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Veröffentlicht am 31.07.2024

Der ewige Freitag

Death. Life. Repeat.
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Auch wenn die Problematik eines sich wiederholenden Tages nicht neu ist, schaffte es dieses Buch dennoch, mich in den Bann zu ziehen. Ein Mix aus „Täglich grüßt das Murmeltier“, „Butterfly effect“, „50 ...

Auch wenn die Problematik eines sich wiederholenden Tages nicht neu ist, schaffte es dieses Buch dennoch, mich in den Bann zu ziehen. Ein Mix aus „Täglich grüßt das Murmeltier“, „Butterfly effect“, „50 erste Dates“ (weil alle anderen ja alles vergessen und Spence wieder bei null anfängt und „Matrjoschka“ (Russian Doll) nur eben in jünger. Denn der Protagonist Spence geht noch zur Schule und genau am einjährigen Todestag seiner Mutter muss er einen schrecklichen Freitag immer und immer wieder durchleben. Da hilft ihm sein Philosophie Lehrer, der ohnehin mit den Schülern gerade Nietsches Wiederkehr durchgeht, auch nur bedingt herauszufinden, was der Auslöser ist, den Spence ändern muss, um endlich wieder einen Samstag erleben zu können. Und da dachte er, Claras Unfalltod am ersten Abend wäre das schlimmste, was er zu sehen bekäme, doch schnell muss er erkennen, schlimmer geht immer, trotz seiner Versuche sie zu retten. Doch bei all seinen Bemühungen lernt er Clara auch von einer ganz anderen Seite kennen und nach und nach wird auch er ein anderer, als er mal war. Man kann sich immer verändern und weiterentwickeln, zu einem besseren Menschen werden und das richtige tun. Das ist eine der zentralen Botschaften dieses Jugendromanes. Das Schweigen brechen, anderen wirklich zuhören, Dinge zu hinterfragen und zu beobachten. Die Sprache ist an die Zielgruppe angepasst (auch wenn manche Fehler im Leseexemplar des e-Books noch drin waren, besonders was die Interpunktion angeht, die nicht auf Jugendslang zurückzuführen ist), was mir sehr gefallen hat. Es war toll, die Entwicklung von Spencer mitzuverfolgen.

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Veröffentlicht am 31.07.2024

Reflexion und Biografie einer Yogainfluenzerin

Es ist ein Fulltime-Job, sich selbst zu lieben
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Das Cover und der Titel hatten mich neugierig gemacht, aber auch ein wenig eine andere Erwartungshaltung geweckt. Mir war zwar klar, dass es biografische Züge hat, aber dennoch hatte ich mehr einen Weg ...

Das Cover und der Titel hatten mich neugierig gemacht, aber auch ein wenig eine andere Erwartungshaltung geweckt. Mir war zwar klar, dass es biografische Züge hat, aber dennoch hatte ich mehr einen Weg zur Selbstfindwung über Yoga als Ratgeber erwartet.

Doch es ist eher eine Selbstreflexion der Autorin und ein aufzeigen der Problematik des amerikanischen Yoga. Wichtige Themen wie Body-Shaming, Feminismus und Rassismus werden immer wieder angesprochen, doch in diesem Ausmaß hatte ich es nicht in einem Bich dieser Art erwartet. Der provokante Schreibstil spricht mich leider gar nicht an. Gut hingegen waren die zum jeweiligen Kapitel einleitenden Zitate.

Das Titelgebende Kapitel hat mich aber dann sehr enttäuscht, denn statt Selbstliebe ging es hier vie mehr um sexuelle Übergriffe.

Also ich hatte einfach ganz andere Vorstellungen als das, was man dann zu lesen bekam. Ich bin zudem kein Fan davon, wenn in einem Buch ständig von einem anderen Buch der Autor:innen gesprochen wird, als wäre es ein einziges Werbeplakat.

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Veröffentlicht am 28.07.2024

Shakespeare und Archäologie

A Midsummer's Nightmare
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Die Geschichte rund um Ari, dem Studium und vor allem der Aufführung eines Shakespeare Stückes, hat mir ganz gut gefallen. Auch wie sich der Fantasy Anteil langsam aufbaut und immer weiter ausbreitet, ...

Die Geschichte rund um Ari, dem Studium und vor allem der Aufführung eines Shakespeare Stückes, hat mir ganz gut gefallen. Auch wie sich der Fantasy Anteil langsam aufbaut und immer weiter ausbreitet, wie Ari und die Kommiliton:innen langsam erkennen, was dort wirklich vor sich geht, haben mir wunderbare Hörstunden beschert. Auch gut finde ich, wie viele queere Figuren in der Geschichte vorkommen, auch wenn ich mir bei der ein oder anderen Szene noch etwas mehr Tiefe bei der Thematik gewünscht hätte. Leider passte für mich die Sprechstimme nicht ganz zu Ari, wodurch ich auch zunächst ein ganz anderes Bild hatte, welches sich erst im Laufe der Geschichte für mich klärte, da hätte ich mir irgendwie gerne eine Stimme gewünscht, die neutraler ist (die gibt es durchaus), damit man nicht direkt durch die Stimme ein Bild vor Augen hat. Aber das ist jetzt meckern im Detail. Denn die Handlung fand ich spannend, nur das Ende ging mir dann zu schnell. Kleine Fehler was Studienabläufe angeht, könnte daran liegen, dass ein Setting gewählt wurde, das nicht in Deutschland spielt. Für mich gab es dadurch auch ein kleine Unstimmigkeiten in der Storyline und teilweise war es mir persönlich etwas zu viel, was da an Themen (auch sensible Themen, was ich grundsätzlich immer sehr begrüße) in das Buch gepackt wurde, so musste man verschiedene Erzählstränge im Sinn behalten.

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Am Filmset

A Beautiful Flaw
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Vic ist die unauffällige, Sam der Star. Obwohl sie als eineiige Zwillige logischerweise zum verwechseln ähnlich aussehen, sind sie unterschiedlich wie Tag und Nacht. Das bemerkt auch Lex, der Co-Hauptdarsteller ...

Vic ist die unauffällige, Sam der Star. Obwohl sie als eineiige Zwillige logischerweise zum verwechseln ähnlich aussehen, sind sie unterschiedlich wie Tag und Nacht. Das bemerkt auch Lex, der Co-Hauptdarsteller am Set von der regency Serie Silver Linings, an der Sam gerade dreht. Es war eine süße Geschichte, die auch mit einigen tiefen Themen (Scham, Selbstzerstörung,etc.) punktet. Aber zum einen war einiges alleine schon wegen des Zwillings Themas vorhersehbar und ich hatte ein riesiges Problem damit, dass Lex Vic nicht non Anfang an die Wahrheit sagt, damit hätte er sich ein Versteckspiel und ihr den Schmerz erspart (was dann für meinen Geschmack zu schnell verziehen wurde). Gerade er weiß doch, wie es ist, im Schatten eines Familienmitgliedes zu stehen und auch, auf Äußerlichkeiten reduziert zu werden. Das war leider win sehr großer Kritikpunkt für mich und eine unnötiger Twist, als sie es herausfindet. Ansonsten hat es mir aber schöne Lesestunden (Hörstunden) beschert und ich mochte die Charaktere.

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Guter Überblick

Das kleine Buch von der Seele
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Von Begriffsklärung Seele und Psyche über wissenschaftliche Belege hin zu Erkrankungen und Behandlungsmethoden gibt Psychiater Achim Haug hier einen umfassenden Überblick. Nicht nur aus Sicht der Patienten ...

Von Begriffsklärung Seele und Psyche über wissenschaftliche Belege hin zu Erkrankungen und Behandlungsmethoden gibt Psychiater Achim Haug hier einen umfassenden Überblick. Nicht nur aus Sicht der Patienten und Angehörigen ein interessantes Werk, auch für alle, die sich einfach so einmal mit der Thematik beschäftigen möchten. Das Buch gibt gute Anekdoten und bildliche Beispiele, so dass ich, obwohl ich mich schon Sachbücher dieser Art gelesen habe, dennoch ein paar neue Gedanken zur Thematik für mich herausziehen konnte. Auch wenn ich durch die Lektüre einiger Bücher der Art schon kritischer geworden bin, kann ich aufgrund des guten Schreibstils noch 4,5 Sterne geben.

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