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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2017

empfehlenswert

Keine Angst vor niemand
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Wenn man Kinder hat, wird man über kurz oder lang auch mit Kinderängsten konfrontiert. Manchmal sind diese nicht unbedingt leicht nachzuvollziehen. Auch hat man oft Schwierigkeiten, seinem Kind diese Ängste ...

Wenn man Kinder hat, wird man über kurz oder lang auch mit Kinderängsten konfrontiert. Manchmal sind diese nicht unbedingt leicht nachzuvollziehen. Auch hat man oft Schwierigkeiten, seinem Kind diese Ängste zu nehmen. Mit diesem Buch hat man eine Möglichkeit, den Kindern aktiv zu helfen, ohne ihre Ängste zu werten.

Im ersten Kapitel findet man Erklärungen zum Thema Ängste/Mobbing. Diese sind sehr informativ und verständlich. Man bekommt hier auch schon kleine Tipps, wie man den Kindern ein bisschen helfen kann. Außerdem sieht man, dass man mit Abwarten die Angst nicht besiegen kann, sondern sie aktiv annehmen muss.

Danach geht es mit grundsätzlichen Erläuterungen zur Meditation, warum sie gegen Ängste hilft und Tipps für die Kindermeditationen weiter. Man braucht also keine Vorkenntnisse in Sachen Meditation, sondern bekommt hier alles gut erklärt.

Im Anschluss findet man 9 verschiedene Mini-Meditationen, die jeweils 3 bis 4 Minuten dauern. Sehr gefallen hat mir hier, dass dem Buch eine CD beiliegt, die diese Meditationen enthält. So kann auch selbst aktiv mit seinem Kind mitmachen. Der Sprecher hat eine sehr angenehme und ruhige Stimme, der man gut folgen kann. Für diejenigen, die die Meditationen lieber selber vorlesen, sind auch die Pausen und deren Länge im Text angegeben. So kann man sich gleich ein bisschen besser orientieren, auch wenn man vorher noch nichts mit Meditationen zu tun hatte.

Danach folgen noch Erläuterungen zu den einzelnen Meditationen. Dadurch versteht man die verschiedenen "Bilder" der Meditationen und deren Wirkungsweise.
Um auch die Auswirkungen der Meditationen festhalten zu können, ist am Ende des Buches ein Tagebuch enthalten. Hier werden einige Fragen gestellt, bei denen man das Problem noch einmal ganz konkret angeht. Danach trägt man seine Beobachtungen und Veränderungen über mehrere Wochen ein, so dass man den Fortschritt selbst sehen kann.

Ich habe die Meditationen mit meiner Tochter (5,5 Jahre) ausprobiert, da sie immer ein wenig Angst vor neuen Situationen hat. Anfangs brauchten wir eine Weile, bis wir den passenden Zeitpunkt für die Meditationen gefunden hatten. Nach ein bisschen Ausprobieren wurde klar, dass dies bei unserer Tochter abends vor dem Schlafen am besten klappt. Aufgrund der Kürze der Meditationen findet man auch 2 bis 3 mal in der Woche Zeit, diese durchzuführen. Mir als Mama gibt es ein gutes Gefühl, sein Kind auf so einfache Art unterstützen zu können. Meine Tochter mag die Meditationen und schläft zumindest entspannt ein.

Fazit:

Auch ohne Vorkenntnisse klappen die Meditationen gut. Die Erklärungen sind alle informativ und gut zusammengefasst. Klar ist, dass man nur durch regelmäßige Ausführung Fortschritte erwarten kann. Ich habe zumindest das Gefühl, dass die Meditationen unserer Tochter guttun. Auch mir selbst gefallen unsere gemeinsamen, kurzen Auszeiten. Daher gibt es von uns auch fünf Sterne.

Veröffentlicht am 20.10.2017

total witzig und sehr unterhaltsam

Monsterhotel
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Familie Glockenspiel fährt in den Urlaub. Alle freuen sich schon riesig auf Griechenland. Doch dann verwechseln sie den Flug und landen Island. Dort sind dann leider alle Hotels voll. Als letzter Ausweg ...

Familie Glockenspiel fährt in den Urlaub. Alle freuen sich schon riesig auf Griechenland. Doch dann verwechseln sie den Flug und landen Island. Dort sind dann leider alle Hotels voll. Als letzter Ausweg wird ihnen das Hotel Haarsträub empfohlen. Es handelt sich um ein Monsterhotel, mit ganz eigenen Zimmern, Gästen und Regeln. Und so verbringt die Familie Glockenspiel ganz besondere und auch verrückte Ferien in einem einmaligen Hotel.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch meinem Neffen (7,5 Jahre) und meiner Tochter (5,5 Jahre) vorgelesen.

Die Geschichte ist sehr fantasievoll und brachte meine Zuhörer immer wieder zum Lachen. Schon das Hotel hat es in sich: Es gibt hier beispielsweise Toiletten an der Decke, mehrere Mitbewohner im Zimmer, die die Familie erst nach und nach zu Gesicht bekommt oder Zimmer ohne sichtbare Türen. Aber auch die anderen (Monster-)Gäste waren sehr unterhaltsam. Das Schöne ist, dass es sich hier zwar um Monster dreht, man aber trotzdem keine Angst haben muss. Die Monster sind nämlich selbst sehr schreckhaft und gar nicht so, wie man sich ein Monster gewöhnlich vorstellt. Außerdem werden spannende Momente auch wieder gut aufgelöst.

Die Geschichte ist in 20 Kapitel aufgeteilt, was das Vor- bzw. Selberlesen gleich ein bisschen erleichtert. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die größere Schrift ist sehr kindgerecht. Daneben gibt es tolle, farbenfrohe Illustrationen, die den Text etwas auflockern. Diese wurden bei uns immer ausgiebig betrachtet.

Fazit:

Eine total witzige und unterhaltsame Geschichte. Meine kleinen Zuhörer waren begeistert!

Veröffentlicht am 18.10.2017

Die Gabe der Auserwählten

Die Gabe der Auserwählten
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Bei dieser Geschichte handelt es sich um den 3. Band einer Tetralogie. Es gibt keine Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse, deshalb muss man die ersten beiden Bände auch gelesen haben, um die Geschichte ...

Bei dieser Geschichte handelt es sich um den 3. Band einer Tetralogie. Es gibt keine Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse, deshalb muss man die ersten beiden Bände auch gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen.

Lia und Rafe sind aus Venda entkommen, aber die Vendaner sind ihnen auf den Fersen. Mit Hilfe von Rafes Männern machen sie sich auf nach Dalbreck. Doch Lia zieht es nach Morrighan. Sie will ihr Volk nicht im Stich lassen. Rafe will sie nicht gehen lassen, da Lia in Dalbreck sicher wäre, in Morrighan warten Verräter. Nun müssen sich die Beiden entscheiden.

Endlich erweist sich Lias Gabe auch einmal als hilfreich, auch wenn sie wieder einmal nur kurzzeitig erwähnt wird. Ich habe schon im letzten Band darauf gewartet, dass Lia diese Kraft endlich einmal einen richtigen Nutzen bringt bzw. dass man mehr darüber erfährt. Aber auch hier bleibt die Gabe relativ unscheinbar. Ich hoffe, dass sich dies im nächsten Band noch ändert.

Ansonsten passiert in diesem Buch nicht viel. Es dreht sich um die Beziehungen zwischen den Protagonisten und ihre verschiedenen Meinungen zum weiteren Handeln. Es war zwar interessant und unterhaltsam, trotzdem hat es mich ein bisschen gewundert, dass - obwohl es schon der dritte Band ist - noch so viel ungeklärt ist.

Nach wie vor gefällt mir der Perspektivenwechsel. Überwiegend erlebt man die Geschichte aus Lias Sicht, doch auch Rafe, Kaden oder Pauline kommen zu Wort. So kann man die Dinge aus ihrer Sicht erleben und ihre Gedanken, Gefühle oder Beweggründe besser verstehen.

Die Geschichte liest sich wieder leicht und flüssig, so dass man bald am Ende ist. Natürlich gibt es hier wieder ein offenes Ende. Nachdem in diesem Band keine Lösungen für die ganzen Probleme enthalten waren, wird das nächste Buch wohl sehr rasant.

Fazit:

Nach wie vor gefällt es mir, vor allem Lia auf ihrem Weg zu begleiten. In diesem Band kam die Geschichte aber nicht wirklich voran. Sie war wohl nur eine Vorbereitung auf das große Finale. Daher bin ich nun auch sehr gespannt auf Band 4.

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Veröffentlicht am 07.10.2017

lustig und unterhaltsam

Miles & Niles - Jetzt wird's wild
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Bei dieser Geschichte handelt es sich um den dritten "Miles & Niles"-Band. Man kann das Buch aber auch lesen, wenn man die Vorgänger nicht kennt. Manchmal sind zwar kleine Verweise auf die vorherigen Abenteuer ...

Bei dieser Geschichte handelt es sich um den dritten "Miles & Niles"-Band. Man kann das Buch aber auch lesen, wenn man die Vorgänger nicht kennt. Manchmal sind zwar kleine Verweise auf die vorherigen Abenteuer in der Geschichte enthalten. Trotzdem ist Vorwissen aus den anderen Bänden nicht nötig.

Miles und Niles sind mir sympathisch. Sie hecken immer wieder neue Streiche aus, die sich (überwiegend) gegen die Mike-Kompanie richten. Die Kompanie besteht aus Josh und zwei Gefolgsleuten. Nachdem Josh ein Unsympath ist und Lösungen für ihn nur in Gewalt enden, freut man sich, wenn er das Streicheopfer ist. Außerdem sind die Streiche wirklich kreativ und witzig. Daneben ist der Zusammenhalt von Miles und Niles toll. Die Abschnitte, in denen man mehr von Josh und seinen Kameraden erfährt, fand ich dagegen nicht so witzig. Vor allem Josh Abkürzungsfimmel fand ich ein bisschen anstrengend.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Außerdem wird der Text von witzigen, schwarz-weißen Illustrationen aufgelockert, auf denen man die Geschichte ein bisschen mitverfolgen kann. Das steigert die Motivation junger Leser sicherlich.

Fazit:

Alles in allem eine lustige, manchmal auch überraschende Geschichte mit tollen Illustrationen.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Das Gummischlangengeheimnis

Bluma und das Gummischlangengeheimnis
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Blumas Leben könnte so schön sein: Sie hat eine tolle Schulfreundin und versteht sich bestens mit ihrer älteren Nachbarin Alice, bei der sie ab und zu den Nachmittag verbringen darf. Doch dann bekommt ...

Blumas Leben könnte so schön sein: Sie hat eine tolle Schulfreundin und versteht sich bestens mit ihrer älteren Nachbarin Alice, bei der sie ab und zu den Nachmittag verbringen darf. Doch dann bekommt Bluma eine Fünf in Mathe. Diese steht ihrem Wunsch, einen eigenen Hund zu bekommen, im Weg. Als Alice für die Lösung des Problems keine Zeit hat, klaut Bluma eine von Alices magischen Gummischlangen, um selbst einen Lösungsweg zu finden. Und damit steckt sie ganz tief im Schlamassel ...

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus Blumas Perspektive erzählt. Bluma war mir sofort sympathisch. Sie ist ein aufgewecktes Mädchen, dessen Gedanken und Gefühle in der Geschichte sehr nachvollziehbar dargestellt werden. Man versteht, wie ihr anfängliches Problem immer größer werden kann, auch wenn sie immer wieder neue Lösungsversuche startet. Man spürt, wie schlimm der Streit mit der besten Freundin Rosa für Bluma ist oder wie ihr schlechtes Gewissen wegen der Gummischlange immer mehr Platz in ihrem Leben einnimmt. Die einfachste Lösung, über die ganze Sache mit Alice zu reden, ist für Bluma keine Option. Diese kindliche Sicht auf das ganze Geschehen gefiel mir sehr.
Aber auch Eltern können ein bisschen etwas aus der Geschichte lernen: Bluma will nämlich über das Geschehene mit den Eltern reden, aber diese merken nicht, was Bluma bedrückt bzw. haben nicht genug Zeit für sie. Da Alice und Rosa auch als Beraterinnen ausfallen, steht Bluma mit ihren Problemen ganz allein da. Hier kann man sich wieder ein bisschen darauf besinnen, dass man bei Kinderfragen manchmal vielleicht ein bisschen hellhörig werden sollte.

Am Schluss findet Bluma aber dann auch selbst die Lösung für das große Problem und es wendet sich alles zum Guten.

Neben Blumas Nöten gibt es aber auch immer wieder etwas zum Schmunzeln. Manche von Blumas Beschreibungen sind sehr humorvoll, aber auch witzige Situationen, bei denen beispielsweise Silberfischchen eine große Rolle spielen, sind in der Geschichte zu finden.

Die Geschichte ist in 17 Kapitel aufgeteilt, was den Text übersichtlicher macht. Außerdem sind immer einige Illustrationen enthalten, die den Text gleich ein bisschen auflockern.

Fazit:

Kinder können Blumas Nöte wohl sehr gut nachvollziehen und mit ihr mitfühlen. Außerdem kommt auch der Humor nicht zu kurz.
Alles in allem eine wunderbar erzählte und unterhaltsame Geschichte mit einer tollen Hauptperson. Da macht das Lesen Spaß!