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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2026

Charmante Pflanzenwelt

Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat
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Emilia wächst behütet auf einer einsamen Insel auf. Ziemlich kurzfristig erfährt sie, dass sie als Hüterin eine besondere magische Pflanze vor Diebstahl schützen soll. So landet sie schnell „undercover“ ...

Emilia wächst behütet auf einer einsamen Insel auf. Ziemlich kurzfristig erfährt sie, dass sie als Hüterin eine besondere magische Pflanze vor Diebstahl schützen soll. So landet sie schnell „undercover“ an der Schola Plantarum, ein geheimes Internat voller ungewöhnlicher Pflanzen und rätselhafter Mitmenschen.
Neue und alte Freunde (ja, der sympathische Vogel Dodo mit seinem außergewöhnlichen altertümlichen Sprachgebrauch) sind ein gute Hilfe, die besondere Pflanze hält sich für etwas „besonders“ und lässt es ihre Hüterin oft genug wissen. Emilia selbst ist sympathisch, aber fällt nicht besonders auf.
Die Geschichte braucht lange, bis sie wirklich in Fahrt kommt. Über weite Strecken passiert wenig, dann allerdings überschlagen sich die Ereignisse plötzlich. Letztlich wird vieles überraschend schnell und unkompliziert gelöst, viele Hintergründe und Fragen bleiben. 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Spannend, magisch und mit Herz

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte
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Cassandra möchte in ihrer Hexenausbildung vorankommen, doch natürlich kommt es anders. Dorfbewohner verfallen einem seltsamen Bann und suchen besessen nach einem geheimnisvollen Schatz. Gleichzeitig verschwindet ...

Cassandra möchte in ihrer Hexenausbildung vorankommen, doch natürlich kommt es anders. Dorfbewohner verfallen einem seltsamen Bann und suchen besessen nach einem geheimnisvollen Schatz. Gleichzeitig verschwindet eine magische Flöte, die die Tür zur Faerie öffnen kann. Der Erlkönig hat allseits seine Finger im Spiel.
Cassandra und ihre Freundinnen sind wie immer mittendrin und treffen auf ungewöhnliche Faierie-Wesen, mal bedrohlich, mal hilfsbereit. Auch Ivy verfolgt ihre eigenen Pläne und bringt Gefahr mit.
Die Mädchen handeln zwar mutig, aber (wie so oft!) gegen die Anweisungen der Haghexe. Der Cousin ist auch irgendwie immer mitdabei, aber hat keine wirklich tragende Rolle…
Interessant war es vor allem freundliche, gutartige Faerie-Wesen zu entdecken, es ist nicht ausschließlich düster und bedrohlich.
Insgesamt bleibt die Reihe spannend und sehr unterhaltsam. Die Charaktere sind sympathisch. Band 1 ist zwar keine zwingende Voraussetzung, aber trägt natürlich mehr zu einem optimalen Leseverständnis und -erlebnis.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Einfaches Wohlfühl-Fantasy

Avelora - Das Internat der magischen Pferde
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Reena kann magische Pferde in ihrer wahren Gestalt erkennen. Damit ist sie eine passende Schülerin für das geheime Internat Avelora.
Vor der Abreise wird sie umfassend informiert, sodass sie das Abenteuer ...

Reena kann magische Pferde in ihrer wahren Gestalt erkennen. Damit ist sie eine passende Schülerin für das geheime Internat Avelora.
Vor der Abreise wird sie umfassend informiert, sodass sie das Abenteuer perfekt vorbereitet startet.
Das Setting ist von Anfang an klar, Umwege oder eigene Entdeckungen gibt es kaum.
Auch der Start ins Schulleben ist reibungslos: Freunde und Seelenpferd sind schnell an ihrer Seite, alles fügt sich ohne Hürden zusammen.
Die Geschichte zieht sich entspannt hin, bis kurz vor Schluss die Spannung einsetzt. Die Bedrohung ist in Sicht und natürlich wird genau das getan, wovor gewarnt wird: Allein auf eigene Faust begibt man sich in die Rettungsmission.
Inhaltlich gibt es nichts auszusetzen, sprachlich ist es gut, nur eben weniger komplex und einfach gehalten. Es ist eine klare Wohlfühl-Fantasy für Grundschulkinder.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Finaler Kampf

Schule der Meisterdiebe 5: Die letzte Prüfung
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Es ist gar nicht so einfach, ein Geheimnis vor der eigenen Bande zu haben – besonders dann nicht, wenn für Gabriel vieles auf dem Spiel steht. Während sein letztes Jahr in Crookhaven beginnt, liegt sein ...

Es ist gar nicht so einfach, ein Geheimnis vor der eigenen Bande zu haben – besonders dann nicht, wenn für Gabriel vieles auf dem Spiel steht. Während sein letztes Jahr in Crookhaven beginnt, liegt sein ganzer Fokus auf dem Sturz der Namenlosen. In den früheren Bänden waren sie noch eine bedrohliche Macht, doch nun ist die Gefahr absolut unmittelbar. Die Namenlosen sind dabei, eine tödliche Aufgabe zu Ende zu bringen …
Daneben muss wieder der finale Einbruch in die Schule geplant werden. Gabriel kann sich auf seine Bande verlassen. Das Zusammenspiel der Gruppe ist großartig: Sie halten zusammen, necken sich, geraten aneinander und stehen doch immer füreinander ein. Dieses Teamgefühl macht einen großen Teil des Charmes aus. Und ja, sogar ein Hauch von Romantik spielt mit.
Es ist ein spannender, emotionaler und runder Abschluss, der zeigt, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind. Eine unterhaltsame Reihe.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Spiel mit der Hoffnung

Mika Mysteries - Die Spur der Meisterdiebin
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Mehrere Waisenkinder sind verschwunden, während Stockholm gleichzeitig von einer ungewöhnlich hohen Welle von Taschendiebstählen betroffen ist. Beides scheint miteinander verknüpft zu sein und Mika gerät ...

Mehrere Waisenkinder sind verschwunden, während Stockholm gleichzeitig von einer ungewöhnlich hohen Welle von Taschendiebstählen betroffen ist. Beides scheint miteinander verknüpft zu sein und Mika gerät erneut mitten in einen gefährlichen Strudel.
Der Inspektor tritt dieses Mal weniger autoritär auf. Er hat infolge der Geschehnisse aus Band 1 an Einfluss innerhalb der Polizei verloren und wird mit unbeliebten Aufgaben betraut.
Mikas Fokus liegt auf den Waisenkindern. Sie weiß, dass ein Leben auf der Straße oder der Einstieg ins kriminelle Milieu für sie fast immer eine Sackgasse bedeutet: kaum Chancen, kaum Hoffnung, kaum einen Weg zurück. Gerade deshalb wird Mika gegenüber einer scheinbaren Retterin misstrauisch, die ihr und den Kindern Hoffnung verspricht. Von Anfang an ist Mika klar, dass hinter den guten Worten etwas nicht stimmt.
Zusätzlich steht Mika selbst unter Druck. Sie muss mit Anschuldigungen zurechtkommen und wird auch polizeilich gesucht – eine Ermittlerin in Gefahr.
Die vergleichsweise kurze Geschichte erzählt alles Wesentliche. Handlung, Spannung, Beziehungen und Gefühle bekommen Raum, ohne sich zu verlieren – alles ist auf den Punkt gebracht.
Es bleiben noch einige Fragen offen, die auf jeden Fall noch beantwortet werden müssen, z. B. Mikas Herkunft oder die Vergangenheit des Inspektors.
Insgesamt ist Band 2 eine starke Fortsetzung. Auch wenn die Bände größtenteils unabhängig voneinander gelesen werden können, ist Band 1 als Einstieg zu empfehlen.

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