Der Kreis schließt sich mit diesem dritten Band ...
Vielleicht können wir glücklich seinMit „Vielleicht können wir glücklich sein“ schließt sich der Kreis rund um Klara und ihre Familie aber auch um die Gegenwart, in der Klaras Enkelin Isabell versucht die Vergangenheit ihrer Großmutter aufzuarbeiten. ...
Mit „Vielleicht können wir glücklich sein“ schließt sich der Kreis rund um Klara und ihre Familie aber auch um die Gegenwart, in der Klaras Enkelin Isabell versucht die Vergangenheit ihrer Großmutter aufzuarbeiten. Was für einen Schatz ihr ihre Oma hinterlassen hat, wird ihr schnell klar, als sie die vielen Kassetten findet, auf denen Klara ihre Lebenserinnerungen gesprochen hat, die Alexa Hennig von Lange auch schon in den ersten beiden Bänden der Trilogie in Teilen verarbeitet hat.
Doch auch ein Brief findet sich schließlich, in dem ihr Großvater Täve seiner Frau berichtet, dass er die angenommene jüdische Tochter Tolla in einem Treck in Richtung Konzentrationslager sah. Gepeinigt von Schuldgefühlen versucht Klara sich selbst und ihre vier Kinder durch den Krieg zu bringen …
Dass die im Buch beschriebenen Ereignisse auf wahren Begebenheiten beruhen und das Leben der Großmutter der Autorin beschreiben, machte die Geschichte für mich als Leserin noch viel intensiver als sie sowieso schon war. Die Ereignisse erklären wiederum ganz wunderbar, warum Klara schließlich zu der recht unnahbaren, fast gefühlskalt wirkenden Frau wurde, die sie nach dem Krieg war.
Der ruhige Schreibstil wirkt eindringlich, ohne belehrend zu sein wofür ich gerne diesmal gerne vier Sterne und eine Leseempfehlung vergebe. Eine sehr bewegende Lebensgeschichte!