Spiel mit der Hoffnung
Mika Mysteries - Die Spur der MeisterdiebinMehrere Waisenkinder sind verschwunden, während Stockholm gleichzeitig von einer ungewöhnlich hohen Welle von Taschendiebstählen betroffen ist. Beides scheint miteinander verknüpft zu sein und Mika gerät ...
Mehrere Waisenkinder sind verschwunden, während Stockholm gleichzeitig von einer ungewöhnlich hohen Welle von Taschendiebstählen betroffen ist. Beides scheint miteinander verknüpft zu sein und Mika gerät erneut mitten in einen gefährlichen Strudel.
Der Inspektor tritt dieses Mal weniger autoritär auf. Er hat infolge der Geschehnisse aus Band 1 an Einfluss innerhalb der Polizei verloren und wird mit unbeliebten Aufgaben betraut.
Mikas Fokus liegt auf den Waisenkindern. Sie weiß, dass ein Leben auf der Straße oder der Einstieg ins kriminelle Milieu für sie fast immer eine Sackgasse bedeutet: kaum Chancen, kaum Hoffnung, kaum einen Weg zurück. Gerade deshalb wird Mika gegenüber einer scheinbaren Retterin misstrauisch, die ihr und den Kindern Hoffnung verspricht. Von Anfang an ist Mika klar, dass hinter den guten Worten etwas nicht stimmt.
Zusätzlich steht Mika selbst unter Druck. Sie muss mit Anschuldigungen zurechtkommen und wird auch polizeilich gesucht – eine Ermittlerin in Gefahr.
Die vergleichsweise kurze Geschichte erzählt alles Wesentliche. Handlung, Spannung, Beziehungen und Gefühle bekommen Raum, ohne sich zu verlieren – alles ist auf den Punkt gebracht.
Es bleiben noch einige Fragen offen, die auf jeden Fall noch beantwortet werden müssen, z. B. Mikas Herkunft oder die Vergangenheit des Inspektors.
Insgesamt ist Band 2 eine starke Fortsetzung. Auch wenn die Bände größtenteils unabhängig voneinander gelesen werden können, ist Band 1 als Einstieg zu empfehlen.