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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2016

empfehlenswert

Wie lange noch bis Weihnachten?
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Niko möchte unbedingt wissen, woher die verschiedenen Weihnachtsbräuche kommen. Warum gibt es beispielsweise einen Weihnachtsbaum oder einen Adventskalender? Am nächsten Tag sitzt ein kleiner Hund vor ...

Niko möchte unbedingt wissen, woher die verschiedenen Weihnachtsbräuche kommen. Warum gibt es beispielsweise einen Weihnachtsbaum oder einen Adventskalender? Am nächsten Tag sitzt ein kleiner Hund vor der Haustür, mit einem Brief für Niko. In diesem Schreiben wird Niko eingeladen, die Bedeutung der Weihnachtsbräuche zu entdecken. Er muss nur täglich nach einem neuen Brief Ausschau halten. So ist Niko jeden Tag aufs Neue gespannt, wo der Brief auf ihn wartet und was er an diesem Tag erlebt.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch meiner Tochter (fast 5) und meinem Neffen (fast 7) vorgelesen.
Vom Verständnis ist es für meinen Neffen aber etwas besser geeignet. Er ist es auch, der unbedingt immer weiterlesen möchte und ganz gespannt auf die Fortsetzung ist. Meine Tochter hört aber auch gerne zu. Ihr musste ich aber immer ein bisschen etwas erklären.

Der Schreibstil ist sehr kindgerecht, leicht und flüssig. Mir machte das Vorlesen Spaß und auch die Kinder waren aufmerksam bei der Sache. Die verschiedenen Bräuche oder Begebenheiten werden wunderbar in die Geschichte eingeflochten. Es wird nie "holprig", sondern bleibt immer im Fluss. Wirklich schön!

Die Erzählung ist in 24 Kapitel eingeteilt. Im Laufe der Geschichte lernt Niko beispielsweise, warum man Christstollen backt und woher der Adventskalender kommt. Daneben lernt er auch Weihnachtsbräuche aus anderen Ländern kennen. Das hat mir sehr gefallen. Hier habe ich auch selbst noch ein bisschen dazugelernt.

Auch wird die Geschichte von farbenfrohen und liebevollen Illustrationen begleitet, die den Text gleich ein bisschen auflockern . Sie wurden von meinen kleinen Zuhörern immer mit Freude und ausgiebig betrachtet.

Fazit:

Interessant und lehrreich. Meine kleinen Zuhörer waren von Anfang bis Ende gespannt und aufmerksam bei der Sache. Eine wunderbare und empfehlenswerte Adventskalender-Geschichte!

Veröffentlicht am 04.11.2016

eine fantasievolle und spannende Geschichte

Caspar und der Meister des Vergessens
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Die Eltern von Caspar und seinen Geschwistern, Till und Greta, sind bekannte Puppenspieler. Eines Tages findet Caspar eine Marionette ohne Kopf. Bald darauf bekommt er unheimlichen Besuch. Und am nächsten ...

Die Eltern von Caspar und seinen Geschwistern, Till und Greta, sind bekannte Puppenspieler. Eines Tages findet Caspar eine Marionette ohne Kopf. Bald darauf bekommt er unheimlichen Besuch. Und am nächsten Tag ist sein kleiner Bruder Till verschwunden. Das Schlimmste ist aber, dass nur Greta und Caspar sich an Till erinnern. Caspar und Greta wollen herausfinden, was passiert ist und Till retten. Doch dadurch gerät Caspar in große Gefahr ...

Meine Meinung:

Caspar ist ein sympathischer Junge. Auch seine Geschwister mochte ich gerne. Vor allem hat mir gefallen, dass sich die drei so gut verstehen. Es gibt natürlich auch Momente, in denen sie aufeinander sauer sind, dann haben sie aber wieder viel Spaß - wie im richtigen Leben. Als Till dann verschwindet, gehen Caspar und Greta jedes Risiko ein, um Till wieder zu finden. Dieser tiefe Zusammenhalt spielt in der Geschichte eine große Rolle. Das fand ich wirklich schön.

Die Geschichte selbst ist sehr spannend und auch ein bisschen unheimlich. Till befindet sich in Memoria, einem ganz eigenen Ort. Hier herrscht der Meister. Dieser hat auch ganz eigene Methoden, die Kinder bei sich zu halten. Caspar muss schnellstmöglich eine Lösung finden, wie er Till befreien kann. Daneben muss er aber auch noch gegen das Vergessen kämpfen. Denn wenn er sich selbst nicht mehr erinnern kann, sind sie beide verloren.

Der Schreibstil selbst ist leicht, flüssig und mitreißend. Außerdem werden alle Charaktere und Schauplätze so anschaulich beschreiben, so dass ich sofort ein Bild vor Augen hatte. Ich war bald mit dem Buch fertig, da ich es nicht lange weglegen konnte.

Das Ende ist auch grundsätzlich abgeschlossen, es bleiben aber noch (wichtige) Fragen offen, die dann wohl im nächsten Band geklärt werden.

Fazit:

Eine fantasievolle und spannende Geschichte. Mir hat das Lesen Spaß gemacht! Nun bin ich schon auf die Fortsetzung gespannt.

Veröffentlicht am 03.11.2016

eine unterhaltsame Geschichte mit einer schönen Botschaft

Drachenstark-Buchreihe / Der kleine Drache Kann-Ich-Nicht
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Der kleine Drache "Kann-Ich-Nicht" lebt mit seinen Eltern in einer Höhle im Wald. Wenn er beispielsweise aufräumen oder feuerspeien soll, erzählt er immer, dass er das nicht kann. Die Aufgaben werden dann ...

Der kleine Drache "Kann-Ich-Nicht" lebt mit seinen Eltern in einer Höhle im Wald. Wenn er beispielsweise aufräumen oder feuerspeien soll, erzählt er immer, dass er das nicht kann. Die Aufgaben werden dann durch die Eltern erledigt.
Eines Tages verliert sein Vater ihn im Wald. Nun muss der kleine Drache ganz allein zurechtkommen. Glücklicherweise trifft er auf hilfsbereite Tiere, die ihm zeigen, dass er alles auch alleine schaffen kann, wenn er es ausprobiert und ein bisschen übt.

Meine Meinung:

Ich habe die Geschichte meinen Töchtern (fast 3 und 4,5 Jahre) vorgelesen.
Für die Kleine war es noch ein bisschen zuviel Text. Sie hörte eine Weile zu. Doch dann spielte sie lieber wieder weiter. Die Große dagegen war von Anfang bis Ende aufmerksam bei der Sache.

Die Geschichte selbst finde ich wirklich schön. Anfangs macht es sich der kleine Drache mit seinem "Kann-ich-nicht-Ausspruch" recht einfach. Seine Eltern bekommen dann sofort Mitleid und nehmen ihm alles ab. Doch die Tiere im Wald sehen das ein bisschen anders. Sie machen dem kleinen Drachen klar, dass er es selbst versuchen muss. Dabei erklären sie immer "du kannst es NOCH nicht" und bringen ihn dazu, es selbst auszuprobieren. Am Ende hat der kleine Drache viel gelernt und ist richtig stolz darauf.

Ich glaube, dass die Kinder hier wirklich viel mitnehmen können (und die Eltern ebenso ). Der kleine Drache wird im Laufe der Geschichte selbstbewusst und mutiger. Er traut sich an neue Dinge heran und sieht am Ende, wie schön es ist, wenn man es wirklich selbst geschafft hat. Für die Eltern bleibt wohl auch die kleine Botschaft, den Kindern nicht alles abzunehmen und ihnen auch etwas zuzutrauen.

Auf den netten Illustrationen kann man die Geschichte auch mitverfolgen. Das gefällt mir sehr, da die kleinen Zuhörer dadurch gleich aufmerksamer sind.

Fazit:

Eine unterhaltsame Geschichte mit einer schönen Botschaft. Für unsere Kleine war der Text aber noch zu lang. Unsere Große dagegen mag den kleinen Drachen und auch mir gefällt die Geschichte sehr.

Veröffentlicht am 03.11.2016

eine witzige und spannende Geschichte

Liliane Susewind – Ein Eisbär kriegt keine kalten Füße
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Als der kleine, verwaiste Eisbär Milky im Zoo aufgenommen wird, soll sich Lilli um ihn kümmern, da sie mit ihm sprechen kann. Milky ist ein aufgewecktes Kerlchen und bringt Lilli bald an den Rand ihrer ...

Als der kleine, verwaiste Eisbär Milky im Zoo aufgenommen wird, soll sich Lilli um ihn kümmern, da sie mit ihm sprechen kann. Milky ist ein aufgewecktes Kerlchen und bringt Lilli bald an den Rand ihrer Kräfte. Also suchen Lilli und ihr Freund Jesahja nach einem passenden Aufpasser für Milky. Als sie diesen gefunden haben, scheint alles in Ordnung zu sein. Doch bald schwebt Milky in großer Gefahr. Lilli und Jesahja versuchen, den kleinen Eisbären zu retten...

Meine Meinung:

Bei dieser Geschichte handelt es sich um den elften Band der Reihe um Liliane Susewind. Es ist aber eine in sich abgeschlossene Geschichte, die auch ohne die Vorgängerbände verstanden wird.

Lilli ist ein fröhliches und hilfsbereites Mädchen mit einer ganz besonderen Gabe: Sie kann mit Tieren sprechen und bringt Pflanzen durch ihr Lachen zum Wachsen. Dadurch erlebt sie natürlich tolle Abenteuer.
Begleitet wird Lilli von ihrem Hund Bonsai und ihrer Katze Frau von Schmidt. Bonsai ist ein lieber Kerl, aber die Katzendame ist einfach klasse. Ihre hoheitsvolle Art ist sehr unterhaltsam. In diesem Band macht sich Frau von Schmidt auf, einen passenden Verehrer zu finden. Ihre Suche hat mir sehr gefallen. Sie brachte mich dadurch immer wieder zum Schmunzeln.

Daneben wird die Geschichte auch noch richtig spannend. Als Lilli und Jesahja endlich einen schönen Platz für Milky gefunden haben, entdeckt Lilli, dass Milky in Gefahr ist. Doch bevor sie etwas dagegen unternehmen kann, passiert ein Unglück. Ich war ganz gespannt, wie die Geschichte ausgeht, und habe sie daher in einem Rutsch durchgelesen.

Die Geschichte ist in 13 Kapitel eingeteilt. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und mitreissend. Auch werden die einzelnen Charaktere und Schauplätze so anschaulich erzählt, dass ich sofort ein Bild vor Augen hatte. Gut gefallen haben mir auch die netten, schwarz-weißen Illustrationen, die den Text ein bisschen auflockern.

Fazit:

Eine witzige und spannende Geschichte. Mir hat das Lesen Spaß gemacht!

Veröffentlicht am 01.11.2016

eine fantasievolle und wunderschön illustrierte Geschichte

Graciella will ein Einhorn sein
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Der größte Wunsch von Graciella, dem Nashornmädchen, ist es, ein Einhorn zu sein. Leider findet ihre Mama diese Idee überhaupt nicht toll. Doch Graciella glaubt fest daran, dass sie ein Einhorn werden ...

Der größte Wunsch von Graciella, dem Nashornmädchen, ist es, ein Einhorn zu sein. Leider findet ihre Mama diese Idee überhaupt nicht toll. Doch Graciella glaubt fest daran, dass sie ein Einhorn werden kann. Hier kommt ihr dann der Zufall (und die Fantasie) zu Hilfe und schon ist Graciella ein Einhorn. Als Einhorn ist sie natürlich stark und mutig, auch dann noch, wenn ein Jäger auftaucht ...

Meine Meinung:

Ich habe die Geschichte meinen Töchtern (fast 3 und 4,5 Jahre) vorgelesen bzw. sie zusammen mit den Beiden angeguckt.

Anfangs war ich ein bisschen überrascht, da ich eine Geschichte im Fließtext erwartet habe. Die Geschichte ist aber im Comic-Stil geschrieben, d. h. (tolle) Bilder mit ein paar Sprechblasen. So habe ich den Kleinen also erst einmal erklärt, was auf den Bildern passiert und die Sprechblasen dazu vorgelesen.

Graciellas Stimmung (und auch die der Mama) kann man dabei wunderbar aus den Illustrationen sowie aus den Sprechblasen "ablesen". Das kleine Nashornmädchen ist ein kleiner Dickkopf und fühlt sich ungerecht behandelt. Ich musste schmunzeln, wie realistisch die Ausrufe des Nashornmädchens sind. "Ich mach gar nichts!" oder "Das ist soo gemein!" Das kennen wir von unseren Mädels auch

In den Sprechblasen sind immer Wörter "langgezogen" (beispielsweise "sooooo") oder fettgeschrieben. Wenn man diese "Vorgaben" dann auch so vorliest, wird der Text richtig lebendig. Man "hört" hier wirklich kleine Kinder

Unsere Mädels finden die Geschichte toll. Graciellas Ausrufe werden bei uns immer begeistert mitgesprochen. Vor allem die Kleine kann gar nicht genug von Graciella bekommen. Sie ist ganz stolz, dass sie nun ein Buch hat, das sie schon ganz alleine "vorlesen" kann.

Auch die Illustrationen sind wirklich wunderbar. Total süß und farbenfroh. Außerdem erkennt man sofort, ob die Figuren beispielsweise gut oder schlecht gelaunt sind.

Fazit:

Eine fantasievolle und wunderschön illustrierte Geschichte. Der Comicstil - also Bilder mit (wenigen) Sprechblasen - ist natürlich Geschmackssache. Bei uns kam dieses Buch aber sehr gut an. Die Mädels haben viel Spaß beim Angucken und "Vorlesen". Von uns gibt es daher auch volle fünf Sterne.