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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2023

Angst verstehen, greifbar machen und überwinden

Tritt aus dem Schatten deiner Angst
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Die Autorin hat(te) selber Angst- und Panikattacken und weiß wovon sie schreibt. Sie erzählt ihre 7 Wege heraus, so dass sie heute als Psychotherapeutin, Buchautorin und Ärztin arbeiten kann.

Mir gefällt ...


Die Autorin hat(te) selber Angst- und Panikattacken und weiß wovon sie schreibt. Sie erzählt ihre 7 Wege heraus, so dass sie heute als Psychotherapeutin, Buchautorin und Ärztin arbeiten kann.

Mir gefällt das Cover sehr. Es ist so dezent, aber mega passend. Mit den davon fliegenden Vögeln und dem Wort Angst noch mal in schwarzen Schattenbuchstaben.

Die Autorin gibt sehr viele Tipps und ich bin echt gespannt, wie viel ich davon umsetzen kann. Zumindest verstehe ich meine Ängste besser und kann denen noch etwas ruhiger und gelassener entgegen sehen, mit weniger Angst vor der Angst.

Mir gefallen die ersten 3 Schritte am Besten:
Finde Worte für deine Angst
Erfahre Beruhigung durch Sinnlichkeit
Stelle eine Verbindung zu deinem Körper her.

Schritt 4:
Stelle gute Beziehungen her, finde ich das schwierigste Kapitel, genauso wie

Schritt 7:
Finde durch Disziplin zu deiner Stabilität.

Schritt 5:
Suche nach der Wahrheit, fand ich sehr interessant und fand neue Anregungen.

Schritt 6:
Entdecke das Träumen und das Spielen hat mich ein wenig irritiert und ich konnte damit nicht so viel anfangen. Trotzdem kenne ich, dass man manchmal dasselbe denkt oder jemand dieselben Bilder sieht. Allerdings hatte ich das noch nie bei einem Therapeuten. Sehr interessant fand ich das im MRT, dass das Gehirn sehr auf erotische Bilder reagiert und offensichtlich kurz zuvor ahnt, dass es solche Bilder gibt. Ich frage mich, wie kann das wohl sein?

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein sehr hilfreiches Sachbuch, gut erklärt und so, dass man alles versteht. 10 Feensternchen dafür.

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Veröffentlicht am 23.04.2023

Sherlocks Geist ist da

Sherlocks Geist
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Nach Weihnachten gibt es ein paar Tote in Meiringen in der Schweiz. Alle haben denselben Nachnamen und alle haben Hinweise auf Sherlock Holmes Krimis. Timothy Simms gerät unter Mordverdacht. Polizist ...


Nach Weihnachten gibt es ein paar Tote in Meiringen in der Schweiz. Alle haben denselben Nachnamen und alle haben Hinweise auf Sherlock Holmes Krimis. Timothy Simms gerät unter Mordverdacht. Polizist Rickli und Denise Hostettler aus Bern ermitteln.

Eigentlich fängt der Krimi gut an, die Charaktere sind auch gut gezeichnet. Rickli, der sich mit Sherlock Holmes auskennt und Denise Hostettler, die keine Ahnung hat und dies erst mal nicht gelten lassen möchte. Beide gefallen mir sehr gut. Auch der Lokalkolorit gefällt mir, hinten gibt’s noch ein Glossar, wo wichtige Schweizer Begriffe erklärt werden. Das Cover gefällt mir auch gut.

Allerdings zieht sich alles in die Länge und Rickli kommt irgendwie sehr schlecht weg, vor allem im Glossar. Ich fand den Schluss um seine Figur zu tragisch und echt schade.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein guter Krimi, der sich dann allerdings mittendrin alles etwas langweilig auswächst und dann etwas tragisch ändert. Trotzdem mit 3 Sternen empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 23.04.2023

Ein Nord-/Ostseekrimi

Halliggift (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 3)
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Kommissarin Minke van Horn und ihre Kollegin sind mehr mit einem Pottwal vor der Küste beschäftigt, als es eine Tote gibt. Der Arzt bescheinigt einen normalen Tod. Minkes Bruder sagt, es ist eine Vergiftung. ...


Kommissarin Minke van Horn und ihre Kollegin sind mehr mit einem Pottwal vor der Küste beschäftigt, als es eine Tote gibt. Der Arzt bescheinigt einen normalen Tod. Minkes Bruder sagt, es ist eine Vergiftung. Später stirbt noch der Bräutigam bei einer Hochzeit, danach sein Sohn und sie erfahren, dass der Leuchtturmwärter in seinem Seniorenheim gestorben ist. Da das alles sehr rätselhaft ist, versuchen sie in alten Fällen zu graben.

Das Cover würde mir sehr gut gefallen, aber die Qualität ist mies. Nach ein Mal lesen, geht die Folie von unten ab, die das Buch schützt.

Die Orte sind fiktiv, denn die Hallig gibt es nicht und die wichtigen Orte auf Fehmarn auch nicht. Wobei es uns ein Rätsel ist, warum der Ehemann des Opfers so weit fahren musste. Von einer Hallig auf eine Insel. Immerhin wusste die Autorin, dass man über die Brücke fahren muss und hat einiges über die Fehmarn im Buch verarbeitet. Sonst fand ich die Schauplätze authentisch.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auch. So war ich schnell mitten im Geschehen. Das Ganze war schon spannend, aber ich war nicht durchgehend gefangen und im Geschehen. Die Charaktere wurden gut und bildlich geschildert, die meisten konnte ich mir vorstellen. Blöde war nur, dass ich mir das gedacht habe, wer der Mörder ist, da ich die ganze Zeit über diese Person rätselte und mir überlegte warum, weshalb und wieso. Am besten gefallen hat mir die wirklich tolle Beschreibung der Schwäbin gefallen. Das hätte ich sein können. lachweg Einfach toll! Es ist übrigens schon der 3. Krimi dieser Serie und obwohl ich keinen der Vorgänger kannte, kam ich gut mit.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein sehr schöner, spannender Nord-/Ostseekrimi, den ich gerne mit 5 Sternen empfehle.

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Veröffentlicht am 23.04.2023

Das „Sichtbare“ ruht oft im „Verborgenen“

Das geheime Mantra
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Matt Lester hat sich einer spirituellen Vorbereitung gewidmet, als die beendet ist geht er wieder ins Tigernest. Doch dort wurde eine versiegelte Schriftrolle gestohlen und Matt muss fliehen, als er sie ...

Matt Lester hat sich einer spirituellen Vorbereitung gewidmet, als die beendet ist geht er wieder ins Tigernest. Doch dort wurde eine versiegelte Schriftrolle gestohlen und Matt muss fliehen, als er sie wieder findet. Er fliegt nach Dublin, wo er wieder auf Alice trifft. Mit ihrer Hilfe findet er den Täter.

Bisher kannte ich leider nur die Katze des Dalai Lama, die mich total in Bann gezogen hat. „Das geheime Mantra“ ist schon Teil 2 einer Serie um Matt Lester, doch am Anfang wird eine kurze Zusammenfassung gegeben, so dass man das Buch versteht ohne Teil 1 gelesen zu haben.

Das Cover hat mich auch sofort in meinen Bann gezogen. Die gedeckten Farben und das romantische Kloster, das sich an den Berg schmiegt, finde ich sehr passend für das Buch.

Der spirituelle Thriller war ruhig-spannend. Ich habe das Buch abends vor dem Einschlafen gelesen und konnte danach gut schlafen. Bis zum Schluss war mir einiges unklar und ich fand es schön, dass das Buch so „ruhig und feierlich“ ausging.

Es gab Mantras und buddhistische Lehren, allerdings so schön eingebettet, so dass man sanft herangeführt wurde. Genauso wie bei der Katze des Dalai Lama. Zuvor hätte ich nie gedacht, dass ich so ein Buch über den Buddhismus lesen würde. Ich finde David Michie ist ein sehr guter Schriftsteller und ich möchte noch gaaaaaaaaaaaanz viele Bücher von ihm lesen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ich habe es genossen, das Buch zu lesen. Der Thriller war buddhistisch geprägt und – für mein Empfinden – ruhig spannend, also perfekt für mich. 10 Feensternchen dafür.

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Veröffentlicht am 21.04.2023

Verlorene Zeit, besser Emons lesen!

Schweres Wasser
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Kommissar Bramert erfährt, dass eine Firma krumme Dinge macht. Als Sylvia Schliemann erfährt, dass ihre Schwester schwerverletzt im Krankenhaus liegt, lässt sie es sich nicht nehmen, mitzuermitteln.

Die ...

Kommissar Bramert erfährt, dass eine Firma krumme Dinge macht. Als Sylvia Schliemann erfährt, dass ihre Schwester schwerverletzt im Krankenhaus liegt, lässt sie es sich nicht nehmen, mitzuermitteln.

Die Dialoge sind grausig und vieles ist nicht wirklich plausibel. Dafür fliegen die Erotikfetzen. Der Kommissar hat eine Affäre mit der Staatsanwältin, möchte aber nach der Aufklärung mit Sylvia Schliemann eine Affäre beginnen und zwischen ihm und seiner Kollegin fliegen auch die Erotikfetzen herum. Sylvias neue Kollegen, bei denen sie ein Praktikum macht, streiten sich um sie und ihr Kommilitone auch. Manchmal fragte ich mich, ob sich der Autor im Genre vertan hat. Außen auf dem Buch steht Gmeiner Spannung drauf. Aber es macht den Anschein, als ob das ein billiger Heftchenroman wäre. Das hat mich so genervt, dass ich auf Seite 168 aufgegeben habe zu lesen. Auch das Cover gefällt mir nicht wirklich.

Fees Fazit:
Nicht gmeinerwürdig. Sieht so aus, als ob der Lektor, bevor er den Verlag verlassen hat (??) Gmeiner noch einen billigen Liro reinwürgen wollte.

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