umfassenden Leseprobe (LP) von Claudia Rikls Roman "Elbland" (368 S., ab 12. 03. 2026 unter der ISBN 978-3550-20446-3 bei Ullstein) ...

Bereits sowohl die Buchbeschreibung als auch die Lektüre der 38 Seiten umfassenden Leseprobe (LP) von Claudia Rikls Roman "Elbland" (368 S., ab 12. 03. 2026 unter der ISBN 978-3550-20446-3 bei Ullstein) weckten sofort mein Interesse, fallen generationsübergreifende Familiengeschichten mit historischem Hintergrund doch ohnehin voll in mein "Beuteschema".
Die LP beginnt mit einem Prolog, der die 1987 erfolgte Reise einer vierköpfigen DDR-Familie nebst Jonas, dem Freund einer der beiden Töchter Nina und Katja nach Böhmen, die frühere Heimat der Mutter, Irma, schildert und uns dann durch die ersten beiden Kapitel des ersten Teils führt, in denen Nina vom Tod ihrer Mutter erfährt und entsprechende Maßnahmen einzuleiten hat.
Der Schreibstil des in verschiedenen Handlungssträngen erzählten und mit einem außergewöhnlich schönen Cover ausgestatteten Buches gefielen mir ebenfalls auf Anhieb gut.
Im Laufe der Handlung werden trotz Zuneigung zueinander gewisse Spannungen der Familie untereinander zunehmend spürbarer.
Jahre später wiederholt Nina nach einer Krise die damalige Reise und erfährt nach und nach von schrecklichen Ereignissen während der NS-Zeit, welche mit den familiären Problemen in Zusammenhang stehen.
Bis auf seine letzten sechs Seiten war dieses Buch für mich ein Anwärter auf das Jahreshighlight-Treppchen.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Dicke Leseempfehlung!

Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Poseidons Dreizack
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Wie bereits die 14-seitige Leseprobe (LP) zu
Mascha Matysiaks
für Kinder ab 7 Jahren empfohlenem, 96 Seiten umfassenden Buch "Flammensturm - Das Fundbüro der verlorenen Schätze" überzeugte mich nun die ...

Wie bereits die 14-seitige Leseprobe (LP) zu
Mascha Matysiaks
für Kinder ab 7 Jahren empfohlenem, 96 Seiten umfassenden Buch "Flammensturm - Das Fundbüro der verlorenen Schätze" überzeugte mich nun die 11 Seiten umfassende LP zum Nachfolgeband
"Poseidons Dreizack - Das Fundbüro der verlorenen Schätze"
auf Anhieb. Er wird ebenfalls ab 7 Jahren empfohlen, textlich und thematisch altersangemessen präsentiert und durch die lustig-bunten Illustrationen Nikolai Rengers hervorragend ergänzt.
Wieder kann in unterschiedlichen Versionen gelesen werden. Auch dieses Cover ist ansprechend gestaltet und weist zudem Wiedererkennungswert auf..
Das im schon während meiner eigenen Schulzeit für qualitativ hochwertige Produkte renommierten
Verlag Ravensburger unter der ISBN 978-3-473-46429-6
erscheinende, 96-seitige Werk ist seit dem 01. 03. 2026 erhältlich.
Wiederum spielt es im Freizeitpark, wo wir auf den aus dem Vorgängerband bereits bekannten Herrn Nox aus dem Fundbüro treffen, der allerdings diesmal kein verlorenes Hufeisen sucht, sondern einen nicht alltäglichen Gegenstand - vielmehr einen magischen.
Im Mittelpunkt stehen jetzt die Kinder Luna und Neo, die bei ihren Ermittlungen nach dem vom Meeresgott "Poseidon", welcher offensichtlich für die Namensgebung eines Freizeitpark-Bootes Pate stand, verlorenen Dreizack zunächst dem hicksenden Tintenfisch "Pixel" begegnen, der sie vor der gefährlichen Seeschlange und einem Meeresungeheuer warnt - und es dann plötzlich sehr eilig hat...
Es sind Begegnungen mit der griechischen Mythologie bzw. Geschichte eingearbeitet wie der Minotaurus und das vor Troja aufgestellte hölzerne Pferd.
Nach etlichen - je nach "Coolness" als "gefährlich" oder "witzig" empfundenen - weiteren Abenteuern endet auch diese Geschichte wieder höchst zufriedenstellend und zudem - kalorienreich.
Unterwegs zu bewältigende Aufgaben/Rätsel werden ganz am Ende aufgelöst.
Wir freuen uns schon auf den für kommenden Herbst angekündigten Folgeband "Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Geisterspuk"!

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Eine stille Heldin

Die stille Heldin
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Selten habe ich eine mich so bewegende Geschichte über das vergangene Jahrhundert, vor allem die beiden Weltkriege und deren Folgen betreffend (wobei der Antisemitismus hier nur sehr am Rande thematisiert ...

Selten habe ich eine mich so bewegende Geschichte über das vergangene Jahrhundert, vor allem die beiden Weltkriege und deren Folgen betreffend (wobei der Antisemitismus hier nur sehr am Rande thematisiert wurde).
Gestört haben mich allerdings - vor allem für eine bereits 2. Auflage! - ungewöhnlich häufige Fehler unterschiedlichster Art wie beispielsweise militärisch zusammengeschlagene Haken statt Hacken oder eine unrichtige Wiedergabe von NS-Propaganda-Parolen.
Wirklich sehr schade.
Trotzdem wünsche ich diesem Buch viele Leser!

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