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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2019

Spannend - nur die Altersempfehlung passt m. E. nicht

Die Sternen-Saga 1. Taurus
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"Spannend, mysteriös, actiongeladen - der erste Band der Sternensaga" - so steht es auf der Rückseite des Buchs.

Und dem kann ich uneingeschränkt zustimmen.
Auch die kurze Inhaltsangabe auf der Buchrückseite ...

"Spannend, mysteriös, actiongeladen - der erste Band der Sternensaga" - so steht es auf der Rückseite des Buchs.

Und dem kann ich uneingeschränkt zustimmen.
Auch die kurze Inhaltsangabe auf der Buchrückseite unterstützt die Aussage.

Nachdem ich aber im Vorfeld eine kritische Rezension bezüglich der Altersangabe gelesen hatte, habe ich das Buch erst einmal selbst gelesen, bevor ich das Buch an die Tochter weitergeben wollte. Empfohlen wird das Buch ab zehn Jahren, die Tochter ist neun, mag Magie und Spannung und liest schon oft Bücher ab zehn und aufwärts.

Der Schreibstil ist angenehm und leicht lesbar, der Zeilenabstand und die Schriftgröße sind sehr groß, eher so, wie man es für Bücher ab acht Jahren gewohnt ist.

Insgesamt war das Buch aber sehr actionlastig und auch mit einigen brutalen Szenen mit körperlicher Gewalt. Auch die Auflösung bezüglich des Orakulums, also der Maschine, die die Zukunft vorhersagen kann, fand ich persönlich merkwürdig und für die Altersgruppe nur schwer nachvollziehbar. Auch sonst passt der Inhalt m. E. nicht für Zehnjährige, zu komplex, zu abstrakt.

Sehr gut gefallen hat mir die optische Aufmachung, im Innenteil starten die einzelnen Kapitel mit der Abbildung von Sternzeichen und die Schriftgröße macht das Lesen sehr angenehm.

Außerdem war es durchgängig sehr, sehr spannend und dass mir die Handlung nicht so gut gefallen hat, ist sicherlich Geschmacksache.
Mit der cleveren Natalie ist zudem eine weibliche Hauptdarstellerin an Start, auch das gefällt mir.

Mein Fazit: für etwas ältere Kinder, die Action, Spannung und Fantasy mögen, sicherlich ein geeignetes Buch. Für Zehnjährige empfehle ich, dass die Eltern vorab überprüfen, ob es schon geeignet ist, jedes Kind ist da ja anders.

Veröffentlicht am 16.01.2019

Witzige und gefühlvolle Lovestory

Fünftausend Gründe, warum ich dich liebe
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Abby und Cooper sind beste Freunde und verbringen fast ihre gesamte Freizeit miteinander. Außer Abby malt, denn das ist ihre ganz große Leidenschaft (neben Cooper...denn das mit den besten Freunden, ja ...

Abby und Cooper sind beste Freunde und verbringen fast ihre gesamte Freizeit miteinander. Außer Abby malt, denn das ist ihre ganz große Leidenschaft (neben Cooper...denn das mit den besten Freunden, ja nuuuuun).
Leider klappt es nicht mit der Kunstausstellung, da ihren Bildern das Herz fehlen soll.
Das muss sich ändern und Abby und Cooper haben von nun an eine Plan.

Der Roman aus der YoungAdult Reihe von HarperCollins ist gefühlvoll, ohne schnulzig zu sein und so witzig.
Tatsächlich machen gerade die lustigen Dialoge (oft auch als Textnachrichten) für mich den Charme des Buches aus.

Eine meiner Lieblingsstellen ist die "Beerdigung" des verstorbenen Goldfisches, bei der alle ein paar Worte sagen sollen. Cooper spricht dann "Sie war sehr ruhig und in sich gekehrt" und Abby "Sie war sehr prächtig. Das schönste Organge, das ich je gesehen habe."
Ich mag so etwas ja sehr.

Lediglich das Happy End hätte ich mir anders gewünscht. Aber die Liebe ist nun mal kein Wunschkonzert. Oder doch?

<3 <3 <3 <3 Von mir gibt es vier Herzchensterne für diese schöne und witzige Love Story, von Kasie West lese ich gerne noch weitere Bücher. <3<3<3<3

Veröffentlicht am 13.01.2019

Ein spannendes Mit-Mach-Buch für kleine Detektive

Ben & Lasse - Das Agenten-Knobel-Rate-Buch
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Die zwei Brüder Ben und Lasse machen mit ihren Eltern Urlaub an der Nordsee.
Man sollte meinen, so ein Campingplatz-Urlaub wäre friedlich, aber weit gefehlt! Die beiden Agentenbrüder haben wieder jede ...

Die zwei Brüder Ben und Lasse machen mit ihren Eltern Urlaub an der Nordsee.
Man sollte meinen, so ein Campingplatz-Urlaub wäre friedlich, aber weit gefehlt! Die beiden Agentenbrüder haben wieder jede Menge "Arbeit". Gestohlene Geldbeutel, mysteriöser Geburtstagskuchenschwund und sogar ein Klabautermann treibt sein Unwesen.

Das Buch ist ein echtes Mitmach-Buch für kleine Detektive. Denn Ben und Lasse brauchen Hilfe bei ihren Fällen. Zur Unterstützung der Detektivarbeit ist ein Geheimstift beim Buch inklusive, damit kann man die Auflösungen lesbar machen, aber auch selbst geheime Botschaften schreiben.

Das Buch hat sowohl meiner Tochter als auch mir sehr gut gefallen. Es ist sehr abwechslungsreich, neben den Urlaubserlebnissen von Ben und Lasse konnten wir die Beiden zum KiBi-Ferientreff begleiten. Dort werden täglich kleine Geschichten und Gleichnisse aus der Bibel erzählt. Diese sind relativ kurz, kindgerecht und passen immer perfekt zu den Erlebnissen von Ben und Lasse.

Das absolute Highlight sind aber die vielen Rätsel und Suchspiele, die man zusammen mit Ben und Lasse lösen darf. Mit Hilfe der Leuchtlampe sucht man entweder versteckte Dinge im Buch oder man knobelt bei durchaus auch anspruchsvollen Rätseln (die wir auch nicht alle lösen konnten, aber dafür gibt es ja zum Glück auch eine Auflösung) nach der Lösung. Die Mischung aus den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ist super, so hat man Erfolgserlebnisse, aber auch Herausforderungen.

Auch optisch ist das Buch gelungen, es ist hochwertig gestaltet und hat seitlich sogar eine Lasche zur Aufbewahrung des Stiftes.

Unser Fazit: ein spannendes Kinderbuch für alle Nachwuchs-Agenten. Nicht nur ein kurzes flüchtiges Vergnügen, sondern langanhaltender Rätsel- und Lesespaß.

Veröffentlicht am 13.01.2019

Lesenswert, wenn auch etwas langatmig

Doggerland. Fehltritt (Ein Doggerland-Krimi 1)
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Die Story spielt auf Doggerland, einer Inselgruppe in der Nordsee, die es eigentlich schon vor 8.000 Jahren versunken ist. Die Grundidee finde ich schon mal sehr witzig und die Hauptstadt Dunker soll eine ...

Die Story spielt auf Doggerland, einer Inselgruppe in der Nordsee, die es eigentlich schon vor 8.000 Jahren versunken ist. Die Grundidee finde ich schon mal sehr witzig und die Hauptstadt Dunker soll eine Mischung zwischen London und Stockholm sein, mit einer äußerst lebhaften Kneipenszene. Da würde ich wirklich gerne mal hinfahren.

Die Kommissarin, ihre Kollegen und Freunde und die Beschreibung Doggerlands haben mir sehr gut gefallen, schon deshalb werde ich auch den nächsten Band, der Ende 2019 erscheinen soll, wieder lesen.

Die Handlung an sich plätscherte mir anfangs etwas zu sehr vor sich hin, es war nicht besonders spannend. 510 Seiten sind meines Erachtens zu viel des Guten.
Im letzten Drittel hat die Story dann aber an Dynamik gewonnen, auch wenn irgendwann absehbar war, wie alles zusammenhängt, hat mit das Buch insgesamt gut gefallen. Der flüssige Schreibstil der Autorin hat sicherlich dazu beigetragen.

Mein Fazit: kein superspannender Thriller, aber ein lesenswertes Buch mit interessanten und sympathischen Charakteren und einer leider nicht (mehr) realen Inselgruppe.

Veröffentlicht am 01.01.2019

zu lang...aber bei Lynley und Havers ertrage ich auch mal Längen

Wer Strafe verdient
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Ich habe mich so auf den neuen Band um Lynley und Havers gefreut, die Inspector Lynley Reihe ist nach wie vor meine Lieblings-Krimi-Reihe. Unglaublich, dass dies bereits der 20. Band ist.

Mit 864 Seiten ...

Ich habe mich so auf den neuen Band um Lynley und Havers gefreut, die Inspector Lynley Reihe ist nach wie vor meine Lieblings-Krimi-Reihe. Unglaublich, dass dies bereits der 20. Band ist.

Mit 864 Seiten ist es ein richtig dicker Wälzer - und versprach langes Lesevergnügen.
Tja...lang war es, anfangs leider nicht so vergnüglich.

Band 20 braucht lange, bis er an Tempo aufnimmt, wenn es kein Lynley gewesen wäre, hätte ich vermutlich bei Seite 400 aufgegeben.
Es plätschert so vor sich hin, alles wird lang und breit ausgeführt und ja, ich war schon ein wenig enttäuscht, hatte aber natürlich auch sehr hohe Erwartungen.


Ab dem letzten Drittel war ich dann aber wieder versöhnt, da war er wieder, der unvergleichliche Elizabeth-George-Schreibstil. Spannend wie gewohnt, dann habe ich es auch gar nicht mehr erwarten können, weiterzulesen und das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt.

Was mir in diesem Band aufgefallen ist: das Buch hatte richtig humorvolle Passagen, das hat mir gefallen. Ansonsten ist es für Fans der Reihe ein "Muss", auch wenn dem Buch 200 Seiten weniger gut getan hätten.