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Veröffentlicht am 31.03.2026

Toller Reihenabschluss

Westwell - Hot & Cold
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Kurz zum Buch: Jess kommt ins Krankenhaus und Helena erfährt nicht wie es ihm geht. Seine Mutter gibt ihr keine Informationen und macht sie für den Vorfall verantwortlich. Helena ist am Boden zerstört ...

Kurz zum Buch: Jess kommt ins Krankenhaus und Helena erfährt nicht wie es ihm geht. Seine Mutter gibt ihr keine Informationen und macht sie für den Vorfall verantwortlich. Helena ist am Boden zerstört und weint sich bei ihrem Bruder aus, der - gemeinsam mit seiner Verlobten - Helena liebevoll bei sich aufnehmen und sich um sie kümmern. Helena möchte nur herausfinden, wer Jess das angetan hat und wird auch wieder mit dem Mord an Valentine und Adam konfrontiert.
Ich war ab der ersten Seite wieder mitten im Geschehen drinn und die Spannung flaute auch dem gesamten Buch über nicht ab. Man kann auch sehr gut die Entwicklung von Helena entdecken, die von Anfang an nach Wahrheiten sucht und sich nicht davon abbringen lässt. Sie wird aber von Band zu Band thougher. Sie hat keine Angst vor Wahrheit und klammert sich auch an jede kleinste Hoffnung.
Auch Jess macht eine Spannende Entwicklung durch. Nicht nur körperlich auch psychisch. Er steht vor so vielen Fragen und Entscheidungen und wir lernen in diesem Band auch wieder etwas mehr von seinen Ängsten kennen. Die beiden zusammen erleben sehr viel und trotzdem finden sie immer wieder zueinander, wobei es zunächst ausweglos erschien.
Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und klar. Jede Figur hat seine eigenen kleinen Probleme und so wirken sie auch sehr lebendig und authentisch auf mich.
Auch, dass in diesem Band der Bruder von Helena nicht vergessen wird und so seine eigene Geschichte erzählt wird, gefällt mir sehr gut.
Aber, die Romantik kommt natürlich auch nicht zu kurz und auch ein paar echte Schmunzler waren auch dabei.
Das Buch bleibt zur letzten Seite spannend und bekommt durch die kleinen Drehungen und Wendungen immer wieder neuen Schwung, dabei zu bleiben. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Auch der Ausgan, wer alles zu den Geschehnissen beigetragen hat, ist auch vollkommen unvorhersehbar.

Fazit: Toller Abschluss dieser wundervollen Reihe und wir dürfen uns auf Eli, den kleinen Bruder von Jess freuen!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Langwierige Geschichte

Die unverhofften Zutaten des Glücks
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Kurz zum Buch: Es geht um zwei Menschen zwischen 40 und 50 Jahren, zwischen denen sich eine Brieffreundschaft entwickelt. Eve lebt mit Panik attacken alleine, da ihre Ehe nicht halten konnte. Sie hat sehr ...

Kurz zum Buch: Es geht um zwei Menschen zwischen 40 und 50 Jahren, zwischen denen sich eine Brieffreundschaft entwickelt. Eve lebt mit Panik attacken alleine, da ihre Ehe nicht halten konnte. Sie hat sehr unter ihrer Herrschsüchtigen Mutter gelitten und leidet jetzt, nach dem Tod, immernoch. Ihre Tochter vermisst aber die Großmutter und Eve erkennt auch wesentliche Charakterzüge, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat. Jack ist ein Bestsellerautor. Beide teilen die Leidenschaft für Kochen und so öffnet sich Jack Eve immer mehr und findet auch aus seiner Schreibblockade heraus. Er schlägt öfter ein Treffen vor, doch Eve tut sich ziemlich schwer, sich mit den Gedanken anzufreunden, alleine so weit für ein Treffen zu Reisen.
Die Idee gefiel mir sehr gut, nur leider war die Umsetzung nicht wirklich mein Fall. Mir fehlten die Spannung und die Gefühle in diesem Buch. In der Brieffreundschaft zwischen den beiden geht es hauptsächlich um Tipps und Rezepteaustausch und mir persönlich war dies zu langweilig. Beide Protagonisten werden von der Autorin auch geistig als viel Älter dargestellt, dass sie den Hauptteil ihres Lebens schon hinter sich haben und dass sie sich bald nicht mehr alleine zurechtfinden können. Das finde ich etwas übertrieben. Auch dass beide im Leben versagt haben und das jetzt im hohen Alter auch nicht mehr ändern könnten. Leider konnte mich die Geschichte nicht fesseln.
Der Briefwechsel ist zwar ganz nett, geht aber nicht in die Tiefe.
Warum ich das Buch dennoch bis zum Ende gelesen habe? Ich habe noch auf einen tollen Abschluss gehofft und die Kochtipps fand ich auch ganz nett.
Fazit: Leider war das Buch nicht mein Fall.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Guter Abschluss

Die Wahrhaftige (Die sieben Königreiche 4)
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Kurz zum Buch: Es wird ein neues Land entdeckt mit vielen Sachen, die Bitterblue noch nicht kannte. Selbst die Sprache ist anders und es scheint, dass sie Technologisch fortgeschrittener sind. Bitterblue ...

Kurz zum Buch: Es wird ein neues Land entdeckt mit vielen Sachen, die Bitterblue noch nicht kannte. Selbst die Sprache ist anders und es scheint, dass sie Technologisch fortgeschrittener sind. Bitterblue ist höchst neugierig und lernt auch die neue Sprache um sich mit den Bewohnern Winterburgs verständigen zu können. Sie wird auch immer wieder eingeladen, nach Winterburg zu reisen, aber bis jetzt hat sie immer abgelehnt. Als aber plötzlich Gesandte Bitterblues unter mysteriösen Umständen verschwinden und ertrinken, möchte sie doch herausfinden was dort vor sich geht und so begibt sie sich auf die Reise nach Winterburg. Doch leider kommt Bitterblue nicht wie geplant mit dem Schiff an, sondern geht bei einem hohen Wellengang über Bord. Jeder erklärt sie für Tot und Giddon ist höchst Traurig.
Wieder ein packender Fantasyroman, der wieder viele Geheimnisse offenbart. Ich fand den Wechsel in den einzelnen Kapiteln zwischen den einzelnen Kapiteln wieder sehr spannend und so wird auch eine junge Winterburgerin zu einer spannenden Protagonistin, die herausfinden will, was in ihrer Familie bzw in ihrer Stadt vor sich geht und vor den anderen Bewohnern verborgen wird.
Die Autorin konnte die einzelnen Szenen richtig gut beschreiben, sodass dem Leser es leichter fiel, sich das alles gut vorzustellen.
In diesem Teil wird es aber vor allem sehr politisch, was mich nich abholen konnte.
Ich finde aber die Entwicklung bei Bitterblue als auch bei Giddon spannend zu lesen. So ist Bitterblue als sie zum ersten Mal in der Reihe erwähnt wurde, noch ein kleines schüchternes Mädchen. Und jetzt ist sie einfach schon eine thoughe Königin, die genaue vorstellungen hat, was sie möchte und es auch den Betroffenen spüren lässt. Dennoch ist sie sehr einfühlsam und kann gut mit Gefühlen anderer umgehen. Giddon wurde jetzt zu einem Mann, der Bitterblue heimlich verehrt und diese Heimlichtuerei wird ihm bei diesem Band zu einem Verhängnis. Giddon ist sehr Hilfsbereit und immer für einen da, genau so ein Mensch, den eine Königin braucht.
Fazit: Nicht mein Liebling der Reihe, trotzdem guter Abschluss.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Buch mit Gedanken zur Umwelt

Die Melodie der Bienen
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Kurz zum Buch: In diesem Roman geht es um drei Protagonisten. Alice, die Imkerin. Jake, der seit seinem Unfall im Rollstuhl sitzt und Harry, der sehr schüchtern und naiv ist. Alle drei haben etwas gemeinsam: ...

Kurz zum Buch: In diesem Roman geht es um drei Protagonisten. Alice, die Imkerin. Jake, der seit seinem Unfall im Rollstuhl sitzt und Harry, der sehr schüchtern und naiv ist. Alle drei haben etwas gemeinsam: Sie sind im Leben ein bisschen verloren und finden nicht wirklich Anbindung zu anderen Menschen. Und so kreuzen sich eines Tages ihre Wege, als Alice jemanden sucht, der ihr bei den Bienen hilft. Denn sie möchte sich erweitern und alleine schafft sie das nicht mehr.
Alice ist eins mit den Bienen und das kann man wunderbar aus der Geschichte auslesen. Man lernt viel über Bienen und am Anfang jedes Kapitels steht auch nochmal ein Satz über Bienen.
Ich finde auch die einzelnen Charaktere total spannend. Jeder möchte bei der Arbeit für die Bienen einen Beitrag leisten und jeder bekommt ganz eigene Aufgaben. So denkt man Anfangs, dass Harry ein naiver Kerl ist, der von nichts Ahnung hat, aber man wird mit der Zeit eines besseren belehrt, wie Handwerklich geschickt er dafür ist. Und man lernt auch mit der Zeit den wahren Grund kennen, warum Alice so zurückgezogen lebt und neimanden an sich ran lässt. Doch der Hauptcharakter in dem Buch sind eigentlich die Bienen. Ich finde es total toll, dass die Autorin so viel über die Bienen schreibt und man merkt sofort, dass sie sich mit dem Thema befasst hat. Selbst ich als Imkerin, konnte auch ein paar Informationen herausnehmen, die ich noch nicht wusste. Aber keine Angst, auch für Neulinge bzw Leute die nichts über die Imkerei wissen, ist dieses Buch auch nicht zu hoch angesetzt, da Alice mit Jake selbst einen Neuling hat und ihm das wunderbar erklärt. Auch wenn es Anfangs schwierig für Jake ist mitzuhelfen, da er ja an dem Rollstuhl gebunden ist, hat er das Beste aus seiner Situation gemacht.
Die Autorin konnte auch die Landschaft super beschreiben, sodass ich gleich ein Bild im Kopf hatte.
Dennoch gab es hin und wieder Längen, die nicht sein mussten.
Fazit: Ein toller Roman über drei wundervolle Personen, die um das wohlergehen ihrer hunderttausend Bienen kämpfen.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Tiefgründiges herzzerreissendes Buch

Where the Sky meets the Sea
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Kurz zum Buch: In diesem Roman geht es um die junge Jade, die alles versucht um zu sterben. Sie möchte seit dem Tod ihres Vaters auch nicht mehr Leben. Obwohl ihre Eltern alles für sie getan haben und ...

Kurz zum Buch: In diesem Roman geht es um die junge Jade, die alles versucht um zu sterben. Sie möchte seit dem Tod ihres Vaters auch nicht mehr Leben. Obwohl ihre Eltern alles für sie getan haben und sie sogar einen Studienplalz an der Columbia hat. Als sie bei ihrem nächsten Suizidversuch - auf den Gleisen - auf Milan trifft, scheint ihre Welt ins Wanken zu geraten. Er läuft ihr seitdem öfter über den Weg und so beschließen sie gemeinsam das volle Leben auszukosten was es zu bieten hat und begeben sich auf eine Reise ohne Ziel.
Wow. Für dieses Buch muss man sehr stark sein. Man wird hier mit sehr viel konfrontiert und sollte daher unbedingt die Triggerwarnungen beachten.
Ich durfte das Buch Testlesen und liebte es. Suizid und keinen gefallen mehr am Leben zu haben, sind so wichtige Themen in der heutigen Gesellschaft, denn jeder zweifelt mal an sich selbst und viele stehen dann an einem Punkt im Leben, an dem es für sie nach keinem Ausweg mehr scheint. Und genau da befindet sich Jade schon seit mehreren Jahren. Ich mochte Jade als Charakter total gerne und wie sie mit sich selbst dauernd hadert. Einerseits möchte sie Sterben, aber andererseits möchte sie für ihre Mum und kleine Schwester da sein. Anfangs konnte Jade Milan auch gar nicht leiden und fand ihn einfach nur als nervig und zwischen den beiden beginnt sich eine ganz eigene Dynamik zu entwickeln. Sie nähern sich auf ihrer Reise langsam an und beginnen sich auch langsam zu öffnen. Man bekommt langsam auch ein Gespür dafür warum Milan sterben möchte und wie sich die beiden in ihrem Verhalten und Wesen doch ähneln. Man erfährt in der Geschichte immer wieder neue Sachen von beiden und ich war immer wieder aufs Neue geflasht.
Ich mochte auch den leicht poetischen Stil mit Sätzen, die zum Nachdenken anregten und einem selbst ein klein bisschen Mut gaben.

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