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Veröffentlicht am 22.08.2018

Spannend mit Katze

Frau Maier wirbelt Staub auf
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Fee zum Inhalt

Frau Maier hat bald Geburtstag und weil sie nun einige Leute in diesem Dorf kennt, soll sie ihn feiern. Da sie das nicht möchte, ist sie ziemlich unfreundlich zu ihrer Freundin Elfriede. ...

Fee zum Inhalt

Frau Maier hat bald Geburtstag und weil sie nun einige Leute in diesem Dorf kennt, soll sie ihn feiern. Da sie das nicht möchte, ist sie ziemlich unfreundlich zu ihrer Freundin Elfriede. Dafür lernt sie einen Mann kennen und stolpert über einen Toten.


Fee`s Meinung

Schon der 4. Band der Serie und ich hab Frau Maier erst jetzt kennen gelernt. Um es vorweg zu nehmen, ich muss unbedingt die anderen Teile lesen. Allerdings sind alle Bände in sich abgeschlossen, so dass man einsteigen kann, wann immer man möchte.

Frau Maiers Charakter ist nachvollziehbar und sympathisch. Sie lebt mit ihrem Kater etwas außerhalb eines Dorfes. Sie hat bisher eine nette Freundin, Elfriede. Kommissar Brandter mag Frau Maier nicht. Ständig findet sie Leichen und ermittelt dann selbst. Ich finde, er passt gut dazu, taut aber in dieser Folge etwas auf. Und dazu scheint etwas Schwung in ihr Liebesleben zu kommen. Das lässt sie gleich jünger und spritziger erscheinen.

Der Krimi ist etwas hintergründig, denn man erfährt manches erst zum Schluss. Man kann es sich allerdings denken. Das ganze ist spannend und gut, aus Sicht von Frau Maier, geschrieben. So kurzweilig, dass die 314 Seiten schnell ausgelesen sind. Ich finde, die Serie hat somit gerade die richtige Länge um einen Schlechtwetternachmittag schön zu gestalten.

Das einzige, was eventuell negativ ist, wofür ich jetzt allerdings keinen Stern abziehe ist, dass die Katze sehr selten auftaucht. Da wünschte ich mir noch mehr Sätze dazu.

Es gibt Auszüge aus Zeitungsberichten über den Mord und dazu noch Teile eines Tagebuchs dazwischen, die die Spannung erhöhen.


Das Cover

Hat mich wegen der schwarzen Katze angezogen. Ich liebe ja Katzenserien und irgendwie kenne ich zu wenig oder es gibt viel zu wenig. Das Cover ist schlicht und irgendwie treffend und es gefällt mir auch. Der halbe Katzenkopf verspricht Spannung. Mir gefällt auch, dass nicht zuviel versprochen wird im Klappentext. Note 1.


Fees Fazit

Ein rundum gelungener Krimi mit einer Katze als Nebenfigur. Gefällt mir sehr gut. Schön geschrieben, nicht zu viele Seiten, tolles Cover. Die Autorin hat einen neuen Fan bekommen. Ich empfehle den Krimi mit der vollen Punktzahl.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Etwas schwerer und weniger lustig, als sonst

Die Putzfraueninsel
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Fee erzählt vom Buchinhalt

Irma ist eigentlich Psychologin, verdient sich aber ihr Geld mit Putzen. Sie hat mehrere Haushalte und schon etwas Geld gespart. Sie kennt sich aus, bei den Leuten bei denen ...

Fee erzählt vom Buchinhalt

Irma ist eigentlich Psychologin, verdient sich aber ihr Geld mit Putzen. Sie hat mehrere Haushalte und schon etwas Geld gespart. Sie kennt sich aus, bei den Leuten bei denen sie putzt und kennt ihre Leichen im Keller. Familie Schwarz hat ihre Großmutter eingesperrt. Irma ist sauer und rettet sie.


Fee zur Geschichte

Also wäre Milena Moser nicht eine meiner Lieblingsschriftstellerinnen, ich hätte mehrfach das Handtuch geworfen, bzw. das Buch in die Ecke gelegt und nicht weiter gelesen. Erwartet hab ich einen sommerleichten Roman, bekommen hab ich einen voller schwarzer Sozialkritik.

Teilweise war das ganze sogar amüsant. Manches war nicht mal vorhersehbar. Es gibt sehr viele Probleme, die sie anspricht, warum sie Irma einen Lover unterjubelt, der noch nicht volljährig ist, das versteh ich beim besten Willen nicht.

Manchmal war es ganz schön zäh zu lesen. Auf der anderen Seite, wenn man sich mal durchgewurstelt hat, dann kannte man sich aus in den Haushalten, wo Irma putzt.

Das ganze wird aus Irmas Perspektive erzählt, aber nicht in Ich-Form.


Das Cover

Ist schön und impliziert sommerleichte Lektüre. Eigentlich stimmt sogar der Rückentext, wer aber glaubt, auf Mallorca geht es richtig los, der irrt sich, denn damit endet das Buch. Es gibt auch ab und zu eine Vorschau. 2+. Denn das Cover ist so richtig treffend und wirklich gut gewählt!


Fees Fazit

Oh ja, das Buch kann man durchaus lesen, muss man aber nicht. Wer Milena Mosers Bücher kennt, wird ein wenig enttäuscht sein, weil es weder sommerleichte Lektüre ist, noch viel zu Lachen gibt. Zum Schluss wird alles irgendwie gerecht und eigentlich schön. Von daher 3 Sterne.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Sommerleichter vergnüglicher Roman mit Highlight!

Verliebt in Paris
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Kate Klise
Verliebt in Paris
Piper 2013

Fee zur Geschichte

Daisy und Andrew lernen sich im Flug nach Paris auf denkbar schlechteste Art und Weise kennen. Ihre Kinder Webb und Coco haben ihre Reisetasche ...

Kate Klise
Verliebt in Paris
Piper 2013

Fee zur Geschichte

Daisy und Andrew lernen sich im Flug nach Paris auf denkbar schlechteste Art und Weise kennen. Ihre Kinder Webb und Coco haben ihre Reisetasche vertauscht und lernen sich daher per Mail kennen. Da Solange, die Freundin von Daisy in Spanien ein Problem hat, muss Daisy, die Spitzenköchin aushelfen. Da Andrew auch gerade an dieser Ausstellung arbeitet werden sie dort wieder aufeinanderstoßen.


Fee`s Meinung

Ein lustig leichter Sommerroman, bei dem es viele Missverständnisse gibt. Unnötige Missverständnisse und Klischees ohne Ende. Teilweise ist es auch lustig. Zumindest ist es nicht langweilig. Die einzelnen Kapitel sind immer aus der Sicht von Daisy, Andrew, Coco und Webb geschrieben. Es wird auch beschrieben, warum die Kinder diese Namen haben. Es gibt viel Emailverkehr von Coco und Webb, da die beiden kein Smartphone dabei haben. Webb hat’s im Schulfach vergessen und Coco wurde es verboten mitzunehmen.

Mir gefällt die Geschichte gut und ich finde es irgendwie lustig. Vor allem ist es wirklich gut und leicht geschrieben. Man liebt die 5 Charaktere (auch Solange) und versteht sie und kann sich wunderbar in sie reinversetzen. Der Roman dauert nur eine Woche, ausgelesen ist er in Stunden.

Dass die Ausstellung vom Inhalt her auch noch so passend ist, finde ich irgendwie klasse.

Den Schluss, da dachte ich schon, ich lese einen Krimi. Einfach toll und genial! Leider alles viel zu kurz!


Das Cover

Ist schön, aber nicht wirklich passend zum Buch. Verliebt in Paris? Na ja, Coco und Daisy sind ja da, sind aber auch teilweise in Spanien. Und Webb und Andrew sind ja meist in Spanien. Allerdings treffen sich Coco und Webb in Paris. Also teilweise ist es schon ok. Und klar, Paris und Eiffelturm verkaufen sich halt besser, daher kann ich das schon verstehen. Dass hier ein GELBER Koffer auf dem Titelbild ist, ist irgendwie falsch und kitschig, aber ok. Kann man gelten lassen. Also in diesem Fall kann man sogar eine 2 für das Cover und die Außenbeschreibungen geben.


Fees Fazit

Ein sommerleichter Roman, der schnell ausgelesen ist und generationsübergreifend zum Lesen geeignet ist. 4 Sterne. Ich werde mir die Autorin vormerken und schauen, was ich weiteres von ihr lesen kann!

Veröffentlicht am 19.08.2018

Ein super Roman!

Die Champagnerkönigin
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Petra Durst Benning
Die Champagnerkönigin:
Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2)
2015 Ullstein

Fee erzählt von der Geschichte

1898. Isabelle ist in Berlin behütet und reich aufgezogen worden. ...

Petra Durst Benning
Die Champagnerkönigin:
Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2)
2015 Ullstein

Fee erzählt von der Geschichte

1898. Isabelle ist in Berlin behütet und reich aufgezogen worden. Gegen den Willen ihrer Eltern heiratet sie Leon und geht mit ihm in die Pfalz. Dort ist leider Armut und Langeweile angesagt und Isabelle verzweifelt. Dann erbt Leon ein Weingut in der Champagne in Frankreich. Isabelle verliebt sich in das Weingut und die Gegend und ist total begeistert. Leider will Leon immer wieder als Radprofi bei Rennen mitmachen.


Fee`s Meinung

Ich mag (eigentlich) keine historischen Romane. Aber ich hab im Urlaub nach einem alten Badewannenbuch im Bücherschrank geguckt. Und Bingo. Es war schon von Anfang an spannend und kurzweilig erzählt. Man leidet mit Isabelle mit und möchte mit ihr glücklich sein und sie trösten, wenn sie traurig ist. Isabelle ist eine starke Frau, die „nur“ kurzzeitig einen Einbruch erlebt. Aber dank dem Besuch ihrer Berliner Freundinnen kommt sie wieder auf die Beine.

Ob historisch alles richtig ist? Ich hab keine Ahnung, aber einige Sachen sind wohl wirklich so. Über die Champagnerherstellung hab ich auch einiges gelernt. Falls ich jemals noch mal zu einem Glas Champagner komme, werde ich es mit Respekt trinken.

Ich fand das Buch einfühlsam beschrieben. Mir gefiel das Miteinander der Nachbarn und ihrer Freundin in der Champagne. Es war etwas vorhersehbar, für mich deutete sich der Roman schon so an, wie er dann war. Trotzdem fand ich ihn spannend und wirklich toll geschrieben. Super entspannend für den Urlaub.

Ich wusste nicht, dass es eine Trilogie ist, falls ich je zu den anderen 2 Teilen komme, bin ich nicht abgeneigt, sie zu lesen. Allerdings frage ich mich, wie sollen die anderen beiden werden. Wobei, wenn es um Clara und Josefine geht, dann würde ich Clara einen anderen Mann wünschen. Josefine ist ja glücklich, soweit ich gelesen habe.

Seltsam fand ich es nur, dass Isabelle in Frankreich so gut zu recht kam, sprachlich gesehen. Denn dort wird ja auch „eine Art“ Dialekt gesprochen. Aber ok, ist sicher besser für den Buchverlauf.

Das Cover ist eigentlich wunderschön. Aber es deutet – für mich – nicht wirklich auf 1898 hin. Dazu hat Isabelle rote Haare und die Frau auf dem Cover dunkle Haare. Dazu würde man ein Weingut und Berge erwarten, aber leider sind da Wiesen und ein Fluss und Bäume und sie sieht darauf hinab. Also wunderschön, aber leider nicht wirklich passend zum Buch. Den Titel fand ich auch nicht gut gewählt, denn sie hat ein „kleines“ Weingut und tollen Champagner, der noch aus alten Beständen ist und der neue ist ja noch nicht fertig „gereift“, wie ich das verstanden habe, von daher ist sie nicht Königin, eher Prinzessin. Dafür gebe ich aber keinen Punktabzug, den das Cover gefiel mir und der Roman war wirklich toll!


Fees Meinung

Da ich positiv überrascht war über dieses Buch und es relativ zügig ausgelesen hatte, finde ich es sehr empfehlenswert. Wenn ein LiRo vorhersehbar ist, ist das nicht so schlimm, denn es wurde so charmant, schön und flüssig alles beschrieben. Gerne werde ich weitere Bücher der Autorin lesen.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Janet Evanovich geht immer!!

Kann denn Sünde Liebe sein
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Janet Evanovich
mit Phoef Susson
Kann denn Liebe Sünde sein
Ein Lizzie-Tucker-Roman 3
Goldmann 2018

Fee zum Inhalt

Lizzi Tucker und Diesel (bekannt aus den „Zwischenromanen“ von Stephanie Plum) müssen ...

Janet Evanovich
mit Phoef Susson
Kann denn Liebe Sünde sein
Ein Lizzie-Tucker-Roman 3
Goldmann 2018

Fee zum Inhalt

Lizzi Tucker und Diesel (bekannt aus den „Zwischenromanen“ von Stephanie Plum) müssen einen weiteren Stein und die ganze Münze finden. Lizzie ist eine tolle Bäckerin mit einer besonderen Begabung. Wulf, Diesels Cousin, ist wieder ein Gegenspieler.


Fee`s Meinung

Erst mal, ich liebe Janet Evanovich und ihre Stephanie Plum Serie und werde wohl alle Bücher von ihr deshalb lesen. Auch wenn mir die anderen Serien und Bücher nicht so sehr gefallen wie die Stephanie Plum Serie.

Dieser Roman ist der verrückteste Schwachsinn, den ich je gelesen habe. Er hat viel weniger Witz, als Stephanie Plum. Auch wenn hier alle verrückt sind und total bescheuert. Man kann hier auch niemals nach Plausibilität gehen, denn bei diesem Schwachsinn ist alles möglich. Manchmal war das Buch etwas lustig, leider viel weniger, als ich es mir gewünscht hätte. Vieles war vorhersehbarer und doch völliger Blödsinn.

ABER das Buch ist so locker und leicht geschrieben, dass man überraschend schnell zum Ende kommt. Man darf nicht darüber nachdenken. Ein Ereignis reiht sich an das andere und es ist echt gut geschrieben. Wer allerdings gerne lacht, der hat hier viel zu wenig zu lachen.

Diesel, der in den Zwischenromanen von Stephanie Plum vorkommt, ist leider nicht so witzig wie Morelli und Ranger, das muss man klar sagen. Weil es eher ins futuristische bzw. Science Fiction übergeht. Und total realitätsfern ist.

Lizzi Tucker ist ähnlich „dämlich“ wie Stephanie Plum, allerdings auch eher Richtung futuristisch. Und solche Sachen lese ich sonst nie.

Und es wiederholt sich vieles. Statt Hamster wie bei Stephanie haben wir es hier mit einem Kater zu tun. Wobei die Tiere doch recht „dumm“ sind. Einzig der Affe, der ja mit Diesel zusammen ist, und bei Stephanie Plum auch auftaucht, sorgt für manche witzige Aktionen.

Das ganze ist so bildlich geschrieben, dass man sich vieles sehr gut vorstellen kann und vor seinem inneren Auge sieht.


Das Cover

Ist wie immer witzig. Allerdings was dieses seltsame Tier darauf verloren hat, weiß keiner. Aber die Cover bei den Janet Evanovich Teilen sind immer verrückt. Das Spitzendeckchen weil Lizzi Bäckerin ist, kann ich noch verstehen. Und der Titel ist auch der totale Schwachsinn. Weil um Liebe geht es hier eigentlich nicht wirklich. Es ist eher körperliche Anziehung, auch wenn sich Lizzies Kollegin verliebt. Aber egal, für Janet Evanovich Fans kommt es ja nur auf den Inhalt an.

Fees Fazit

Wer Science Fiction und Schwachsinn liebt, der ist hier besser bedient, wie die sonstigen Stephanie Plum Romanen. Es gibt aber einfach zu wenig zu lachen. Allerdings ist das ganze so rasant und gut geschrieben, dass man das Buch viel zu schnell ausgelesen hat. Ich vergebe 3 Sterne und so lange es so verrückte Bücher von Janet Evanovich gibt, werde ich sie auch weiter lesen!