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Veröffentlicht am 22.09.2025

Mystik in Schottland

Clydesdale Castle
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Du liebst mystische Legenden, faszinierende Landschaften und Romance? Dann begebe dich auf die Isle of Skye, lerne Katie auf Clydesdale Castle und Flynn auf Heaven's Hill kennen und erleben ein Abenteuer, ...

Du liebst mystische Legenden, faszinierende Landschaften und Romance? Dann begebe dich auf die Isle of Skye, lerne Katie auf Clydesdale Castle und Flynn auf Heaven's Hill kennen und erleben ein Abenteuer, das den Auftakt einer fesselnden Dark Academia Reihe gibt.

"Clydesdale Castle- Gespalten" von Tina Kallscheuer bringt nicht nur ein wunderschönes dunkelblaues Cover mit sich, sondern auch Schottlands mystische Welten.

Katie ist neu auf dem Internat Clydesdale Castle, während Flynn Schüler des Internats Heaven's Hill ist. Beide Schulen konkurrieren jährlich miteinander in Turnieren. Doch mysteriöse Begebenheiten lassen die Schüler nicht nur näher zueinander finden, sondern sie müssen sich einigen Herausforderungen stellen, die gefährlicher sind als sie ahnen.

Tina Kallscheuer startet mit dem ersten Band auf ruhige und doch durch ihren wunderbaren Schreibstil fesselnde Weise. Allein die Beschreibungen Schottlands lassen die Geschichte um das Geheimnis und die Rivalität der Internate umso lebendiger werden. Katie habe ich direkt in mein Herz geschlossen und Flynn ebenso. Die Leser erleben die mystische Story immer im Wechsel aus Katies und Flynns Sicht.

Sowohl auf Clydesdale Castle als auch Heaven's Hill gibt es Traditionen, überraschende Augenblicke und viel zu entdecken. Mit Verlauf der Geschichte wird es immer spannender und dunkler.

Ein gelungener Auftakt einer vielversprechenden Trilogie: Clydesdale Castle - Gespalten.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Von Unkraut und gefährlichen Ranken

Flora Magica (Band 2) - Die Gabe der bösen Kräuter
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"Flora Magica" - eine Fantasy-Reihe, die nicht nur Kinder begeistert - ist zurück!

Der zweite Band ist atemberaubend. In "Flora Magica - Die Gabe der bösen Kräuter" von Vanessa Walder, erschienen im ...

"Flora Magica" - eine Fantasy-Reihe, die nicht nur Kinder begeistert - ist zurück!

Der zweite Band ist atemberaubend. In "Flora Magica - Die Gabe der bösen Kräuter" von Vanessa Walder, erschienen im Loewe Verlag, treffen wir einer auf die Zwillingsgeschwister Avia und Zacharias sowie Tierra und Sol, die immer mehr in ihre Aufgaben als Hüter magischer Pflanzen hineinwachsen. Ihre erste verbotene Lieferung kostbarer Samen steht bevor, dessen Rätsel gelöst werden will. Zudem ist da noch die skrupellose Firma Novoceros, die das Geheimnis der Kinder bedroht.

Das wunderschöne, dunkle Nachtcover gibt einen Blick frei auf eine der atemberaubenden Szenen des Buches:Tierra, eingehüllt in einem Blatt, auf der Feuerranke.Da möchte man sofort lesen.

Auch im Inneren verzaubert das Buch wieder mit seinen ausdrucksstarken Illustrationen, die von Marie Beschoner stammen.

Vanessa Walder hat es geschafft, dem erdenden Lesestil aus Band 1 treu zu bleiben und trotzdem die Geschichte lebendig und fesselnd zu gestalten. Es empfiehlt sich, mit Band 1 zu starten, denn die Ereignisse dort sind wichtig, um alles gut zu verstehen - auch wenn es am Anfang von Band 2 durch Oma Floras Brief eine gute Einführung gibt.

Besonders schön und interessant sind auch wieder die extra Buchseiten mit den magischen Pflanzen. In der Geschichte selbst gibt es viel zu entdecken. Vor allem aber wird deutlich: Es gibt keine Unkräuter! Nur weil wir sie nicht verstehen, haben sie dennoch ihre Gaben und ihren Platz im Kreislauf der Natur. Zudem stecken im Buch wahre Weisheiten des Lebens. Man kann sich wieder gut in Avia, Zacharias, Tierra und Sol hineinversetzen. Ihre Entwicklungen mit den Höhen und Tiefen um den Schutz der magischen Pflanzen, aber auch bei normalen Alltagssituationen mit Zweifeln, Ängsten und Gefühlen, machen Mut.

Ich möchte diese besondere Reihe nicht nur Kindern ab 10 Jahren ans Herz legen, sondern auch den Erwachsenen. Man kann hier so viel lernen und ein besseres Verständnis für unsere Natur, unsere Pflanzen und auch Mitmenschen bekommen.

"Flora Magica - Die Gabe der bösen Kräuter" ist eine Herzensempfehlung. Eins noch: Achte beim Lesen auf den Gedankenfresser Nox, der mir ans Herz gewachsen ist mit seiner einzigartigen Art.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Tödliche Gefahr

Die wilden Pferde von Rydal Hill - Flammendes Tal, Bd. 3
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Lang habe ich den dritten Band dieser Reihe ersehnt: "Die wilden Pferde von Rydal Hill - Flammendes Tal" von Theresa Czerny, erschienen im magellan Verlag.

Achtung, wer die Reihe noch nicht kennt, könnte ...

Lang habe ich den dritten Band dieser Reihe ersehnt: "Die wilden Pferde von Rydal Hill - Flammendes Tal" von Theresa Czerny, erschienen im magellan Verlag.

Achtung, wer die Reihe noch nicht kennt, könnte gespoilert werden!

Im dritten Band erwarten die Leserinnen das packende Ende um den mysteriösen Fluch, der Val und ihre Freunde in seinen Bann hält. Jeder von ihnen ist durch die Freundschaft bzw Partnerschaft zu Ben drin verwickelt und sucht nach einer Lösung. Doch alles kommt so anders als die Freunde dachten und plötzlich steht nicht nur mehr Bens und das Leben der Fellponys auf dem Spiel.

Zunächst einmal ist das Cover einfach wieder ein Traum! Mit seinen Blüten auf dem schwarzen Hintergrund passt es perfekt zu seinen Vorgängern, die man übrigens unbedingt der Reihe nach beginnend mit Band 1 gelesen habe sollte.

Auf rund 495 Seiten nimmt uns Theresa Czerny wieder nach Rydall Hill, dessen Umgebung mir schon so vertraut erscheint. Das ist dem wunderbar lebendigen und doch fast malerischen Schreibstil der Autorin zu verdanken. Beim Lesen entsteht das Gefühl, man wäre selbst vor Ort.

Die Reihe ist nicht nur etwas für Pferdeliebhaber, sondern auch für jene, die es lieben rätselhafte und mysteriöse Begebenheiten zu entschlüsseln. Das Jugendbuch hält hier einige Überraschungen parat und bei so vielen Seiten haben sich auch mal kleine Fehler eingeschlichen, die die Story aber nicht mindern. Es zeigt eher einen gewissen Charme un̈d passt zu den rasanten Ereignissen, die Vals Leben ein reinsten Chaos werden lassen - voll Herausforderungen, Gefahren, Herzschmerz.

Aber auch kleine Ruhepausen in der wunderschönen Landschaft, neue und alte Bekannte - ich sage nur Georgie - und bewegende Pferdeszenen sind mit dabei. Wer es nicht gut ertragen kann, wenn Ponys etwas zutstößt, sollte achtsam lesen.

Für mich persönlich war dieser Band auch wieder heilsam, was die Pferdeszenen angeht. Ich habe mit Val geweint und gelacht, bei so mancher Szene um das Leben der Protas gebangt oder geschmunzelt.

Auch die Entwicklung der Charaktere war faszinierend beschrieben und geben auch ein Stück Mut mit auf dem Weg, daran zu glauben, dass es immer weitergeht - egal wie auswegslos die Situation erscheint.

"Die wilden Pferde von Rydal Hill - Flammendes Tal" ist auf seine Weise magisch und eine Herzensempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Von der Zauberkraft, die in dir steckt.

Ein Einhorn namens Oktober
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Ein junges Einhorn auf der Suche nach seiner besonderen Zauberkraft - eine wunderbare Idee, die da in dem Bilderbuch "Ein Einhorn namens Oktober" von Maria Höck und Juliana Kralik umgesetzt wurde. Erschienen ...

Ein junges Einhorn auf der Suche nach seiner besonderen Zauberkraft - eine wunderbare Idee, die da in dem Bilderbuch "Ein Einhorn namens Oktober" von Maria Höck und Juliana Kralik umgesetzt wurde. Erschienen ist das Buch bei arsedition.

Auf den ersten Blick ist das Cover warmherzig und wunderschön mit seinen Herbsttönen und den Blätterranken, die goldene Elemente haben. Das Einhorn wirkt süß, doch seìn Auge wirkt einfach zu riesig und es fehlt ihm an Aussdruckskraft.

Die Geschichte ist zauberhaft. Das junge Einhorn Oktober kann es kaum erwarten, an seinem ersten Geburtstag seine magische Kraft zu entdecken. Doch ausgerechnet bei Oktober geschieht erst einmal nichts. So macht es sich mit einem Eichhörnchen auf die Suche danach.

Maria Höcker schreibt Oktobers Geschichte warmherzig, berührend und kindgerecht. Sie vermittelt mit viel Herz und auch Humor, dass jede*r von uns eine Gabe in sich trägt und dass es sich lohnt, diese zu entdecken.

Das Bilderbuch wird offiziell ab 3 Jahre empfohlen. Der Text und auch die meisten Sätze sind jedoch mitunter für das Alter viel zu lang. Mit drei Jahren braucht es da kurze, knappe Texte. Kinder in dem Alter entwickeln ihr Selbstbild, lernen Sprache gerade erst richtig kennen. Daher empfehle ich es ab 4 - 5 Jahren.

Die Illustrationen sind an und für sich sehr schön und wirken malerisch. Auch hier gefällt es mir, dass die Farben warm wirken. Doch leider fehlen mir der starke emotionale Ausdruck der Charaktere. Durch die zu großen Augen kommen die Emotionen einfach nicht so rüber. Ja, da wird gelächelt und einem Mädchen Rollen die Tränen über das Gesicht. Da entsteht eine kognitive Verknüpfung. Doch so wirklich berührt haben mich die Szenen nur durch den Text.

Insgesamt ist "Ein Einhorn namens Oktober" dennoch ein wertvolles Kinderbuch, daher gibt es vier knappe Sterne. Möge es genau die richtigen Kinderherzen erreichen.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Ein Sommer der Veränderung

Der Garten der kleinen Wunder
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"Der Garten der kleinen Wunder" von Patricia Koelle-Wolken ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach wunderbar!

Der Roman handelt von Toja, eigentlich Victoria, die ihre Gedanken lieber in Bildern als ...

"Der Garten der kleinen Wunder" von Patricia Koelle-Wolken ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach wunderbar!

Der Roman handelt von Toja, eigentlich Victoria, die ihre Gedanken lieber in Bildern als in Worte ausdrückt und nach einer Lebenskrise ihr Zuhause am Stadtrand fand. In ihrem Garten trifft sie an dessen Zaun auf die vierzehnjährige Vica, deren richtiger Name auch Victoria ist und erkennt sich in ihr wieder. Das Treffen ist der Beginn eines Sommers voll Hoffnung und den Mut zu Veränderung.

Zunächst einmal verzaubert das Buch mit seinem farbenfrohen, harmonischen Cover, auf dem eine gemütliche Sitzecke mitten in der Natur zu sehen ist. Es gibt eine wunderbare Stimmung und lädt ein, es sich mit dem Buch gemütlich zu machen.

Schlägt man das Buch auf, überrascht eine wunderschön gestaltete Klappseite die Leser. Und dann geht es los mit Tojas Geschichte, wobei es nicht nur ihre, sondern auch die Vica, Wille und Bär ist. Wer sich hier einlässt, wird sich hier und da vielleicht selbst wiederfinden.

Patricia Koelle-Wolken hat einen besonderen Schreibstil, der die Geschichte lebendig werden lässt. Der Roman bewegt, berührt das Herz auf wunderbare Weise. Es war mein erstes Buch der Autorin und es hat mich einfach erfüllt, mich schmunzeln, nachdenklich gestimmt und auch mal traurig sein lassen.

Was mir besonders gut gefallen hat, war Willes Sichtweise auf das Leben, ihre kleinen Weisheiten und wie sie sich trotz ihrer Situation hat vom Leben inspirieren lassen.

"Der Garten der kleinen Wunder" macht somit auch Mut und ist wie Buch voll Reminder, seinen wahren eigenen Weg gehen zu dürfen und dabei stets einen Blick für die kleinen Wunder des Lebens zu haben.

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