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Veröffentlicht am 08.05.2021

Eine absolute Traumlektüre

Wohin mein Herz dich trägt
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In ihrem neuen Roman entführt uns die Autorin Jana Friese auf eine absolute Trauminsel, und zwar dürfen wir Sizilien besuchen. Schon beim Anblick des traumhaften Covers komme ich sofort ins Schwärmen und ...

In ihrem neuen Roman entführt uns die Autorin Jana Friese auf eine absolute Trauminsel, und zwar dürfen wir Sizilien besuchen. Schon beim Anblick des traumhaften Covers komme ich sofort ins Schwärmen und habe den Geruch von frischen Zitronen in der Nase.
Der Inhalt: Dass die frisch sitzengelassene Elena ihre Hochzeitsreise nun allein antritt, schein ein echter Glücksfall zu sein, als sie Gabriel kennenlernt. Der charismatische Arzt fasziniert sie, und während Elena mit ihm die atemberaubenden Vulkanlandschaften Siziliens erkundet, stehen ihre Gefühle auf einmal Kopf. Aber die Insel zeigt ihr nicht nur die schönen Seiten des Lebens, sondern konfrontiert Elena auch mit den schonungslosen Fakten zu den Flüchtlingen, die hier auf ihre Weiterreise ausharren. Sie beschließt Gabriel zu seiner Arbeit in ein Flüchtlingslager zu begleiten, um sich ein eigenen Bild zu verschaffen. In Windeseile holt sie die Realität der dort Gestrandeten ein. Als plötzlich ein schwerwiegender Vorwurf im Raum steht, finden sich Elena und Gabriel auf gegensätzlichen Seiten wieder, und Elena muss sich mit einer bitteren Frage auseinandersetzten: Ist Gabriel wirklich der Mann, für den sie in gehalten hat?
Wow! Was für eine Geschichte, die wirklich auch unter die Haut geht und die mich jetzt, auch nach Beendigung der Lektüre, weiter beschäftigt. Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen bin ich völlig in die Geschichte eingetaucht und dazu trägt natürlich der tolle Schreibstil der Autorin bei. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich auf Sizilien, besuche die kleine Stadt Taormina, genieße einen atemberaubenden Blick auf den Ätna und fühle mich einfach sofort wohl. Ich lerne eine liebenswerte Protagonistin kennen. Elena sucht nach einer großen Enttäuschung Zuflucht bei ihrer Familie in Italien. Herzlich wird sie von ihren Verwandten aufgenommen und lernt Gabriel kennen, der sie sofort fasziniert, der jedoch von einer dunklen Wolke umgeben ist. Irgendein Ereignis, das in der Vergangenheit liegt, scheint ihn zu belasten. Beeindruckt ist Elena von seiner Arbeit, die er im Flüchtlingslager leistet. Hier beschäftigt sich die Autorin mit einem Thema, mit dem wir oft konfrontiert werden und gibt uns einen Einblick, in die Arbeit der hier Beschäftigten. Wirklich hochinteressant und beeindruckend. Besonders die Flucht und der Lebensweg von Irmani, einem 16jährigen Flüchtlingsmädchen, das in der Geschichte auch eine tragende Rolle spielt, haben mich sehr berührt. Der Spannungsbogen ist einfach gigantisch, ich habe bis zum Ende mitgelitten, gehofft und gebangt und habe auf ein gutes Ende gehofft…
Eine berührende, unterhaltsame, beeindruckende Geschichte, die mir wunderbare Lesestunden beschert hat. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2021

Ein sensationeller Abschluss

Eine Sehnsucht nach morgen
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Auf dieses Buch habe ich mich schon riesig gefreut. Und das Finale der Ruhrpott-Saga aus der Feder der Bestsellerautorin Eva Völler ist einfach gigantisch.
Der Inhalt: Das Ruhrgebiet, 1968. Flowerpower, ...

Auf dieses Buch habe ich mich schon riesig gefreut. Und das Finale der Ruhrpott-Saga aus der Feder der Bestsellerautorin Eva Völler ist einfach gigantisch.
Der Inhalt: Das Ruhrgebiet, 1968. Flowerpower, Studentenbewegung, Arbeitskampf. Als Bärbel nach dem Medizinstudium in ihre Heimatstadt Essen zurückkehrt, spiegelt sich die Zerrissenheit der Gesellschaft auch in ihrer eigenen Familie wider: Die Schwester und der Schwager kämpfen mit Sorgen, für die es keine Lösung zu geben scheint. Ihr Bruder setzt mit politischen Aktionen seinen Zukunft aufs Spiel. Doch vor dem größten Problem steht Bärbel selbst, als sie den Mann widersieht, den sie früher für die Liebe ihres Lebens hielt…
Wow! Was für ein sensationelles Buch, in meinen Augen wieder ein Bestseller. Noch jetzt, nach Beendigung dieser Traumlektüre stehe ich immer noch unter Strom, der Spannungsbogen war einfach genial, ich konnte diese Lektüre einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin führt uns auch die politische Lage der damaligen Zeit bestens vor Augen. Es läuft alles wie ein Film vor meinen inneren Augen ab. Und schon nach dem Lesen der ersten Zeilen hatte ich das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen. Bärbel, die ich wirklich sehr bewundere – hat sie es doch geschafft Medizin zu studieren und Chirurgin zu werden – kehrt nach einer großen Enttäuschung in Hamburg wieder in ihre Heimatstadt Essen zurück. Hier muss sie feststellen, dass nicht nur sie mit Problemen zu kämpfen hat, sondern auch der Rest der Familie. Und die Ereignisse, die ihre Schwester, ihren Bruder betreffen, lassen sämtliche Emotionen in mir hochkommen. Ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und gebangt und manche Situationen sorgten auch für Gänsehautfeeling. Bärbel ist mir im Laufe der Zeit wirklich sehr ans Herz gewachsen und ich verstehen ihre Gefühle, als sie auf ihre alte große Liebe trifft. Und zwischen den beiden ist immer noch dieses Knistern, doch Klaus ist verheiratet, hat eine kleine Tochter und wohnt im Haus nebenan. Doch wie immer hält das Schicksal so manche Überraschung bereit…
Für mich ist diese herausragende Lektüre ein Meisterwerk, ein absolutes Lesehighlight, für das ich natürlich 5 Sterne vergebe. Ich habe damit. spannende, unterhaltsame und berührende Lesestunden verbracht. Das Cover finde ich super – es passt einfach perfekt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2021

Eine toller Dorfkrimi

Nur Helga schwamm schneller
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Dies ist nun der vierte Fall, indem mein Lieblingsermittlertrio aus dem Saarland Oberkommissar Jupp, seine Frau Inge und Oma Käthe auf Verbrecherjagd gehen. Und auch dieses Mal ist wieder einiges geboten.
Der ...

Dies ist nun der vierte Fall, indem mein Lieblingsermittlertrio aus dem Saarland Oberkommissar Jupp, seine Frau Inge und Oma Käthe auf Verbrecherjagd gehen. Und auch dieses Mal ist wieder einiges geboten.
Der Inhalt: Ach, du mein lieber Schwan! Oma Käthes Freundin verkündet der versammelten Familie, dass sie ihr Backwaren-Imperium verkaufen will. Kurz darauf wird die Seniorin tot aus ihrem Pool gefischt. Blöder Zufall oder eiskalter Mord? Oberkommissar Jupp Bakes steckt knietief im Ermittlungsschlamassel, denn die komische Unternehmerfamilie hat so manche Wasserleiche im Keller. Dabei liegen die Nerven des Dorfpolizisten eh schon blank, ein Ehe-Aus überschattet seine intensive Spurensuche und bei Gattin Inge köchelt die Eifersucht. Ein spektakulärer Fall - auch rein vom Emotionalen her. Und weil Käthe in ihrer Trauer total abdriftet, findet ein Krisenmanagement á la Bakes statt: Die Oma braucht eine Delfintherapie……
Einfach wieder spitze! Der Schreibstil des Autors ist einfach spitzenmäßig. Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen hatte ich ein Grinsen im Gesicht, denn vor meinem inneren Auge liefen durch die tollen Beschreibungen, herrliche Bilder ab. Die Bakes sind einfach eine ganz besondere Familie, allen voran Oma Käthe, die ich seit dem ersten Buch des Autors ins Herz geschlossen habe. Sie ist einfach ein Unikat und sorgt mit ihren 81 Jahren und ihrer Darstellung der Dinge aus ihrer Sicht für große Erheiterung beim Lesen. Man hat ja einfach das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen, die mir bestens vertraut sind. Und Hauptkommissar Jupp Bakes bei seiner Ermittlungsarbeit zu begleiten, ist immer ein ganz besonderes Highlight, denn langweilig wird es keine Sekunde. Und natürlich mischen ja auch seine beiden Damen kräftig mit. Und der Clan des Backwaren-Imperiums hat es ja faustdick hinter den Ohren. Der Spannungsbogen ist wieder klasse und ich habe Jupp fleißig bei der Verbrecherjagd, die uns immer wieder auf eine neue Fährte gebracht hat, begleitet. Wieder ein tolles Gesamtpaket, das mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat.
Ein spannender und unterhaltsamer Dorfkrimi, bei dem die Lachmuskeln ab und an kräftig strapaziert wurden. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Fall des Ermittlertrios.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2021

Eine aufregendes Abenteuer in Bretagne

Bretonischer Zitronenzauber
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Dies ist der erste Roman, den ich von der Autorin Hannah Luis gelesen habe. Sie mit mich auf einer abenteuerliche Reise in eine der schönsten Gegenden Frankreichs mit, und zwar in die Bretagne.
Der Inhalt: ...

Dies ist der erste Roman, den ich von der Autorin Hannah Luis gelesen habe. Sie mit mich auf einer abenteuerliche Reise in eine der schönsten Gegenden Frankreichs mit, und zwar in die Bretagne.
Der Inhalt: Wenn Mona an ihre verstorbene Großmutter denkt, ist es noch immer, als läge der Duft von frisch gebackenem Kuchen in der Luft. In Omas Josefines Nachlass findet sie ein Rezept für eine ganz besondere Zitronentorte von ihrer Urgroßmutter Helene. Auf der Rückseite des vergilbten Papiers: eine Liste mit Mädchennamen – darunter auch Josefine – und der Hinweis auf eine Pension in der Bretagne. Könnte das endlich eine Spur zu ihrem unbekannten Urgroßvater sein? Spontan macht sich Mona mit Hund Flint auf nach Frankreich, um das Rätsel u lösen. An der malerischen bretonischen Küste, umgeben von Crepes, Tartes und Cidre wandelt sie auf den Spuren von Helene, sucht nach dem Ursprung des Rezepts und verliebt sich schließlich nicht nur in die wilde Landschaft…
Ich habe meine Reise nach Frankreich sehr genossen, dies war auch besonders durch die herrlichen Landschaftsbeschreibungen der Autorin möglich. Ich genieße die Fahrt durch das Land und verbringe mit unseren liebenswerten Protagonistin Mona und ihrem Hund Flint eine traumhafte und spannende Zeit in der Bretagne, die auf mich eine besondere Wirkung hat. Die verspielte Landschaft, die kleinen Dörfer und der tosende Atlantik ein ganz tolles Erlebnis. Und ein aufregendes Abenteuer habe ich mit Mona erlebt. Neugierig geworden durch alte Schriftstücke, die sie nach dem Tod von Oma Fine auf deren Speicher gefunden hat, macht sie sich auf eine Entdeckungsreise. Sie lernt wunderbare Menschen, von denen ich mir jeden einzelnen bildlich vorstellen kann, kennen und die Einzigartigkeit der Bretonen, die ein besonderes Volk sind. Allen voran Louan, der sie mit seiner schroffen Art etwas abschreckt, sich jedoch im Laufe der Zeit verändert und mir immer sympathischer wird und das nicht nur mir. Besonders den Duft der Zitronentorte und den vielen anderen Leckereien, die Mona dann mit einer neuen Bekannten in deren Backstube gezaubert hat, habe ich noch in der Nase. (klasse finde ich, dass es viele interessante Rezepte im Anhang des Buches gibt). Und zu guter Letzt führt das Rezept der Cehes Zitronentorte zu einem unglaublichen Geheimnis, eine Entdeckung die einen weiteren Einfluss auf Monas Leben nimmt.
Einfach unglaublich – eine absolute Gute-Laune-Wohlfühlgeschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Schon das Cover versetzt mich in ein Sommer-Sonne-Urlaubsfeeling. Ich habe mit dieser Lektüre, für die ich sehr gerne 5 Sterne vergebe, Traumlesestunden verbracht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2021

Eine beeindruckende Lektüre

Die Mitternachtsbibliothek
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„Die Mitternachtsbibliothek“ – bei dieser Lektüre sticht schon das besondere Cover ins Auge – aus der Feder des Bestsellerautors Matt Haig, ist eine ganz berührende Geschichte. Matt Haig ist in meinen ...

„Die Mitternachtsbibliothek“ – bei dieser Lektüre sticht schon das besondere Cover ins Auge – aus der Feder des Bestsellerautors Matt Haig, ist eine ganz berührende Geschichte. Matt Haig ist in meinen Augen auch ein ganz besonderer Autor, der selbst im Dunkeln das Helle im Leben sieht. Mit seinen Romanen, die feinfühlig die Facetten der menschlichen Psyche auslotsen, erreicht er ein Millionenpublikum.
Der Inhalt: Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gefüllt mit all den Leben, die du hättest führen können. Alles, was du jemals bereut hast, könntest du ungeschehen machen. Genau dort findet sich unsere Protagonistin Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesem Ort zwischen Raum und Zeit, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, hat sie plötzlich die Möglichkeit, all das zu ändern, was sie aus der Bahn geworfen hat. Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß dass es nicht das eigene ist?
Wow! Was für eine unter die Haut gehende Lektüre. Der Autorin hat schon einen ganz besonderen Schreibstil, der einen von Anfang mitreißt. Was muss alles passieren, dass man soweit kommt wie Nora. Bei ihr trifft ein einschneidendes Ereignis nach dem anderen ein, die verliert ihren Job im Plattenladen, der Kontakt zu ihrer besten Freundin in Australien und zu ihrem Bruder ist fast völlig abgerissen und dann stirbt auch noch ihre Katze. Irgendwie kann ich mich in Nora hineinversetzen, sie fühlt nichts mehr außer Einsamkeit und Verzweiflung und beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzen. Hochdramatisch erleben wir ihre letzten Tage und nach ihrem Selbstmordversuch landet sie plötzlich in der Zwischenwelt – der Mitternachtsbibliothek. Jetzt wird es in meinen Augen mystisch. Sie trifft auf ihre ehemalige Schulbibliothekarin Mrs. Ehm, diese zeigt ihr unzählige Bücherregale mit all den Leben, die Nora hätte führen können. Doch wäre sie in einem dieser Leben glücklich geworden? Oft denkt man sich vielleicht wie das eigene Leben verlaufen wäre, hätte man irgendwann eine andere Abzweigung genommen. Doch wäre man glücklicher geworden?
Eine wirklich einzigartige Lektüre über das Leben, über Entscheidungen, die wir bereuen, die uns jedoch zu dem Menschen gemacht haben, der wir sind. Einfach klasse. Gerne vergebe ich für diese tolle Lektüre, die mir unterhaltsame und nachdenkliche Lesestunden beschert hat, 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere