Profilbild von Lesezeichenfee

Lesezeichenfee

Lesejury Star
offline

Lesezeichenfee ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesezeichenfee über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2023

~~~ unwiderstehlich? Vielleicht... ~~~

Der schönste Fehler meines Lebens
0

Alte Ciao Rezi von 2013

Fees Story

Meg ist die Tochter von berühmten Menschen. Sie bekommt ihr Leben nicht in den Griff und ihre Familie ist nicht begeistert von ihr. Ihre Eltern unterstützen sie finanziell ...

Alte Ciao Rezi von 2013

Fees Story

Meg ist die Tochter von berühmten Menschen. Sie bekommt ihr Leben nicht in den Griff und ihre Familie ist nicht begeistert von ihr. Ihre Eltern unterstützen sie finanziell und sie reist sehr viel, um sich selber zu finden. Dann möchte ihre beste Freundin Lucy heiraten. Ted Beaudine aus Wynette in Texas. Er ist Mr. Perfekt und passt nicht zu Lucy. Meg nimmt kein Blatt vor den Mund und die Braut läuft davon. Ganz Wynette ist sauer auf Meg, alle hassen sie. Doch leider kann Meg ihr Hotel nicht bezahlen und ihre Familie weigert sich ihr zu helfen, so muss sie es abarbeiten. Es ist sehr schwierig für sie, denn alle sind böse mit ihr und lassen sie das spüren. Vor allem seine Perfektheit Ted. Sie schläft in ihrem uralten Auto, bis sie in Lucys Kirche umzieht. Als sie das Geld abgearbeitet hat, wird sie entlassen. Doch leider kann sie nicht nach Hause, denn sie hat nicht genügend Geld fürs Benzin. So sucht sie sich einen neuen Job im Golfclub. Dieser hat einen neuen Geschäftsführer, der noch nicht weiß, dass sie überall gehasst wird. Sie übt ihren Job gut aus, auch wenn es ein „niederer“ Dienst ist. Ted und sie haben eine Affäre. Dann kommt Spence, der einen Golfplatz bauen möchte und Meg gnadenlos anbaggert. Seine Tochter, Sunny ist in Ted verliebt.
Fees Meinung

Eigentlich würde ich dieses Buch in die Kategorie „seicht“ abschieben. Aber was ist dann Janet Evanovich? Vielleicht sollte ich erst mal mit dem beginnen, was mir sehr gut gefiel.
Die Charaktere sind wirklich sehr schön dargestellt und es gibt sehr viele liebenswerte Menschen. Man kann sich alle sehr gut vorstellen und sich ein Bild davon machen. Zum Schluss erfährt man, dass einige Charaktere schon in anderen Büchern der Autorin auftauchen. Das finde ich schön und ich freue mich auf die Fortsetzung und wie Lucy ihre Liebe findet.
Das ganze ist sehr humorvoll geschrieben. Ich musste des öfteren laut lachen. Auch musste ich mit Meg ständig mitleiden und fand das ganze sehr gut beschrieben. Die Geschichte könnte so vielleicht tatsächlich stattfinden.
Der Anfang ist schon sehr interessant und keineswegs langweilig beschrieben. Dann wird es ein wenig zäh, aber eigentlich nur, weil hier ellenlang beschrieben wird, wie Ted Lucy befriedigt. Als Anleitungsbuch für Teenis gar nicht so schlecht. Aber für mich war das mal wieder zu viel. Das ist auch der Grund, warum ich 2 Sterne abziehe. Denn seitenlang beschriebener Sex ist etwas, das mich einfach nicht interessiert, das lese ich nicht gerne. Trotzdem ist es irgendwie gut beschrieben und nicht so „dreckig“ oder „gezwungen“ in manch anderer Liebesgeschichte. Das ganze ist eine Liebesgeschichte und wirklich schön geschrieben. Also nichts, was mir eigentlich gefallen würde, ich finde Krimis einfach schöner.
Trotzdem ist das ganze witzig und absolut romantisch, so dass man sich das ganze gerne als Film vorstellt, wenn die Darsteller nicht ständig beim Thema Sex wären.
Meg hat viel Witz und ich finde das ganze sehr lustig, vor allem, als herauskommt, dass sie Torys ausgemusterte Designerkleidung kauft und trägt. Das ist nur eine kleine Krönung des ganzen.
Fees Fazit

Mir gefiel das Buch und ich kann es guten Gewissens mit 3 Sternen empfehlen. Susan Elizabeth Phillips ist eine Autorin, die man sich merken sollte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2023

~~~ Ach ja... ~~~

Eisblume
0

Fees Inhalt
Nael Vockerodt ist Südafrikaner und erst vor kurzem nach Tübingen gekommen, um dort zu studieren. Er lebte bei seiner Freundin Jasmin Risch, die ihn in Südafrika kennen gelernt hat und für ...

Fees Inhalt
Nael Vockerodt ist Südafrikaner und erst vor kurzem nach Tübingen gekommen, um dort zu studieren. Er lebte bei seiner Freundin Jasmin Risch, die ihn in Südafrika kennen gelernt hat und für ihn ihren Freund vor die Tür gesetzt hat. Kommissar Branders, der in Entringen wohnt, muss 2 Fälle bearbeiten. Nathalie Böhme kommt aus einem schrecklichen Elternhaus und ist mal wieder verschwunden.
Fee zur Autorin
Ausnahmsweise gibt’s mal wieder was zur Autorin. Sybille Baecker wurde 1970 in Thuine (Niedersachsen) geboren. Aufgewachsen ist sie in Gronau (NRW). Studiert hat sie in Münster (NRW) und Ulm (Ba-Wü). Sie lebt in der Nähe von Tübingen (Ba-Wü) und arbeitet in Stuttgart (Ba-Wü). Irrwege und Körperstrafen heißen weitere Krimis von ihr.
Fees Meinung
Das ist ein netter Krimi, den man mal eben zwischendurch lesen kann. Er macht nichts kaputt, hat jetzt aber auch keine Riesenhöhenpunkte. Die Charaktere sind gut ausgemalt, aber nicht wirklich was besonderes. Allerdings leidet man mit Nathalie Böhme mit.
Es ist ein Regionalkrimi, der auch in Münster stattfinden könnte oder in Ulm oder so. Zwar wird teilweise auf den Weg von Entringen nach Tübingen eingegangen, aber das kann man sich auch anlesen, dafür muss man kein Einheimischer sein bzw. dort wohnen. Ein Ermittler redet schwäbisch und sonst ist alles doch sehr hochdeutsch-distanziert. Teilweise ist der Krimi spannend, dann wieder fragt man sich, was die beiden Krimiteile miteinander verbindet und warum das ganze dann wieder so langatmig sein muss. Den Krimi hätte man ohne weiteres um ein paar Seiten kürzen können.
Die Autorin und ich haben irgendwie was gemeinsam, nur, dass wir es irgendwie ein wenig umgekehrt gemacht haben. Deshalb war ich auch sehr neugierig auf das Buch und wurde vielleicht gerade deshalb doch ziemlich enttäuscht. Ich hab mir einfach mehr Lokalkolorit erwartet. Und x-Mal auf ein Schokoladenfest und die Feuerzangenbole hinzuweisen macht das auch nicht besser.
Wahrscheinlich bin ich auch zu beigeistert vom Lokalkolorit und dem Humor von Elisabeth Kabatek. Ich glaube, wenn sie Regionalkrimis schreiben würde/könnte, dann würde ich mich sofort als Vorableserin bei ihr bewerben, damit ich ja kein Fitzelchen verpasse.
Fees Fazit
Da ich vielleicht etwas kritisch bin, gebe ich 3 Sterne und eine Empfehlung. Aber es gibt wirklich viel bessere Regionalkrimis.


Eine alte Ciao Rezi. Inzwischen gefallen mir die Romane/Krimis der Autorin sehr gut.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2023

~~~ Schuster bleib bei deinen Leisten! ~~~

Grabt Opa aus!
0

Ciao Rezi von 2014

Fees Schnellcheck
Tatjana Kruse
Grabt Opa aus
Ein rabenschwarzer Alpenkrimi
Haymon TB
2014
9783852189567
9,95 Euro
Fee erzählt von der Autorin
Tatjana Kruse ist 1960 in Schwäbisch ...

Ciao Rezi von 2014

Fees Schnellcheck
Tatjana Kruse
Grabt Opa aus
Ein rabenschwarzer Alpenkrimi
Haymon TB
2014
9783852189567
9,95 Euro
Fee erzählt von der Autorin
Tatjana Kruse ist 1960 in Schwäbisch Hall geboren. Seit 2000 schreibt sie Kriminalromane und vorher Kurzgeschichten. Ihre Serie Kommissar Seifferheld soll sehr beliebt sein. Da muss ich mal gucken. Sie hat mehrere Preise bekommen.
Fee erzählt von der Geschichte
Alfie erbt eine Pension in Tirol. Das ist auch bitter nötig, da er seine Chefin geschwägert hat, muss er flüchten. Irgendwie kommt er vom Regen in die Traufe, denn das Hotel ist stark baufällig, von alten Leuten bewohnt und dazu versucht ihn jemand umzubringen.
Fee sagt ihre Meinung
Die Charaktere sind seltsam makaber und es dauert ein wenig, bis man mit ihnen warm wird, zumal ich mich nicht erinnern kann, schon mal ein Buch dieser Autorin gelesen zu haben. Ich musste mich also erst mal in ihren rabenschwarzen Humor einlesen. Dazu muss ich sagen, es war nie langweilig, dauernd passiert irgendwas. Schon der Anfang ist so schrecklich, die Vorstellung alleine, so im Wasser mit Steinen gefesselt und einer Plastiktüte auf dem Kopf. Dann kommt noch der richtige Anfang, wo er das Cafe seines Chefs verwüstet. Eine Fantasie hat die Autorin, sagenhaft, da bleibt einem die Spucke weg. Also vom Regionalkrimi-Faktor bekommt sie die vollen Punkte, das könnte nirgends anders spielen, finde ich. Der Ort ist ideal gewählt und man hat den Eindruck, dass sie tatsächlich da war, was sich auch in der Danksagung bestätigt findet. Teilweise war es so makaber lustig, dass einem das Lachen im Hals stecken blieb. Die Attentate am Anfang auf Alfie sind auch noch „einfach gestrickt“ und nachvollziehbar. Das Finale ist dann eher groß-furios und James-Bond-like. Also da würde ich echt mal gern einen Film sehen, von diesem Buch. Das Ende des Buches ist, wie sag ich das, ohne zu viel zu verraten?, sehr interessant und ein wenig überraschend.
Hinzufügen möchte ich noch, dass die Ratte als Haustier sehr gut zu diesem Krimi passt. Passt also perfekt zum rabenschwarzen Krimi.
Fee kommt zu ihrer Lieblingsstelle: Amazon-Rezensionen samt Fees Meinung
44 Bewertungen
12 x 1 Stern
Also es stimmt, es sind zu viele Charaktere und –Seitenfüller-, bei diesem Buch kann man nur immer ein paar Seiten lesen, so dass man aber ca. eine Woche (ich lese ja abends) benötigt. Allerdings war es nicht langweilig, aber man musste sich viel merken. Durch die „Promispitznamen“ konnte man sich die Leute allerdings sehr gut vorstellen.
Besonders lustig ist es nicht. Es war so skurril, dass mir – wie oben erwähnt- das Lachen im Hals stecken geblieben ist.
Das Problem ist einfach, dass so rabenschwarze Regionalkrimis nicht gut ankommen. Man sollte die Leute besser warnen und aufs Cover aufdrucken: Achtung Satire. Vielleicht würden dann die Leute die Finger vom Buch lassen, die Satiren nicht verstehen. Ich fand es jetzt auch makaberer als lustig. Aber so schlecht war es nun doch nicht.
3 x 2 Sterne
Wahrscheinlich ist auch das Ende einfach zu unbefriedigend für das Genre: Krimi.
3 x 3 Sterne
Ich hab den Eindruck, viele Rezenten hatten nur eine Leseprobe, daher gibt es auch so viele Negativrezensionen. Ok, es war jetzt kein superduper Werk, aber ich fands so gut, dass ich gerne noch mehr von der Autorin lesen möchte. Wäre es besser ausgearbeitet, dann hätte ich noch mehr Seiten von dem Buch lesen müssen. gg
12 x 4 Sterne
Also es war nicht langweilig, aber ok, es hätte spannender sein können. Das Ende war schließlich auch überraschend. Man kann nicht sagen, dass man hätte vorhersehen können, was jetzt passiert. Dazu war es zu wirr und zu viel.
Genau, kein literarisches Meisterwerk, aber auch nicht schlecht.
Den Schreibstil fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, kam mir aber entgegen, so dass ich gerne weiter gelesen habe. Ich war allerdings nicht traurig, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte.
Ja, man könnte sagen:“Leichte, unterhaltsame Kost.“
14 x 5 Sterne
Ich weiß nicht, warum die so viel lachen und schmunzeln mussten. Es war zu viel Handlung für mich, da konnte ich nicht lachen, weil schon das nächste makabere folgte und oft war es zu skuril um darüber lachen zu können.
Hier klingen überraschend viele Rezensionen echt. Nur eine da würde ich auf Werbung tippen.
Allerdings bin ich mit trotzdem nicht sicher, ob alle das Buch auch gelesen haben, die rezensiert haben.
Fees Fazit
Ein Buch, das ich mit 3 Sternen empfehlen kann. Es ist leichte (unterhaltsam geschrieben), unterhaltsame Kost, allerdings mit einem rasant-verrückten Verlauf, das immer wieder Überraschungen bietet, vor allem das Ende. Mir war es zu makaber, um darüber lachen zu können und es war einfach zu viel (zu viele Wendungen). Eigentlich war es kein typischer Krimi. Es war eher eine zu makabere Kriminalkomödie, bei der einem das Lachen im Hals stecken blieb. Aber man sollte das Buch lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2023

~.~ Bookcrossing Buch Nummer 1 ~.~

Die Tote vom Nordstrand
0

Ciao Rezi von 2012

Bei einer Tauschanforderung bekam ich dieses Buch zum Lesen mitgeschickt und ich freute mich sehr. Da mein SUB riesig ist, hat es ein wenig gedauert, bis ich es lesen konnte. Es ist ...

Ciao Rezi von 2012

Bei einer Tauschanforderung bekam ich dieses Buch zum Lesen mitgeschickt und ich freute mich sehr. Da mein SUB riesig ist, hat es ein wenig gedauert, bis ich es lesen konnte. Es ist ein bookcrossing Buch, das heißt, wer es haben möchte, dem schicke ich es und der darf es lesen und wieder weitergeben. Bookcrossing ist eigentlich so, dass man die Bücher irgendwo „aussetzt“ und der Finder dann im Internet dokumentiert und sie dann lesen darf und wieder weitergibt. So kann man jederzeit sehen, wo das Buch abgeblieben ist. Ich fand die Idee mit dem verschicken ganz toll und daher möchte ich es auch weiterschicken, damit das Buch es warm und trocken hat. Bitte meldet euch, wer das Buch zugeschickt haben möchte.
Produktdetails:

Die Tote vom Nordstrand
Preis: 5,90 Euro
Verlag: Bastei Lübbe
4. Auflage Dezember 2002
Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.19580
Deutsch
187 Seiten
Abmessung: 180mm x 114mm x 14mm
Gewicht: 153g
ISBN-13: 9783404195800
ISBN-10: 340419580
Autor

Der Autor heißt Theodor J. Reisdorf. Er schreibt Friesenkrimis. Also Nordseekrimis mit Lokalkolorit. Zuerst denkt man, das ist ein malerischer Urlaubskrimi und schon ist man mitten drin im Mord. Meist spielt er auf einer friesischen Insel und auf dem Festland.
Inhalt

Kriminalrat Achtendorf will sich einmal richtig erholen. Dazu sucht er sich die Insel Norderney aus. Als Kurort ideal und dazu das exklusive Sanatorium Theresienhöhe. Zuerst fühlt er sich dort doch recht einsam und es ist im langweilig. Als er dann abends spazieren geht, beobachtet er einen Überfall auf ein Juweliergeschäft. Er ist der einzige Zeuge und kommt dann gleich mit der Inselpolizei zusammen. Dann passiert ein Mord in seinem Sanatorium, der sehr merkwürdig ist, danach wird noch jemand umgebracht. Es erübrigt sich wohl zu sagen, dass er sehr eng mit der hiesigen Polizei zusammenarbeitet.
Fees Meinung

Also eins vorweg, da ist mehr Lokalkolorit drin, wie bei den Karl W. Gabbert-Krimis. Hier spürt man die raue See, die Insel, die Überfahrten, das Festland, das Schmuddelwetter, die Erholung, ja einfach alles.
Zuerst ist das Buch so richtig schön spannend und man ist mittendrin. Irgendwann flaut es ab und man weiß wer der schuldige ist und warum. Die Aufklärung ist dann keineswegs spannend. Das ist das einzige Manko, das dieses Buch hat.
Trotzdem gefiel es mir recht gut, denn ich spürte den Nordseewind und den Regen auf meiner Haut. Die frische Briese, die ich einatmete, gefiel mir so, dass ich das Buch an zwei Abenden ausgelesen habe.
Der Autor schreibt nicht lehrerhaft, er hat mehr den Agatha-Christie-Edgar-Wallace-Stil. Ein wenig altmodisch, aber schön. Das ganze Buch ist nicht langweilig, auch wenn zum Schluss keine Spannung mehr vorhanden ist.
Die adligen Damen an seinem Tisch sind so gut beschrieben, dass man sie fast vor sich sieht. Das Tempo im Buch ist fast atemberaubend, denn erst sind sie auf der Insel, dann auf dem Festland, dann in Paris, dann auf der Insel, auf dem Festland..... Der Ort ist immer wieder wo anders, aber der Hauptteil spielt dann doch auf Norderney. Es ist doch ein wenig zu viel, was sich Reisdorf da ausgedacht hat, es bringt ein wenig Unruhe in den Krimi. Als Film wäre das wahrscheinlich genial und würde 2 Stunden locker füllen.
Die Lektüre ist angenehm leicht. Keine schwierige Lektüre, sie ist am besten für den Urlaub oder für ein freies Wochenende gedacht, wobei, wenn man Freitag abends anfängt, auch schon Samstag morgens fertig sein kann.
Was auch ein wenig schade ist und den friesischen Charme ein wenig eindämmt, ist, dass die meisten Akteure von außerhalb kommen, (die Ermordeten, die Mörder, die Kurgäste, der Kommissar, der seinen Urlaub dort verbringen möchte) das könnte noch ein wenig anders sein. Dazu gibt’s in nächster Zeit eine Rezension, wo der Lokalkolorit total überdreht und überzogen ist. Hier jedenfalls ist er ok.
Reisdorf hat mehrere solcher Krimis geschrieben und so hat man oft ein Wiedersehen mit bekannten Personen. Leider ist er nicht sehr bekannt und so habe ich mich besonders gefreut, dass ich dieses Buch bekam.
Fees Fazit

Das Buch ist sehr schön zu lesen. Locker und leicht und am Anfang sehr spannend. Es hat genügend Lokalkolorit, so dass ich dieses Buch empfehlen kann.
Wer also dieses Buch als Bookcrossing Buch haben möchte oder von Albert Camus Licht und Schatten, der möge sich bei mir melden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2023

Wohl fühlen mit Feng Shui

Wohnen mit Feng Shui
0

Alte Ciao Rezi von 2014

Fee erzählt vom Inhalt
Die Autoren bringen einem das Basiswissen des Feng Shuis nach westlicher Art nahe. Damit man sich in seiner Wohnung wohler fühlt und dort auch entspannen ...

Alte Ciao Rezi von 2014

Fee erzählt vom Inhalt
Die Autoren bringen einem das Basiswissen des Feng Shuis nach westlicher Art nahe. Damit man sich in seiner Wohnung wohler fühlt und dort auch entspannen kann. Thomas Fröhling und Katrin Martin, Leiter des Deutschen Feng Shui-Instituts und inzwischen verheiratet, stellen uns verschiedene Variationen der Lehre vor und man bekommt gezeigt, wie man das in die Praxis umsetzen kann. Es gibt Fragebögen, Checklisten und natürlich auch die Übersicht über Glücks- und Schutzsymbole.
Fees Meinung
Ich habe das Buch gerne gelesen, was mir nicht so gefiel war, dass noch Fragen offen waren und ich gerne mal gehabt hätte, dass die Autoren meine Wohnung besuchen und sich dort mal „ausleben“, d. h. die Umsetzung von ihrem Feng Shui in unserer Wohnung. Es ist nicht so, dass ich daran glaube, aber ich habe festgestellt, dass man sich wohler fühlt, wenn man die Wohnung so oder so eingeräumt hat. Dabei verstehe ich das mit dem Bagua wohl nie. Ja, das war eigentlich das einzig negative, dass ich mir einen Besuch in unserer Wohnung wünschte. Die Autoren würden sicher kommen, wenn ich das alles bezahle, aber daran hapert es, denn das kann ich mir nicht leisten und die meisten der Leser sicher auch nicht, warum sollten wir uns sonst das Buch kaufen?
Positiv zu vermerken ist bei den beiden Autoren, dass sie einem nicht das ursprüngliche Feng Shui auf die Nase drücken wollen, sondern eine abgewandelte Form in westlich gekleidet. Das bedeutet, ein westliches Feng Shui, so wie es bei uns einfach besser passend ist.
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Es ist leicht verständlich und vieles ist auch so nachvollziehbar und kann nicht mal ich in Frage stellen. Die meisten Autoren von Feng Shui Büchern kann ich nicht leiden, weil ich es einfach nicht nachvollziehen kann, nicht begreife und auch nicht einsehe. Hier finde ich, dass einiges sehr brauchbar und umsetzbar ist. Auch einige Beispiele gibt es und es ist für mich klar, dass sich diese Leute nun viel wohler in ihrer Wohnung fühlen. Aber eins ist klar, hier, wie auch bei Karen Kingston, die Wohnung sollte aufgeräumt sein, also es sollte genügend Platz geben, sauber sein und wenn man sich irgendwo nicht wohlfühlt, sollte man umstellen oder einfach schauen, an was es liegen könnte. Es gibt auch viele Tipps.
Erstaunlich finde ich, dass das Buch für Laien und für Experten ist. Denn es ist „einfach“ geschrieben und doch sehr mit Fachwissen gespickt. Zu den Autoren kann ich auch noch sagen, dass sie sich mit Freiburg eine der schönsten Ecken Deutschlands ausgesucht haben. Denn dort gibt es die meisten Sonnenstunden, so wie auch auf Fehmarn, durch das Klima des Rheins ist dort früher Frühling (was ich selbst auch schon bemerkt habe) und es ist dort angenehm und nicht zu feucht. Also passend zu ihrem Feng Shui Thema.
Fees Fazit
Wer sich wirklich umfassend informieren möchte, ist bei den Büchern dieser Autoren sehr gut aufgehoben. Hier wird einem nichts „aufgeschwätzt“ wie es auf schwäbisch heißt, sondern nur einfach erklärt, warum manche Sachen einfach besser sein können. Man muss nichts tun, man kann was tun. Das ganze ist verständlich erklärt und so beschrieben, dass man es versteht. Daher kann ich hier eine Kaufempfehlung geben und alle 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere