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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2025

Tolles Format und viel Inhalt

Baedeker SMART Reiseführer E-Book
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Der neue Baedeker Smart Amsterdam überzeugt mich schon mal sehr wegen des Formats - Ringbindung, aber klein und handlich und leicht (gut, wenn man ihn beim Städtetrip mitnehmen möchte). Die Themenblöcke ...

Der neue Baedeker Smart Amsterdam überzeugt mich schon mal sehr wegen des Formats - Ringbindung, aber klein und handlich und leicht (gut, wenn man ihn beim Städtetrip mitnehmen möchte). Die Themenblöcke überzeugen mich - es beginnt damit, dass der Lesende erstmal ein Gefühl für Amsterdam bekommen soll. Zu den einzelnen Stadtteilen gibt es immer erstmal eine Orientierung, das mag ich sehr, da ich leider ein unfassbar orientierungsloser Mensch bin. Bestimmte Highlights werden genauer beschrieben und die Bebilderung ist durch den ganzen Reiseführer hindurch einfach nur großartig. 
Wir fahren oft nach Amsterdam und haben dennoch viel gefunden, was wir uns nochmal oder zum ersten Mal anschauen wollen. 
Absolute Empfehlung für diesen tollen Reiseführer, der mich vollkommen überzeugt hat! 
Anmerkung - ich habe das Buch gekauft, nicht das E-Book.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Perfekter Reiseführer für alle Bedürfnisse

LONELY PLANET Reiseführer Entdecke Paris
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Der neue Lonely Planet Endecke Paris Reiseführer ist wirklich absolut genial! Schon das Format ist super- handlich und leicht, mit Paris Stadtplan im rechten Umschlagblatt. Die einzelnen Themenblöcke sind ...

Der neue Lonely Planet Endecke Paris Reiseführer ist wirklich absolut genial! Schon das Format ist super- handlich und leicht, mit Paris Stadtplan im rechten Umschlagblatt. Die einzelnen Themenblöcke sind farblich markiert und damit leicht wiederzufinden. Die Autor:innen stellen sich direkt am Anfang des Reiseführers vor und sind absolut kompetent und überzeugend.
Je nach Zeit, die man in Paris verbringen kann und möchte, kann man sich seine Touren mithilfe des Reiseführers gut zusammenstellen.
Mir haben auch die Fotos und Tipps extrem gut gefallen und ich freue mich riesig, den Reiseführer dann auch live zu benutzen. Aber schon jetzt schwelge ich gern in den Bildern, die meine Vorfreude wirklich nochmal sehr steigern! Absolute Kaufempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Absolut wichtiges Buch!

James
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Natürlich kenne ich Tom Sawyer und Huckleberry Finn - und auch aus diesem Grund war ich neugierig auf das Experiment des Autoren Percival Everett, die Geschichte neu und anders aus der Sicht des Sklaven ...

Natürlich kenne ich Tom Sawyer und Huckleberry Finn - und auch aus diesem Grund war ich neugierig auf das Experiment des Autoren Percival Everett, die Geschichte neu und anders aus der Sicht des Sklaven Jim zu erzählen.
Der Anfang ist noch nah an der Ursprungsgeschichte (die ich nochmal googeln musste, sooo präsent war mir Huckleberry Finns Reise auf dem Mississippi zusammen mit Jim nicht mehr). Doch dann verlieren sich Jim bzw. James und Huck und wir lesen nur noch James´ Sicht, bis die Beiden wieder aufeinandertreffen. Die Geschichte von James/Jim ist mit Hucks Geschichte verbunden und Huck ist durchaus wichtig für James, aber in erster Linie geht es ihm darum, seine Frau und seine Tochter wieder zu finden und mit ihnen zu fliehen. Anders als im Originaltext gibt es auch ein sehr hartes Ende, wenn auch mit Hoffnung ganz am Schluss.
Ich bin fasziniert von der Geschichte und dem Schreibstil des Autoren! James - und im Grunde alle vorkommenden Sklaven - bedienen sich vor weißen Menschen einer Sklavensprache und täuschen vor, sie seien dumm und ungebildet. James selbst kann lesen und schreiben. Er ist sogar sehr gebildet und träumt manchmal von Philosophen, die mit ihm Zwiesprache halten.
Wie sich James im Laufe der Geschichte und seiner Flucht immer mehr zu einem freien Mann entwickelt und wie er sich erlaubt, seinen Zorn über die unfassbare Behandlung der Sklaven zuzulassen und ihm schlussendlich Rechnung zu tragen, das hat mich wirklich gefesselt.
Der Roman ist auch ohne Hintergrundwissen der Personen lesbar, da Perciavl Everett eine ganz neue Figur geschaffen hat und die Abenteuer des jungen Huckleberry und seines Freundes Tom nur noch am Rande vorkommen.
Unbedingte Leseempfehlung für ein hartes Buch über Sklaverei und einen Mann, der sich und seine Familie daraus befreien möchte.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Gefühlvoll und atmosphärisch, aber nicht kitschig

Sommervogelflug
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Sommervogelflug handelt von Lilly, einer jungen Frau, die erst durch eine schwere Krankheit erfahren hat, dass sie adoptiert wurde. Aufgewühlt und an einem schwierigen Punkt in ihrem Leben macht sie sich ...

Sommervogelflug handelt von Lilly, einer jungen Frau, die erst durch eine schwere Krankheit erfahren hat, dass sie adoptiert wurde. Aufgewühlt und an einem schwierigen Punkt in ihrem Leben macht sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter, die auf Elba lebt. Zurück lässt sie ihren Verlobten Oliver, denn in ihrem Leben hat sich so viel verändert, dass sie nicht weiß, wie ihre Zukunft aussehen soll.
Auf der Insel Elba trifft sie auf Valentina, die Leiterin einer Schmetterlingsfarm und die Frau, die Lilly als ihre leibliche Mutter vermutet. Aus abwechselnder Perspektive werden die beiden Frauen geschildert und die Tage, die Lilly auf Elba verleben wird.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist beim Lesen greif- und fühlbar geworden und alles in allem ist es ein Wohlfühlbuch mit einem für mich sehr gut passenden Ende. Kitschig jedoch gerät das Buch niemals und es für mich auch nicht vorhersehbar, was sehr dazu beigetragen hat, dass ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehle!
Die Charaktere, die wir kennenlernen sind authentisch und nicht übertrieben - und vor allem Valentina konnte ich im Verlauf der Geschichte immer mehr fühlen, da wir altersmäßig auch nah beieinander sind. Die Auflösung der einzelnen Stränge und ja, auch die Liebesgeschichte(n) haben mir auch sehr, sehr gut gefallen und als Bonus gibt es noch viele interessante Fakten über mein Lieblingstier zu lesen - den Schmetterling! Eine runde Sache und ein wirklich schönes Buch, das ich gerne und von Herzen weiter empfehle!

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Spannender Öko-Roman

Die Herde
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Die Herde ist ein gut geschriebener spannender Roman. In mehreren Strängen wird erzählt, wie sich Tierherden auf einmal seltsam benehmen und für die Menschen zur vermeintlichen Gefahr werden. Es beginnt ...

Die Herde ist ein gut geschriebener spannender Roman. In mehreren Strängen wird erzählt, wie sich Tierherden auf einmal seltsam benehmen und für die Menschen zur vermeintlichen Gefahr werden. Es beginnt mit der titelgebenden Elefantenherde, die in China ihr Revier verlässt und auf dem Weg Kollateralschäden hinterlässt. Weitere Schauplätze sind Thailand (eine Affenmeute in einer Tempelanlage) und Houston (Vogelschwärme).
Wir begleiten den schwedischen Zoologen Peter und die chinesische Staudamm-Ingenieurin Sui auf ihrem Weg hinter der Elefantenherde her. Parallel dazu erleben wir aus Sicht von Peters Vater Abel, einem Archäologen, einen spannenden Strang in einer Tempelanlage in Mexiko.
Die Stärke des Buches ist auf jeden Fall die gute Lesbarkeit. Schnelle Strang-Wechsel, kurze Kapitel und ein Stil, der das Lesen des Buches fast so anschaulich gestaltet, als würde man einen Film sehen.
Die Stränge werden alle aufgelöst und es kommt zu einem Showdown am Schluss des Buches. Besonders gut gefallen hat mir in dem Zusammenhang das Nachwort des Autoren, der seine Inspirationen zu den Strängen erstaunlicherweise fast alle aus wahren Vorgängen gezogen hat!
Die Message, dass der Mensch durch sein Eingreifen in das Ökosystem das wahre Problem der Natur darstellt, ist natürlich wahr und wichtig.
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, es ist gut lesbar, spannend und für mich gut abgerundet erzählt, wenn ich auch kleine Schwächen sehe beim Ausgestalten einiger Charaktere und der Schluss dann etwas schnell kam.

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