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Veröffentlicht am 18.07.2017

eine schöne Pferdegeschichte

Annas Fohlen
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Anna darf das erste Mal Reiterferien machen. Erst hat sie ein bisschen Angst, da sie ganz allein ist. Doch dann lernt sie Emma kennen. Die beiden Mädchen werden Freundinnen. Sie freuen sich auf ihre Zeit ...

Anna darf das erste Mal Reiterferien machen. Erst hat sie ein bisschen Angst, da sie ganz allein ist. Doch dann lernt sie Emma kennen. Die beiden Mädchen werden Freundinnen. Sie freuen sich auf ihre Zeit mit den Pferden. Dabei wartet auch eine Überraschung auf die Ferienkinder: Das Pferd Lu bekommt bald ein Fohlen. Doch es gibt auch Probleme, denn Anna und Emma verstehen sich nicht mit allen Mädchen und es kommt zum Streit. Ob die Reiterferien so wirklich noch Spaß machen?

Meine Meinung:

Dieses Buch richtet sich vor allem an Erstleser und ihre Eltern. In dieser Geschichte sind nämlich immer wieder kurze und einfache Sätze enthalten, die die Leseanfänger vorlesen können. Diese sind durch Absätze und eine größere Schrift gut hervorgehoben. Der Rest wird von den Eltern vorgelesen.
Sobald die Kleinen flüssiger lesen können, können sie das Buch natürlich auch allein lesen. Hier gefällt mir, dass schwierigere Wörter gleich anfangs - auch mit Lautschrift - genannt werden. Dadurch fällt das Lesen dann vielleicht auch gleich ein bisschen leichter, da man diese Worte bereits kennt.

Die Geschichte ist in 11 kurze Kapitel eingeteilt. Dabei geht es natürlich um die Pferde, erste Reitstunden und Freundschaften, aber auch um Streit und Versöhnung. Auch der Glaube ist durch Tischgebete und einzelne Erläuterungen des Betreuers Tim eingeflochten.

Ich habe die Geschichte unserer Tochter (5,5 Jahre) vorgelesen. Sie ist eine kleine Pferdenärrin und daher begeistert von dieser Geschichte. Auch die wunderbaren, farbenfrohen Illustrationen, die den Text begleiten und auch ein bisschen auflockern, fanden wir klasse. Da man die Gefühle der Mädels an ihren Gesichtern ablesen kann, kann man die Geschichte auf den Bildern auch ein bisschen mitverfolgen. Das gefällt uns sehr.

Fazit:

Ein schöne Pferdegeschichte, die sich auch für erste, gemeinsame Leseerlebnisse eignet. Empfehlenswert für alle kleinen Pferdefans.

Veröffentlicht am 17.07.2017

witzig und überraschend

Milla und das erfundene Glück
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Millas Vater hat einen außergewöhnlichen Beruf: Er ist Wahrsager und arbeitet bei "Sternzeichen TV". Milla ist davon überhaupt nicht begeistert, da die Vorhersagen nur geflunkert sind. Außerdem machen ...

Millas Vater hat einen außergewöhnlichen Beruf: Er ist Wahrsager und arbeitet bei "Sternzeichen TV". Milla ist davon überhaupt nicht begeistert, da die Vorhersagen nur geflunkert sind. Außerdem machen sich ihre Klassenkameraden deswegen über sie lustig. Doch dann trifft Milla Henry und ihr Vater auf Henrys Mutter. Und plötzlich scheinen die Vorhersagen von Millas Vater wahr zu werden. Doch das bedeutet für Henry und Milla nichts Gutes. Ob die Beiden daran noch etwas ändern können?

Meine Meinung:

Milla ist eine Hauptperson, die man sofort gerne hat. Sie ist hat das Herz am rechten Fleck. Sie hilft ihrem Vater bei seinen Sitzungen, auch wenn sie es nicht mag, dass ihr Vater die Leute anschwindelt. Die beiden haben einen tollen Zusammenhalt. Vor allem die Diskussionen zwischen Milla und ihrem Vater haben mir gefallen. Er sieht sich als Hoffnungsbringer, Milla sieht ihn als Betrüger und Geld-aus-der-Tasche-Zieher. Auch wenn ich eher Millas Ansichten teile, brachte er mich mit seinen Begründungen und Aussagen immer wieder zum Schmunzeln. Auch die daheim abgehaltenen Sitzungen waren einfach witzig.
Wenigstens hat Milla dann Henry, der mit der Hellseherei auch nichts anfangen kann. Er hält also zu Milla. Zusammen überstehen die Beiden einige verrückte Situationen.

Außerdem gefällt mir an der Geschichte sehr, dass man auch erfährt, woher Millas Vater sein Wissen über seine Kunden nimmt. Hier liegt keine besondere Gabe, sondern genaue Beobachtung zugrunde. Daneben gilt natürlich auch der Grundsatz "Der Glaube versetzt Berge".

Die Geschichte ist in 19 Kapitel eingeteilt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr humorvoll. Außerdem hat man von den einzelnen Charakteren und Begebenheiten sofort ein Bild vor Augen.

Fazit:

Eine witzige und überraschende Geschichte rund um Freundschaft und Wahrsagerei. Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht!

Veröffentlicht am 15.07.2017

eine fröhliche, kindgerechte und unterhaltsame Geschichte

Fritzi Klitschmüller 1: Fritzi Klitschmüller
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Fritzi findet Skateboards einfach toll. Deshalb wünscht sich zum Geburtstag auch ein eigenes Skateboard. Leider bekommt sie stattdessen ein Prinzessinnenkleid. Fritzi ist sehr enttäuscht, doch sie gibt ...

Fritzi findet Skateboards einfach toll. Deshalb wünscht sich zum Geburtstag auch ein eigenes Skateboard. Leider bekommt sie stattdessen ein Prinzessinnenkleid. Fritzi ist sehr enttäuscht, doch sie gibt nicht auf: Irgendwann wird sie ihr eigenes Skateboard besitzen. Zusammen mit dem Nachbarsjungen Thies will Fritzi ihrem Traum näherkommen. Also schmieden die Beiden einen Plan. Millas Vater darf davon aber nichts wissen. Ob ihr Geheimplan wirklich funktioniert?

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus der Sicht von Fritzi erzählt. Das gefällt mir, denn dadurch bekommt man auch einen Einblick in ihre Gedanken und lernt sie sehr gut kennen. Fritzi war mir sofort sympathisch. Sie ist ein fröhliches und aufgewecktes Mädchen, dessen Gedanken und Gefühle man auch wirklich nachvollziehen kann. Sie lässt sich nicht leicht entmutigen, sondern überlegt sofort, wie sie ihren Skateboard-Traum endlich verwirklichen kann. Dabei bekommt sie auch Hilfe von Thies, der für Fritzi alles tut. Er ging neben Fritzi aber schon ein bisschen unter.

Für einigen Trubel sorgen dann auch noch Fritzis Tante und Cousine Shakira. Die sollen - wie der Vater - nichts von Fritzis Plänen mitbekommen. So ist also Geheimhaltung gefragt. Doch das ist nicht immer leicht. Zumindest wird es Fritzi und Thies in diesen Ferien nicht langweilig.

In der Geschichte geht es also vor allem um Freundschaft und die - manchmal anstrengende - Verwandtschaft. Außerdem zeigt sie, dass man (manchmal) seinen Traum auch selbst verwirklichen kann. Man muss hier nur eine gute Idee haben.

Die Geschichte ist in 10 Kapitel aufgeteilt, was das Vor- bzw. Selberlesen gleich ein bisschen erleichtert. Der größere Zeilenabstand ist für kleine Leser sicherlich hilfreich und macht den Text auch gleich ein bisschen übersichtlicher. Auch der Schreibstil ist flüssig und kindgerecht. Daneben gibt es tolle schwarz-weiße Illustrationen, die den Text etwas auflockern.

Fazit:

Eine fröhliche, kindgerechte und unterhaltsame Geschichte. Alles in allem ein gelungener Auftakt.

Veröffentlicht am 14.07.2017

Muffin sorgt für Trubel

Tildas Tierbande – Teil 1: Ein Wollschwein im Wohnzimmer
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Tilda zieht mit ihren Eltern in den Trüffelweg. Dort lernt sie Tomma kennen. Die Beiden verstehen sich sofort und werden Freundinnen. Vor allem ihre Tierliebe verbindet sie - so sind sie auch überglücklich, ...

Tilda zieht mit ihren Eltern in den Trüffelweg. Dort lernt sie Tomma kennen. Die Beiden verstehen sich sofort und werden Freundinnen. Vor allem ihre Tierliebe verbindet sie - so sind sie auch überglücklich, als sie auf das Wollschwein Muffin und seine Kameraden treffen. Und das Schönste daran ist, dass sie sich ab sofort um die Tiere kümmern dürfen. Doch dann sorgt Muffin für einigen Wirbel und Bauer Hartmut zweifelt, ob die Mädchen wirklich in der Lage sind, die Tiere zu versorgen. Ob sie ihre Pflegetiere behalten dürfen?

Meine Meinung:

Ich habe die CD mit meiner Tochter (5,5 Jahre) angehört.
Das Hörbuch besteht aus zwei CDs mit jeweils 29 Kapiteln. Die Gesamtlaufzeit beträgt ca. 2:44 Stunden.

Jedes Kapitel wird durch eine kleine Melodie "eingeläutet". Das hat mir sehr gefallen, da ich die Geschichte mit meiner Tochter etappenweise angehört habe. Durch die eingefügte Musik weiß man sofort, wann man Pause machen kann und findet dann auch wieder sofort in die Geschichte. Außerdem ist die Melodie auch kurz genug, um den Fluss der Erzählung nicht zu stören.

Die Sprecherin hat eine sehr angenehme, sympathische Stimme. Sie liest die Geschichte auch lebendig vor. Da macht das Zuhören Spaß. Außerdem kann man die verschiedenen Stimmungen von Tilda und Co. hören.

Tilda und Tomma waren uns sofort sympathisch. Ihre fröhliche und natürliche Art gefällt uns. Durch die Tiere kommt dann auch wirklich Trubel in die Geschichte. Es gibt ein bisschen Spannung, ganz viele witzige Situationen, manchmal hofft man, dass es gut ausgeht. Langweilig wird es also nie. Dafür sorgt auch die Gruseltierbande mit ihren gruseligen Tieren. Schön finde ich auch, dass man hier auch ein bisschen sieht, welche Arbeiten rund um die Tiere anfallen. So etwas schadet meiner Meinung nach nie.

Fazit:

Ein unterhaltsames und lustiges Abenteuer, das sich für alle kleinen Tierfreunde eignet.

Veröffentlicht am 09.07.2017

Tofu sorgt für Unterhaltung

Tofu, der Superhund
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Familie Grabowski - bestehend aus Mama, Papa und drei Kindern - hat geerbt. Sie freuen sich schon darauf, endlich ihre Wünsche erfüllen zu können. Doch dann stellt sich heraus, dass sie nur einen Hund ...

Familie Grabowski - bestehend aus Mama, Papa und drei Kindern - hat geerbt. Sie freuen sich schon darauf, endlich ihre Wünsche erfüllen zu können. Doch dann stellt sich heraus, dass sie nur einen Hund geerbt haben. Alle sind schwer enttäuscht und ihr Erbe kommt ins Tierheim. Doch für Mittelkind Lea ist der Hund etwas Besonderes und das will sie den anderen beweisen ...

Meine Meinung:

In der Geschichte werden die Grabowskis anfangs - nebenbei - vorgestellt. Das hat mir gefallen, somit weiß man sofort, mit wem man es zu tun hat. Vor allem Lea mochte ich. Sie tut alles dafür, dass sie den Hund behalten kann, wobei sie manchmal aber auch über das Ziel hinausschießt, z. B. wenn sie dafür die Schule schwänzt. Da sie in ihrer Familie aber ein bisschen "untergeht", kann sie dies gut verheimlichen. Doch durch den Hund ändert sich mit der Zeit die ganze Familie, was nicht nur Lea guttut. Leider muss dieser dabei eine ganze Zeit als "Wunscherfüllungsgehilfe" für die Familie dienen, wobei niemand wirklich Rücksicht auf ihn nimmt. Da tat er mir schon ein bisschen leid. Doch am Ende wird alles gut.
Neben dem Hund sorgt der Nachbar Mecker-Meier und auch ein Fernsehcasting für einige Aufregung. Außerdem kommt durch einen Meisterdieb noch etwas Spannung in die Geschichte. Es geht also turbulent und unterhaltsam zu.

Die Geschichte ist in 14 Kapitel aufgeteilt. Das macht den Text gleich ein bisschen übersichtlicher. Auch der größere Zeilenabstand ist für kleine Leser sicherlich hilfreich.

Den Schreibstil finde ich als Erwachsene sehr unterhaltsam. Dieser liest sich leicht und brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Auch ist die Geschichte an sich sehr kindgerecht. Kleine Leser verstehen hier aber evtl. nicht (sofort) jeden Witz. Auch die Sache mit dem Meisterdieb ist am Ende vielleicht nicht für jeden kleinen Selberleser leicht zu durchschauen.

Fazit:

Eine unterhaltsame Geschichte mit Witz und auch ein bisschen Spannung. Um alles zu verstehen, sind bei kleinen Lesern aber evtl. zwischendurch Erläuterungen der Eltern nötig.