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Veröffentlicht am 04.06.2024

Andachten für jeden Tag im Jahr

Im Land der Hoffnung steht mein Zelt
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Wie startest du in den Tag? Welche Gedanken beschäftigen dich? Wo findet deine Seele Nahrung und ein Zuhause?
In dem in diesem Jahr erschienenen Andachtsbuch nimmt uns der schwedische Pastor und Autor ...

Wie startest du in den Tag? Welche Gedanken beschäftigen dich? Wo findet deine Seele Nahrung und ein Zuhause?
In dem in diesem Jahr erschienenen Andachtsbuch nimmt uns der schwedische Pastor und Autor Tomas Sjödin mit ins „Land der Hoffnung“, in dem es sich lohnt zu leben. In der Einführung schreibt Sjödin, dass er Bibelverse ausgewählt hat, die ihm viel bedeuten. Da die Texte der englisch-sprachigen Bibelübersetzung The Message entnommen sind, wirken die Bibelverse auf den 1. Blick nicht so vertraut und laden somit zum neuen Nachdenken ein.
Die Andachten im Buch sind nummeriert von Tag 1 bis Tag 366 und füllen jeweils eine Buchseite. Unter dem Bibelwort steht ein kurzer Impuls, der schnell gelesen ist, aber zumeist lange nachhallt.

Ich habe mich sehr gefreut als ich entdeckt habe, dass es nun endlich von Tomas Sjödin auch ein Andachtsbuch für jeden Tag gibt. Ich schätze den Autor, seine angenehm ruhige Art zu schreiben und seine wertvollen Impulse schon seit einigen Jahren. Das Cover des neuen Buches ähnelt mit den grafischen Mustern den anderen Büchern des Autors, so dass es einen Wiedererkennungseffekt gibt. Da die Andachten keinen festen Datum zugeordnet sind, kann man nach der Einführung frei wählen an welcher Stelle man zu lesen beginnt. Die Länge bzw. Kürze der Andachten empfinde ich als angenehm, so finde ich morgens Zeit zum Lesen und kann die Gedanken mit in den Tag nehmen. Manche Impulse sprachen mich sofort an und taten mir gut, andere habe ich eine Weile in Gedanken bewegt. Gut gefällt mir, dass den Andachten eine mir unbekannte Bibelübersetzung zu Grunde liegt, denn das wirft ein neues Licht auf bekannte Verse. Die Andachten aus „Im Land der Hoffnung steht mein Zeit“ werden mich sicher noch lange bzw. immer wieder begleiten. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 01.06.2024

Kinder, große Gefühle und dazu passende Bibelgeschichten

Meine 14 Bibelgeschichten zu den großen Gefühlen. Vorlesebuch ab 5 mit biblischen Kindergeschichten zu wichtigen Emotionen wie Angst, Liebe und Dankbarkeit. Mit der Bibel Ermutigung vermitteln
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Staunen, Freude, Neugier, Wut, Angst, Hoffnungslosigkeit, Trauer, Scham, Dankbarkeit, Neid…. Gefühle gehören zum Leben dazu und auch in der Bibel spielen sie eine wichtige Rolle. Für dieses Buch wurden ...

Staunen, Freude, Neugier, Wut, Angst, Hoffnungslosigkeit, Trauer, Scham, Dankbarkeit, Neid…. Gefühle gehören zum Leben dazu und auch in der Bibel spielen sie eine wichtige Rolle. Für dieses Buch wurden 14 Gefühle und passende Geschichten ausgewählt. Zu jedem Gefühl gibt es einen kurzen Einstieg, in dem die Kinder gefragt werden ob sie dieses Gefühl kennen und wann sie so empfinden. Danach wird die biblische Geschichte nacherzählt. Dazu gibt es passende Illustrationen.
Am Ende des Buches gibt es Erläuterungen für Erwachsene.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Die 14 ausgewählten Gefühle sind für Kinder zumeist bekannt, bzw. kann man sie mit den Einstiegsimpulsen aus der Erlebniswelt von Kindern gut bewusst machen. Die dazu ausgewählten Bibelgeschichten empfinde ich als passend und die Nacherzählungen sind kindgerecht und lassen sich gut vorlesen. Die farbenfrohen, ausdrucksstarken Illustrationen von Mathias Weber laden zum Anschauen ein und verdeutlichen die Gefühle der Personen im Text sehr gut.
Ich habe den Impuls zur Begeisterung und die Geschichte von Pfingsten in der Grundschule verwendet und den Kindern haben Bilder und Geschichte sehr gut gefallen. Auch für Kindergottesdienst und in Familien ist das Buch gut geeignet. Ich empfehle es gern weiter.

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Veröffentlicht am 30.05.2024

Die Ladys von Lakeside

In Zeiten der Freundschaft
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Adelaide wird nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern vom älteren Bruder auf ein Internat in den USA geschickt. Sehr schnell findet die junge Kanadierin dort in Dorothy, Ruth und Susanne drei gute Freundinnen, ...

Adelaide wird nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern vom älteren Bruder auf ein Internat in den USA geschickt. Sehr schnell findet die junge Kanadierin dort in Dorothy, Ruth und Susanne drei gute Freundinnen, mit denen sie durch dick und dünn geht. Die Vier sind unzertrennlich und als der Schulabschluss gekommen ist und sich ihre Wege trennen, schließen sie einen Bund: sie wollen Freundinnen bleiben, immer füreinander da sein und sich regelmäßig im Pavillon des Internats treffen. „Eine für alle, alle für Eine. Wir sind die Ladys von Lakeside.“, ist ihr Leitspruch.
Doch das Leben hält viele Herausforderungen bereit. Addi und Dorothy verlieben sich in den selben jungen Mann und darunter leidet die Freundschaft. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges, Vorurteile gegenüber deutsch-amerikanischen Familien und die große Explosion von Halifax verändern das Leben der vier Freundinnen sehr. Wie viel hält eine Freundschaft aus?

„In Zeiten der Freundschaft“ war das 1. Buch von Cathy Gohlke, dass ich las, aber es wird mit Sicherheit nicht das letzte sein. Die Geschichte von Adelaide, Dorothy, Susanna und Ruth wird abwechselnd auf zwei Zeitebenen, die in den Jahren zwischen 1912 und 1917 und im Jahr 1935 spielen. Durch den Wechsel zwischen den Zeitebenen und dem Erzählen aus Addis und Dorothys Perspektive entfaltet sich die Geschichte stückweise und die Spannung bleibt bis zum Ende hoch.

Zu Beginn empfand ich die vielen Namen als verwirrend, aber schnell bin ich tief eingetaucht in die Geschichte. Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr gut lesen, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Ich habe besonders mit Addi und Dorothy mit gefühlt, gehofft, gelitten. Die geschichtlichen Hintergründe der Zeit vor, während und nach dem 1. Weltkrieg sind gut recherchiert und waren für mich sehr interessant.

„In Zeiten der Freundschaft“ ist ein berührender Roman über den Wert der Freundschaft, über Zusammenhalt, über Geheimnisse, Missverständnisse, Fehler und die Kraft des Verzeihens. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen „verschlungen“ und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 27.05.2024

Eine junge Frau auf der Suche

Limonensommerliebe
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Als Cara plötzlich ohne Job dasteht und ein ominöser, mitternächtlicher Anruf aus Italien sie aufschreckt, macht sich die junge Frau auf den Weg an die Amalfiküste. Sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, ...

Als Cara plötzlich ohne Job dasteht und ein ominöser, mitternächtlicher Anruf aus Italien sie aufschreckt, macht sich die junge Frau auf den Weg an die Amalfiküste. Sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, über den die Mutter nichts erzählen will. Außer dem Anruf und einen halben Briefumschlag mit einer Adresse, hat Cara keine Spur…. An der Amalfiküste trifft Cara immer wieder auf Emilio, mit dem sie oft aneinander gerät, der sie aber auch fasziniert. Und sie lernt die hilfsbereite Guilia und deren charmanten Bruder Marcello kennen. Ihre neuen Bekannten bieten ihre Hilfe bei Caras Suche an, aber die beiden Männer verhalten sich oft komisch. Zwischen der reizvollen Amalfiküste und dem wunderbaren Meer und in mitten von Zitronenduft muss Cara sich entscheiden, wem sie vertrauen will…

„Limonensommerliebe“ hat alles, was ein guter Sommerroman braucht: eine starke Hauptprotagonistin mit einer Mission, zwei ganz unterschiedliche und faszinierende Männer, ein wunderbares Setting, dass zum Träumen einlädt… dazu ein großes Geheimnis, Spannung, Liebe und viel Zitronenduft.
Die Geschichte von Cara und ihrer Suche nach dem Vater hat mich schnell in ihren Bann gezogen. So viele offene Fragen, so viel Sehnsucht nach der Wahrheit, so wenige Anhaltspunkte… Die Autorin hat es sehr gut verstanden mich zu fesseln und so habe ich mit Cara gesucht, gehofft und gezweifelt. Bis zum Ende bleibt es spannend.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und gern empfehle ich es weiter.

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Veröffentlicht am 26.05.2024

Ein Plädoyer für die Arbeit

Mit Herz und Hingabe arbeiten
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Ein Buch über Arbeit – braucht man so etwas? Ist Arbeit nicht nur ein „notwendiges Übel“, weil man sich seinen Lebensunterhalt verdienen muss? Oder ist Arbeit doch mehr? In ihrem Buch „Mit Herz und Hingabe ...

Ein Buch über Arbeit – braucht man so etwas? Ist Arbeit nicht nur ein „notwendiges Übel“, weil man sich seinen Lebensunterhalt verdienen muss? Oder ist Arbeit doch mehr? In ihrem Buch „Mit Herz und Hingabe arbeiten“ beschäftigt sich Daisy Gräfin von Arnim mit der Arbeit, ihrem Wert, ihrer Wichtigkeit für unser Leben und mit dem Segen, der daraus erwächst. Die Autorin zeigt wie sich Arbeit im Laufe der Zeit verändert hat und sie schaut auf ihre eigene Biographie und nach ihren Vorbildern in Bezug auf Arbeit. Sie setzt sich mit der Last der Arbeit auseinander und zeigt auf welcher Segen in der Arbeit liegen kann, wenn sie Freude macht, man gemeinsam arbeitet, man kreativ ist. Anhand von Bibelstellen zeigt die Autorin auf wie Gott sich die Arbeit gedacht hat.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Das Cover ist in einem freundlichen Grünton gehalten und zeigt die Autorin bei der Apfelernte. Auch im Innenteil findet man sehr viel Grün, dass sehr gut zu den Naturfotos passt. Auch die zarten Zeichnungen sind sehr schön. Der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm lesen und mir gefällt die Mischung aus eigenem Erleben, Bibelworten und Informationen und Gedanken zum Thema Arbeit. Die Texte lassen mich nachdenklich zurück. Wie schön für jeden Menschen, der seine Arbeit als so beglückend und befriedigend empfindet. Doch ich denke, dass für die Mehrzahl der Menschen Arbeit vorrangig Broterwerb ist und dann erscheint es mir schwer einen tieferen Sinn darin zu sehen. Und was ist mit denen, die keine Arbeit finden, die krank sind oder zu alt für den Arbeitsmarkt? An der Stelle wäre es vielleicht besser statt von Arbeit lieber von Aufgaben zu sprechen; Aufgaben oder Ehrenämter, die sinngebend sind, wenn auch nicht bezahlt….
Insgesamt ist „Mit Herz und Hingabe arbeiten“ ein sehr schönes Buch, dass zum Lesen und Anschauen einlädt. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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