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Veröffentlicht am 22.03.2026

Spannender Palz‑Krimi mit Humor, Lokalkolorit und vielen kulinarischen Highlights

Grumbeersupp
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Ich bin zuerst durch das wunderschöne Emons‑Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Die Reihe hat einfach einen ganz eigenen Charme, und Grumbeersupp fügt sich perfekt ein. Schon nach wenigen Seiten war ...


Ich bin zuerst durch das wunderschöne Emons‑Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Die Reihe hat einfach einen ganz eigenen Charme, und Grumbeersupp fügt sich perfekt ein. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten in der Palz – mit all ihrem Humor, Dialekt und Lokalkolorit.

Der Krimi startet eher leicht, nimmt aber schnell Fahrt auf. Die Ermittler Paula Stern und Bernd Keeser wirken sympathisch und authentisch, und der Einstieg mit einem sehr ungewöhnlichen Fund in einer Dosensupp sorgt sofort für Spannung. Die Handlung entwickelt sich mit cleveren Wendungen, witzigen Momenten und einem guten Gespür für regionale Atmosphäre.

Besonders gefallen haben mir die Lost‑Places‑Elemente, die der Geschichte eine zusätzliche Ebene geben und perfekt zur Stimmung passen. Dazu kommen kulinarische Einschübe, die einfach Spaß machen: ein tolles Kuchenrezept, die pälzer Grumbeersupp und kleine Worterklärungen, die auch Nicht‑Pälzer abholen. Das macht das Buch lebendig und sehr nahbar.

Ein echtes Highlight sind die drei beschriebenen Gaststätten. Sie wirken so authentisch, dass man am liebsten sofort hinfahren würde. Sicher nicht die günstigsten Adressen, aber vermutlich absolut köstlich – und genau deshalb mag ich auch den Kollegen Keeser so sehr, der gedanklich ständig beim nächsten leckeren Essen ist.

Der Humor sitzt, die Dialoge sind teilweise herrlich pälzerisch, und die Mischung aus Spannung, Familiengeschichten und regionalem Flair funktioniert richtig gut. Eine Katzenszene hätte für mich nicht unbedingt sein müssen, aber das ist Geschmackssache.

Mein- Lesezeichenfees - Fazit:
Nach zwei Tagen war das Buch ausgelesen – ein unterhaltsamer, atmosphärischer Palz‑Krimi, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

🍰📚 Törtchen, Tod und Techtelmechtel – und ich hab mich halb scheggich gelacht! 😂

Törtchen, Tod und Techtelmechtel
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Leute… dieses Buch hat mich echt erwischt. Ich wollte nur kurz reinlesen – und plötzlich sitze ich da und kichere wie ein Krapfen im Fett.

Der Kriminalfall?
Ja… der ist auch da. 😅 Aber ganz ehrlich: ...


Leute… dieses Buch hat mich echt erwischt. Ich wollte nur kurz reinlesen – und plötzlich sitze ich da und kichere wie ein Krapfen im Fett.

Der Kriminalfall?
Ja… der ist auch da. 😅 Aber ganz ehrlich: Das eigentliche Highlight sind für mich der Humor, das bayerische Lokalkolorit und diese herrlich skurrilen Figuren.

So viel Bairisch, schräge Dialoge und Situationskomik, dass ich wirklich nicht sagen kann, welche Szene meine Lieblingsstelle ist – weil einfach so viele genial lustige Momente drin sind.

Und dieses Cover? Einfach perfekt für einen Cozy-Krimi mit Humor. 💕

✨ Cozy pur – mit ganz viel Charme und Lachgarantie.

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10/10 Lachsterne

🧚‍♀️ Mein Lesezeichenfee-Fazit:
Ein Cozy-Krimi wie ein gemütlicher Café-Nachmittag mit Törtchen, Klatsch und ganz viel Gelächter. Wer Humor, Bayernflair und schräge Charaktere liebt, sollte unbedingt reinlesen!

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Lesenswert mit spannenden Denkanstößen – Das Kuchenparadox

Das Kuchen-Paradox
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Das Kuchenparadox“ von Tim Hollstein ist ein sehr interessantes Buch rund um Ernährung, Stoffwechsel und Gewohnheiten. Zwar erfindet der Autor das Rad nicht komplett neu, aber er schafft es, bekannte Ansätze ...

Das Kuchenparadox“ von Tim Hollstein ist ein sehr interessantes Buch rund um Ernährung, Stoffwechsel und Gewohnheiten. Zwar erfindet der Autor das Rad nicht komplett neu, aber er schafft es, bekannte Ansätze verständlich zu erklären und mit praktischen Tipps zu verbinden, die sich gut im Alltag umsetzen lassen.

Besonders spannend fand ich das Thema braunes Fett und welche Rolle es beim Energieverbrauch spielen kann. Die Erklärung dazu ist gut nachvollziehbar und regt zum Nachdenken an, wie stark unser Körper eigentlich auf Umweltreize reagiert.

Auch die Kapitel über Kälte und scharfes Essen fand ich super interessant. Spannend war für mich vor allem, dass ich einige dieser Dinge – etwa den Umgang mit Kälte oder scharfem Essen – schon vorher eher instinktiv gemacht habe. Umso überraschender war es, dass viele dieser Gewohnheiten tatsächlich wissenschaftlich erklärt werden können.

Der im Buch vorgestellte Typ-Test war ebenfalls ein Highlight. Ich hatte schon vorher eine ziemlich klare Vermutung, welcher Typ ich sein könnte, und der Test hat meine Einschätzung tatsächlich ziemlich gut bestätigt.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein informatives und unterhaltsames Buch mit vielen interessanten Ansätzen. Auch wenn das Rad hier nicht neu erfunden wird, liefert der Autor verständliche Erklärungen und praktische Tipps, die zum Nachdenken anregen und sich gut in den Alltag integrieren lassen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Kräuterrosi und ihr Bumshüttensepp – Cozy-Krimi mit Herz und Gesundheitstipps

Kräuterrosi und ihr Bumshüttensepp
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Dorist Fürk-Hochradl liefert erneut eine charmante Mischung aus Krimi, Familienschnipseln und kulinarischem Wissen. In diesem Band wird Kräuterrosi zu einem Besuch bei ihrer Freundin, einer Nonne, gerufen ...

Dorist Fürk-Hochradl liefert erneut eine charmante Mischung aus Krimi, Familienschnipseln und kulinarischem Wissen. In diesem Band wird Kräuterrosi zu einem Besuch bei ihrer Freundin, einer Nonne, gerufen – und prompt stolpert sie in einen spannenden Fall rund um Kirche, Nonnen und mysteriöse Ereignisse.
Mehr als die Krimihandlung faszinieren jedoch die privaten Einblicke: Kräuterrosi teilt Zeit mit Familie und Freunden, wir erfahren, wie ihr hoffentlich zukünftiger Schwager bei der Polizei arbeitet, seine Partnerin ein Kind erwartet, und es gibt viel Herz und Humor im Alltag. Besonders köstlich ist der Spruch ihrer Tochter:
"Füttere deinen Mann, lass ihn ausreichend schlafen und streichle ihn hin und wieder… wenn er dann noch unzufrieden ist, guck nach, ob er nicht doch eine Frau ist."
So viel Witz und Wärme findet man selten in einem Krimi.
Ein besonderes Highlight sind die „alten“ Rezepte und Gesundheitstipps, die jedem Kapitel vorangestellt sind – darunter ein traditionelles Keksrezept von Hildegard von Bingen – die charmant zwischen Handlung und Familiengeschichten eingestreut werden. Das verleiht dem Buch einen eigenen, gemütlichen Charme.
Kritikpunkt bleibt: Wer einen klassischen Nervenkitzel-Krimi erwartet, wird hier etwas enttäuscht sein – die Spannung tritt hinter die private und kulinarische Ebene zurück. Dafür bekommt man jede Menge Herz, Humor und kleine Aha-Momente rund ums Leben, Familie und gute alte Gesundheitstipps.
Mein – Leszeichenfees – Fazit: Ein vergnüglicher Cozy-Krimi mit Herz, Humor und kulinarischem Einschlag. Perfekt für alle, die Krimis mit persönlicher Note und alten Rezepten lieben.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

🐰 Hasenfuß – Eine Idee, die für mich leider nicht gezündet hat

Hasenfuß
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„Hasenfuß“ von Hesse und Wirth hat mich zunächst wegen seines originellen Titels und vor allem wegen des wirklich tollen Covers mit dem niedlichen Hasen neugierig gemacht.

Kurz zum Inhalt:
Der Mord steht ...


„Hasenfuß“ von Hesse und Wirth hat mich zunächst wegen seines originellen Titels und vor allem wegen des wirklich tollen Covers mit dem niedlichen Hasen neugierig gemacht.

Kurz zum Inhalt:
Der Mord steht direkt am Anfang der Geschichte. Als drei Frauen im Kommissariat zusammentreffen, sorgt die Kommissarin dafür, dass ans Licht kommt, dass sie alle eine Beziehung zu demselben Mann – Schlaphysen – hatten, der jede von ihnen nur einen Tag in der Woche trifft.

Bis Seite 144 von 285 habe ich gelesen, dann habe ich das Buch abgebrochen. Was mich beim Lesen zunehmend gestört hat, war weniger die Figur Schlaphysen selbst, sondern die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Für mich fehlte schlicht die Spannung. Vieles wird rückblickend erzählt und aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert – aus Sicht der Kommissare, der Frauen und auch von Schlaphysen selbst – wodurch sich für mich keine richtige Dynamik entwickeln konnte.

Interessant fand ich dabei, dass Schlaphysen aus seiner eigenen Perspektive fast harmlos wirkt. Er verspricht den Frauen weder Ehe noch große Zukunftspläne, sondern gibt ihnen Aufmerksamkeit und einen festen Tag in der Woche. Die Frauen wirken zunächst sogar zufrieden mit diesem Arrangement. Erst als herauskommt, dass es mehrere von ihnen gibt, kippt die Stimmung – und die Situation entwickelt sich zu einer regelrechten Hetzjagd auf ihn.

Gerade diese Darstellung der Frauen fand ich schwierig. Sie werden im Verlauf der Geschichte sehr negativ gezeichnet, und die Dynamik zwischen ihnen, der Kommissarin und Schlaphysen wirkte auf mich teilweise eher gehässig als spannend. Dazu kommen immer wieder Rückblicke auf den „Teufelsclub“ der Frauen, was für mich den Lesefluss zusätzlich gebremst hat.

Dabei stellt sich für mich auch die Frage, ob Schlaphysen tatsächlich in die klassische Kategorie eines Heiratsschwindlers passt. Seine Masche ist zwar fragwürdig, aber gleichzeitig verlangt er nichts direkt – vieles entsteht erst dadurch, dass die Frauen für ihn bezahlen, wenn seine Karte angeblich nicht funktioniert. Für mich blieb diese moralische Einordnung deshalb eher offen.

Am Ende war mir leider einfach egal, wer den Mord begangen hat, weil mich die Geschichte bis dahin nicht mehr packen konnte.

⭐ Fazit

Ein Krimi mit einer interessanten Ausgangsidee und einem wirklich großartigen Cover, der mich durch die eher spannungsarme Erzählweise und die Figurenkonstellation nicht überzeugen konnte. Nach gut der Hälfte habe ich das Buch deshalb abgebrochen.

⭐⭐ 2 von 5 Sternen.

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