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Veröffentlicht am 18.08.2025

Toller Griechenlandkrimi

DER SCHWARZE OKTOPUS
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Dies ist mein zweiter Griechenlandkrimi von Hanna von Feilitzsch und ich war gleich wieder voll dabei.
Dieses Mal wird eine männliche Leiche gefunden, alleine am Strand, scheinbar bei Vorbereitungen für ...

Dies ist mein zweiter Griechenlandkrimi von Hanna von Feilitzsch und ich war gleich wieder voll dabei.
Dieses Mal wird eine männliche Leiche gefunden, alleine am Strand, scheinbar bei Vorbereitungen für ein Date. Aber wo ist das Date? Oder ist das Date der Täter oder die Täterin? Viele Fragen, die Christina Stratou, die Ermittlerin, mit ihren Kollegen beantworten muss.
Bei den vielen Charakteren ist die Liste am Ende des Buches ganz hilfreich, aber man kommt ziemlich schnell zurecht. Das Buch liest sich flüssig, auch sind wieder einige Nebenhandlungen dabei, die das ganze Auflockern und, wie ich persönlich finde, auch lesenswert machen. Es wird etwas persönlicher als der erste Fall, da Christinas ganze Familie, insbesondere ihre Tochter, involviert sind. Hier lernt man sie von einer anderen Seite kennen. Es bleibt wieder spannend bis zum Schluss und es der Täter / die Täterin bleibt lange unentdeckt. Und auch das Ende finde ich gelungen. Die Story ist nicht gleich zu ende, sondern wird immer noch ein bisschen weitererzählt – so wird man nicht direkt hinausgeworfen, sondern gleitet langsam, wie mit einem Segelboot, aus Griechenlandheraus

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Super spannend und nichts für schwache Gemüter

Blutleere Mädchen (Thriller)
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Der zweite Fall für das Ermittlerduo Kat und Sebastian – eine tote Frau, „eingearbeitet“ in ein Gemälde, das aussieht wie das Original „Der Schrei“. Das Opfer ist grausam zugerichtet und gestorben, ihr ...

Der zweite Fall für das Ermittlerduo Kat und Sebastian – eine tote Frau, „eingearbeitet“ in ein Gemälde, das aussieht wie das Original „Der Schrei“. Das Opfer ist grausam zugerichtet und gestorben, ihr Blut wurde als Farbe benutzt. Leider bleibt es nicht bei einem Opfer – und da auch dieses Mal ein bekanntes Bild nachgestellt wurde, gehen die beiden schnell von einem Serientäter aus. Ist der Täter oder die Täterin in der bekannten Kunstszene zu finden? Weiß Kats Vater, selber Künstler, mehr oder kann ihnen Hinweise geben? Oder ist er sogar selbst in den Fall verwickelt? Als eine weitere Frau verschwindet, rennt den beiden die Zeit davon und sie begeben sich unwissend in große Gefahr.
Es ist mein erstes Buch von Gunnar Schwarz und ich fand den Schreibstil des Autors direkt fesselnd. Er schreibt sehr detailgetreu und die Charaktere werden richtig toll beschrieben. Dieses Duo hat mich total angesprochen (es gibt ja noch andere Ermittler des Autors, die ich mir bestimmt auch noch anschauen werden!) und ich werde auf jeden Fall den ersten Teil noch lesen, da ich die Beziehung und den Umgang von Kat und Sebastian richtig klasse und interessant finde und sehr auf ihre Anfänge gespannt bin. Die Story geht gleich richtig los, ohne großes Geplänkel und warten, was passiert. Und auch ohne den ersten Band zu kennen, kommt man gleich zurecht und kann alles und jeden zuordnen. Die Spannung bleibt bis zum Schluss bestehen und es wird nochmal richtig brenzlig und übel für die Ermittler.
Ich kann das Buch sehr empfehlen, es ist irgendwie anders als die Krimis, die ich bisher gelesen habe – aber im positiven Sinne. Echt klasse und ich freue mich, dass ich einen neuen Autor für mich entdecken konnte.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

schöner Roman - mit Herz und Gefühl

Einmal Crepes mit Liebe, bitte! (Bretagne-Träume)
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Isabelle hat sich so auf den Urlaub in der Bretagne gefreut – mit ihrem Freund Robert. Aber kurz vorher trennt er sich von ihr, weil er eine neue hat… Soll Isabelle den Urlaub dennoch wagen? Alleine, mit ...

Isabelle hat sich so auf den Urlaub in der Bretagne gefreut – mit ihrem Freund Robert. Aber kurz vorher trennt er sich von ihr, weil er eine neue hat… Soll Isabelle den Urlaub dennoch wagen? Alleine, mit traurigen Gedanken in einem Ferienhaus? Ja, soll sie und sie macht es auch! Dann erkundet sie den Norden Frankreichs eben alleine. Sie wollte schon immer mal in die Bretagne, beherrscht die französische Sprache perfekt und vielleicht tut die Auszeit – von Robert und ihrem Job – auch ganz gut.
Die Menschen sind nett, sie lernt gleich zwei tolle Männer kennen und jeder Tag ist voller schöner Erlebnisse – das tut der Seele und dem Herzen gut. Aber was tun, wenn der Urlaub vorbei ist? Wieder zurück in den langweiligen Bankjob? In die einsame Wohnung? Und hat sie ihr Herz nicht vielleicht ein bisschen an Frankreich und einen bestimmten Bretonen verloren?
Für mich war es mein zweiter Roman von Hanna Holmgren und er hat mir wieder super gefallen. Die Autorin schafft die Balance zwischen Story mit Hintergrund und dem Beschreiben der Menschen, der Kultur, der Gerüche, der Landschaft so perfekt und ungezwungen, dass man sofort in das jeweilige Land eintaucht, mit allen Sinnen dabei ist und einfach eine schöne Zeit mit Lesen und Schwelgen verbringen kann. Isabelle, die Hauptcharakterin, ist anfangs unsicher und verletzt, wird nach und nach immer mutiger, steht auf eigenen Beinen und nimmt am Ende sogar ihr Glück selber in die Hand; in beruflicher Hinsicht, aber auch die Liebe betreffend. Von mir eine klare Leseempfehlung. Und als Highlight sind im Buch noch tolle Rezepte dabei, die einen kulinarisch in die Bretagne reisen lassen, tolle Idee!

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Spannend und verwirrend zugleich

Snø - Ohne jeden Zeugen: Ein Fall für Snø
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Snø ist eine junge Polizistin, deren Laufbahn gerade erst anfängt – aber das dafür sehr turbulent. Zuerst muss sie mit ihrer neuen, etwas unsympathischen Kollegin zurecht kommen, die ihrem Instinkt noch ...

Snø ist eine junge Polizistin, deren Laufbahn gerade erst anfängt – aber das dafür sehr turbulent. Zuerst muss sie mit ihrer neuen, etwas unsympathischen Kollegin zurecht kommen, die ihrem Instinkt noch nicht traut und sich nur auf das ihr Aufgetragene konzentriert. Neben dieser Position darf Snø auch noch in die Arbeit auf der anderen Polizeistation reinschnuppern – und ist sofort mitten drin.
Zuerst verschwindet eine junge Studentin, mit der sich Snø kurz unterhalten hat, was aber keiner Ernst nimmt. Dann soll sie alte Fälle von verschwundenen Frauen untersuchen und nebenbei werden noch Leichenteile in einer Müllentsorgungsfirma entdeckt. Ganz schön viel für den Anfang und ganz schön viel auf einmal. Gibt es einen Zusammenhang? Werden alle Fälle aufgelöst? Und wo ist die Studentin Sonja? Und dann tauchen auch noch Nachrichten von Snøs Bruder auf – aber er ist doch tot!
Anfangs war ich ziemlich verwirrt von den vielen Geschehnissen und Namen, aber langsam findet man sich zurecht in der Geschichte. Man muss aber tatsächlich sehr aufmerksam lesen, um die Zusammenhänge zu verstehen und den Faden nicht zu verlieren.
Spannend war das Buch auf jeden Fall und es kamen immer wieder neue, wirklich schreckliche Dinge ans Licht – deren Zusammenhang bleibt aber bis zum Ende geheim. Ganz warm wurde ich mit dem Erzählstil nicht – ich weiß aber nicht, ob das an der Geschichte an sich liegt oder an der Übersetzung. Gerade die Gespräche mit Esme, einer älteren, verdächtigen Frau, finde ich sehr seltsam und überhaupt nicht aufschlussreich.
Ich würde das Buch dennoch empfehlen, da die Geschichte wirklich interessant ist und auch gute Einblicke in die Polizeiarbeit gibt – es gibt wahrscheinlich wirklich oft zu wenig Zeit, alles bis ins kleinste Detail zu verfolgen, jedem Hinweis nachzugehen und die Zusammenhänge direkt aufzudecken. Aber ich weiß nicht, ob ich weitere Bücher der Autorin lesen werde.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Spannende, schöne Geschichte

Der Strickladen am Meer - Hollywell Hearts 3
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Ein Buch über Menschen, die nicht genau wissen, wo sie hingehören und wie sie ihr Leben in Zukunft bestreiten wollen.
Grace hat ihren Mann auf tragische Weise verloren und kümmert sich nun alleine um ihre ...

Ein Buch über Menschen, die nicht genau wissen, wo sie hingehören und wie sie ihr Leben in Zukunft bestreiten wollen.
Grace hat ihren Mann auf tragische Weise verloren und kümmert sich nun alleine um ihre Tochter Charlie. In ihrem Haus in London fühlt sie sich irgendwie verloren – da kommt das Angebot ihrer Freundin aus Cornwall doch recht, einige Monate bei ihr auf der Farm zu verbringen. Sie kann sie dort unterstützen, den Kopf frei bekommen und Charlie tut die Landluft bestimmt gut.
Zufällig ist der Arzt Elliot aus London zur gleichen Zeit auch in Cornwall – ebenfalls, um den Kopf frei zu bekommen. Er und Grace hatten ja bereits das Vergnügen.
Ein riesen Zufall, dass sich die beiden in Cornwall treffen, sich trotzdem immer wieder verpassen, aber im Hintergrund immer näher zusammenrücken.
Wird Cornwall für beide der Ort, an dem sie sich erholen können? Kann Grace den Tod ihres Mannes endlich verarbeiten? Wird sich Elliot für ein anderes Leben entscheiden als das des gestressten Neurochirurgen?
Ein schöner Roman mit Romantik, Spannung und tollen Momenten, in denen sich die Charaktere super entwickeln, aber auch immer wieder gekonnt verpassen. Einzig der Strickladen spielt für mich eine zu kleine Rolle, da das Buch ja schließlich so heißt.

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