Ich denke, ich gehöre nicht mehr unbedingt zur Zielgruppe dieser Art von Roman... bin schließlich schon Ü50. Aber ich gestehe... ich war verzaubert!
Die Geschichte an sich und die Entwicklung der Protagonisten ...
Ich denke, ich gehöre nicht mehr unbedingt zur Zielgruppe dieser Art von Roman... bin schließlich schon Ü50. Aber ich gestehe... ich war verzaubert!
Die Geschichte an sich und die Entwicklung der Protagonisten hat mich wirklich gefesselt und in ihren Bann geschlagen. Es war nie langweilig, unverständlich, umständlich sonder so lebensnah und nachvollziehbar, wie ein Buch nur sein kann!
Ein gelungenes Experiment!
Ich war 12 Jahre alt, als Boris Becker Wimbledon gewann und auch wenn Tennis in der DDR zumindest in meiner Gegend so gar keine Rolle spielte, war man doch als Kind begeistert. Der Hype kam bei ...
Ich war 12 Jahre alt, als Boris Becker Wimbledon gewann und auch wenn Tennis in der DDR zumindest in meiner Gegend so gar keine Rolle spielte, war man doch als Kind begeistert. Der Hype kam bei uns "drüben" nicht ganz so ungefiltert an, aber ich bekam schon mit, wie die Presse mit ihm umging... Solange man gewinnt, wird man in den Himmel gehoben, aber wehe, du machst nicht, was erwartet wird.... Die Häme ließ ja nicht sooo lange auf sich warten und die Ermakowa-Geschichte erlebte ich dann schon etwas peinlich berührt. Und trotzdem tat er mir irgendwie leid. Sich selbst auf die Schippe nehmend beim legendären AOL-Spot war er mir eindeutig lieber. Genug der Vorrede - den Menschen Boris kenne ich natürlich überhaupt nicht. Und der schreibt hier schon recht offen und ehrlich. Zwischendrin dachte ich immer mal wieder, dass er doch recht naiv war/ist und ab und an klingt auch so ein wenig Beleidigtsein über das Missverstanden werden durch... vielleicht ja sogar zu recht. Ich fand die Einblick jedenfalls sehr interessant und gebe eine klare Empfehlung!
Einfach herrlich! Ich liebe alles, was der Feder von Marc-Uwe Kling entspringt, weil es mich zum Lachen, zum Staunen, zum Nachdenken bringt und das meist sogar alles zusammen! Dieses Hörbuch war wieder ...
Einfach herrlich! Ich liebe alles, was der Feder von Marc-Uwe Kling entspringt, weil es mich zum Lachen, zum Staunen, zum Nachdenken bringt und das meist sogar alles zusammen! Dieses Hörbuch war wieder fantastisch! Mit welchem Enthusiasmus der Autor hier vorliest, ist schon eine Klasse für sich. Und wie bitte kommt man auf diese Ideen... beispielsweise die Hutze und der Helikopter von Pauls Eltern...
Einfach klasse!
Wer eine Frau ist, hat unweigerlich irgendwann mit der Menopause zu tun... Und mit den Auswirkungen, die die Veränderungen des Körpers mit sich bringen. Leider ist das Thema noch lange nicht offen genug ...
Wer eine Frau ist, hat unweigerlich irgendwann mit der Menopause zu tun... Und mit den Auswirkungen, die die Veränderungen des Körpers mit sich bringen. Leider ist das Thema noch lange nicht offen genug und die sträfliche Vernachlässigung der weibliche Bedürfnisse trifft hart.
Auch wenn die Autorin hier eigene Mittel vermarktet, so bietet sie doch auch viel Informationen, klärt auf und Macht Mut!
Helen Rebanks erzählt in ihrem Buch von einem Leben, das von harter Arbeit, tiefer Verwurzelung und leiser Stärke geprägt ist. „Die Frau des Farmers“ ist eine eindringliche Mischung aus Autobiografie, ...
Helen Rebanks erzählt in ihrem Buch von einem Leben, das von harter Arbeit, tiefer Verwurzelung und leiser Stärke geprägt ist. „Die Frau des Farmers“ ist eine eindringliche Mischung aus Autobiografie, Memoir und Tagebuch, durchzogen von persönlichen Erinnerungen, Reflexionen und rund 56 Familienrezepten – begleitet von liebevollen Illustrationen.
Aufgewachsen auf einem Bauernhof im englischen Lake District, wird Rebanks später selbst Bäuerin und Mutter von vier Kindern. In diesem Buch nimmt sie die Leser:innen mit durch einen typischen Tag – vom Morgengrauen bis zum Abend – und verwebt den Alltag mit Rückblicken auf ihre Kindheit und Jugend. Dabei prallen zwei Welten aufeinander: der Wunsch nach künstlerischer Freiheit und das Leben in einer traditionsreichen Landwirtschaft.
Mit ungeschönter Ehrlichkeit zeigt Rebanks, wie essenziell die Rolle der Bäuerin ist – als Haushaltsmanagerin, Köchin, Mutter, Tierbetreuerin. Eine Rolle, die unverzichtbar ist, aber in der Öffentlichkeit oft übersehen wird.
Ihre Sprache ist klar, empathisch und voller Liebe zum Detail – ganz ohne Pathos. Die Tagesstruktur ist in Abschnitte wie „Morgengrauen“, „Nachmittag“ oder „Abend“ gegliedert. Zwischen Alltagshandlungen wie Kochen, Versorgen der Tiere oder Gesprächen mit den Kindern finden sich immer wieder ruhige, tiefgründige Gedanken zu Familie, Natur, Verantwortung und Selbstfindung.
Auch Themen wie Nachhaltigkeit, regenerative Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit spielen eine große Rolle: Der Hof der Familie Rebanks wird ökologisch bewirtschaftet, das Land mit Umsicht gepflegt. Ernährung ist für Rebanks politisch – und zutiefst persönlich.
Als ehemalige Kunststudentin, die einst in Oxford lebte und arbeiten wollte, reflektiert Rebanks offen ihren Weg zurück aufs Land – zu einer Rolle, der sie sich zunächst entziehen wollte. Der Blick auf ihre Mutter und Großmutter hilft ihr, die weibliche Seite der bäuerlichen Tradition neu zu verstehen.
„Die Frau des Farmers“ ist mehr als eine Lebensgeschichte – es ist ein liebevoll gezeichnetes Porträt einer Frau, die zwischen Hof, Herd und Herz ihren ganz eigenen Weg gefunden hat. Wer Bücher sucht, die das Landleben jenseits von Kitsch und Klischees zeigen, wird hier fündig. Ein leises, aber kraftvolles Buch über Arbeit, Verantwortung, Familie – und das große Ganze, das sich im Kleinen verbirgt.