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Veröffentlicht am 08.02.2025

Für Fans der Bridgerton Reihe eine schöne Abrundung der Geschichte...

BRIDGERTON - Violet
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Als Fan der Bridgerton Reihe und Mutter bin ich auf jeden Fall ein absoluter Violet - Fan! Sie ist für mich definitiv eine der besten Charaktere der Reihe - und als Mutter der jeweiligen Hauptfigur ist ...

Als Fan der Bridgerton Reihe und Mutter bin ich auf jeden Fall ein absoluter Violet - Fan! Sie ist für mich definitiv eine der besten Charaktere der Reihe - und als Mutter der jeweiligen Hauptfigur ist auch in jedem Buch eine wichtige (Neben-)Figur. Nun endlich sollte sie ihr eigenes Buch bekommen - eine Novelle nur, aber immerhin!
Sehr schön gestaltet ist das Buch ein Blickfang und passt zu Thema und Reihe.
Der Inhalt ist zwar kurz, aber ich habe trotzdem an manchen Stellen weinen und an anderen lachen müssen. Wir erlesen die 8jährige Violet, die sich über einen Jungen beschwert, der bei den Nachbarn zu Gast ist - Edmund Bridgerton ... 10 Jahre später treffen die beiden sich auf einem Ball wieder und ein halbes Jahr später sind sie frisch verheiratet und sehr, sehr verliebt.
Wiederum 20 Jahre später ist sie mit ihrem 8. Kind schwanger, als ihre Tochter Eloise sie in den Garten ruft....
Die Novelle endet mit der 75jährigen Urgroßmutter Violet im Kreis ihrer riesigen Familie und beim Schreiben der Zeilen spüre ich wieder die Tränen hinter meinen Augen brennen. Eine wirklich süße und abrundende Geschichte für Fans der Bridgerton Reihe wie mich.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Trifft mitten ins Herz

Paradise Garden
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Die 14jährige Billie lebt mit ihrer Mutter in einer Hochhaussiedlung. Ihre Mutter ist eine Lebenskünstlerin, die 2 Jobs ausübt und dafür sorgt, dass ihr Leben bunt und schön ist, obwohl sie am Existenzminimum ...

Die 14jährige Billie lebt mit ihrer Mutter in einer Hochhaussiedlung. Ihre Mutter ist eine Lebenskünstlerin, die 2 Jobs ausübt und dafür sorgt, dass ihr Leben bunt und schön ist, obwohl sie am Existenzminimum leben.
Direkt am Anfang lesen wir, dass Billies Mutter sterben wird, was schon mal sehr hart ist und für mich als Mutter von 3 Töchtern, von denen die Jüngste etwa in Billies Alter ist, echt hart zu ertragen.
Bevor Billies Mutter stirbt, passieren aber noch mehrere Dinge - sie gewinnen bei einer Radioshow und planen zum ersten Mal überhaupt einen Urlaub. Billie will schon immer ans Meer und endlich scheint sich dieser Wunsch erfüllen zu können. Bis - ihre Mutter einen Anruf bekommt und daraufhin die ungarische Großmutter bei Billie und ihrer Mutter vor der Tür steht und der Urlaub nicht angetreten wird.
Das Buch hat mich auf vielen verschiedenen Ebenen angesprochen. Zuerst einmal ist der Stil absolut gut lesbar und die Figuren sind alle sehr plastisch und echt geschildert. Billie ist ein besonderer Mensch, genau wie ihre Mutter - und beide sind mir richtig ans Herz gewachsen. Aber auch alle Nebenfiguren sind klar und greifbar geschrieben und sehr menschlich.
Der Road Trip, den Billie antreten wird auf der Suche nach ihrem Vater hat mich als Mutter absolut fertig gemacht, genau wie der plötzliche Tod ihrer Mutter.
Die Überlebenstaktiken, die Billie von ihrer Mutter gelernt hat, haben mein Herz gerührt und die Geschichte ihrer Mutter, die Billie schließlich aufdeckt, wird unsentimental erzählt, ohne Jammern oder Melodramatik. Aber sie geht vielleicht deswegen besonders ans Herz.
Ich bin vollkommen begeistert und verzaubert und gebe eine uneingeschränkte Leseempfehlung ab!!!

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Absolute Leseempfehlung! 

Frau Hempels Tochter. Roman
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Frau Hempels Tochter von Alice Berend ist im Jahr 1913 erschienen - und damit 25 Jahre später als Theodor Fontanes Irrungen, Wirrungen, welches ein ähnliches Thema hat. Laura, die titelgebende Tochter ...



Frau Hempels Tochter von Alice Berend ist im Jahr 1913 erschienen - und damit 25 Jahre später als Theodor Fontanes Irrungen, Wirrungen, welches ein ähnliches Thema hat. Laura, die titelgebende Tochter der Portiersfrau Lina Hempel, verliebt sich unstandesgemäß in einen verarmten Grafen.
Die Geschichte beginnt mitten in Berlin in der Portierswohnung der kleinen Familie Hempel. Die Mutter wird mehrfach als robust und zupackend, äußerst tatkräftig und vor allem als eine Mutter beschrieben, die für ihre Tochter eine bessere Zukunft erträumt als die ihre. Die Eltern Hempel wirken aber an sich zufrieden mit sich und ihrem Leben. Er arbeitet als Schuster zuhause in der Kellerwohnung, sie ist der gute Geist des ganzen Hauses und den ganzen Tag beschäftigt. Es ist wirklich eindrucksvoll beschrieben, wie viel harte, körperliche Arbeit verrichtet werden musste - und wie oft! Jeden Tag, sommers wie winters, außer Sonntags, wird von früh bis spät gefegt, geschrubbt, gewaschen, geflickt, gebügelt, ausgebessert usw.

Laura arbeitet zunächst als Kindermädchen, dann als Hausmädchen - bis ihre Mutter eines Tages fast ihr ganzes erspartes Geld für ein Grundstück mit Haus, Wiese und Seezugang steckt und die Familie gemeinsam umzieht. 

Die Liebesgeschichte Lauras spielt durchaus eine wichtige Rolle in dem Roman. Im Mittelpunkt aber steht ganz klar ihre Mutter, Lina Hempel. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und ich habe sie von Herzen lieb gewonnen. 

Auch, wenn der Roman über 100 Jahre alt ist, er ist so lesbar und hat mich wirklich bezaubert. Ich konnte die Welt der Familie Hempel richtig sehen und riechen und schmecken. Der Text ist voller lustiger und ans Herz gehender Szenen, voller Aphorismen und - das kommt nicht zu kurz - Gefühl. Ich bin wirklich begeistert! 

Sehr lesenswert auch das Nachwort mit den Informationen zur Autorin - wie so viele ist sie leider aus dem Gedächtnis verschwunden und umso mehr freue ich mich darüber, dass der Reclam Verlag diese Reihe verlegt - von Autorinnen, die in Vergessenheit geraten sind, vollkommen zu Unrecht.
Absolute Leseempfehlung für einen Roman, der ein Klassiker werden sollte, wie er zum Zeitpunkt seines Erscheinens auch ein Bestseller war.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Überragend spannendes Jugendbuch!

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin
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Ich gebe Jugendbüchern fast nie die vollen Sterne - aber hier muss es sein!
Thirteen Witches ist wirklich absolut überragend!
Es geht um die 12jährige Rosie Oaks, ein ruhiges, schüchternes Kind, voller ...

Ich gebe Jugendbüchern fast nie die vollen Sterne - aber hier muss es sein!
Thirteen Witches ist wirklich absolut überragend!
Es geht um die 12jährige Rosie Oaks, ein ruhiges, schüchternes Kind, voller Phantasie, die sehr unter der Teilnahmslosigkeit ihrer Mutter leidet.
Sie verbringt viel Zeit mit ihrer einzigen Freundin Keim und denkt sich ständig Geschichten aus. Als sie diese eines Tages traurig verbrennt, da Keim sich verändert hat und nicht mehr so kindisch sein möchte, passiert auf einmal etwas Seltsames - sie kann Geister sehen! Erstaunlicherweise kann auch Keim diese Geister sehen und gemeinsam mit Hilfe des Geisterjungen Ebb finden sie heraus, was mit Rosies Mutter passiert ist.
Das Buch ist der Auftakt einer Reihe, also ist das Ende offen.

Mir gefällt vor allem der Stil des Romans. In bester Harry-Potter-Tradition (Rosie ist ein glühender Fan der Buchreihe, sicherlich kein Zufall) wird dem Lesenden eine bunte und geheimnisvolle Welt beschrieben - voller Geister, Hexen und Figuren wie Wolkenhirten. Die Sprache ist klar und gut lesbar, aber nicht zu kindlich.
Besonders gut gelungen ist der Spannungsbogen, der sich immer weiter aufbaut, zu einem gruseligen Finale kommt und auch aufkommende Fragen immer wieder beantwortet, so dass man beim Lesen nicht frustriert oder den Faden verliert.
Rosie ist ein wirklich gut geschriebener Charakter, aber auch alle Nebenfiguren schillern vor Charme und sind, selbst, wenn sie eigentlich gruselig sein könnten, nie eindimensional oder beunruhigend. Richtig ans Herz gewachsen sind mir Ebb und seine Geisterspinne Fred - und das, obwohl ich Spinnen wirklich hasse - aber eine Spinne, die Worte aus Büchern (u.a. Harry Potter natürlich) als Spinnweben an die Wand zaubern kann, muss man einfach lieben!

Ich kann das Buch klar und eindeutig empfehlen und bin gespannt darauf, wie es Rosie und Keim weiter ergehen wird auf der Jagd nach den verbliebenen Hexen.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Ich bin leider etwas ratlos...

Shanghai Story
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Zunächst einmal - die Ausgangssituation und der Klappentext des von einem wirklich wunderschön gestalteten Cover umhüllten Buches lesen sich viel versprechend. Rückwärts, beginnend mit dem Jahr 2040, wird ...

Zunächst einmal - die Ausgangssituation und der Klappentext des von einem wirklich wunderschön gestalteten Cover umhüllten Buches lesen sich viel versprechend. Rückwärts, beginnend mit dem Jahr 2040, wird in Schlaglichtern das Leben der Familie Yang geschildert - Vater Leo, Mutter Eko und die drei Töchter Yumi, Yoko und Kiko.
Der Stil ist wirklich sehr gut lesbar, bis auf ein paar kleine (übersetzungs-?)Fehler.
Die Kapitel sind jeweils spannend betitelt und unterschiedlich lang, von sehr kurzen bis langen Kapiteln ist alles dabei. Die Kapitel lesen sich wie in sich abgeschlossene Episoden und der angepriesene Kunstgriff des Rückwärtserzählens hat sich mir im Sinn nicht erschlossen. Es gibt keinen roten Faden oder besondere Ereignisse oder Nebenpersonen, die in der Zukunft und der Vergangenheit wichtig sind und die Episoden verbinden würden. Die Familie selbst bleibt mir beim Lesen emotional fern - die Töchter entwickeln sich alle in verschiedene und nicht gute Richtungen, die Eltern sind schwierig im Umgang miteinander, die ganze Familie kommuniziert viel zu wenig oder falsch - und ich spüre einfach keine Verbundenheit. Ein Strang war für mich emotional stark, aber nur einer, und die Hauptpersonen blieben mir so fern, dass ich sie weder mochte, noch nicht mochte, sie waren mir einfach egal und ich weiß, ich werde sie und die Geschichte leider schnell vergessen haben.
Leider keine klare Leseempfehlung - wenn auch die Sprache wirklich gut zu lesen ist und ich einige schöne Zitate gefunden habe, aber für eine sehr gute Bewertung war es mir leider zu wenig und ich habe einfach nicht hineingefunden und bleibe am Ende des Buches ratlos zurück.

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