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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2018

Rundum perfekte Information zu rascher, gesunder und schmackhafter Kost

Naturnahes Kochen – einfach, gut, gesund
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Dieses Buch beginnt mit einem umfangreichen Teil über Warenkunde, nicht alles davon war mir neu, trotzdem war es interessant zu lesen.
Im zweiten Teil folgen dann die Rezepte, die ebenso gründlich wie ...

Dieses Buch beginnt mit einem umfangreichen Teil über Warenkunde, nicht alles davon war mir neu, trotzdem war es interessant zu lesen.
Im zweiten Teil folgen dann die Rezepte, die ebenso gründlich wie verständlich erklärt und von ansprechenden Fotografien ergänzt werden.
Sie dürften auch für ungeübte Köche und Köchinnen nachvollziehbar sein. Immer, wenn man Anregungen für Gerichte benötigt, die innerhalb von meist etwa 30 Minuten fertig, bekömmlich und doch schmackhaft sein sollen, kann man hier fündig werden.
Bei Interesse an besonderen Spezialitäten findet man Adressen im In- und Ausland, bei denen man Waren entweder persönlich abholen oder deren Zusendung bestellen kann.
Vermisst habe ich dafür allerdings leider wieder einmal Nährwertangaben wie BE, Kcal etc.
Trotzdem - vor allem für "Einsteiger" - Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 24.05.2018

Interessant, aber auch oberflächlich

Lass uns über Style reden
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Ich kannte Herrn Michael Michalsky bisher noch nicht, umso gespannter war ich auf das, was er mir über seine Definition von "Style" präsentieren würde.
Ich wurde tatsächlich mit interessanten Dingen und ...

Ich kannte Herrn Michael Michalsky bisher noch nicht, umso gespannter war ich auf das, was er mir über seine Definition von "Style" präsentieren würde.
Ich wurde tatsächlich mit interessanten Dingen und Einstellungen aus dem Leben und dem Denken des Autors relativ gut unterhalten.
Gleichzeitig tauchten aber Anzeichen von an Überheblichkeit grenzender Ignoranz auf, die den vermittelten Eindruck von Fairness und Toleranz verwässern mussten.

Veröffentlicht am 22.05.2018

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

EDELFA UND DER TEUFEL
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Ein geheimnisvoll klingender Titel, ein vielversprechender Rückseitencovertext und dazu ein passendes Coverbild, eine tolle Landschaft, ein interessanter historischer Hintergrund, faszinierende Protagonisten, ...

Ein geheimnisvoll klingender Titel, ein vielversprechender Rückseitencovertext und dazu ein passendes Coverbild, eine tolle Landschaft, ein interessanter historischer Hintergrund, faszinierende Protagonisten, kunstvoll gestaltete Nebenfiguren, Geländekartenskizze, Fußnoten... nahezu alle Zutaten, die für einen opulenten Historienschmöker benötigt werden.
Dies alles zu genießen, sieht man sich aber leider nur schwer bis gar nicht in der Lage, wenn das Buch an etwas leidet, das man geradezu als Apostroph-Diarrhoe bezeichnen könnte. Noch dazu, wenn diese Zeichen grammatikalisch falsch verwendet werden. Hier kann einfach kein Lektor am Werk gewesen sein. Und wenn, dann fallen mir nur die Worte "Ignoranz" und "Inkompetenz" dazu ein.
Es ist ehrlich schade, dass eine derart phantasievoll erdachte Geschichte einem Leser auf diese Art "vermiest" werden kann.
Das kann man einfach nicht mit mehr als einem Stern auch noch belohnen.

Veröffentlicht am 01.05.2018

Bullenbrüder - getrennt marschieren, vereint siegen

Bullenbrüder
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Bei dem Hauptstadt-Kriminalroman "Ein Fall für die Bullenbrüder - Tote haben kalte Füße" handelt es sich nach "Bullenbrüder - Tote haben keine Freunde" bereits um Band II. dieser Serie von Hans Rath und ...

Bei dem Hauptstadt-Kriminalroman "Ein Fall für die Bullenbrüder - Tote haben kalte Füße" handelt es sich nach "Bullenbrüder - Tote haben keine Freunde" bereits um Band II. dieser Serie von Hans Rath und Edgar Rai.
Da ich selbst den ersten Teil zuvor nicht gelesen hatte, weiß ich aus eigener Erfahrung, dass dies dem Lesevergnügen keinerlei Abbruch tut.
Die Lektüre über die beiden recht unterschiedlichen, aber sich aufeinander verlassen könnenden Brüder ist generell sehr vergnüglich, sowohl, was die manchmal etwas bizarren Einblicke in das Familienleben angeht als auch manche Wendung in der Ermittlungstätigkeit. Gestört haben mich allerdings leider wieder einmal etliche Fehler, die sich überwiegend in der zweiten Buchhälfte tummelten.
Der Unterschied zwischen "das" und "dass" und dass man "Sie" nur am Satzanfang oder in der direkten Anrede großschreibt, sollte doch eigentlich jedem Schulabsolventen bekannt sein, zumindest jedoch jedem Lektor, der ja immerhin damit seine Brötchen und Bücher verdient.
Dies führte dann leider auch zum Sterneabzug.

Veröffentlicht am 01.05.2018

Verwirrung im idyllischen Spreewald

Spreewaldrache
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Nach Christiane Dieckerhoffs Büchern "Spreewaldgrab" und "Spreewaldmord" ist "Spreewaldrache" der dritte Fall für Polizeiermittlerin Klaudia Wagner, welche aus dem Westen in den vermeintlich idyllischen ...

Nach Christiane Dieckerhoffs Büchern "Spreewaldgrab" und "Spreewaldmord" ist "Spreewaldrache" der dritte Fall für Polizeiermittlerin Klaudia Wagner, welche aus dem Westen in den vermeintlich idyllischen und ruhigen Spreewald gezogen ist.
Das Coverbild und der Titel passen gut zu dem uns hier erzählten Geschehen, das Spreewälder Flair konnte glaubhaft vermittelt werden.
Allerdings wurde ich in meinem Lesefluss bedauerlicherweise aus verschiedenen Gründen erheblich behindert.
Beispielsweise konnte ich, da ich die bereits erwähnten Vorgängerbände nicht kannte, den relativ häufigen Bezugnahmen auf die dort geschilderten Ereignisse wenn überhaupt nur schwer und nicht ausreichend folgen.
Außerdem bereitete mir die nur schwer überschaubare Masse der auf welche Art auch immer in den Kriminalfall verwickelten Personen und ihre jeweilige Beziehung zueinander erhebliche Probleme, die bei Vorhandensein eines Personenregisters wohl nicht aufgetreten wären.
Erschwerend kamen Ähnlichkeiten bei einigen Vornamen hinzu.
Eine Leseempfehlung spreche ich also in erster Linie für Leser mit Kenntnis der vorhergehenden Bücher aus.