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Veröffentlicht am 15.04.2025

Eher was für Einsteiger ins Genre

Sturmtochter, Band 1 - Für immer verboten
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Cover



Ich glaube, wenn ich nicht bereits Bücher dieser Autorin kennen würde, hätte ich gar nicht erst nach diesem Buch gegriffen. Ich verstehe, was der Coverdesigner vermitteln möchte, mag das Gesamtbild ...

Cover



Ich glaube, wenn ich nicht bereits Bücher dieser Autorin kennen würde, hätte ich gar nicht erst nach diesem Buch gegriffen. Ich verstehe, was der Coverdesigner vermitteln möchte, mag das Gesamtbild aber nicht. Und warum die Frau auf dem Cover ein voluminöses Ballkleid trägt, erklärt sich mir nicht ganz.



Meine Meinung



Ich kenne bereits einige Bücher von Bianca Iosivoni, wobei bisher noch kein Highlight dabei gewesen ist. Dieses Buch lag seit Jahren auf meinem Stapel ungelesener Bücher und genau aus dem eben genannten Grund, hatte ich einfach nicht genug Muße es in die Hand zu nehmen. Für dieses Jahr habe ich mir allerdings vorgenommen meinen SUB drastisch zu verkleinern und dazu gehören natürlich auch die etwas älteren Bücher.

Protagonistin des Buches ist Avalee, die wie uns der Klapptext bereits verrät, einen Kampf gegen Elementare führt und im Laufe des Buches erfährt, dass sie ebenfalls über magische Kräfte verfügt. Avalee ist mir nicht direkt unsympathisch oder sympathisch. Im Buch selbst wird mehrfach betont, dass Avalees Magie stark mit ihren Gefühlen verknüpft ist und ehrlicherweise muss ich zugeben, dass sie mir einfach zu temperamentvoll war. Die ewigen Ausbrüche, das Chaos in ihrem Kopf, die überschwappenden Gefühle – mir wars einfach irgendwann zu viel. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass sie endlich mal die Arschbacken zusammenkneift und sich wie jemand verhält, der sich selbst im Griff hat.

Auch die Beziehung zu Lance kann nicht überzeugen. Ich fand die Idee, dass die beiden sich bereits kennen, als die Geschichte losgeht, eigentlich ganz gut, aber die Anziehung zwischen den beiden habe ich überhaupt nicht gefühlt. Auf mich wirkten die Gespräche sehr oberflächlich und alles in allem kenne ich einfach genug Liebesbeziehungen in Büchern, die wesentlich besser ausgearbeitet sind. Ähnlich ergeht es mir leider auch bei allen anderen zwischenmenschlichen Beziehungen in diesem Buch. Dies betrifft sowohl Avalee und ihren Vater, aber ebenso die Beziehung zwischen ihrem Vater und seinem Lebensgefährten, und leider ebenso die Freundschaft zwischen Avalee und ihrer besten Freundin Bri. Es gibt einige Kapitel aus Sicht der Nebencharaktere und ganz ehrlich? Die Verbindung der beiden Geschwister Juliana und Elijah war mir persönlich und mit weitem Abstand die liebste von allen. Da habe ich echt ein wenig Herzschmerz wahrgenommen.

Das Buch liest sich nichtsdestotrotz wunderbar flüssig und leicht. Für Einsteiger in das Romantasy-Genre ist diese Geschichte vermutlich perfekt. Für alteingesessene Hasen, wie ich es bin, fehlt es einfach noch massiv an Tiefgang, Emotionen und Worldbuilding. „Sturmtochter“ weist bereits eine starke Substanz auf, es gibt greifbare Elemente, wie die Clans und deren Eigenarten, den Kampf gegen die Elementare, doch beispielsweise das Erwachen der Magie, sowie der Umgang damit, ähnlich wie die große Problematik rund um die Elementare bleiben dabei recht zurückhaltend.

Ich gehe derzeit davon aus, dass ich diese Reihe nicht weiterverfolgen werde. Es handelt sich hierbei keineswegs um ein schlechtes Buch und ich habe die Lesestunden damit durchaus genossen, doch alles in allem, bin ich nur so semi-begeistert.



Fazit



Ich habs fast befürchtet, aber für mich war diese Geschichte leider nichts. Jedoch möchte ich nochmals betonen, dass dieses Buch für Einsteiger ins Romantasy-Genre vermutlich perfekt ist.



Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Viel zu unbekannt

Dawn of Onyx – Die Edelsteinsaga
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Cover



Im Vergleich zu anderen aktuellen Covern, finde ich dieses nicht sonderlich ansprechend. Es passt zum Inhalt, keine Frage, doch der Hintergrund wirkt recht lieblos, was auch die hübschen Details ...

Cover



Im Vergleich zu anderen aktuellen Covern, finde ich dieses nicht sonderlich ansprechend. Es passt zum Inhalt, keine Frage, doch der Hintergrund wirkt recht lieblos, was auch die hübschen Details am Rand nicht retten können.



Meine Meinung



Wieder einmal habe ich zu einem Buch gegriffen, von deren Autorin ich bisher noch nichts kannte. Auch online habe ich „Dawn of Onyx“ bisher nur sehr selten gesehen, fand die Geschichte allerdings ansprechend genug, um das Buch zu kaufen und zu lesen.

Mit dieser Geschichte bekommen wir Romantasy-Leser ein weiteres Buch, welches wir ausschließlich aus Sicht der weiblichen Protagonistin (mit Ausnahme eines extra Kapitels) erleben dürfen. Arwen Valondale besitzt in meinen Augen einen schönen Charakter, der gerade dadurch glänzt, dass sie sehr menschliche Zweifel hat und sich selbst nicht für den Nabel der Welt hält. Ich für meinen Teil war ganz froh, mal wieder eine Dame zu haben, bei der nicht jeder Plan aufgeht, nicht wochenlang auf die richtige Gelegenheit zum Handeln gewartet wird oder die innerhalb eines Wimpernschlages plötzlich mit einem Schwert umgehen kann. Ungewöhnlicherweise muss ich allerdings sagen, dass mir die Arwen aus der ersten Hälfte wesentlich besser gefallen hat. Nachdem Arwen die ganze Wahrheit um den Krieg erfährt, hatte ich den Eindruck, dass ihre Gefühle zu sehr von einem Extrem ins andere geschwankt sind. Als Beispiel, ihr Hass auf die Soldaten, ihre Wut auf den König von Amber oder auch ihr Gefühl von Kane betrogen worden zu sein. Ich fand schon, dass diese Emotionen als solche angebracht waren, für mich wirkten diese allerdings sehr forciert und ich hätte mir gewünscht, dass diese schöner und facettenreicher ausgebaut worden wären. Auch ihre Beziehung zu Kane mochte ich grundsätzlich, aber so richtig gefühlt habe ich die Liebe der beiden noch nicht.

Kane ist wesentlich verspielter, charmanter und selbstsicherer als Arwen es ist und gibt einen tollen Protagonisten ab. Ich würde gerne mehr von seiner Freundschaft zu seinem Commander sehen oder auch zu seinem Volk, mehr aus seiner Vergangenheit sehen und hoffe, dass wir noch einiges von seinen Fähigkeiten zu Gesicht bekommen. Auch muss ich schweren Herzens zugeben, dass ich von Kane – dem König von Onyx – bisher leider nur sehr wenig gesehen habe. Sein Bedürfnis es Arwen Recht zu machen, steht einfach ein wenig zu sehr im Fokus und sollte eigentlich mehr auf dem Gewinnen des Krieges liegen.

Es gibt bereits viele schöne Ansätze, was die zwischenmenschliche Ebene des Buches betrifft, doch auch hier gibt es noch Luft nach oben. Ich mochte Arwens Freundschaft zu Mari oder ihr Training mit Dagan, hatte aber ebenso hierbei den Eindruck, dass einfach mehr möglich ist.

Den Schreibstil und auch das Worldbuilding als solche mochte ich zu weiten Teilen, gerade was die schönen Beschreibungen von Arwens Eindrücken und Sinneseindrücken angeht. Leider muss ich zugeben, dass ich einige Aspekte nicht schön ausgearbeitet fand. Dies betrifft zum Beispiel Arwens Magie oder auch die Wahrheiten, die nach und nach ans Licht kommen. Es gab eine Handvoll Momente, wo ich mir gewünscht hätte, dass die Autorin mehr Fingerspitzengefühl und mehr Geduld aufgebracht hätte, um sowohl die Spannung als auch die Verbundenheit zur Geschichte zu steigern.

Viele inhaltliche Elemente des Buches kennen alteingesessene Hasen wie ich natürlich schon, trotzdem habe ich „Dawn of Onyx“ genossen und werde die Reihe voraussichtlich weiterverfolgen.



Fazit



Obwohl ich nicht genau wusste, was mich bei dieser Geschichte erwartet, bin ich positiv überrascht worden. Außerdem bin ich gespannt wie es weiter geht und werde Arwens und Kanes Reise auf jeden Fall weiterverfolgen.



Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

3,5 Sterne - Konnte mich nicht überzeugen

Spark of the Everflame
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Cover

Wie bei vielen der neuerschienen Bücher ist dieses Cover ein Traum. Ich liebe die satte rote Hintergrundfarbe, die Darstellung der weiblichen Protagonistin sowie die anderen Details. Zudem ergibt ...

Cover

Wie bei vielen der neuerschienen Bücher ist dieses Cover ein Traum. Ich liebe die satte rote Hintergrundfarbe, die Darstellung der weiblichen Protagonistin sowie die anderen Details. Zudem ergibt das Cover ein wirklich schönes Gesamtbild.

Meine Meinung

Nachdem ich dieses Buch wochenlang online bewundert habe und ich es dann endlich in meiner Buchhandlung des Vertrauens in den Händen halten konnte, stand natürlich fest, dass ich es kaufen muss. Bisher kenne ich nur ein Buch des Verlages und keines dieser Autorin, aber das hat mich ja noch nie davon abgehalten Bücher mitzunehmen.

Wie ich es selbst bereits gedacht hatte, erleben wir das komplette Buch aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Diem. Leider passt sie genau in das Schema des weiblichen Hauptcharakters, welche ich persönlich nicht mag: impulsiv, temperamentvoll und immer unnötig aggressiv, wenn ihr mich fragt. Kurzum, ich konnte mit ihr leider sehr wenig anfangen. Grundsätzlich konnte ich viele ihrer Entscheidungen nachvollziehen, aber gerade ihr Verhalten im königlichen Palast und immer mit der Tatsache im Hinterkopf, dass bei ihren Aktionen nie nur sie selbst die Leidtragende wäre, hat mich in den Wahnsinn getrieben. Als Begründung für ihr herausstechendes Talent sich in Schwierigkeiten zu bringen wird immer wieder die Stimme in ihrem Kopf angegeben, was dadurch, dass es in diesem Band dafür keinerlei Aufklärung gibt, für mich als Begründung nicht reicht. Ich hätte gerne gesehen, dass Diem ihre eigenen Entscheidungen trifft und auch ihre Emotionen anständig hinterfragt. Ihre impulsiven Entscheidungen führen zu einer Kettenreaktion, die von einer dummen Entscheidung zur nächsten führt.

Luther, unser männlicher Protagonist, bietet viel Potenzial für die nächsten Teile, was diesen Band jedoch betrifft finde ich sein Verhalten sehr eindimensional. Im Vergleich zu anderen Büchern hatte ich den Eindruck, dass wir von beiden gemeinsam einfach zu wenig zu sehen bekommen. Ich konnte sein Verhalten nicht wirklich nachvollziehen, auch wenn ich den Eindruck hatte, dass er irgendwann womöglich einen guten Bookboyfriend abgeben würde.

Ich habe in meinem Leben schon eine ganze Menge Bücher gelesen und dies ist vermutlich auch der Grund, warum ich dieses Buch einfach nur vorhersehbar fand. Diems temperamentvolles Verhalten, ihr Zusammenschluss mit den Rebellen, ihr Näherkommen mit dem Prinzen und sogar das Ende und Diems Ausbruch aus ihrem normalen Leben waren leider alles Dinge, die ich bereits ab dem ersten Kapitel erwartet habe. Eigentlich passiert so wenig Unerwartetes, dass ich das Buch sogar als langweilig bezeichnen würde.

Der Schreibstil als solcher ist nicht schlecht, allerdings würde ich dem Lektorat des Leaf Verlages empfehlen noch mal den ein oder anderen Fehler auszubessern, denn davon finden sich leider einige. Das Buch als solches ist nicht langweilig geschrieben, der Inhalt war einfach nur absehbar. Ich hätte gerne mehr Gespräche zwischen den beiden Protagonisten gesehen und mehr davon, dass Diem ihre Entscheidungen hinterfragt. Ansonsten liest sich die Geschichte gut und schön flüssig.

Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe tatsächlich weiterverfolge. Vermutlich werde ich die ersten Meinungen zum nächsten Band abwarten und mich dann spontan entscheiden, ob ich Pen Cole eine weitere Chance einräume.


Fazit

Trotz eines vielversprechenden Inhaltes bin ich letztlich enttäuscht worden. Die Geschichte ist vorhersehbar, die Protagonistin zu temperamentvoll und insgesamt bin ich einfach nicht abgeholt worden.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Lesenswert!

Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
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Cover



Ich finde hier haben wir ein Cover, welches man entweder mag oder nicht. Ich finde es so lala. Ich mag die satten Farben und die deutliche Verbindung zum Inhalt, aber so richtig catchen tut es ...

Cover



Ich finde hier haben wir ein Cover, welches man entweder mag oder nicht. Ich finde es so lala. Ich mag die satten Farben und die deutliche Verbindung zum Inhalt, aber so richtig catchen tut es mich einfach nicht.



Meine Meinung



Ich kenne natürlich bereits andere Bücher von Ali Hazelwood, was auch einer der Gründe ist, warum ich dieses Buch gekauft habe. Ich liebe den Humor und den Schreibstil der Autorin neben den Ideen hinter den Büchern sodass ich eigentlich immer weiß, dass ich mit ihren Geschichten nichts falsch machen kann.

Witzigerweise wusste ich zu Beginn von „Deep End“ gar nicht so genau worauf ich mich einlasse, aber ich konnte mich schnell mit dem Gedanken anfreunden, dass unsere beiden Charaktere den ein oder anderen sexuellen Kink haben. Mit Ausnahme vom Epilog erleben wir das komplette Buch nur aus Sicht der weiblichen Protagonistin Scarlett oder auch Vandy genannt. Obwohl ich selbst ein wenig überrascht bin, mochte ich sie trotz ihrer Ängste und ihrem beschützerischen Verhalten gegen über Pen, der Ex von Lukas und ebenfalls eine Springerin, sehr. Ich konnte ihren Gedankengängen gut folgen, muss aber zugeben, dass ich gerne mehr von ihrer schlechten Kindheit unter ihrem Vater gesehen hätte – einfach um ihr auffälliges Verhalten in Beisammensein mit vielen Männern auf einmal vollumfänglich zu verstehen. Gleichzeitig habe ich Scarlett in Kombination mit Lukas einfach nur geliebt.

Lukas mag, ähnlich wie Scarlett, nicht ins übliche Schema passen, doch seine ruhige, solide und absolut unerschütterliche Art machten ihn mir sofort sympathisch. Ich habs geliebt zuzusehen wie er sich um Scarlett gekümmert hat, wie er Pen bis zum Schluss ein wundervoller bester Freund war, seinen Umgang mit seiner Familie und auch schlicht die Tatsache, dass er einfach eine riesige Green Flag ist.

Wie oben bereits angesprochen kann auch Ali Hazelwoods Schreibstil mich immer wieder begeistern. Allen voran stiehlt in meinen Augen der Humor dem Rest anstandslos die Show. Die sarkastischen Sprüche, die Witze und die allgemeine Leichtigkeit, ohne die wichtigen Themen zu untergraben machen immer wieder aufs Neue Spaß. Das Buch liest sich herrlich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin und jede Geschichte bringt ihren eigenen Zauber mit.

Leider war bei den Büchern, die ich von Ali Hazelwood gelesen habe, noch kein Highlight dabei und auch dieses Buch schließt sich dieser Überschrift leider an. Irgendwie hatte ich während des Lesens immer wieder das Gefühl, dass Lukas und Penelope etwas verbergen und auch die Geschichte rund um Pens Highschool Feindschaften gab mir das Gefühl, dass mehr dahinter stecken könnte – und die Auflösung des Ganzen war dann halt einfach nicht was ich erwartet hatte bzw. war mir insgesamt einfach ein wenig zu flach.

Das Ende gibt uns genau das, was wir erwarten und doch war es mir nicht genug. Ich hätte mir noch ein wenig mehr Emotionalität und vielleicht auch etwas Drama gewünscht und bin letztlich tatsächlich ein wenig enttäuscht.

Was mich allerdings nicht davon abhalten wird, erneut Bücher dieser Autorin zu kaufen oder für diese eine deutliche Empfehlung auszusprechen.



Fazit



Ein toller Liebesroman mit viel Herz, Humor und Liebe zum Detail. Ali Hazelwoods Bücher können mich immer wieder begeistern und euch hoffentlich bald auch!



Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Flop

The Veiled Kingdom (Die Veiled-Kingdom-Serie 1)
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Cover



Dieses absolut traumhafte und wunderschöne Cover ist einer der Gründe, warum ich dieses Buch überhaupt gekauft habe. Ich liebe die Farben, die Details sowie das Gesamtbild.



Meine Meinung



Ich ...

Cover



Dieses absolut traumhafte und wunderschöne Cover ist einer der Gründe, warum ich dieses Buch überhaupt gekauft habe. Ich liebe die Farben, die Details sowie das Gesamtbild.



Meine Meinung



Ich habe mich mal wieder von einigen Online-Beiträgen zum Kauf dieses Buches verleiten lassen. Tatsache ist jedoch, dass ich bereits im Laden mit mir gehadert habe, ob ich es wirklich mitnehme, da es so überraschend dünn war, dass mich dieser Umstand sofort misstrauisch gemacht hat. Und, obwohl es mich schmerzt das zugeben zu müssen, ich finde wenige positive Worte für diese Geschichte.

Nyra, oder wie sie eigentlich heißt, Verena, ist leider eine Protagonistin mit der ich wenig bis gar nichts anfangen kann. Sowohl ihre Gefühlswelt bzw. ihre Emotionen als auch ihr Charakter als solcher gingen mir in vielerlei Hinsicht einfach nur auf die Nerven. Ihre Gefühle waren mir zu sprunghaft, zu wenig nachvollziehbar und ich konnte mich gar nicht mit ihr identifizieren. Ich hätte mir gewünscht, dass sie Eigeninitiative ergreift und nicht immer nur alles nimmt, wie es kommt. Auch ihre Versuche bzw. ihr einer kläglicher Versuch den Rebellen zu entkommen war einfallslos und zeigt nur deutlich, dass ihre Versuche dem Palast zu entkommen vermutlich ebenso lächerlich waren. Nyra war in ihrem Verhalten zu eindimensional und ich sehe keinerlei charakterliche Weiterentwicklung.

Dacre hat so viel Potenzial, welches sich ähnlich wie bei Nyra leider absolut im Sande verläuft. Sein Verhalten ist super sprunghaft, engstirnig und oftmals nicht nachvollziehbar. Seine Eifersucht auf alle männlichen Wesen, die Nyra seines Erachtens nach zu viel Aufmerksamkeit schenken ist deutlich überzogen und wirkte viel zu erzwungen. Bei ihm sehe ich durchaus gute Ansätze für einen guten Charakter, die nur alle nicht anständig genutzt werden.

Diese Geschichte besitzt in meinen Augen so gut wie gar kein Worldbuildung. Weder die magischen Kräfte noch die Fae, noch den bösartigen König betreffend ist irgendetwas so ausgearbeitet, dass es auf mich glaubhaft wirkt. Als Beispiel, viele der Fae richten ihre Wut gegen den König aufgrund der hohen „Abgabe“. Ich tippe mal darauf, dass es sich dabei um die Abgabe von Magie handelt, aber da nichts daran erläutert oder gar näher in Augenschein genommen wird, kann ich wohl nur raten.

Das Buch hat keinerlei Tiefgang, keine greifbaren Emotionen und nichts an das ich mich im Positiven im Nachhinein erinnern würde. Emotional habe ich mich schon lange nicht mehr so wenig involviert gefühlt wie hier. Selbst die Nebencharaktere können „The Veiled Kingdom“ nicht retten und bleiben ebenso blass wie die Gefühle.

Und weil das leider noch nicht genug ist, schneidet leider auch das Setting ziemlich schlecht ab. Die Erklärungen zur magischen Stadt unter der Erde sind so simpel und einfach, dass alles gleich auszusehen scheint. Die Höhlen verschwimmen zu einer immer gleichen langweiligen Masse, ohne erinnerungswürdige Details.

Ich werde mir den zweiten Band dieser Reihe definitiv nicht kaufen und vermutlich würde ich mich sogar davor hüten erneut ein Buch dieser Autorin zu kaufen.



Fazit



Neben dem schönen Cover gibt es wenig Gutes zu diesem Buch zu sagen. Für mich leider einer absoluter Flop, weshalb ich "The Veiled Kingdom" nicht weiterempfehlen kann.



Von mir gibt es 2 von 5 Sternen.

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