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Veröffentlicht am 02.11.2023

Ostseeflair

Willkommen im kleinen Ostseehotel
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Evelyn Kühne Willkommen im kleinen Ostseehotel Winterstürme

Sophie arbeitet in dem Ostseehotel Godewind in Ahrenshop. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt, nachdem alle wollten, dass sie das Haus ihrer ...

Evelyn Kühne Willkommen im kleinen Ostseehotel Winterstürme

Sophie arbeitet in dem Ostseehotel Godewind in Ahrenshop. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt, nachdem alle wollten, dass sie das Haus ihrer Großeltern renoviert und dort einzieht. Nun sitzt sie quasi auf einer Baustelle. Beruflich sieht es nicht besser aus. Ihre Chefin hat einen schweren Unfall und ihre Tochter Denise übernimmt, so lange die Chefin im Krankenhaus ist. Denise mag Sophie nicht und deshalb bekommt Sophie eine Abmahnung, weil Lars Ziegler und die Sängerin der Weihnachtsostseeshow sie mögen.

Ich habe das Buch vom Bücherschrank und mir gefiel das Cover total und der Rückentext war vielversprechend. Dann war ich über den Druck genervt, der echt klein und schwierig zu lesen war und es gab keine Silbentrennung. Das hat mich meschugge gemacht. Hätte ich vorher ins Buch geschaut, hätte ich das Buch nicht mitgenommen. Sonst gefällt mir das Cover von außen wirklich gut. Ich finde zum Greifen ist das Buch schön, es liegt angenehm in der Hand. Insgesamt eine 3.

Der Schreibstil gefiel mir erst mal und so war ich schnell in der Geschichte und bei den Protas. Aber dann zog sich die Geschichte in die Länge, weil die Protas nicht nachvollziehbare Sachen machten. Sophie wird gedemütigt, alle bekommen neue Arbeitspläne, Sophie als Mutter von 2 Kindern muss am Heiligen Abend arbeiten und dann bekommt sie auch noch eine Abmahnung. Sie tut nix dagegen. Zudem ist Lars ein nicht nachvollziehbarer Prota. Statt dass er sie fragt, warum sie nicht zu Verabredungen kommt, geschieht gar nichts. (Für was hat man denn ne Handynummer???) Auch sonst finde ich das ganze sehr merkwürdig. Zudem gab es einige billige Heftchenszenen. Aber die hielten sich mit 2 bis 3 im Rahmen. Trotzdem waren sie unnötig für ein Buch! Sonst gefielen mir die Protas, wenn ich auch die Handlungen oft nicht nachvollziehen konnte. Ein paar Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Wie viele Seiten gibt es wohl, wenn man bei 350 Seiten eine Silbentrennung macht? Dazu noch ein paar weniger Seiten, um das ganze nicht in die Länge zu ziehen, denn Sophie wurde unglaubwürdig. Oder vielleicht eine bessere, größere Schrift und dann hätten 300 Seiten auch gereicht.

Am Besten gefielen mir die Spaziergänge von Sophie und das ist der Grund warum ich gerne die anderen Teile auch lesen würde. Die Landschaftsbeschreibungen fand ich wunderbar. Ich konnte die Ostsee, die Natur, die Landschaft so wunderbar nachvollziehen, dass ich total begeistert war.

Mein - Lesezeichenfees – Fazit:
Dank wunderbarer Landschaftsbeschreibungen 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.11.2023

Schreckliches Hin und Her.

Ein Strandkorb macht noch keine Weihnachtswunder
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Marit Bernson Ein Strandkorb macht noch keine Weihnachtwunder 2021



Bücher die „nur“ 182 Seiten haben, immer her damit. Tolles Cover, oh ja, muss ich lesen, Schrift lesefreundlich, super. Schreibstil ...

Marit Bernson Ein Strandkorb macht noch keine Weihnachtwunder 2021



Bücher die „nur“ 182 Seiten haben, immer her damit. Tolles Cover, oh ja, muss ich lesen, Schrift lesefreundlich, super. Schreibstil ging auch noch. Aber dann…

Wienke hat sich vor 10 Jahren von Leif ihrer alten Liebe getrennt. Er kommt wieder nach Deutschland, mit seiner Verlobten. Leif ist früher in Deutschland, warum auch immer. Er schaut rein in das Cafe seiner Ex-Freundin und geht einfach wieder. Es gibt immer mehr Szenen, irgendwann reden sie auch wieder mehr miteinander, und ein Mal landen sie auch im Bett.

Aber ich fing an, Wienke und Leif zu hassen. Die haben mich nur genervt. Warum können manche Autoren so toll schreiben und manche nicht? Nicht mal eine Kurzgeschichte der beiden wäre erträglich gewesen. Immer dieses Hin und Her. Antje die Schwester von Leif möchte gerne beide zusammen bringen. Ihre Kollegin vom Cafe mit der sie zusammenwohnt ist auch genervt und möchte endlich, dass sich Wienke endlich mal entscheidet. Und Leif haut ständig ab. Wie soll man denn da zum Abschluss kommen? Eigentlich ist das ganze wie ein Krimi geschrieben zum Höhepunkt und zwischendurch das Bett als Zwischenhöhepunkt, aber immer wenn man denkt, jetzt haben sie es, dann wieder nicht. Das ganze war so vorhersehbar und nervig.

Man kann für unter 200 Seiten genau so lange brauchen wie für 5 Seiten!

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Solche Liros sind zum Abgewöhnen! Manche Heftchenromane haben mehr Geschichten. Und Weihnachten? Ach ja, es ging um Weihnachtskuchen, Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern, aber Flair? Der kam nicht bei mir an.

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Veröffentlicht am 31.10.2023

Ein abwechslungsreiches Wochenende/Geld macht nicht glücklich

Die Hochzeit meines besten Exfreundes
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Tasmina Perry Die Hochzeit meines besten Exfreundes Insel Verlag 2022


Sophie weiß nicht warum sie wird zur Hochzeit ihres Exfreundes Tim eingeladen und. Ihre Beziehung endete nach einem Unfall, nachdem ...

Tasmina Perry Die Hochzeit meines besten Exfreundes Insel Verlag 2022


Sophie weiß nicht warum sie wird zur Hochzeit ihres Exfreundes Tim eingeladen und. Ihre Beziehung endete nach einem Unfall, nachdem sie gelähmt war. Inzwischen hat sie sich nach x-Jahren ins Leben zurückgekämpft.
Adam ist eigentlich Tims bester Freund und „Trauzeuge“, aber er hatte in den letzten Jahren wenig Kontakt zu Tim. Er kennt Sophie nur von dem, was er über sie gehört hat. Beide kommen, am Tag vor der Hochzeit, Nachmittags an.

Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Vor allem Tim, der sehr demontiert wird, im Verlaufe der knapp 2 Tage, die beschrieben werden. Es kommt heraus, wie ehrgeizig er ist und damit über Leichen geht. Vanessa, seine Zukünftige, ist nicht toll und das bestätigt sich immer wieder. Beide haben sich verdient. Das zukünftige Leben einiger verändert sich an diesen knapp zwei Tagen. Ich hätte nie gedacht, dass man diese relativ kurze Zeitspanne so interessant und spannend schildern kann. Auch dass es in dieser Zeit so viele Missverständnisse geben kann. Mein absoluter Lieblingscharater war Jennifer, aber auch Zara, Cherie, Ali, Hugo, Christa, Adams Vater, Sophie und Adam mochte ich. Das sind noch „normale“ Menschen, nicht abgehoben.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Das liegt nicht zu letzt an Übersetzerin Ruth Keen. Die Geschichte ist auch spannend, lustig, teilweise klischeehaft und einiges erwartet man auch, so wie das Ende. Manches ist allerdings auch überraschend (ich sag nur Täter). Das Buch fällt nicht in mein Beuteschema und ich glaube, die Autorin kannte ich noch nicht. Aber dank öffentlicher Bücherschränke fällt mir ab und zu so was in die Hände, ich les an… und kann nicht aufhören. Das Ganze ist so, dass man sich vorstellen kann, dass es wirklich passiert sein könnte.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein toller, witziger, spannender, klischeehafter, nicht immer vorhersehbarer Roman. 5 Feensternchen.

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Veröffentlicht am 28.10.2023

Verwirrend

MordFall
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Michael Peinkofer Mord Fall edition imago 2020

Peter Fall befindet sich wohl in Teil 2 des Fantasy Romans. Er ist in dem Bergdorf: Fall, das genauso wie er heißt. Ständig passieren Morde und er ermittelt ...

Michael Peinkofer Mord Fall edition imago 2020

Peter Fall befindet sich wohl in Teil 2 des Fantasy Romans. Er ist in dem Bergdorf: Fall, das genauso wie er heißt. Ständig passieren Morde und er ermittelt mit seinem Freund.

**************Achtung Spoiler********************************

Also ich dachte, das wäre ein Krimi und fand das ganze völlig verwirrend. Ständig starben Leute und es gab Geister und die Leute des Dorfes mochten ihn nicht. Dann gibt’s den Gerichtsfall am blauen Wasser und er wacht im Krankenhaus auf. Alles war nicht real, alles war nur „eingebildet“, „geträumt“ was auch immer. Ein Fantasy Roman. Ich mag keine Fantasy-Romane. Hätte man mich gewarnt, hätte ich das Buch nicht gelesen. So aber klingt es wie ein Krimi. Dazu passt, dass das Nachwort Spiegelverkehrt aufgeschrieben ist. Das Dorf klang so authentisch mit den Bewohnern. Dass aber ständig Leute starben, die man mochte, fand ich nicht so toll. Und nachher sind sie wieder da, weil sie nicht gestorben waren und weil es gar keinen Mörder gab.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das ganze war mehr verwirrend, als spannend. Trotzdem scheint es nicht langweilig gewesen zu sein, denn ich hab es zu Ende gelesen. Daher 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.10.2023

Klasse Debut

Sonnwendtod
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Helena Reinhardt Sonnwendtod Emons 2021

Silvia Salomon fährt in den Nordschwarzwald, wo sie mal wieder ihre Freundin Anne besucht. Sie möchte ihr Buch über die grünen Männer schreiben. Leider findet sie ...

Helena Reinhardt Sonnwendtod Emons 2021

Silvia Salomon fährt in den Nordschwarzwald, wo sie mal wieder ihre Freundin Anne besucht. Sie möchte ihr Buch über die grünen Männer schreiben. Leider findet sie eine Leiche. Ausgerechnet wegen der musste Anne ihren Job kündigen.

Das Buch habe ich vom Freudenstädter Bücherschrank. Das Cover ist wunderschön und passt wunderbar zum Buch. Ich bin total begeistert. Noch beglückter war ich, als ich das Buch anfing zu lesen. Es spielt in meiner ehemaligen Heimat, dem Nordschwarzwald. Calw, Nagold, Wildberg, Hirsau. Genügend Lokalkolorit gab es so auch, einiges hab ich wiedererkannt, anderes hat die Autorin für die Leser liebevoll wieder aufgebaut, was bei mir erst mal Verwunderung auslöste. Denn meine Fotosession von den Ruinen liegt kaum ein halbes Jahr zurück. Auch das Schwäbisch im Buch gefiel mir sehr gut und löste bei mir totale Begeisterung aus! Nur auf Seite 255 spricht Dirk plötzlich bayrisch. (Seid’s) Schon von Anfang an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist fesselnd und die Geschichte mörderisch spannend. Mir gefallen die Charaktere, vor allem HD, Viola und natürlich Silvia. Endlich mal eine würdige Namensvetterin, wenn auch mit i.

Bleibt mir nur noch zu fragen: Wann gibt’s eine Fortsetzung? Es gibt eine Fortsetzung: Österfeldmord spielt in Tübingen von 2022.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein gelungener Debutroman von Helena Reinhardt. Supertoll, spannend, fesselnd, tolle Protagonisten, perfekter Lokalkolorit – einfach mega gelungen. 7 Feensternchen für ein Debutwerk ist bisher einmalig.

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