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Marli_04

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2025

Eine charmante RomCom mit besonderem Thema

Hello Stranger
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Sadie ist eine junge Künstlerin, deren Leben nicht gerade glatt verläuft. Finanziell kämpft sie sich irgendwie durch, familiär fehlt ihr der Rückhalt. Zum Glück stehen ihr ihre beste Freundin und deren ...

Sadie ist eine junge Künstlerin, deren Leben nicht gerade glatt verläuft. Finanziell kämpft sie sich irgendwie durch, familiär fehlt ihr der Rückhalt. Zum Glück stehen ihr ihre beste Freundin und deren Familie unterstützend zur Seite. Als sich ihr endlich eine große berufliche Chance bietet, wird plötzlich alles anders. Eine seltene neurologische Erkrankung bringt nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihren Alltag ins Wanken.

Was Hello Stranger so besonders macht, ist die Mischung aus herzerwärmendem Humor, einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte und einem Thema, das in Romanen eher selten vorkommt: Gesichtsblindheit. Katherine Center gelingt es, auf sehr zugängliche und einfühlsame Weise zu zeigen, wie einschneidend diese Diagnose für Sadie ist, insbesondere als Porträtzeichnerin. Dabei bleibt die Geschichte trotz aller Ernsthaftigkeit immer leicht und lebendig erzählt.

Sadies Stimme ist authentisch, ihre selbstironische Art, ihre Verletzlichkeit und ihr Mut machen sie zu einer starken Hauptfigur, mit der man gerne mitfühlt. Die romantischen Elemente sind fein dosiert und fügen sich stimmig in die Handlung ein. Es gibt viele schöne und berührende Szenen, auch die Beziehung zu ihrem Hund Peanut verleiht der Geschichte eine warme, liebevolle Note.

Natürlich gibt es kleinere Schwächen. Manche Wendungen sind vorhersehbar, und nicht alle Situationen wirken völlig realistisch. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Die Figuren sind sympathisch, die Atmosphäre ist stimmig, und die Botschaft ist klar und ehrlich.

Ein unterhaltsamer und berührender Roman, den ich sehr gern weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Ein Wohlfühlroman

Neuanfang in Notting Hill
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Schon der Titel hat mich als London-Fan neugierig gemacht, und das Cover passt wunderbar zur warmherzigen Stimmung des Buches. Jess’ und Joans Lebenswege kreuzen sich auf unerwartete Weise, als die junge, ...

Schon der Titel hat mich als London-Fan neugierig gemacht, und das Cover passt wunderbar zur warmherzigen Stimmung des Buches. Jess’ und Joans Lebenswege kreuzen sich auf unerwartete Weise, als die junge, vom Leben gebeutelte Jess durch eine Zeitungsannonce bei der 80-jährigen Joan einzieht. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein – und gerade das macht den Zauber ihrer Freundschaft aus. Besonders gefallen hat mir, wie sie sich gegenseitig unterstützen, voneinander lernen und gemeinsam über sich hinauswachsen. Der Perspektivwechsel zwischen Jess und Joan ermöglicht es, beide Figuren intensiv kennenzulernen und ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen. Norie Clarkes Schreibstil ist flüssig, charmant und voller Wärme, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Die Geschichte ist vielleicht nicht voller überraschender Wendungen, dafür aber umso herzerwärmender und authentisch. Für mich ein perfektes Buch für entspannte Lesestunden, das Mut macht und Lust auf einen eigenen Neuanfang weckt. Ich kann es allen empfehlen, die Geschichten über Freundschaft, zweite Chancen und das Leben lieben.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Wissen für Groß und Klein

National Geographic Kids - Lexikon der Tiere
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Schon das Cover mit dem eindrucksvollen Leoparden hat mich sofort neugierig gemacht – und die Qualität der Bilder zieht sich durch das ganze Buch. Die Fotos sind einfach toll und lassen die Tiere fast ...

Schon das Cover mit dem eindrucksvollen Leoparden hat mich sofort neugierig gemacht – und die Qualität der Bilder zieht sich durch das ganze Buch. Die Fotos sind einfach toll und lassen die Tiere fast lebendig wirken. Besonders gut gefällt mir die übersichtliche Gliederung in verschiedene Tierklassen, sodass man sich schnell zurechtfindet. Die kurzen Steckbriefe zu jedem Tier sind informativ und kindgerecht geschrieben, sodass auch jüngere Leser Spaß am Stöbern haben. Neben den vielen spannenden Fakten gibt es auch zusätzliche Hintergrundinformationen, die das Verständnis für die Tierwelt vertiefen und zum Weiterforschen anregen. Die bunte Vielfalt an bekannten und unbekannten Tieren sorgt dafür, dass es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Insgesamt ist das Lexikon nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein tolles Nachschlagewerk.

Für alle Tierfreunde eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Ein bewegendes Finale voller Emotionen

Der Weg der Frauen
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Als Neueinsteigerin in die „Pensionat an der Mosel“-Reihe hat mich „Der Weg der Frauen“ von Anfang an gefesselt. Die Geschichte um Pauline Martin und ihre Schülerin Sophie ist nicht nur spannend, sondern ...

Als Neueinsteigerin in die „Pensionat an der Mosel“-Reihe hat mich „Der Weg der Frauen“ von Anfang an gefesselt. Die Geschichte um Pauline Martin und ihre Schülerin Sophie ist nicht nur spannend, sondern auch emotional sehr berührend erzählt. Besonders beeindruckt haben mich die Themen Emanzipation und die gesellschaftlichen Zwänge im Jahr 1912, die die Autorin sehr authentisch und einfühlsam darstellt. Das Cover spiegelt die Atmosphäre des Romans perfekt wider und lädt dazu ein, in diese bewegende Zeit einzutauchen. Der Schreibstil von Marie Pierre ist angenehm, warm und bildhaft, wodurch ich mich schnell mit den Figuren verbunden fühlte und die Handlung lebendig vor Augen hatte. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht gelesen habe, konnte ich der Geschichte problemlos folgen und habe die Charaktere, vor allem Pauline, sehr ins Herz geschlossen. Für mich ist „Der Weg der Frauen“ ein gelungener Abschlussband, der sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt – eine klare Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit starken Frauenfiguren mögen. Und weil mich dieses Buch so begeistert hat, werde ich die beiden Vorgängerbände nun auf jeden Fall auch noch lesen.

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Zwischen rauer Küste und Apfelduft

Der alte Apfelgarten
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„Der alte Apfelgarten“ war mein erstes Buch von Sharon Gosling – und es hat mich direkt begeistert. Die Geschichte der beiden ungleichen Schwestern Bette und Nina, die nach dem Tod ihres Vaters gezwungen ...

„Der alte Apfelgarten“ war mein erstes Buch von Sharon Gosling – und es hat mich direkt begeistert. Die Geschichte der beiden ungleichen Schwestern Bette und Nina, die nach dem Tod ihres Vaters gezwungen sind, sich gemeinsam mit der verschuldeten Farm auseinanderzusetzen, hat mich emotional abgeholt. Der Altersunterschied und ihre völlig verschiedenen Lebenswelten sorgen für Reibung, aber auch für viele berührende Momente. Besonders gelungen finde ich, wie die Autorin die raue, schottische Küste und den verwilderten Apfelgarten so lebendig beschreibt, dass ich beim Lesen beinahe die salzige Meeresluft riechen konnte. Das Cover fängt diese wilde Schönheit wunderbar ein und passt perfekt zur Geschichte. Die Nebenfiguren – allen voran der kleine Barnaby – bringen zusätzliche Wärme und Leichtigkeit in die Handlung. Der alte Apfelgarten wird zum Symbol für Hoffnung und einen Neuanfang, nicht nur für die Farm, sondern auch für die Schwestern. Sharon Gosling gelingt es, familiäre Konflikte, Naturverbundenheit und leise Hoffnung zu einem atmosphärischen Gesamtbild zu verweben.

Für mich ist das Buch ein echtes Wohlfühlhighlight mit Tiefgang und viel Herz.

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