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Veröffentlicht am 14.05.2022

Andere Zeiten

Ein Präsident verschwindet
0

"Ein Präsident verschwindet" spielt während der Kanzlerschaft Adenauers im Jahr 1954. Der Verfassungsschutzpräsident Otto John verschwindet plötzlich und taucht in Ostberlin wieder auf, wo er eine Presseerklärung ...

"Ein Präsident verschwindet" spielt während der Kanzlerschaft Adenauers im Jahr 1954. Der Verfassungsschutzpräsident Otto John verschwindet plötzlich und taucht in Ostberlin wieder auf, wo er eine Presseerklärung abgibt. Nun fragt man sich in der BRD, ob er freiwillig dort ist oder ob er von ostdeutschen Agenten entführt wurde. Dies alle beruht auf einer wahren Begebenheit. Bundeskanzler Adenauer wünscht, dass der BKA-Ermittler Philipp Gerber in dem Fall aktiv wird, auch, weil ihm bekannt ist, dass Gerber mit der Journalistin Eva H. liiert ist, die ebenfalls verschwunden ist und dann mit Otto John in Ost-Berlin gesehen wurde. Welche Rolle spielt sie in diesem Fall? Hat Gerber sich in ihr getäuscht? Dann soll Philipp Gerber auch noch mit der Organisation Gehlen, aus der später der Bundesnachrichtendienst hervorging, zusammenarbeiten, was beiden Seiten nicht recht ist, und es kommt zu mehreren Morden.

Der Politthriller rollt ein sehr spannendes Kapitel der deutsch-deutschen Vergangenheit auf und verwebt geschickt historische Begebenheiten, von denen manche bis heute nicht vollständig aufgeklärt sind, mit Fiktion, unter anderem in Form der Beziehung zwischen Philipp und Eva. Auch über die Persönlichkeit Konrad Adenauer erfährt man einiges. Alles wirkt sehr gut recherchiert und die Spannung bleibt lange erhalten. Ich fand es auch interessant, wie anders Ermittlungen, ohne die vielen technischen Hilfsmittel heute, damals stattfinden mussten und mir wieder darüber bewusst zu werden, wie schnell man über den Verbleib einer Person (in dem Fall Eva) im Unklaren blieb, da man nicht mal schnell Kontakt zueinander aufnehmen konnte. Manchmal ist es aber etwas verwirrend mit den ganzen Namen klar zu kommen.

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Veröffentlicht am 11.05.2022

Zugfahrt mit Folgen

Mord im Nord-Ostsee-Express
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Mord im Nord-Ostsee-Express
von
Krischan Koch
4,9
27 Bewertungen
Cover des Buches Mord im Nord-Ostsee-Express (ISBN: 9783423219914)

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Igelchens avatar
Igelchen
vor 16 Stunden
Unterhaltsamer Nordfrieslandkrimi mit skurrilen Charakteren.

foxydevils avatar
foxydevil
vor 6 Tagen
Eine Zugfahrt entgleist....

Inhaltsangabe zu "Mord im Nord-Ostsee-Express"
»Thank you for murdering with Deutsche Bahn!«

Aus der geplanten Osterreise ins frühlingshafte Paris wird für Polizeihauptmeister Thies Detlefsen, Gattin Heike und die Fahrgäste der Nord-Ostsee-Bahn ein mörderischer Albtraum: Ihr Zug bleibt auf einsamer Strecke in der plötzlich einsetzenden Schneekatastrophe stecken und auf der Zugtoilette wird die verhasste Lateinlehrerin Agathe Christiansen ermordet aufgefunden. Im eingeschneiten Fredenbüll haben die Belegschaft der Hidde Kist und die hochschwangere Kommissarin Stappenbek ganz andere Probleme: Ein junger Polizist verschwindet spurlos und ein Auftragskiller sucht sein Opfer ausgerechnet in Fredenbüll. »Quelle aventure, welch Abenteuer!«, jubelt auch VHS-Französischlehrer Picon und stürzt sich mit Thies in die Ermittlungen ...
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Buchdetails
Aktuelle Ausgabe
ISBN:
9783423219914
Sprache:
Deutsch
Ausgabe:
Flexibler Einband
Umfang:
304 Seiten
Verlag:
dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:
16.03.2022
Teil 10 der Reihe "Thies Detlefsen & Nicole Stappenbek"
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Islandvor 2 Minuten
Zugfahrt mit Folgen
Im neuesten Fredenbüll-Krimi von Krischan Koch macht sich ein illustres Trüppchen um Polizeihauptmeister Thies Detlefsen, seine Gattin Heike und den VHS-Französischlehrer Picon mit dem Zug auf zu einer Osterreise nach Paris. Der Zug bleibt aber schon kurz nach der Abfahrt im österlichen Schneechaos stecken und bald finden die Fahrgäste auch noch eine Leiche auf der Zugtoilette. Währenddessen verschwindet in Fredenbüll Thies Vertretung und seine Kollegin Stappenbek muss nun, obwohl hochschwanger, einspringen, während Thies und Picon im feststeckenden Zug nach dem Mörder vom Nord-Ostsee-Express suchen und die Reisegruppe per Hubschrauber von der Hidden Kist mit französisch-friesischen Köstlichkeiten versorgt wird.

Auch diesmal handelt es sich wieder um einen typischen Fredenbüll-Krimi, alle Figuren sind auf teils etwas skurrile Art liebenswert und es geht weniger darum, dass der Krimi besonders blutig oder gruselig ist, sondern um Unterhaltung und Lokalkolorit. Etwas Spannung ist natürlich auch vorhanden, wobei man mit der Zeit schon erahnen kann, wer der Täter ist. Viele alte Bekannte tauchen wieder auf und man freut sich einfach über das "Wiedersehen". Der Schauplatz ist diesmal recht ungewöhnlich und bietet sich für Anspielungen auf Agatha Christie Krimis natürlich regelrecht an. Der Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen und man kann sich gut an die verschiedenen Handlungsorte versetzen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin gespannt, was der Fredenbüller Truppe dann passiert.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Macht Lust auf Schweden

Zwischen Himmel und Meer
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Das Cover dieses Romans macht sofort klar, dass der Handlungsort Skandinavien ist und es hat mir gleich Lust darauf gemacht, zumindest beim Lesen dorthin zu reisen.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen ...

Das Cover dieses Romans macht sofort klar, dass der Handlungsort Skandinavien ist und es hat mir gleich Lust darauf gemacht, zumindest beim Lesen dorthin zu reisen.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen drei Frauen, Tochter, Mutter und Großmutter.
Sally, die Mutter von Josefin, lebt mit Anfang 50 allein in Stockholm und arbeitet dort für einen recht unangenehmen Chef als Kellnerin. Sie hat nie erfahren, warum ihre Mutter Vanja sie als Kind verlassen hat und hat keinen Kontakt mehr zu ihr, weiß nicht einmal, dass Vanja wieder in ihren Heimatort zurückgekehrt ist. Auch zu ihrer Tochter Josefin, die ebenfalls wieder dort lebt und einen Bauernhof renoviert und bewirtschaftet, hat Sally quasi keinen Kontakt mehr, da Sally diese vor einigen Jahren schwer enttäuscht hat.

Nun erbt Sally aber das Haus ihres Onkels in ihrem Heimatdorf und überlegt, dort noch einmal neu zu beginnen, was den restlichen Frauen der Familie nicht geheuer ist.

Mir hat es gefallen, beim Lesen zu den Frauen nach Schweden zu reisen und mehr über ihre Geschichte zu erfahren. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Atmosphäre und die Spannungen zwischen den Frauen einzufangen. Ihr Schreibstil war gut lesbar und sehr anschaulich und ich freue mich schon auf die weiteren Teile dieser Schweden-Saga, die drei Bände, die zu den verschiedenen Jahreszeiten spielen, umfassen soll.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Rückkehr nach Golden Hill

Golden Hill Touches
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Parker, mittlerweile Ende 20, hat im verschlafenen Örtchen Boulder Creek in Montana die Golden Hill Ranch gekauft, die früher seinen Großeltern gehörte, bis diese sie aufgrund der Erkrankung seines Großvaters ...

Parker, mittlerweile Ende 20, hat im verschlafenen Örtchen Boulder Creek in Montana die Golden Hill Ranch gekauft, die früher seinen Großeltern gehörte, bis diese sie aufgrund der Erkrankung seines Großvaters verkaufen mussten. Er will sie renovieren und dort zusammen mit seiner Schwester Reittherapie anbieten und seiner Großmutter ermöglichen, wieder dort zu leben. Bei der Dorfgemeinschaft stößt er aber auf wenig Begeisterung, da er, als er als Jugendlicher zuletzt bei seinen Großeltern auf der Farm war, Unruhe in den Ort gebracht hat. Und auch seine Jugendliebe Clay kann ihm seinen sehr spontanen Abgang damals nicht so recht verzeihen, obwohl es sie nicht kalt lässt, ihn plötzlich wiederzusehen.

Der Roman hat junge Erwachsene als Zielgruppe und bietet auf jeden Fall gute Unterhaltung, verbunden mit einem Ausflug ins wilde Montana. Parker und Clay sind grundsätzlich sympathisch und die Handlung ist, bis auf einige Details, halbwegs realistisch, wobei ich nicht so ganz nachvollziehen kann, warum Parker so viel Unmut der Bewohner begegnet, so schlimm fand ich sein Verhalten als Jugendlicher nicht, dass es nicht schon verjährt wäre. Für meinen Geschmack hätten die Liebesszenen auch etwas weniger explizit ausfallen und mehr der Phantasie überlassen können, aber das ist wohl typisch für dieses Genre. Ansonsten ist der Schreibstil angenehm lesbar und anschaulich, sodass man sich gut nach Golden Hill versetzen kann. Das Cover hätte für meinen Geschmack ruhig noch etwas mehr dazu beitragen können, dass man eine Vorstellung von der Ranch bekommt.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Eine unkonventionelle Frau

Eine Frage der Chemie
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Elisabeth Zott ist eine Chemikerin, deren Promotion daran gescheitert ist, dass sie sich gegen einen übergriffigen Vorgesetzten gewehrt hat, wofür sie dann aber die Konsequenzen zu tragen hatte und eine ...

Elisabeth Zott ist eine Chemikerin, deren Promotion daran gescheitert ist, dass sie sich gegen einen übergriffigen Vorgesetzten gewehrt hat, wofür sie dann aber die Konsequenzen zu tragen hatte und eine schlecht bezahlte Stelle annehmen musste, für die sie eigentlich überqualifiziert war. In den 50er Jahren lernt sie bei ihrer neuen Arbeit Calvin Evans kennen, einen Nobelpreiskandidaten und passionierten Ruderer, der sich Frauen gegenüber normalerweise sehr ungeschickt verhält, den Elisabeths Verstand aber ebenso fasziniert wie wie ihr Aussehen und der sie als Wissenschaftlerin respektiert.
Aber, das Schicksal meint es nicht gut mit den beiden und so ist Elisabeth irgendwann gezwungen, sich eine besser bezahlte Arbeit zu suchen und landet eher durch Zufall bei einer Kochsendung für Hausfrauen im Nachmittagsprogramm, die sie mit ihrer wissenschaftlichen Herangehensweise an alles aufmischt und so für Aufsehen sorgt, aber auch viele Frauen begeistert.

Mir hat der Roman gut gefallen, auch wenn der Beginn für meinen Geschmack stellenweise etwas gekürzt hätte werden können. Die Protagonistin ist eine sehr ungewöhnliche und vielschichtige Persönlichkeit und dennoch sympathisch, wie sie für das kämpft, was ihr wichtig ist. Die Handlung wies immer wieder neue Wendungen auf und die Geschichte war dadurch recht fesselnd. Der Schreibstil ließ sich gut lesen und ich fand es auch interessant, mehr über die 50er und 60er Jahre in den USA und insbesondere die Voraussetzungen für eine weibliche, sehr ambitionierte Naturwissenschaftlerin damals, zu erfahren. Die Covergestaltung wäre mir persönlich auf den ersten Blick zu düster gewesen, als dass sie sofort mein Interesse geweckt hätte.

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