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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2020

Spannend, aber nicht ganz schlüssig

Der Spiegelmann
1

Ein Mädchen verschwindet und wird später tot aufgefunden und eine Familie verliert im Urlaub durch einen Unfall ihr in etwa gleichaltriges jugendliches Kind, aber ist dieser Verlust die einzige Parallele ...

Ein Mädchen verschwindet und wird später tot aufgefunden und eine Familie verliert im Urlaub durch einen Unfall ihr in etwa gleichaltriges jugendliches Kind, aber ist dieser Verlust die einzige Parallele zwischen den Familien?

Am Anfang des Buches wechselte der Schauplatz so oft, dass ich Schwierigkeiten hatte, alles in Verbindung zu bringen, aber das hat das Buch auch wiederum spannend gemacht. Es gab einige sehr brutale Szenen, die mich haben extrem mitleiden lassen. Das Buch ist daher sicherlich nichts für sehr zart besaitete Gemüter, aber sehr anschaulich geschrieben.

Es gab einige Szenen, die sich mir nicht erschlossen haben. Sie waren anscheinend dazu da, um Spannung aufzubauen und den Leser in die Irre zu führen.Manchmal fand ich das auch verwirrend.

Das Buch alles in allem ist sehr spannend geschrieben, aber manchmal in sich nicht ganz schlüssig. Für meinen Geschmack kamen zu viele Personen und Schauplätze darin vor, was es etwas unübersichtlich macht.

Das Ende ist überraschend, aber wirft auch viele Fragen der Nachvollziehbarkeit auf.

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Veröffentlicht am 02.06.2020

Liebesroman oder doch ein Märchen

Die Liebe fällt nicht weit vom Strand
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Ehrlich gesagt, konnte mich nicht so richtig entscheiden, ob ich das Buch der Sparte Liebesroman oder Märchen zuordnen sollte. Es ist verständlich geschrieben, liest sich sehr flüssig und vermittelt eine ...

Ehrlich gesagt, konnte mich nicht so richtig entscheiden, ob ich das Buch der Sparte Liebesroman oder Märchen zuordnen sollte. Es ist verständlich geschrieben, liest sich sehr flüssig und vermittelt eine totale Leichtigkeit, aber trotzdem fand ich es an so mancher Stelle etwas überzogen.
Der herrlich verschrobenenen und tollpatschigen Protagonistin passieren viele Missgeschicke. Sie wirkt unglaublich chaotisch, aber auch ungemein sympathisch. Und trotz aller Hindernisse tut und sagt sie fast immer die richtigen Dinge und hat die besten Freunde. Damit es nicht ganz zu harmonisch ist, ist ihre Mutter gerade vor einem Jahr gestorben und sie leidet unter einer Verdauungsstörung. Sie hat zwar den falschen Beruf ergriffen um es ihrem Vater recht zu machen und war die AußenseiterIn In der Schule und trotzdem läuft ihr Leben auf wunderbare Weise perfekt.
Und aus diesem Grund möchte man so manches Mal während des Lesens mit ihr tauschen und wünscht sich vor lauter „Ohhs“ und „Wows“ in ihr Leben hinein.
Manchmal kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus vor lauter Perfektion und das hat mich an der ganzen humorvoll geschriebenen Geschichte ein wenig gestört, aber ansonsten empfehle ich es jedem, der beim Lesen einfach nur mal kurz abtauchen möchte und auf Tiefgang verzichten kann.
Dieses Buch kann als unterhaltsame Sommerlektüre im Urlaubskoffer mitreisen.

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