Profilbild von Malinmalin

Malinmalin

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Malinmalin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Malinmalin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

Kurzweiliges Buch

22 Kurzgeschichten, die dein Denken verändern werden
0

„22 Kurzgeschichten“ wir beschrieben als Buch, welches das Grübeln stoppen lässt, Gelassenheit lehrt und positives Denken bestärkt. Es sind nette, kurze Geschichten, die unabhängig voneinander gelesen ...

„22 Kurzgeschichten“ wir beschrieben als Buch, welches das Grübeln stoppen lässt, Gelassenheit lehrt und positives Denken bestärkt. Es sind nette, kurze Geschichten, die unabhängig voneinander gelesen werden können und elf verschieden Themenbereiche behandel.
Man kann sich gut in die jeweiligen Personen und Situationen hineinversetzen, da es alltägliche Geschehnisse sind und die Protagonisten sehr sympathisch sind.
Ich persönlich konnte nicht ganz si viel aus dem Buch lernen, jedoch wurde ich doch mit der ein oder anderen Geschichte bzw. Folgerung daraus nochmals daran erinnert, dass man Situationen, die man momentan nicht ändern kann, wirklich annehmen muss und Ärger hier nicht hilft. Kleine Momente im Alltag als Glück und Zufriedenheit wahrzunehmen, praktiziere ich schon länger und dies ist auch sehr wichtig. Auch das kommt hier super rüber.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2026

Mischung aus Realität und Fiktion, die aber genau so stattfinden könnte

Wenn der Tag anders endet
0

„Wenn der Tag anders endet“ ist ein sehr ergreifender Roman, bei dem sich Realität und Fiktion vermischen, aber leider in der heutigen Welt genau so stattfinden könnte.
Eine neue Regierung will die Macht ...

„Wenn der Tag anders endet“ ist ein sehr ergreifender Roman, bei dem sich Realität und Fiktion vermischen, aber leider in der heutigen Welt genau so stattfinden könnte.
Eine neue Regierung will die Macht übernehmen, setzt tödliche Nanopartikel frei und wer sich nicht fügt, stirbt. Klingt brutal, ist es auch. Es geht tatsächlich um Leben und Tod, was nicht immer einfach zu verarbeiten ist.
Das Cover passt im Nachhinein nicht zu hundert Prozent zur Geschichte, finde ich. Es ist zu „brav“ für den Inhalt und für mich sieht es nach zwei Frauenhänden aus – Frau und Mann würde besser passen.
Es dreht sich ja viel um die Entwicklung und Anziehung zwischen Sabine und dem General Valentin. Es ist ein Hin und Her der Gefühle, der Emotionen und Verantwortung.
Das Buch beginnt ganz ruhig, an einem alltäglichen Morgen und geht aber sehr schnell in eine packende Geschichte über. Es wird immer aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das Ganze sehr kurzweilig macht und man kann eigentlich gar nicht aufhören zu lesen.
Es werden nicht alle Hintergründe, politische wie persönliche, ganz aufgelöst und so erzählt, dass man genau Bescheid weiß. Das soll in Teil zwei aber passieren – daher bin ich sehr auf die Fortsetzung gespannt und bin für mich persönlich neugierig, ob ich die Charaktere dann nochmals neu einordnen kann. Ethisch und seelisch sind für mich einige Dinge nicht vertretbar und nachvollziehbar, wodurch mich die Geschichte aber noch sehr lange beschäftigt hat nach dem Lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2025

toller Wohlfühlroman mit Romantik

Die kleine Villa am Gardasee (Sehnsucht nach Italien 1)
0

Saskia arbeitet in der Familienfirma und scheint dort sehr gestresst zu sein. Plötzlich erbt sie das Haus ihrer Großtante am Gardasee – für so was hat sie doch keine Zeit. Also will sie das Haus schnellstmöglich ...

Saskia arbeitet in der Familienfirma und scheint dort sehr gestresst zu sein. Plötzlich erbt sie das Haus ihrer Großtante am Gardasee – für so was hat sie doch keine Zeit. Also will sie das Haus schnellstmöglich verkaufen und wieder zurück nach Deutschland reisen. Allerdings muss sie als Bedingung einen Monat in Italien verbringen, bevor zu darüber entscheiden darf – wird sich ihre Meinung noch ändern?

Der Einstieg in das Buch erweckt erstmal nicht den Eindruck vom schönen Italien, dem warmen Wetter und einer tollen Zeit. Dies ändert sich aber, sobald man mit Saskia in Italien ankommt. Die Beschreibungen sind wieder, wie ich es von Hanna Holmgren bereits kenne, super detailreich und man reist wirklich mit allen Sinnen mit. Toll ist auch dieses Mal wieder das Rezept im Buch – so kann man das Gelesene nochmal nachempfinden.
Man fliegt durch den Roman und ist immer gespannt, wie es nun weitergeht.
Es ist eine gelungene Mischung aus Wohlfühl-Roman, Liebesgeschichte und auch Abenteuer kommen nicht zu kurz. Die Entwicklung der Protagonistin ist gut nachvollziehbar und echt.
Klare Leseempfehlung für einen Ausstieg aus dem Alltag.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Sehr ergreifend

Der Sommer am Ende der Welt
0

Ein Generationen umspannendes Schicksal, eine unerwartete Liebe und ein schreckliches Geheimnis – ziemlich viel Inhalt für ein Buch. Aber die Zusammensetzung ist sehr gelungen, finde ich.
Ich habe zuvor ...

Ein Generationen umspannendes Schicksal, eine unerwartete Liebe und ein schreckliches Geheimnis – ziemlich viel Inhalt für ein Buch. Aber die Zusammensetzung ist sehr gelungen, finde ich.
Ich habe zuvor noch nichts über die „Verschickungskinder“ aus den 60er-Jahren gehört, finde deren Geschichte aber sehr ergreifend. Es wird in dem Buch eben über diese Kinder berichtet, indem eine Betroffene interviewt und ihre Geschichte erzählt wird. Nebenbei entsteht bei der Journalistin eine tolle Liebesgeschichte und es kommen immer mehr Details im Zusammenhang mit der Vergangenheit ans Licht, die sehr gefährlich werden. Dennoch finde ich, dass die Erzählungen über das Schicksal der Kinder sehr kurz gehalten werden, es hätten auch gerne mehr Zeitzeugen zu Wort kommen, mehr nachgeforscht werden dürfen. Aber die Autorin erwähnt, dass es ja trotzdem ein „Unterhaltungsroman“ ist und keine Doku oder ähnliches. Und dies ist gelungen, da sich die Geschichte um Hanna, die Journalistin, toll entwickelt. Auch, dass die Autorin persönlich von der Geschichte betroffen ist, ist schlimm, da die Kinder damals wirklich viel Leid erfahren haben, ihnen keiner geglaubt hat und sie das ganze gar nie aufarbeiten konnten. Sehr interessant zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Toller Griechenlandkrimi

DER SCHWARZE OKTOPUS
0

Dies ist mein zweiter Griechenlandkrimi von Hanna von Feilitzsch und ich war gleich wieder voll dabei.
Dieses Mal wird eine männliche Leiche gefunden, alleine am Strand, scheinbar bei Vorbereitungen für ...

Dies ist mein zweiter Griechenlandkrimi von Hanna von Feilitzsch und ich war gleich wieder voll dabei.
Dieses Mal wird eine männliche Leiche gefunden, alleine am Strand, scheinbar bei Vorbereitungen für ein Date. Aber wo ist das Date? Oder ist das Date der Täter oder die Täterin? Viele Fragen, die Christina Stratou, die Ermittlerin, mit ihren Kollegen beantworten muss.
Bei den vielen Charakteren ist die Liste am Ende des Buches ganz hilfreich, aber man kommt ziemlich schnell zurecht. Das Buch liest sich flüssig, auch sind wieder einige Nebenhandlungen dabei, die das ganze Auflockern und, wie ich persönlich finde, auch lesenswert machen. Es wird etwas persönlicher als der erste Fall, da Christinas ganze Familie, insbesondere ihre Tochter, involviert sind. Hier lernt man sie von einer anderen Seite kennen. Es bleibt wieder spannend bis zum Schluss und es der Täter / die Täterin bleibt lange unentdeckt. Und auch das Ende finde ich gelungen. Die Story ist nicht gleich zu ende, sondern wird immer noch ein bisschen weitererzählt – so wird man nicht direkt hinausgeworfen, sondern gleitet langsam, wie mit einem Segelboot, aus Griechenlandheraus

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere