Toller College-Vibe und ganz viel Cheerleading-Liebe
Cheer for LoveEin Neuanfang in Nashville, ein gebrochenes Herz und eine verbotene Liebe auf dem Spielfeld: Die Grundidee von „Cheer for Love“ hat mich sofort neugierig gemacht. Ki Stephens schreibt wunderbar locker, ...
Ein Neuanfang in Nashville, ein gebrochenes Herz und eine verbotene Liebe auf dem Spielfeld: Die Grundidee von „Cheer for Love“ hat mich sofort neugierig gemacht. Ki Stephens schreibt wunderbar locker, auch wenn mich die Beziehung zwischen Ella und Hudson emotional nicht immer ganz erreichen konnte.
Besonders positiv hervorzuheben ist das sportliche Setting, das hier wirklich im Mittelpunkt steht. Das Cheerleading, der harte Weg zu den Meisterschaften und der Teamzusammenhalt werden packend und detailliert beschrieben – man merkt, dass der Sport nicht nur bloße Kulisse ist. Dank des flüssigen Schreibstils und der wechselnden Perspektiven findet man schnell in die Geschichte hinein. Zudem sorgen humorvolle Momente und tolle Nebencharaktere wie Levi für eine richtig gute College-Atmosphäre, die beim Lesen viel Spaß macht.
Allerdings gab es auch Punkte, die mein Lesevergnügen etwas getrübt haben. Beispielsweise wirkte die Handlung durch größere Zeitsprünge manchmal sprunghaft, und das vermeintliche Beziehungsverbot zwischen Sportlern fühlte sich eher wie eine Randnotiz an, die nicht konsequent verfolgt wurde. Ein wenig zu viel unnötiges Drama und verschenktes Potenzial bei den Hintergrundgeschichten führten dazu, dass sich die Story zwischendurch etwas zog.
Fazit:
„Cheer for Love“ ist eine unterhaltsame Sports-Romance für zwischendurch. Wer Bücher mit starkem Fokus auf den Sport liebt, wird hier gut unterhalten. Für die volle Begeisterung hat mir jedoch die emotionale Tiefe gefehlt.