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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2024

La dolce vita

Meine Bar in Italien
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Ein wunderbares Cover erwartet den Leser, welches sich ganz herrlich anfühlt und so richtig Lust auf Lesen macht.
Und mit diesem "Sachbuch" steigen wir ein ins "Dolce Vita".
Ich hatte das große ...

Ein wunderbares Cover erwartet den Leser, welches sich ganz herrlich anfühlt und so richtig Lust auf Lesen macht.
Und mit diesem "Sachbuch" steigen wir ein ins "Dolce Vita".
Ich hatte das große Glück, die erste Hälfte des vergangenen Jahres in Italien verbringen zu dürfen und mich an dieser Mentalität, an der entspannten Lebensart, am excellenten Kaffee erfreuen zu können. Die kleinen Geschichten haben mir den Süden, das Meer, die warmherzigen Menschen wieder nahe gebracht. Der Leser kann sich so manche Lebensweisheit "hinter die Ohren schreiben" und sich zukünftig daran üben, ein bisschen italienischer in seinem Denken und Handeln zu werden. Das würde uns allen ziemlich gut tun!
Der Schreibstil ist super leicht zu lesen, man fühlt sich sehr wohl bei Pino... beim Lauschen und Zuhören und vielleicht einem Espresso, einem Tramezzini und Vino....

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Veröffentlicht am 28.08.2024

...hinterlässt mich ratlos aber berührt...

Der Inselmann
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Das Buch "Der Inselmann" von Dirk Gieselmann ist sicherlich ein Meisterwerk, denn es hat mich tief berührt und hinterlässt mich trotzdem ratlos.
Mit einem sehr stimmungsvollen wunderschönen Cover ...

Das Buch "Der Inselmann" von Dirk Gieselmann ist sicherlich ein Meisterwerk, denn es hat mich tief berührt und hinterlässt mich trotzdem ratlos.
Mit einem sehr stimmungsvollen wunderschönen Cover strahlt es bereits eine tiefe Melancholie aus, die auch aus den Sätzen strömt.
Der Schreibstil ist sehr besonders. Das Buch liest sich wie von selbst. Man kann ich die Sätze förmlich auf der Zunge zergehen lassen und muss ihnen Raum geben, um zur Wirkung zu kommen. Und so dringen diese Worte über den Junge, der zum Mann wird, tief ein. Wir begleiten ihn durch sein Leben und bleiben doch sehr fremd. Wir erfahren nichts über Hintergründe und/oder Ursachen, aber wir sind doch Teilhaber der Geschichte.
Ich bin fasziniert und bin trotzdem traurig. Dieses Buch ist definitiv große Kunst in seiner Wortgewaltigkeit und seiner Eindringlichkeit.

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Veröffentlicht am 28.08.2024

Bewegend!

Für diesen Sommer
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Dieses Buch hat mich gefesselt und sehr bewegt. Die Problemlage der Kriegskinder und die Auswirkungen auf die folgenden Generationen sind schon oft thematisiert worden. Hier ist dies in die Geschichte ...

Dieses Buch hat mich gefesselt und sehr bewegt. Die Problemlage der Kriegskinder und die Auswirkungen auf die folgenden Generationen sind schon oft thematisiert worden. Hier ist dies in die Geschichte verwoben - wie im Leben ja auch - und zeigt die unheimlichen Auswirkungen dieser schweigenden Generation. Mich hat das sehr bewegt, denn meine Eltern gehörten auch dazu und ich kann viele Erfahrungen der Protagonisten nachvollziehen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine gewisse Distanz zu den Figuren möglich, da diese nicht rundum megatoll dargestellt sind, sondern -wie es im Leben nun mal ist - eben Ecken und kanten haben und man als Außenstehender ja nicht alles verstehen und toll finden muss. Aber man wird in diese Familie, die es ja so gar nicht mehr gibt, förmlich eingesogen und ist nun stiller Beobachter. Die Wechsel der Zeitebenen und der Sichtebenen (Heinrich, Franziska) sind super inszeniert und fördern das langsame Verstehen, auch wenn mir schon lange vor Franziska dämmerte. was da Sache war... Aber nichts ist vorhersehbar, manches bleibt auch etwas im Nebel. Viel menschliches Leid und Tragik, aber auch viel Liebe... Auch andere Themen: Altwerden und Sterben, Glück, Streben nach dem Sinn des Lebens, Träumen folgen.... spielen eine Rolle - eine Lebensgeschichte eben!
"Und so ist Glück am Ende vielleicht nur, nicht zu wissen, was kommt, ja nicht einmal daran zu denken."
Äußerst lesenswert- besonders für die Kriegsenkel und deren Kinder - um besser zu verstehen und um es besser zu machen!

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Veröffentlicht am 28.08.2024

Nicht ganz so mein Geschmack...

Instagrammatik
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Ich kenne Herrn Schröder aus diversen Kleinkunst- und Kabarett- Veranstaltungen. Ich fand ihn stellenweise witzig, nicht immer auf den Punkt kommend aber prinzipiell interessant. Sein Buch habe ich gelesen, ...

Ich kenne Herrn Schröder aus diversen Kleinkunst- und Kabarett- Veranstaltungen. Ich fand ihn stellenweise witzig, nicht immer auf den Punkt kommend aber prinzipiell interessant. Sein Buch habe ich gelesen, da ich selbst - wenn auch nicht als Lehrer - mit Schule zu tun habe und es da - von Ferne betrachtet - definitiv ziemlich viel Material für Satire gibt.
Nun ist leider der Schreibstil des Herrn Schröders überhaupt nicht mein Geschmack. Die Teile in Romanstil haben mir recht gut gefallen, es gab ein paar pregnante Aussagen, die mich mehr als zum Schmunzeln brachten. Aber die whatsapp - und Dialog-Teile waren so gar nicht meins und brachten mich immer wieder raus. Außerdem ist die gesamte Story meines Erachtens dermaßen überspitzt gezeichnet, dass jeglicher Bezug zur Wirklichkeit fehlt. Das ist leider auch in der Darstellung der einzelnen Personen so und das fand ich sehr schade! Fazit: Leider kein Treffer für mich - Man sollte wohl schon Fan sein!

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Veröffentlicht am 28.08.2024

Sehr vielseitig!

Rochade
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Ein wunderbares Cover verrät, dass es in diesem Buch um Kunst geht, genauer gesagt, um "Malkunst", dieses geniale und hochdotierte Gemälde von Jan Vermeer. Das Buch beginnt mit einem Paukenschlag, nämlich ...

Ein wunderbares Cover verrät, dass es in diesem Buch um Kunst geht, genauer gesagt, um "Malkunst", dieses geniale und hochdotierte Gemälde von Jan Vermeer. Das Buch beginnt mit einem Paukenschlag, nämlich einem Anschlag auf genau dieses Gemälde, das pikanterweise eines der Lieblingsbilder Hitlers war. Und so kommt es zum Restaurator, der als Erzähler fungiert und von sich und seinem Leben und natürlich dem Gemälde erzählt. Dazwischen gibt es kursiv gesetzte Einblicke in die Vergangenheit. Selbst der Maler persönlich meldet sich zu Wort!
Das ist alles sehr interessant dargestellt - einige Längen sind meiner Meinung nach allerdings vorhanden, zumal der Input auch recht groß ist, denn nicht nur der Assistent des Restaurators, sondern auch Freundin, Tochter, Ex-Geliebte, Ex-Frau und viele andere mehr spielen eine Nebenrolle. Da ist man als Leser schon etwas irritiert, wenn das umgekippte Fahrrad mehr als einen Nebensatz abbekommt.
Jedenfalls spielt auch die Politik der Jetzt-Zeit in Österreich (Wien) eine Rolle und so soll das Bild mal eben schnell restauriert werden, was natürlich gegen die Künstler/Handwerker-Ehre des Restaurators ist... Da müssen also andere Wege her...
Ich habe in letzter Zeit einige Bücher über Gemälde, Maler, Malerfrauen, Kunst gelesen. Dieses hier sticht heraus, weil es sich keinem Genre zuordnen lässt.

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