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Veröffentlicht am 04.05.2025

Ergreifende Familiengeschichte

Beeren pflücken
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Die vierjährige Ruthie, die Tochter einer Mi’kmaq-Familie, die jedes Jahr zum Beeren pflücken in Maine ist, verschwindet eines Tages vom Feld und wird nicht mehr gefunden. Die Familie, insbesondere ihr ...

Die vierjährige Ruthie, die Tochter einer Mi’kmaq-Familie, die jedes Jahr zum Beeren pflücken in Maine ist, verschwindet eines Tages vom Feld und wird nicht mehr gefunden. Die Familie, insbesondere ihr Bruder Joe, leiden darunter und vergessen sie ihr ganzes Leben lang nicht. Gleichzeitig wächst ein Mädchen namens Norma unter extrem behüteten Umständen auf.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Norma und Joe erzählt. Norma hat mich sehr berührt. Sie spürt ihr ganzes Leben, dass etwas nicht stimmt. Dennoch hakt sie nie so richtig nach. Erst sehr spät erfährt sie von ihren wahren Wurzeln. Joe muss das Verschwinden von Ruthie und den Tod von Charlie überwinden. Diese beiden Schicksalsschläge und der Versuch, die Trauer mit Alkohol zu bekämpfen, überschatten sein gesamtes Leben.

Eine dramatische und ergreifende Familiengeschichte, die auch die Probleme und Folgen von Diskriminierung sensibel aufzeigt, diese aber nicht in den Mittelpunkt stellt. Ein wichtiges und interessantes Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Wohlfühlroman

Der Duft von Kuchen und Meer
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Aus heiterem Himmel erfährt die alleinerziehende Maren, dass ihre Oma Undine ein Haus auf Amrum hat und es ihr überlassen möchte. Maren wird klar, dass ihre Oma einige Geheimnisse hat und entdeckt nicht ...

Aus heiterem Himmel erfährt die alleinerziehende Maren, dass ihre Oma Undine ein Haus auf Amrum hat und es ihr überlassen möchte. Maren wird klar, dass ihre Oma einige Geheimnisse hat und entdeckt nicht nur die Insel Amrum für sich, sondern auch die Familiengeschichte ihrer Oma.

Besonders die Insel Amrum und die Sprache stehen im Vordergrund und geben der Geschichte einen schönen Handlungsort, den ich mir gut vorstellen konnte. Dadurch wirkte die Geschichte lebendig.

Die Reise nach Amrun ist eine Reise in die Familiengeschichte. Lang gehegte Geheimnisse und Familienzwistigkeiten kommen ans Licht. Die vorrangigen Themen des Romans sind Versöhnung und Neubeginn.

Einzig wirkt der Neubeginn von Maren und ihrer Tochter auf Amrum etwas schnell und überstürzt auf mich. Das ist aber sicherlich Ansichtssache und der Roman ist definitiv ein schöner Wohlfühlroman für entspannte Stunden.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Anders als erwartet

Great Big Beautiful Life
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Die beiden Schriftsteller Alice und Hayden konkurrieren darum, wer die Geschichte von Margaret Ives, die aus einer sehr bekannten Familie kommt, als Buch veröffentlichen darf. Einen Monat lang sind die ...

Die beiden Schriftsteller Alice und Hayden konkurrieren darum, wer die Geschichte von Margaret Ives, die aus einer sehr bekannten Familie kommt, als Buch veröffentlichen darf. Einen Monat lang sind die beiden ärgste Konkurrenten und verbringen dennoch viel Zeit miteinander.

Das Buch erzählt zwei Geschichten. Die von Alice und Hayden, die die Geschichte von Margaret veröffentlichen möchten, und die Geschichte von Margaret selbst, die in die Handlung eingebettet ist.

Ich habe bisher sämtliche Bücher von Emily Henry geliebt. Doch dieses kann leider nicht mithalten. Über große Strecken habe ich mich einfach nur gelangweilt. Zwischendurch gab es immer mal interessante Passagen. Glücklicherweise war das letzte Drittel spannend und konnte es für mich noch rausreißen. Alice und Hayden waren sympathisch, aber blieben neben der schillernden Margaret blass.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht fesseln.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Spannung im historischen Hamburg

Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli
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In „Elbnächte“ stehen insbesondere zwei Frauen im Mittelpunkt. Louise steht von heute auf morgen ohne Geld, Familie, Freunde und eine Unterkunft da, als ihr Mann plötzlich für Tod erklärt wird. Zudem war ...

In „Elbnächte“ stehen insbesondere zwei Frauen im Mittelpunkt. Louise steht von heute auf morgen ohne Geld, Familie, Freunde und eine Unterkunft da, als ihr Mann plötzlich für Tod erklärt wird. Zudem war er ein gesuchter Hochstapler. In Sankt Pauli trifft sie auf Ella, die aus ihrem Leben als Prostituierte geflohen ist, und ebenfalls einen Neustart wagen will.

Der neue Roman von Henrike Engel konnte mich überzeugen. Wie schon in ihrer Hafenärztin-Reihe ist der Autorin ein toller Mix aus Krimi und historischem Roman gelungen. Es kommt zu einem Wiedersehen mit Bekannten aus der Hafenärztin-Reihe, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Louise und Ella sind durchsetzungsstarke Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen wollen und sich zugleich für andere einsetzen. Auch der ehemalige Polizist Paul, der mit dem Verlust seines Armes zu kämpfen hat, ist ein sympathischer und spannender Charakter. Der Krimi-Teil ist spannend und bringt Schwung in die Geschichte.

Tolle Unterhaltung. Ich freue mich auf den zweiten Band.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Regt zum Mitmachen an

Wer ist hier ein Frechdachs?
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„Wer ist hier in Frechdachs“ ist unterhaltsames Pappbilderbuch für Kinder ab zwei Jahren. Das Buch ist liebevoll illustriert, farbenfroh und der Dachs konnte meine Tochter auf Anhieb begeistern. Die Geschichte ...

„Wer ist hier in Frechdachs“ ist unterhaltsames Pappbilderbuch für Kinder ab zwei Jahren. Das Buch ist liebevoll illustriert, farbenfroh und der Dachs konnte meine Tochter auf Anhieb begeistern. Die Geschichte lädt auf jeder Seite zum Mitmachen ein. Insbesondere die Doppelseite mit dem Dachs, die man hochkant anschauen kann, kam sehr gut an. Der Fokus liegt weniger auf der Geschichte als auf den Aktivitäten. Dadurch werden sowohl Motorik als auch Sprache gefördert. Die dicken Seiten aus Pappe sind wunderbar für kleine Hände geeignet.

Ein großartiges Buch für Kinder, das sowohl zum Mitmachen anregt als auch für viel Freude sorgt.

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