Profilbild von Lesezeichenfee

Lesezeichenfee

Lesejury Star
online

Lesezeichenfee ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesezeichenfee über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2019

goldene Märchen für die Tränendrüse

Die Katze mit den goldenen Augen
0

Fee erzählt vom Inhalt

Helge verliert seine Arbeit, die eigentlich darin besteht Sachbücher zu verfassen. Seine Lektorin verdonnert ihn dazu 160 Seiten Katzengeschichten zu schreiben. Helge mag keine ...

Fee erzählt vom Inhalt

Helge verliert seine Arbeit, die eigentlich darin besteht Sachbücher zu verfassen. Seine Lektorin verdonnert ihn dazu 160 Seiten Katzengeschichten zu schreiben. Helge mag keine Katzen und für ihn ist das eine fiese Strafe. Eigentlich hat er keine Ahnung, wie er das bewerkstelligen kann. Er wollte lieber einen Geschichtsroman schreiben und den Pulitzer-Preis bekommen. So bereitet er sich ein Thunfischsandwich, stellt es auf seinen Schreibtisch und holt sich was zu trinken. Bis er wiederkommt, hat eine Katze, die zum offenen Fenster hereinkam den Thunfisch samt Mayonnaise gegessen. Unglücklich bereitet er sich aber ein neues Sandwich, das er gleich in der Küche verspeist. Danach setzt er sich an seinen Schreibtisch, die Katze hat es sich auf seinen Notizen gemütlich gemacht. Irgendwie schafft er es eine Geschichte zu schreiben.... Seine Lektorin ist begeistert. Dies wiederholt sich immer wieder, wenn der Streuner ihn besucht. Mit seiner Nachbarin, Lea, der er sich vorher nicht zu nähern wagte, besucht er ihren Bruder den Tierarzt. Nun hat er also eine Katze und alles fügt sich, samt Happy End. Und dann hat Lea auch noch diese Kette aus einer Geschichte. Ein altes Familienerbstück. Das ist mir dann doch zuviel...

Fees Meinung und Fazit

Die Geschichten drücken alle auf die Tränendrüse und am Ende muss er auch noch 24 Stunden Katze sein. Wirklich eine interessante Aussicht. Katzenliebhaber werden das Buch lieben und deshalb schenke ich es meiner Schwester, die einen Kater hat. Das Buch ist zwar amüsant und poetisch, manchmal wirkt es auch geheimnisvoll. Aber ich mag es nicht. Bei jeder Geschichte könnten einem die Tränen kommen und man könnte denken, ach wie süß. Ich bin von Andrea Schacht besseres gewohnt. Die Geschichten haben alle was goldenenes: goldene Zähne, goldene Schnurrhaare, goldene Augen....

Die 159 Seiten sind kurzweilig und schnell ausgelesen, aber ich kann mir spannendere Lektüre vorstellen. Das ist einfach nur süß, zu süß. Das einzige was mir gefiel ist das Wiedersehen mit der Weihnachtskatze. Dieses Buch gefiel mir um einiges besser. Das waren lustige und humorvolle Geschichten, dies sind Tränendrüsengeschichten und daher nichts für mich. Und alles ist so durchschaubar und am Ende gibt es ein Happy End, dank Katze. Das Buch ist auch total unrealistisch, der Schriftsteller, der keine Katzen mag, füttert die Katze und bekommt daher Geschichten geliefert. Ja, und dann nimmt er einfach die streunende Katze bei sich auf: Warum heißen die meisten Katzen hier Ronan, Zimti oder Braxi-Mäuschen würg. Das sind doch alles keine Katzennamen. Minki, Minka, Mohrle, Romy, Mäxi, Tiggi, Tigerle so sollte eine Katze heißen. Ich finde, die Autorin vermenschlicht die Tiere und das finde ich nicht schön. Aber das ist wohl eine Geschmackssache.

Allerdings hätte ich eine tolle Verwendung dafür. Die einzelnen Geschichten würden sich als Hörbuch sicher gut verkaufen. Gute-Nacht-Geschichten für Kinder. Ich bin sicher, die würden gerne mit solchen modernen Märchen einschlafen. Als Hörbuch hätte ich wohl 4 Sterne vergeben, wenn sie von Tommi Piper (Alf), dem Katzenfreund Nr. 1 ), gelesen werden.

Drei Sterne. :)

Rezi war in den Ciao.de-Zeiten geschrieben ist, also schon etwas älter.

Da es hier nur als Hörbuch zu bewerten ist und ich es auch als Hörbuch danach hören "durfte" muss ich einen Stern aufwerten. Tommy Piper ist wirklich sehr gut dazu geeignet das Buch zu lesen. Das allerbeste da er ja Alf gesprochen hat.

Veröffentlicht am 01.07.2019

Ein total irrer Krimi

Blut und Rüben
0

Fee erzählt von der Geschichte

Oliver Dylan Dickens erbt von seinem Großonkel eine Waldschänke im Teutoburger Wald. Dabei ist ein britischer Butler und die lippische Haushälterin. Als er sein Erbe antreten ...

Fee erzählt von der Geschichte

Oliver Dylan Dickens erbt von seinem Großonkel eine Waldschänke im Teutoburger Wald. Dabei ist ein britischer Butler und die lippische Haushälterin. Als er sein Erbe antreten möchte, muss er darum kämpfen und einige Mordfälle lösen, denn die Leiche seines Onkels wurde am Ufer eines Sees gefunden. Mit dem Journalisten Moritz Morgenstern versucht er den Fall zu lösen. Unterbrochen werden sie des öfteren von unfreundlichen BKA Figuren in schwarzen Anzügen.

Fees Meinung und noch mehr Story

Tod und Schinken war der erste Band und darauf bezieht sich das Buch immer wieder. Also sollte man es vorher lesen, sonst erscheint einem manches Rätselhaft und man kommt nicht ganz mit. Ich hatte zuvor den ersten Band nicht gelesen.

Die Charaktere sind total skuril und das macht den Krimi eher zu was lustigem als zu einem blutrünstigen Thriller, auch wenn mehrere Opfer zu beklagen sind.

Klar, die Region im Teutoburger Wald (Ostwestfalen-Lippe) ist skuril und so kommen hier total viele Klischees und Merkwürdigkeiten zustande. Wer also sein Hirn ausschaltet und einfach nur liest, der wird sich vor Lachen nicht mehr einkriegen. Plausibel ist hier gar nichts.

Besonders bizzar ist als die Hauptfigur, schwer verprügelt, völlig am Ende, in seiner eigenen Wohnung dann der attraktiven Frau erklärt, wie sie ein Steckrübenmenue kochen soll.Für mich ist das die irrste Szene in dem ganzen Buch. Verfilmt wäre dieses Buch sicher ein 3 Stunden Epos, damit ja alles verrückte im Film vorkommt.

Ich habe das Buch vor längerer Zeit gelesen, daher bin ich mir mit der Sternenzahl nicht mehr so sicher, aber die Tatsache, das sich das Buch immer noch in meinem Bücherregal befindet, zeugt davon, dass ich es empfehlenswert und lustig fand. Aber 341 Seiten mit Gehirn ausschalten, sind dann doch zuviel, als dass ich es noch mal lesen möchte. ;) Plus 6 Seiten Rezept. Macht 348 Seiten (dank leerer Seiten). Und dazu kommt noch die üblich gewordene Danksagung.

Jedenfalls habe ich es noch als völlig wirren, verrückten Regionalthriller in Erinnerung mit viel, viel Lokalkolorit.

Fees Fazit

Wer total irre Krimis liebt und dazu noch Teil 1 Tod und Schinken auftreiben kann (das ich irgendwie glaube ich nicht gelesen habe und wohl auch nie lese, wenn nicht Kommissar Zufall was dazutut), sollte dieses Buch unbedingt lesen und genießen. Am besten über ein verregnetes, tristes Wochenende.

Veröffentlicht am 01.07.2019

atemlose Spannung

Lauf, Jane, lauf!
0

Das war das erste Buch, das ich von Jane Fielding gelesen habe. Ich hab das auf ein Mal fast ohne Pause gelesen und danach war ich vom Jane-Fielding-Virus infiziert. Seither ist das meine Lieblingsautorin. ...

Das war das erste Buch, das ich von Jane Fielding gelesen habe. Ich hab das auf ein Mal fast ohne Pause gelesen und danach war ich vom Jane-Fielding-Virus infiziert. Seither ist das meine Lieblingsautorin. Ich war im Buch gefangen, bis ich es zu Ende gelesen habe, ein wahrer Alptraum bis die Wahrheit endlich ans Licht kam. Vor allem die letzten 100 Seiten sind so ans Buch fesselnd, dass man nur noch atmen kann und alle anderen Bedürfnisse vergisst!

Veröffentlicht am 01.07.2019

Lachen bei 50 %

Ausländisch für Notfälle
0

Fee erzählt vom Inhalt




Schweden, Island, Polen, Russland, China, Indien, Arabische Welt, Italien, Spanien, Türkei, Griechenland, Vatikan, Schweiz, Afrika, Australien, Südamerika, England, USA, Frankreich, ...

Fee erzählt vom Inhalt




Schweden, Island, Polen, Russland, China, Indien, Arabische Welt, Italien, Spanien, Türkei, Griechenland, Vatikan, Schweiz, Afrika, Australien, Südamerika, England, USA, Frankreich, Holland, Schottland, Mittelerde und der Weltraum wurden in dieses Buch mit aufgenommen. Erst wird etwas dazu erzählt, dann kommen wichtigste Sprachsätze und nach jedem Kapitel ein Quiz für die Abfrage, ob man sich auch wirklich das wichtigste gemerkt hat.

Zum Schluss gibt es dann noch nützliche Vordrucke und Bastelanleitungen.




Fee sagt ihre Meinung




Das Cover gefällt mir sehr gut. In schönem Blau mit Haifisch, untergegangem Flugzeug, aber mit Rettungsweste und der Typ sieht jetzt nicht wirklich beunruhigt aus. Dazu die blauen Punkte ein wenig abgesetzt, damit man als Blinder auch wirklich das Buch wiederfindet. Klar, immer wenn ich nicht so genau weiß, wie ich beginnen soll, fange ich mit dem Cover an. Es ist aber wirklich super passend und das gibt schon mal den ersten Stern.




Wer auf Sarkasmus, Humor, Übertreibungen und Vorurteile stößt, ist gut aufgehoben, bei diesem Buch. Die Polen beklauen uns alle nur, während in Russland sollte man immer, wenn man eine Bar betritt, ein Schild mit dem lebenswichtigen Satz um den Hals tragen: „Ich habe vermutlich eine schwere Alkoholvergiftung.“ Aber zuvor lernt man, wie man Wodka bestellt. ;) Und wenn man nicht mehr in Russland ist, darf man auch getrost auf Russisch sagen:“Mein Name ist Bond, James Bond.“ Wobei die Sätze zuerst auf Deutsch dastehen, dann in der Landessprache, auch wenn wir die manchmal nicht entziffern können und darunter in Lautschrift, so dass man es auf jeden Fall sagen kann.




Wobei, das mit der Lautschrift ist relativ schwierig, so manche Aussprache auf Holländisch ist megaschwierig und so ist das mit der Lautschrift nicht immer verständlich. Aber als ich alle Sätze laut vorgelesen habe, musste mein Mann schmunzeln, sobald er was davon verstanden hat. Die Auslese war ok, immerhin die Hälfte konnte er verstehen. Was nicht an mir liegt. Ich spreche kein Holländisch, bis auf ein paar nette Wörter: Bitte, danke, Entschuldigung, Guten Tag, Tschüss, Schönes Wochenende.




In Holland ist es immer wichtig, das Wasser abzukochen. Warum auch immer. Hingegen möchte ich nicht wissen, warum die Ratten das sinkende Schiff verlassen. Außerdem ist Holland krankheitserregend, denn die Zysten hat man sich von der holländischen Bettwäsche geholt.




Allerdings ist der Satz: „Um Halsentzündungen vorzubeugen, spreche ich vorsichtshalber kein Holländisch.“ sehr plausibel, denn es ist für mich wirklich schwierig manches holländische Wort zu sprechen.




Für Riesenlacher – mein Mann und ich haben uns halb tot gelacht – sorgte dieser Satz: „Wurden die Bakterien auf dieser Frikandel während des Frittiervorgangs zuverlässig abgetötet?“




Besonders sinnlos und witzig ist der Satz: „Wo ist die nächste Erhebung, um mich vor der Flut zu retten?“ (so ähnlich war der Satz jedenfalls). Denn Holland liegt unter dem Meeresspiegel, deshalb gibt’s dort fast keine Tiefgaragen, denn Autos können noch nicht schwimmen.




Allerdings wenn ich aus Holland raus bin, darf ich sinngemäß sagen: Eure Tomaten haben mehr Geschmack als ihr. Nee, das ist falsch. Sorry, der richtige Satz müsste lauten (aber SEEEEEEEEHR weit weg von der Grenze): Wir sind Fußballweltmeisteroder –Europameister geworden und ihr wart letztes Mal gar nicht dabei. Daher dieser Satz müsste unbedingt noch geändert werden!




Neu gelernt habe ich, dass Holland nur ein anderes Wort für Gefahr ist. Dabei, das muss man erst mal erklären, heißen die äußersten Provinzen am Meer, Nord- und Südholland. Das Land heißt die Niederlande. Und das wiederum geht auf die „altniederflämische Fügung“ für „Mann, der im sein Leben ringt“ zurück.




Jedenfalls ist das Büchlein sehr kurzweilig und viel zu schnell durchgelesen. Bei einer langen Bahnfahrt keinesfalls zu empfehlen, denn da müsste man schnell seinen Sitznachbarn um dessen Buch bitten. Allerdings würde der sich eh gestört fühlen, durch die ganzen Lachanfälle, die der Leser produziert und derer er sich nicht immer erwehren kann. Der Schreibstil ist auch so, dass man sofort per du mit dem Buch und den Vorurteilen ist.




Natürlich kann ich die Sätze und die Lautschriften hier nicht einfügen und nur mit den deutschen Sätzen als Beispielen dienen, denn sonst würdet ihr das Buch ja nicht mehr kaufen oder von mir ertauschen und das geht ja gar nicht. Es ist zwar lustig und witzig, aber keinesfalls ein Behalti. Ich hab das 1 x gelesen und das reicht dann auch. Allerdings hat mein Mann auch ein bisschen reingeschmökert und hat einen Großteil des Buches mitbekommen, von daher ist das Buch empfehlenswert für Frau und Mann.




Fees Fazit




Klar muss man sich das kaufen bzw. ertauschen und dann lesen. Eine Empfehlung mit 3 Sternen. Die 3 Sterne kommen deshalb zusammen, weil man nur etwa bei 50 % der Sätze lachen kann und weil die Kapitel einfach zu kurz sind und da zu wenig drin steht. Deshalb denke ich, dass der Preis doch ein bissel zu hoch ist für das Buch.

Veröffentlicht am 01.07.2019

Fee meint Abenteuer in Umbrien statt Sylt und Küstennebel

Küstennebel
0

Fee erzählt von der Geschichte




Mama Mia, ein Italiener wird vermisst und dann findet man ihn auch noch ermordet. Kommissar Eric Wolf ist sehr glücklich darüber, denn so muss er nicht nach Umbrien, ...

Fee erzählt von der Geschichte




Mama Mia, ein Italiener wird vermisst und dann findet man ihn auch noch ermordet. Kommissar Eric Wolf ist sehr glücklich darüber, denn so muss er nicht nach Umbrien, wo eine Silberhochzeit der Familie stattfindet. Er schickt Mama Carlotta und seine Kinder samt einem Verwandten, der gerade bei ihnen ist mit dem Auto nach Italien. Blöde nur, dass viele Spuren nach Italien führen und dort geschah ein „Unglücksfall“, was bei der deutschen Polizei nicht geglaubt wird. Die Staatsanwältin schickt Kommissar Wolf auf bezahlten Urlaub nach Italien. Seltsam ist, dass Fietje Tiensch und der Chef von Käptens Kajüte, Tove Griess, auch in Umbrien sind.




Fees Meinung mit noch mehr vom Buch bzw. der Geschichte




Eine schöne Reise nach Italien? Also erst mal findet der Krimi auf Sylt statt. Mama Charlotta ist auch da und versorgt die Familie, dann geht es für alle irgendwann nach Umbrien. Landschaftlich gesehen, findet das fast flach, finde ich. Vielleicht ist es einfach so, dass ich mir – persönlich – mehr dazu gewünscht hätte? Das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Der Krimi steht leider im Vordergrund. Das ist aber fast der einzige Makel den der Sylt-Krimi hat. Jedenfalls einer, über den man Streiten könnte. Aber es kommt ja noch was.




Man liest sich nicht mehr ein, man trifft alte „Freunde“. Die Charaktere werde wie immer gut beschrieben und werden sich auch gerecht. Zum Beispiel als Fietje seine Mütze bei einem nächtlichen Ausflug verliert, möchte er erst gar nicht mehr sein Hotelzimmer verlassen. Denn dann könnte er sich nicht mehr hinter seiner Bommelmütze verstecken. Spannend ist erst mal, dass Kommissar Wolf die Mütze findet und auch dem richtigen zuordnet. Natürlich weiß Mama Charlotta Rat, auch wenn man in Umbriens Sommer keine Mütze kaufen kann.




Der Krimi ist spannend, allerdings am Anfang doch ein wenig verwirrend, was nachher noch schlimmer wird in Italien. Vor allem, dass vieles in und um Wolfs Haus stattfindet, was man so gar nicht in Zusammenhang oder nicht in den richtigen Zusammenhang bringen kann. Einiges ahnt man allerdings doch. Trotzdem wird es nie richtig langweilig, weildie liebenswerte Mama Charlotta viel zu tun hat, mit den Vorbereitungen zur Silberhochzeit und der Aufklärung für den Fall, dazu noch der „Hilfe“ für den Bommelmützenträger. Irgendwie passt alles zusammen, wenn es auch ziemlich konstruiert ist. Was für viele „Zufälle“, vor allem dass alle Hauptpersonen aus dem Thriller, fast zur gleichen Zeit, an den selben Ort, vereisen können.




Natürlich ist das ganze wieder sehr amüsant, wie immer, wenn es um Verwirrungen – familiärer Art geht-. Hier ist es so, dass Carolin ihrem Vater unterstellt, dass er die Nacht bei einer Freundin verbringt und dass sie und Felix da nicht sehr glücklich sind. Allerdings verbringt Enrico die Nacht nicht so, wie es ihm gefallen würde. Also mehr möchte ich nicht verraten. Jedenfalls ist die Nacht ziemlich bildlich dargestellt, so dass sie sich jeder vorstellen kann. Nur gut, dass die Nächte dort warm sind, möchte ich nur als Tipp geben. ;)




Gerade die friesische Art und das italienische Temperament machen den Krimi zu einem außerordentlichen Vergnügen. Mama Charlottas Temperament machen es Enrico immer mal wieder schwierig. Wäre er nicht so gerne Kriminalkommissar, hätte man oft den Eindruck, als würde er alles hinschmeißen und nach Hause gehen, damit er seine Ruhe hat und möglichst niemand mit ihm redet, vor allem morgens oder abends wenn er heimkommt. Oder in Bella Italia, wo er ja nie so wirklich seine Ruhe hat und dann alleine loszieht, um den Fall zu lösen. Blöde nur, dass er sich nicht von Sören retten lassen kann.




Vor allem ist spannend, dass mal wieder jeder seine Heimlichkeiten hat. Niemand darf vom anderen wissen, was er oder sie nachts so alles treiben. Auch tagsüber. Denn Erik wird bewacht und überwacht und da er das weiß, dreht er den Spieß um.




Fees Fazit




Mit den Sternen tu ich mich immer ein bisschen schwer, weil ich meine Lieblingsserien nicht gerne abwerte. Aber das Buch war ziemlich verwirrend und hätte ich nicht die Zeit gehabt, es an drei Abenden in Ruhe auszulesen, ich hätte noch mal beginnen müssen. Wie formuliere ich es nett? Also es ist bei weitem nicht der schlechteste Regionalkrimi, den ich je gelesen habe. Manchmal denke ich, er war nur nicht langweilig, weil er so verwirrend war? Sagen wir so, der Krimi hat mich etwas irritiert, hält mich aber keinesfalls davon ab, weitere Krimis der Serie zu lesen oder zu hören. (Momentan lese ich Gegenwind ;) und bin froh, dass ich als Hörbuch schon Flammen im Sand als Nachschub habe) Ziehe ich jetzt 1 oder 2 Sterne ab? Also definitiv 1 dafür, dass es doch ein wenig verwirrend und konstruiert ist. Na ja und der 2. Stern den ich abziehe ist dafür, dass – meiner persönlichen Meinung nach – zu wenig Lokalkolorit im Buch ist. Schweren Herzens vergebe ich „nur“ 3 Sterne für diesen Krimi, aber eine Leseempfehlung für das Buch und die ganze Serie.