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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2026

Eine berührende Reise zu Selbstliebe und Sichtbarkeit

Mit anderen Augen
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Das Buch „Mit anderen Augen“ von Jane Tara ist ein eindringliches Plädoyer für Selbstliebe und Selbstwert.
Tilda Finch ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Mit ihrer Firma This Is A Sign verkauft sie motivierende ...

Das Buch „Mit anderen Augen“ von Jane Tara ist ein eindringliches Plädoyer für Selbstliebe und Selbstwert.
Tilda Finch ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Mit ihrer Firma This Is A Sign verkauft sie motivierende Werbeartikel und inspirierende Memes. Doch eines Tages macht sie eine verstörende Entdeckung. Ihr kleiner Finger ist verschwunden. Bei einem Arztbesuch erfährt sie schließlich die erschütternde Diagnose. Sie leidet an der unheilbaren Krankheit „Unsichtbarkeit“, die in vier Phasen verläuft.
Zunächst bricht für Tilda eine Welt zusammen. Doch ihre Freundin Leith setzt alle Hebel in Bewegung und verschafft ihr einen Termin bei Selma, einer Therapeutin, die selbst einst an dieser Krankheit litt, geheilt wurde und nun anderen Betroffenen hilft. Für Tilda beginnt damit eine herausfordernde Reise zu sich selbst, hinaus aus ihrer Komfortzone und hinein in die Auseinandersetzung mit ihren eigenen Ängsten, negativen Glaubenssätzen und ihrem mangelnden Selbstwertgefühl. Nur wenn sie lernt, sich selbst anzunehmen und zu lieben, hat sie eine Chance auf Heilung.
Die von ihrer Ärztin empfohlene Selbsthilfegruppe erweist sich dabei allerdings eher als wenig hilfreich. Umso schöner ist es, Tilda auf ihrem Weg mit all seinen Höhen und Tiefen zu begleiten. Die Geschichte ist zugleich warmherzig, humorvoll und berührend erzählt. Besonders die humorvollen Szenen sorgen dafür, dass das Buch trotz seiner ernsten Themen nie zu schwer wirkt.
Mich hat die Geschichte sehr inspiriert, und ich konnte viele positive Gedanken daraus für mich selbst mitnehmen. Auch die metaphorische Darstellung der „Unsichtbarkeit“ fand ich äußerst gelungen und nachvollziehbar. Denn tatsächlich erleben viele Frauen ab einem gewissen Alter, dass sie beruflich oder gesellschaftlich zunehmend übersehen oder nicht mehr als Frauen wahrgenommen werden.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Lesevergnügen mit einer wichtigen Botschaft und viel Tiefgang, daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Turbulentes Dino-Abenteuer

Hilfe, zu viele Saurier!
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Schon das Cover von „Hilfe, zu viele Saurier!“ von Mars-Leo Frei macht sofort klar, dass es hier alles andere als langweilig wird. Die witzigen Schwarz-Weiß-Illustrationen ziehen sich durch das ganze Buch ...

Schon das Cover von „Hilfe, zu viele Saurier!“ von Mars-Leo Frei macht sofort klar, dass es hier alles andere als langweilig wird. Die witzigen Schwarz-Weiß-Illustrationen ziehen sich durch das ganze Buch und lockern den Text herrlich auf.
Sören hat ein klares Ziel, er möchte unbedingt mit seinem coolen Klassenkameraden Tommy befreundet sein. Also präsentiert er ihm stolz seine neueste Errungenschaft, nämlich ein „Giganten-der-Urzeit“-Set vom Flohmarkt. Leider hält sich Tommys Begeisterung stark in Grenzen, und Sören verbannt das Set enttäuscht in den Keller. Am nächsten Morgen folgt jedoch die Überraschung. Tommy ruft an und berichtet, dass ein Brontosaurus aus seinem Pool trinkt. Sören tippt zunächst auf einen Aprilscherz, bis plötzlich auch noch vier Velociraptoren auftauchen. Spätestens da ist klar, dass das alles andere als ein Witz ist.
Gemeinsam mit Sörens schlauer kleiner Schwester Fine versuchen die beiden Jungs, sich vor den Dinos in Sicherheit zu bringen und gleichzeitig einen Plan zu schmieden, wie sie die urzeitlichen Besucher wieder loswerden können.
Die Geschichte ist gespickt mit Wortwitz, Humor und einer ordentlichen Portion Spannung. Besonders schön ist der Zusammenhalt der Kinder. Selbst Sören erkennt, dass seine vermeintlich nervige kleine Schwester ihm ganz schön fehlen würde, wenn sie nicht mehr da wäre.
Ein echtes Highlight ist Fine. Ihre schlagfertigen, oft erstaunlich klugen Kommentare sitzen jedes Mal perfekt und sorgen für viele Lacher. Gleichzeitig wachsen die Kinder über sich hinaus. Vor allem Sören entwickelt im Laufe der Geschichte mehr Mut, den er in diesem turbulenten Abenteuer auch dringend braucht.
Fazit: Eine witzige, spannende Geschichte mit tollen Illustrationen und liebenswerten Figuren. Absolute Empfehlung für diese neue Reihe! Und jetzt bin ich schon gespannt auf den nächsten Band, wo es zu viel von etwas gibt, vielleicht Zaubereulen?

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Nette Sommerlektüre

Amalfi Mortale. Kein Urlaub ohne Mord
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Der Cozy Crime „Amalfi Mortale. Kein Urlaub ohne Mord“ von Catherine Mack entführt seine Leser an die sonnige Amalfiküste – mit viel Lokalkolorit, traumhaften Schauplätzen und reichlich Limoncello Spritz.
Im ...

Der Cozy Crime „Amalfi Mortale. Kein Urlaub ohne Mord“ von Catherine Mack entführt seine Leser an die sonnige Amalfiküste – mit viel Lokalkolorit, traumhaften Schauplätzen und reichlich Limoncello Spritz.
Im Mittelpunkt steht die Bestsellerautorin Eleanor Dash, die zu einer Lesereise nach Italien aufbricht. Gemeinsam mit anderen Autoren und einem begeisterten Fanclub sucht sie dort Inspiration für den finalen Band ihrer erfolgreichen Krimireihe. Ihr erklärtes Ziel ist, ihren Serienhelden Connor sterben lassen, ausgerechnet jenen Charakter, der sie auf dieser Reise begleitet und der der heimliche Liebling ihrer Leserschaft ist.
Doch was zunächst wie eine kreative Idee klingt, nimmt schnell eine ganz andere Wendung. Plötzlich scheint jemand Connor tatsächlich nach dem Leben zu trachten, und auch Eleanor gerät ins Visier. Bald ist klar, dass der Täter sich unter den Teilnehmern der Lesereise befinden muss. Als ein erster Hauptverdächtiger auftaucht und kurz darauf selbst ermordet wird, beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel. Die Frage ist nun: Wem kann man noch trauen?
Die Handlung ist detailreich und wird aus Eleanors Autorenperspektive erzählt, wodurch ein raffinierter „Krimi im Krimi“ entsteht. Besonders auffällig sind die zahlreichen humorvollen Fußnoten, die zusätzliche Informationen und gelegentlich auch kleine Spoiler liefern. Anfangs sorgen sie für Unterhaltung, wirken im weiteren Verlauf jedoch etwas überladen und bremsen stellenweise den Lesefluss.
Insgesamt bietet der Roman eine unterhaltsame Urlaubslektüre, die vor allem durch ihre atmosphärische Darstellung der malerischen Amalfiküste punktet.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Chaotisches BFF-Drama in Tagebuchform

Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse
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Schon das Cover und die besondere Haptik des Comicromans „Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse“ von Kom Tomsic und Mark Parisi stechen sofort ins Auge und machen Lust aufs Lesen.
Charli und Alex sind ...

Schon das Cover und die besondere Haptik des Comicromans „Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse“ von Kom Tomsic und Mark Parisi stechen sofort ins Auge und machen Lust aufs Lesen.
Charli und Alex sind beste Freunde, zumindest waren sie das. Denn mit dem Start in die 5. Klasse ändert sich plötzlich alles. Alex hat offenbar gegen eine der wichtigsten BFF-Regeln verstoßen. Das Problem daran? Er hat keine Ahnung, was er falsch gemacht hat. Von einem Tag auf den anderen herrscht zwischen den beiden fast Funkstille. Ob sich ihre Freundschaft wieder kitten lässt?
Die Geschichte wird auf wunderbar humorvolle und zugleich liebenswerte Weise erzählt. In abwechselnden Tagebucheinträgen schildern Charli und Alex ihre jeweilige Sicht der Dinge, und man erkennt sofort, wer gerade „spricht“. Während Alex’ Einträge eher schlicht gehalten, dafür aber mit witzigen Comics versehen sind, glänzen Charlis Seiten mit Zierschrift und liebevollen, verschnörkelten Details.
Besonders gelungen ist der Blick auf ein und dieselbe Situation aus zwei Perspektiven, Missverständnisse sind dabei natürlich vorprogrammiert. Und man merkt schnell: Eigentlich wäre alles ganz einfach, wenn die beiden nur miteinander reden würden.
Für mich ist dieser schräge Comicroman eine absolute Empfehlung und ich hoffe sehr, dass es bald eine Fortsetzung geben wird.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Eine turbulente RomCom mit Herz und Humor

Annie Knows Everything
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Ich habe das herrlich chaotische und zugleich witzige Buch „Annie Knows Everything“ von Rachel Wood förmlich verschlungen, schon das Cover hat mich sofort angesprochen.
Die Geschichte ist fesselnd und ...

Ich habe das herrlich chaotische und zugleich witzige Buch „Annie Knows Everything“ von Rachel Wood förmlich verschlungen, schon das Cover hat mich sofort angesprochen.
Die Geschichte ist fesselnd und humorvoll erzählt und bietet genau die richtige Mischung aus Romantik und Chaos. Annie ist jemand, der Probleme nicht ignorieren kann. Sobald sich eines zeigt, greift sie ein und landet dabei regelmäßig in Fettnäpfchen, die teils ziemlich dramatische Konsequenzen haben.
Nachdem sie von der Tech-Firma, in der sie arbeitet, gekündigt wird, gelingt es ihr mit Hilfe ihrer besten Freundin Carrie aus der HR-Abteilung, sich einen Job in der Data-Strategy-Abteilung zu erschleichen, obwohl sie dafür denkbar ungeeignet ist.
Doch Annie wäre nicht Annie, wenn sie nicht auch ihren attraktiven und sympathischen zukünftigen Chef Connor davon überzeugen könnte, dass sie dennoch eine Bereicherung für das Team ist. Als Programmiererin kann sie zwar nicht glänzen, aber sie ist fest entschlossen, ihren Beitrag zu leisten, indem sie ihre eigenen Stärken einsetzt. Mit den anstehenden Umstrukturierungen im Unternehmen ist das Chaos ohnehin vorprogrammiert.
Zusätzlich verfolgt Annie eine ganz persönliche Mission. Sie will um jeden Preis die Hochzeit ihrer Schwester mit Dan verhindern, nachdem dieser eine Affäre mit einer Kollegin hatte.
Annie ist unglaublich liebenswert und handelt meist intuitiv aus den besten Absichten heraus, auch wenn sie dabei oft übers Ziel hinausschießt. Frei nach dem Motto: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
Die besondere Anziehung zwischen ihr und Connor ist von Anfang an spürbar, und ihre schlagfertigen Wortgefechte gehören definitiv zu den Highlights der Geschichte. Connor ist charmant, verständnisvoll und einfach der Typ Mann, den man sich nur wünschen kann.
Für mich war dieses Buch eine absolute Wohlfühllektüre, die ich kaum aus der Hand legen konnte. Eine humorvolle RomCom, die ich für entspanntes, unterhaltsames Lesevergnügen nur wärmstens empfehlen kann.

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